Donnerstag, 14. Januar 2010

Dakar 2010: Nasser Saleh al-Attiyah holt auf

Die Fahrer sind heute über den 3.500 m hohen Paso Libertadores wieder nach Argentinien gefahren. Mit 434 km (davon 220 km) war die 11. Etappe von Santiago nach San Juan eine der kürzesten der Rallye Dakar 2010. Schwer war der Tagesabschnitt trotzdem, auch weil in der Höhe nicht nur die Fahrer, sondern auch die Motoren an ihre Leistungsgrenze gebracht wurden. Eine 20 km lange Abfahrt verlangte dann den Bremsen alles ab. Abder die Techniker hatten aber alle sim Griff und von den insgesamt 185 sich noch im Rennen befindlichen Fahrzeugen fielen nur 3 aus.

Auto
Ein BMW gewann heute. Guerlain Chicherit (F/BMW) gelang der erste Etappensieg, was ihn in der Gesamtwertung weiterhin auf Platz 5 belässt. Interessant war es hinter dem Zweiten, Orlando Terranova (ARG/Mitsubishi), und Dritten, Giniel de Villiers (RSA/VW), denn da ging es zwischen Carlos Sainz und Nasser Saleh al-Attiyah um die Gesamtwertung. Diesmal war der Katarer al-Attiyah der schnellere und nahm dem Neunten, Sainz, über 5,5 Minuten ab. So hat der Spanier nur noch 4:28 min Vorsprung. Dritter in der Gesamtwertung bleibt der Amerikaner Mark Miller, der 23:50 min hinter Carlos Sainz liegt.

Motorrad
Bei den Bikes war wieder einmal Marc Coma (KTM) der Schnellste. Der Spanier fuhr einen Vorsprung von über 5 Minuten David Fretigne (F/Yamaha) und Frans Verhoeven (NL/BMW) herausm, hat ja aber in der Gesamtwertung keine Chance mehr. Ohne seine 6:22 Std.-Strafe wäre der Spanier nur 22:26 min hinter Spitzenreiter Cyril Despres auf Platz 2. So kann der Franzose einsam seine Kreise ziehen und hat 80 Minuten Vorsprung auf den Rest.

Trucks
Firdaus Kabirow kam zum 3. Etappensieg, Was für die Gesamtwertung aber kaum eine Auswirkung hatte. Wladimir Schagin folgte nur 32 Sekunden später. So führen die beiden russischen KAMAZ-Fahrer weiter deutlich vor der Konkurrenz, wobei auch Kabirow keine echte Chance gegen Schagin hat.

Quads
Bei denkleinen Vierrädern kam gestern Sebastian Halpern (ARG/Yamaha) vor seinen beiden Landsmännern und Markengefährten Alejandro und Marcos Patronelli ins Ziel. Marcos führt weiter klar fast 2,5 Stunden Vorsprung auf seinen Bruder Alejandro.

Das Video zur 11. Etappe:

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