Dienstag, 1. März 2011

MSV Duisburg erster DFB-Pokal-Finalist

Mit einer engagierten Leistung ist der MSV Duisburg nach einer turbulenten Schlussphase gegen Energie Cottbus glücklich ins DFB-Pokal-Finale eingezogen.
Die erste knifflige Situation gab es schon in der 9. Minute, als Petersen in den Strafraum flankte und MSV-Verteidiger Banovic Shao foulte. Schiedsrichter Weinerts Pfeife blieb stumm. Danach sahen wir zwei völlig verschiedene Mannschaften. Cottbus technisch ansprechend, aber in der ersten Halbzeit ohne jede Torgefahr und Duisburg, kämpferisch stark und mit dem direkteren Zug zum Tor. So fiel das 1:0 für den MSV durchaus verdient. Torschütze war der starke Maierhofer (24.). Nach der Pause brachte Energie-Trainer Wollitz Reimerink, der mehr Schwung in die Cottbuser Reihen brachte. Duisburg blieb aaber gefährlich und konterte erfolgreich. Schon in der 54. Minute fiel das 2:0 durch Baljak. Nur 5 Minuten später hätte Soares per Kopf alles klar machen können. Cottbus versuchte weiter Druck aufzubauen, die Chancen blieben aber rar. Duisburg war immer wieder mit Kontern gefährlich. In der 77. Minute war Cottbus plötzlich zurück. Soares ringt im Strafraum Reimerink nieder und wird des Feldes verwiesen. Eine harte Entscheidung. Den Strafstoß verwandelte Petersen sicher. In den Schlussminuten warf Energie alles nach vorn. Die größte Chance hatte Hühnemeier, dessen Kopfball Veigneau von der Linie kratzte. Shao setzte kurz darauf einen Kopfball an den Pfosten. Am Ende gewinnen die Meidericher mit Glück, aber dank der kämpferisch starken Leistung nicht unverdient 2:1.

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