Dienstag, 1. März 2011

Handball: Füchse-Lizenz am seidenen Faden

Wie der Handball-Bundesligist auf seiner Homepage heute mitteilt, hing die Lizenzerteilung für die Füchse Berlin am seidenen Faden. Nicht etwas, weil die Berliner wirtschaftliche Probleme hatte, sie haben sich einfach den falschen Kurierdienst ausgesucht.
Das Paket mit den Lizenzunterlagen wurde statt zur Bundesliga-Zentral nach Dortmund nach Wien geschickt. Sechs Stunden vor Ablauf der Frist rief HBL-Büro-Leiter Ernst-Günther Strauß bei den Füchsen an und informierte, dass die Lizenzunterlagen nicht eingetroffen wären, dafür aber ein Paket mit Holzschmuck. Klar, dass den verantwortlichen Füchsen das Herz in die Hose rutschte. Schnell wurden die Lizenzunterlagen nochmal erstellt, vom Wirtschaftsprüfer und vom Geschäftsführer Bob Hanning, der dazu eigens von einer Reha-Maßnahme in die Kanzlei gefahren wurde, unterschrieben und erneut zugestellt. Diesmal kam der Zusteller aus den eigenen Reihen. Praktikant Christian Bulik brachte das Paket persönlich mit dem ICE nach Dortmund. Auf die Bahn war Verlass und die Lizenz ist gerettet.

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