Sonntag, 13. Dezember 2009

Biathlon: Deutsche Herren-Staffel überrascht.


Beim Weltcup in Hochfilzen gewann die 10 km Verfolgung Helena Jonsson (Foto: Lars Falkdalen Lindahl). Die Weltcupführende hatte eine halbe Sekunde Vorsprung vor den Russinnen Swetlana Sleptsowa und Olga Saitsewa. Beste Deutsche war Martina Beck auf Platz 4. Andrea Henkel und Simone Hauswald erzielten mit Platz 6 und 7 ebenfalls gute Resultate, wobei Simone Hauswald bis zum letzten Schießen sogar um den Sieg mitlief. Doch dann leistete sich die Schönwalderin drei Schießfehler. Ein gutes Resultat erzielte auch Tina Bachmann, die 10. wurde. Kati Wilhelm kam zu keinem einzigen fehlerfreien Schießen und wurde so nur 18.
Im  Gesamtweltcup bleibt Helena Jonsson (217) natürlich klar vor Anna Carin Olofson-Zidek (180) und Swetlana Sleptsowa (152). Martina Beck (132) ist Sechste, Kati Wilhelm (121) Achte, Andrea Henkel (97) Elfte.

Drei Norweger fanden sich bei der Herren-Verfolgung auf den ersten 9 Plätzen. Ole Einar Björndalen konnte seinen Führung aus dem Sprint allerdings nicht halten und kam hinter seinem Landsmann Emil Hegle Svendsen und Simon Eder (A) nach drei Schießfehlern nur auf Platz 3. Die deutsche Mannschaft bot erneut ein schwaches Ergebnis. Michael Greis (5 Fehler), Arnd Peiffer (3), Andreas Birnbacher (4) kamen auf die Plätze 26 bis 28.
Im Gesamtweltcup bleibt Emil Hegle Svendsen (206) vor Ole Einar Björndalen (168) und Christoph Surmann (A/165). Michael Greis (105) ist Elfter.

Beim 4 x 6 km-Staffelrennen der Frauen kamen Martina Beck, Simone Hauswald, Andrea Henkel und Kati Wilhelm mit nur 19,5 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen aus Rusland auf Platz 4. Platz zwei und drei gingen an Frankreich und Schweden.

Die Staffel der Männer ging an Simon Eder, Daniel Mesotitsch, Dominik Landertinger und Christoph Surmann. Die Österreicher gewannen mit 25,7 Sekunden Vorsprung vor den Russen, bei denen Nikolay Kruglow in die Strafrunde musste. Mit nur 32 Seunden Rückstand folgten Christoph Stephan, Arnd Peiffer, Michael Greis und Simon Schempp überraschend auf Platz 3.

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