Samstag, 3. September 2011

Leichtathletik-WM: de Zordo sorgt für drittes deutsches Gold

Speerwerfen, Herren
Matthias de Zordo sorgte mit seiner persönlichen Saisonbestleistung von 86,27 für die dritte Goldmedaille des DLV. Der Saarbrücker haute die Siegerweite gleich im ersten Durchgang raus und kam im zweiten dann gleich noch einmal auf 85,51 m. Auch das hätte zum Titel gereicht. Zweiter wurde der Topfavorit Andreas Thorkildsen, der Konkurrenz lange hierher warf und erst im vierten Durchgang auf 84,78 m kam. Mit seinem zweitweitesten Wurf wäre der Norweger nur Achter geworden. Bronze ging an Guillermo Martínez aus Kuba. Mark Frank schaffte es immerhin ins Finale und kam mit 81,81 m auf Platz 8.

200 m Herren
Nach der Enttäuschung über 100 m hielt sich Usain Bolt über die doppelte Distanz schadlos und lief in 19.40 s neues Jahresweltbestzeit. Der Jamaikaner distanzierte Walter Dix (USA/19,70) und den Franzosen Christophe Lemaitre (19,80) deutlich.

4 x 400 m, Damen
Titelverteidiger USA gewannen die Staffel in neuer Weltjahresbestzeit von 3:18,09 min vor Jamaika und Russland.

100 Hürden, Damen
In guten 12,28 s gewann die Australierin Sally Pearson den Titel vor den beiden jeweils in 12,47 persönlichen Bestzeit laufenden USA-Amerikanerinnen Danielle Carruthers und Dawn Harper.

Hochsprung, Damen
Fehlerlos übersprang Anna Chicherova aus Russland alle Höhen bis 2.03 m und wurde damit nach der Silbermedaille 2009 diesmal Weltmeisterin. Silber ging an Titelverteidigerin Blanka Vlašic, die ebenfalls 2,03 m überwand, dafür aber einen Versuch mehr benötigte. Die 2,05 rissen beide Athletinnen. Dritte wurde die amtierenden Hallen-Europameisterin Antonietta Di Martino aus Italien, die 2,00 m überwand.

1.500 m, Herren
Ein weiterer keniatischer Doppelsieg. Überraschend war allenfalls die Reihenfolge. Asbel Kiprop gewann in 3:35,69 min vor Silas Kiplagat (3:35,92). Dritter wurde der US-Amerikaner Matthew Centrowitz.

Semifinale: 100 m Hürden, Damen
Wie erwartet konnte sich Cindy Rohleder nicht für das Finale qualifizieren. Die Deutsche lief zwar in 12,91 s eine neue persönliche Bestzeit, wurde damit aber nur Fünfte in ihrem Lauf. Die schnellste Zeit lief die Australierin Sally Pearson. 12,36 s bedeuten Weltjahresbestzeit.

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