Rennrodeln: Kein deutscher Damensieg!
Tja, irgendwann ist ja jede Siegesserie zu Ende. Nach 105 Siegen in Folge hat es nun die deutschen Rodlerinnen getroffen. erstmals ausgetragenen Weltcup im russischen Paramonovo lag die Seriensiegerin Tatjana Hüfner zwar nach dem ersten Lauf wie gewohnt in Führung, leistete sich aber im 2. Lauf einen schweren Fahrfehler und fiel auf Platz 4 zurück. Den Sieg erbte dann die Kanadierin Alex Gough. Carina Schwab und Natalie Geisenberger, die im ersten Lauf Probleme hatte, kamen auf die Plätze.
Trotz des Missgeschickes gab es auch für Tatjana Hüfner etwas zu feiern. Sie machte mit dem vierten Platz schon vor dem Saisonfinale ihren vierten Weltcup-Gesamtsieg klar. Derzeit sieht es hieer sehr nac heinem Dreifachsieg der deutschen Damen aus.
Bei den Doppelsitzern patzten die nach dem ersten Lauf führenden Tobias Wendl/Tobias Arlt im Finale und mussten noch Andreas und Wolfgang Linger den Vortritt lassen. Der Gesamtweltcup 2011 ist den Bayern aber vor dem Finale in Sigulda nicht mehr zu nehmen. Toni Eggert/Sascha Benecken lagen schon nach dem ersten Lauf aussichtslos zurück (8.), konnten sich aber mit einem guten zweiten Lauf noch hinter Andris Sics/Juris Sics (LAT) Platz 4 sichern.
Ski Alpin-WM: Überraschungssieg in der Herren-Abfahrt
Der Kanadier Erik Guay setzte sich überraschend gegen Didier Chuche (SUI) und Christof Innerhofer (I) durch. Im Ziel hatte Guay 32/100 Sekunden Vorsprung. Einziger Deutscher im Ziel war Tobias Stechert, der nur 31. wurde. Andreas Sander schied nach einem schweren Sturz aus. Der ehemalige Super G-Junioren-Weltmeister klagte über Schmerzen im Knie.
Fußball, 2. Bundesliga: Greuther Fürth darf wieder hoffen
Nach einem 3:1-Erfolg gegen Energie Cottbus ist die Greuther Fürth wieder in den Kreis der Aufstiegskandidaten gerückt. Sercan Sararer brachte die Franken schon nach 19 Minuten in Führung. Nach einer Stunde glich Cottbus´ Goalgetter Niels Petersen aber aus. In der 74./75. sorgte dann ein Doppelschlag von Burak Kaplan und Sercan Sararer für die Entscheidung.
Eisschnelllauf: Claudia Pechstein ist zurück
Jubel bei Claudia Pechstein. Die 38-jährige erfüllte bei Ihrem Comeback nach einer zweijährigen Dopingsperre in Erfurt über 5.000 m die Norm des Weltverbandes. In 4:10,05 min war die Berliner fast 5 Sekunden schneller als gefordert. Somit darf Claudia Pechstein beim Weltcup in Salt Lake City starten. Heute Nachmittag will Pechstein auch noch die Norm über 1.500 m (2:03,50 s) knacken.
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