Allerdings nicht an der Spitze. Die Red Bull bleiben auch in Silverstone das Maß der Dinge, wenn auch die Dominanz der letzten Rennen nicht mehr so krass ist.
Und Sebastian Vettel steht mal nicht auf Pole. Den Platz an der Spitze sicherte sich Mark Webber vor dem in der WM klar führenden Titelverteidiger aus Heppenheim.
Durch die neue Regelauslegung, nach der das Zwischengas, durch das die Autos auch beim Schalten und Bremsen schön auf den Boden gedrückt wurden, verboten wurde, haben einige Teams einen Sprung nach vorn gemacht. Besonders stark die Ferrari, die mit Alonso und Massa in die Startreihe zwei fuhren. Hinter Jenson Button (McLaren) fuhr Paul di Resta mit seinem Force India auf Platz 6. Auch dahinter gab es einige Überraschungen. Pastor Maldonado (Williams) wurde Siebter, Kamui Kobayashi (Sauber) kam auf Platz 8, Nico Rosberg vor Lewis Hamilton auf Platz 9. Adrian Sutil stellt seinen Force India auf Platz 11, Michael Schumacher (Mercedes) wurde 13. Nick Heidfeld (Renault) kam nur auf einen enttäuschenden 16. Platz. Timo Glock konnte mit seinem Virgin sogar einen Lotus hinter sich lassen und wurde 20.
Das Qualifying fand unter schwierigen Bedingungen statt, denn in Silberstone kamen in Q1 ein ziemlich heftiger Regenschauer vom Himmel.
Und was ist zur Regeländerung zu sagen? Nun, eine solche Änderung mitten in der Saison zu machen, ist ziemlich ungewöhnlich. Letztendlich, kannten anfangs der Saison alle die Regeln. Wenn Red Bull damit am besten zurecht kam, dann ist das eben so. Nun künstlich die Spannung heben zu wollen, ist gegenüber Red Bull nicht fair. Wie wäre es eigentlich, wenn die FIFA mitten in der Saison die Größe der Tore ändern würde. Eine Regeländerung mitten in der Saison ist nicht fair. In der Formel 1 könnte ich mir so etwas vorstellen, wenn es um die Erhöhung der Sicherheit gehen würde. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein.
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