Die Adler Mannheim und die Kölner Haie sind mit glatten 2:0-Erfolgen über die Nürnberg Ice Tigers bzw. den EHC München in das Playoff-Viertelfinale eingezogen.
Die Adler mussten sich aber ganz schön strecken. Nach dem 3:2-Heimspielsieg lief es in Nürnberg lange gar nicht so gut. Die Ice Tigers spielten lange sehr effektiv. Dusan Frosch brachte die Franken schon in der 3. Minute in Führung. Trotz 4:13 Torschützen konnten die Ice Tigers die Führung bis zur Drittelpause verteidigen. Kurz nach Wiederbeginn war es dann soweit. Nürnberg war durch Zeitstrafen für Frosch und Eriksson stark dezimiert und übermächtigen Adler glichen durch Nicholas Dimitrakos aus (21.). Auch im Mitteldrittel waren die Mannheimer klar das dominierende Team, aber das Tor erzielten wieder die Nürnberger (Colin Beardsmore, 28.). Nach dem 2. Dirttel führten die Mannheimer nach Torschüssen 30:9, nach Toren stand es aber 2:1 für die Ice Tigers. Im Schlussdrittel blieben die Adler am Drücker und glichen in 48. Minute durch Yannic Seidenberg wieder aus. Die Nürnberger brachten sich vor allem durch Undiszipliniertheiten aus dem Rhythmus. So zum Beispiel, als in der 58. Minute Jeff Likens wegen Beinstellens eine 2-Minuten-Strafe erhielt. Die Adler nutzten die Überzahl zum 3:2 durch Yannic Seidenberg (60.).
Die Kölner Haie hatten das erste Spiel in München schon 4:3 in der 3. Oveertime gewonnen. In Köln sah es heute nach einer klaren Angelegenheit aus. In der 49. schossen die Kölner das 4:1 (Ullmann). In der Schlussphase hätte es beinahe nochmal spannend werden können. Jordan Webb (59., 60.) verkürzte 45 Sekunden vor dem Ende, als der EHC München mit einem 6. Feldspieler agierte auf 3:4. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen