Montag, 26. April 2010

Handball-Europapokal: THW Kiel auf Final Four-Kurs / Auch HSV und Gummersbach mit klasse Leistungen

Ziemlich erfreuliches gibt es vom Europacup-Wochenende der Männer zu berichten.
Der THW Kiel steht in der Champions League mit einem Bein im Final Four-Finale in Köln. Bei den Rhein-Neckar Löwen gewannen die Ostseestädter 29:28 und müssen nun in der heimischen Ostseehalle nur noch unentschieden spielen. Aber das ist natürlich noch nicht die gute Nachricht für den deutschen Handball.
Der Bundesliga-Spitzenreiter HSV Hamburg kann weiter vom Triple träumen. Die Elbestädter, die in der Bundesliga noch mit einem Punkt vor dem THW Kiel an der Tabellenspitze liegen, haben sich mit dem 26:22 gegen den spanischen Vertreter BM Ciudad Real eine gute Ausgangsposition erspielt, um auch ins Final Four einzuziehen.
Die Rückspiele finden am 2. Mai statt.

Schwieriger wird es für die SG Flensburg-Handewitt, das EHF-Cup-Finale zu erreichen. Gegen die Kadetten Schaffhausen gab es ein knappes 31:30. Da steht den Norddeutschen am 1. Mai eine schwere Rückspielaufgabe bevor.
Der TBV Lemgo hat das Endspiel auch nur noch ganz entfernt im Blick. Beim zumindest mir ziemlich unbekannten spanischen Vertreter Naturhouse La Rioja verloren die Westfalen 25:30 und haben nun am am 2. Mai, 17 Uhr, in der Lipperlandhalle eine ganz schwere Aufgabe.

Besser sieht es da im Pokalsiegercup aus. Der VfL Gummersbach gewann sein Heimspiel gegen Reyno de Nacarra San Antonio 30:26 und kann von einer Finalteilnahme träumen. Das Rückspiel am 1. Mai in Spanien wird aber eine ganz harte Prüfung für den Bundesliga-Sechsten.

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