Der THW Kiel kann es doch noch. Drei Tage nach dem Pokal-Aus gewannen die Ostseestädter bei den Rhein-Neckar Löwen 23:22. Die Kieler begannen mit viel Feuer und führten nach 11 Minuten 4:0. Aber die Mannheimer kamen wieder heran und glichen nach 21 Minuten wieder aus (7:7). In der 29. Minute gingen die Löwen dann erstmals in Führung (9:8). Zur Halbzeit stand es 11:9. Nach der Pause hielten die Gastgeber zunächst den Zwei-Tore-Abstand. Dann folgte aber ein Doppelschlag von Filip Jicha (Foto: Steindy), der die Kieler erstmals wieder den Ausgleich beschehrte (15:15, 42.). Die Löwen konnten nochmal den Zwei-Tore-Vorsprung herauswerfen (17:15, 44.), aber Kiel kämpfte sich wieder zurück. In der 48. gingen die Männer von der Küste dann erstmals im zweiten Abschnitt in Führung (19:18). Das Spiel blieb eng. Momir Ilic traf 32 Sekunden vor dem Ende zur 23:22-Gästeführung. Auch das Timeout brachte den Löwen nicht mehr den sicherlich verdienten Punkt. Überragender Spieler bei den Kielern war Filip Jicha, der sieben Mal traf. Damit ist der THW zunächst mal wieder Spitzenreiter. Der HSV Hamburg spielt erst am 14.03. in Melsungen.
Außerdem gewann Hannover-Burgdorf überraschend gegen Frisch Auf Göppingen 30:29. Die Flensburg-Handwitt könnte damit am Sonntag mit einem Sieg über den SC Magdeburg den dritten Tabellenplatz übernehmen.
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