Es ist immer ein bisschen komisch, wenn in einem wichtigen Turnier zwei Mannschaften einen Nichtangriffspakt beschließen und beide als Sieger von Platz gehen.
Nach einem trostlosen 0:0 am letzten Vorrundenspieltag der Gruppe A sind sowohl Gastgeber Angola als auch Gegner Algerien für das Viertelfinale qualfiziert.
Schade für Mali, das gegen Malawi 3:1 gewann. Kanouté (1.) und Keita (3.) ließen über den Sieger von der ersten Minute keinen Zweifel aufkommen. Dem Anschlusstreffer von Mwafulirwa (58.) ließ Mali in der Schlussphase das 3:1 durch Bagayoko (85.) folgen. Auch das ist eigentlich ziemlichschade, denn wenn Malawi wenigstens unentschieden gespielt hätte, wäre das Ballgeschiebe von Luanda erfolglos verlaufen und Algerien hätte nach Hause reisen können. So bleibt die Hoffnung, dass Angola und Algerien im Viertelfinale scheitern
Sein frühes Tor nutze nichts mehr: Frederic Kanouté (Foto: Juan Jiménez)
Die Abschlusstabelle:
Angola 5 (+ 2)
Algerien 4 (- 2)
Mali 4 (+ 1)
Malawi 3 (- 1)
Algerien hatte den direkten Vergleich mit Mali 1:0 gewonnen.
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