Diskuswerfen, Männer
Erster Titel für den Deutschen Leichtathletik Verband bei den Weltmeisterschaften in Daegu! Robert Harting hat seinen Titel aus dem Jahr 2009 überlegen mit 68,97 m verteidigt. Der 26-jährige Modellathlet warf insgesamt drei weiner vier gültigen Versuche über die 68-m-Marke. Vizeweltmeister Gerd Kanter aus Estland kam nur auf 66,95 m. Bronze ging an den Iraner Ehsan Hadadi.
Stabhochsprung, Frauen
Martina Strutz gewann eine Silbermedaille. Mit neuem Deutschem Rekord (4,80 m) musste sie nur der Brasilianerin Fabiana Murer, die einen neuen Amerika-Rekord aufstellte, geschlagen geben. Bronze ging an die Russin Swetlana Feofanowa, die 4,75 m überquerte. Silke Spiegelburg kam nur auf 4,65 und wurde Neunte, Kristina Gadschiew überquerte 4,55 m und wurde Zehnte.
Siebenkampf
Die ersten Medaillen des Abends sind vergeben und es ist auch das zweite Edelmetall für die deutschen Leichtathleten dabei. Jennifer Oeser lief im bschließenden 800 m-Lauf in 2:10,39 persönliche Bestzeit und konnte so Platz 3 verteidigen.
Neue Weltmeisterin ist die Russin Tatjana Schernowa, die sich mit Jahresweltbestleistung (6880 P.) klar vor Titelverteidigerin Jessica Ennis (UK/6751) durchsetzte. Jennifer Oeser kam auf 6572 Punkte. Einen guten sechsten Platz belegte am Ende Lilli Schwarzkopf, die 6321 Punkte holte. Julia Mächtig blieb auf Platz 17.
3000 m Hindernis, Frauen
Gesa Felicitas Krause lief in 9:32,74 persönliche Bestzeit, kam damit aber nur auf Platz 9. Nach der Vizeweltmeisterschaft 2009 lief Julja Zaripowa diesmal in neuer Jahresweltbestzeit von 9:07,03 min zum Titel. Auf die Plätze kamen die Tunesierin Habiba Ghribi, die in 9:11,97 neuen nationalen Rekord lief, und Milcah Chemos Cheywa aus Kenia.
400 m, Männer
Der amtierende Juniorenweltmeister Kirani James aus Grenada gewann in neuer persönlicher Bestleistung von 44,60 s mit 3/100 Sekunden vor Titelverteidiger LaShawn Merritt (USA). Dritter wurde der Belgier Kévin Borlée.
800 m, Männer
Afrikameister David Lekuta Rudisha aus Kenia gewann in 1:43,91 deutlich vor dem Sudanesen Abubaker Kaki (1:44,41) und Juri Borzakowski (RUS/1:44,49)
Vorkämpfe
Die Halbfinals über 400 m Hürden der Frauen liefen ohne deutsche Beteiligung. Lashinda Demus (USA) lief in 53,82 s die mit Abstand beste Zeit.
Georg Fleischhauer scheiterte in seinem Halbfinallauf über 400 m Hürden als Fünfter in 49,36 s. Die schnellste Zeit lief Javier Culson (PUR) in 48,52 s.
Das Semifinale über 1.500 m der Frauen lief wieder ohne deutsche Beteiligung. Am schnellsten war die Spanierin Natalia Rodríguez in 4:07,88. Auch Jennifer Barringer Simpson (USA/4:07,90) und Natalja Tobias (UKR/4:07,99) blieben unter 4:08 min.
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