Montag, 6. September 2010

Sportrückblick, 06.09.

Wenn man bedenkt, dass Eishockey ein Wintersport ist (zumindest wenn man sich nach den olympischen Spielen richtet) dann weiß man: Der Sommer ist vorbei. Die DEL hat an diesem Wochenende begonnen. Titelverteidiger Scorpions begann auch gleicht mit 2 Siegen und zeigte: Der Titel war kein Zufall. Mit den Grizzly Adams und der DEG wurden zumindest nicht die leichtesten Gegner geschlagen. Ebenfalls mit 6 Punkten starteten die Ice Tigers durch. Neben den Metro Stars haben übrigens auch die Freezers noch keinen Punkt. Die Hamburger scheinen also an die Katastrophensaison 2009/2010 nahtlos anzuschließen.
Gut gestartet ist Aufsteiger EHC München. In Mannheim verloren die Bayern erst in der Overtime, am Sonntag gab es ein 5:3 gegen Iserlohn.

Die Handball-Bundesliga bot eine faustdicke Überraschung. Die SG Flensburg-Handewitt verlor gegen den SC Magdeburg 29:33. Auf Platz 1 steht schon wieder der THW Kiel, der genauso verlustpunktfrei ist wie die Füchse Berlin, Gümmersbach, Großwallstadt, und die Rhein-Neckar Löwen.

Bei den Frauen gab es für Meister HC Leipzig einen Auftakt nach Maß. 36:21 hieß es gegen Aufsteiger Rosengarten.

Bei der Basketball-Weltmeisterschaft ist das junge Deutsche Team am Achtelfinale vorbei geschrammt. Leider wurde auch gegen Angola 88:92 verloren, das 91:73 gegen Jordanien war dann nur noch etwas für die Statistik.

Vom Motorrad-Sport gibt es leider eine traurige NAchricht. Der erst 19-jährige Japaner Shoya Tomizawa rutschte über über sein Vorderrad weg und wurde von den folgenden Scott Redding und Alex di Angelis überrollt. Der talentierte Japaner verstarb im Krankenhaus in Riccione. Die MotoGP-Gemeinde reagierte fassungslos, das Sportliche trat in den Hintergrund.

Im Hockey steht es schlecht um die erfolgsverwöhnte Damen-Auswahl. Nach dem 1:2 gegen Titelverteidiger Niederlande müssen die Deutschen das letzte Vorrundenspiel gegen Australien unbedingt gewinnen, um nicht schon die Rückreisetickets lösen zu müssen.

Bei den Wasserball-EM haben die Deutschen zwar das Viertelfinale erreicht, mussten aber am Sonntag eine historische 3:17-Pleite gegen Weltmeister Serbien hinnehmen. Bundestrainer Hagen Stamm drastisch: "Heute hat sich eine Frauen-Mannschaft ins Männerturnier verirrt, wobei ich nichts gegen Frauen-Wasserball gesagt haben will."

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