Montag, 5. September 2011

Leichtathletik-WM: Zum Abschluss noch ein Weltrekord

So, jetzt endlich die Ergebnisse des letzten Wettkampftages der Leichtathletik-WM. Leider hatte ich eher keinen offiziellen Ergebnislisten.

4 x 100 m
Gleich beide deutsche Staffeln verloren erst einmal im Vorlauf den Stab. So ging das Highlight der WM ohne Deutsche Beteiligung über die Bühne. Jamaika kam bei den Herren mit Schlussläufer Usain Bolt in 37,04 s ins Ziel und erzielte damit den einzigen Weltrekord während dieser WM. Frankreich (38,20) und Saint Kitts and Nevis (38,49) folgten mit respektablem Abstand.



Bei den Frauen gab es einen US-Amerikanischen Erfolg. Die US-Girls liefen in neuer Weltjahresbestzeit (41,56) zum Titel. Auf die Plätze kamen Jamaika mit neuem nationalen Rekord (41,70) und die Ukraine.



Hammerwerfen, Frauen
Betty Heidler hat Gold verpasst. Die Weltrekordlerin kam einfach nicht zu ihren gewohnten Leistungen und musste sich mit 76,06 m begnügen. Die Russin Tatjana Lysenko gewann hochverdient, denn sie war mit 77,13 77,09 und 76,80 gleich dreimal besser als die Deutsche. Bronze ging an Zhang Wenxiu aus China (75,03). Kathrin Klass wurde mit mageren 71,89 m nur Siebte.



Dreisprung, Männer
Christian Taylor (USA) sprang mit 17,96 m neue Jahresweltbestleistung und sicherte sich den Titel vor Phillips Idowu (UK), der immerhin auf 17,70 m kam sowie Will Claye (USA/17,50). Die Zuschauer sahen einen hochklassigen Wettkampf, bei dem acht Athleten über 17 Meter sprangen.



800 m, Frauen
Noch eine Jahresweltbestleistung. Die Russin Maria Savinova gewann in 1:55,87 min überlegen vor Titelverteidigerin Caster Semenya (RSA/1:56,35) und Janeth Jepkosgei Busienei aus Kenia.

5.000 m, Männer
Es gibt tatsächlich eine lange Distanz, bei der kein Afrikaner gewann! Der Brite Mohamed Farah lief in 13:23,36 min zum Titel. Auf die Podestplätze kamen Bernard Lagat (USA/13:23,64) und Dejen Gebremeskel (ETH/13:23,92).



In der Nationenwertung wurde Kenia mit 7 Goldmedaillen hinter den USA und Russland Dritter! Auf Platz vier kamen die flinken Sprinter aus Jamaika. Deutschland holte 3 Gold-, 3 Silber- und eine Bronzemedaille, was einen respektablen fünften Platz ergab.

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