Zweiter Tag in Daegu.
Nadine Müller holte die erste Medaille für den Deutschen Leichtathletik Verband. Die Diskuswerferin erreichte gute 65,97 m und holte hinter der Chinesin Li Yanfeng (66,52) Silber. Bronze ging an die Kubanerin Yarelys Barrios (65,73).
Der schnellste Mann der Welt ist Yohan Blake. Der Jamaikaner gewann das Finale in Abwesenheit von Usain Bolt, der wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde, in 9,92 s vor Walter Dix (USA) und Kim Collins (Saint Kitts and Nevis).
Im Gehen hat Valery Borchin das erste Gold für Russland geholt. Der 24-jährige gewann über die 20 km-Distanz in 1:19:56 Std. vor seinem Landsmann Wladimir Kanaykin (1:20:27) und Luis Fernando López (COL). Christopher Linke benötigte 1:24:17 und verfehlte seine Bestzeit deutlich. So kam nur Platz 21 heraus.
Das Weitspringen der Damen gewann die Amerikanerin Brittney Reese, die gleich im ersten Durchgang 6,82 m vorlegte und mit diesem einzigen gültigen Versucht gewann. Die Medaillen gingen an Olag Kucherenko (RUS/6,77) und Ineta Radevica (LAT/6,76), die mit dem letzten Sprung noch die Weißrussin Nastassia Mironchyk - Ivanova (6,74) auf Platz 4 verdrängte. Die deutschen Vertreterinnen schieden schon in der Qualifikation aus. Bianca Kappler scheiterte mit 6,48 m knapp und wäre mit dieser Leistung heute Achte geworden, Sostene Moguenara blieb mit 6,02 gleich 81 cm unter ihrer Bestleistung.
Einen äthiopischen Sieg gab es über 10.000 m der Herren. Ibrahim Jeilan gewann in 27:13,81 min vor dem Briten Mohamed Farah (27:14,07) und Imane Menga (ETH/27:19,14).
Im Zehnkampf gab es einen Amerikanischen Doppelerfolg. Trey Hardee gewann mit 8607 Punkten vor und Ashton Eaton (8505). Dritter wurde der Kubaner Leonel Suárez (8501). Pascal Behrenbruch (8211) und Jan Felix Knobel (8200) kamen auf Plätze 7 und 8.
Im Stabhochsprung haben sich alle deutschen Damen für das Finale qualifieziert. Martina Strutz und Silke Spiegelburg schafften 4,55 m, Kristina Gadschiew schaffte es gerade so mit 4,50 m.
Über 110 m Hürden hat sich Willi Mathiszik (13,53) für das Halbfinale qualifiziert. Erik Balnuweit (13,56) und Alexander John (13,68) waren zu langsam. Die beste Zeit lief der Amerikaner Jason Richardson in 13,19 s.
In der Qualifikation zum Kugelstoßen schleuderte Christina Schanitz das Sportgerät auf 19,20 m und qualifizierte sich mit der dreibesten Weite für das Finale. Das hat auch Nadine Kleinert (18,75 m) erreicht. Josephine Terletzki enttäuschte mit 17,85 m
Die mit Abstand größte Weite erzielte die Neuseeländerin Valerie Adams (19,79 m)
Ohne deutsche Beteiligung gegen die 1.500 m der Damen über die Bühne. In der ersten Runde war Maryam Yussuf Kamal aus Brunei in 4:07,04 die schnellste.
Auch über 400 m der Herren ist kein Deutscher am Start. LaShawn Merrit (USA) lief im 3. Vorlauf in 44,35 s eine neue Weltjahresbestleistung.
Über 100 m hat es Yasmin Kwadwo inpersönlicher Bestzeit (11,29) geschafft, ins Semifinale einzuziehen. Ausgeschieden ist Leena Günther (11,36). Die schnellste Zeit liefen Ivet Lalowa (BUL) und Blessing Okagbare (NGR) die jeweils auf 11,10 s kamen.
Das 800 -Finale der Herren sah keinen deutschen Vertreter. Die schnellste Zeit lief der Keniate David Lekuta Rudisha in 1:44,20 min.
Die Schnellste Zeit im 400 m-Halbfinale bei den Frauen lief Amantle Montsho aus Botswana in 50,13 s die schnellste Zeit.
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