Gruppe A
Die Deutschen haben auch im letzten Qualifikationsspiel zur EURO 2012 ihre weiße Weste verteidigt. Gegen Belgien gewannen die Deutschen klar 3:1. Die Belgier, die mit einem Sieg die Playoffs hätten erreichen können, begannen ohne Respekt und waren in den ersten 25 Minuten die klar bessere Mannschaft. Die Deutschen beschränkten sich auf Konter und tauchten nur sporadisch vor dem belgischen Tor auf. Das reichte aber. Nach einer Ecke kam der Ball zu Özil, der den Ball noch die Lattenunterkante touchieren ließ. Unhaltbar für Belgiens Keeper Mignolet (30.). Nur drei Minuten später wird Schürrle in den Raum geschickt, der zum 2:0 vollendete. Die Deutschen hatten nun das Spiel im Griff, der Elan der Belgier ließ nach. Kurz nach der Pause machte Mario Gómez dann mit dem 3:0 alles klar (48,). Aber auch diesmal kamen die Deutschen nicht ohne Gegentor aus. In der 86. Minute erzielte Fellaini den nicht unverdienten Ehrentreffer.
Die Belgier mussten nun hoffen, dass die Türkei gegen Aserbaidschan strauchelte. Die Mannschaft von Berti Vogts schlug sich wacker, aber es reicht am Ende nicht. Durch ein Tor von Yilmaz (60.) gewannen die Türken 1:0 und stehen in den Playoffs.
Die Österreicher boten auch unter ihrem neuen Trainer Marcel Koller keine Sternstunde des Fußballs. In Kasachstan kamen unsere Nachbarn nur zu einem 0:0 und musste darüber sogar noch glücklich sein.
Gruppe F
Kroatien oder Griechenland? Beide Teams hatten heute noch die Chance, direkt in die Endrunde in Polen und der Ukraine einzuziehen. Die Kroaten mussten gewinnen und auf einen Patzer der Griechen hoffen. Ersteres gelang mit einem 2:0-Erfolg gegen Lettland, letzteres ging nicht in Erfüllung. Die Griechen gewannen ein schon verloren geglaubtes Spiel in der Schlussphase durch Tore von Fotakis (79.) und Charisteas (85.) in Georgien 2:1. Die Griechen sind damit direkt qualifiziert. Kroatien muss auf die Playoffs hoffen.
Ohne Bedeutung war der 2:0-Sieg Israels auf Malta.
Gruppe B
Die Russen kamen zum erwarteten Sieg gegen Andorra (6:0) und stehen damit in der Endrunde. Die Iren ließen sich von Armenien Playoff-Platz 2 nicht mehr nehmen. Die Trapatoni-Truppe gewann 2:1. Außerdem spielten Mazedonien und die Slowakei 1:1.
Gruppe E
In dieser Gruppe war alles schon klar. Die Niederlande konnte es dabei den Deutschen nicht gleich tun und alle zehn Spiele gewinnen. Zum Abschluss der Qualirunde verlor Oranje in Schweden 2:3. Die Skandinavier sind damit bester Gruppenzweiter und auch für die Endrunde qualifiziert. Ungarn kam gegen Finnland über ein 0:0 hinaus.
Gruppe G
Die Engländer waren ja schon qualifiziert und hatten heute spielfrei. Auch Platz zwei war schon vor dem letzten Spiel klar. Montenegro geht in die Playoffs. Dass da wohl die Bäume nicht in den Himmel wachsen werden zeigte sich heute in der Schweiz. Die Eidgenossen beendeten eine enttäuschende EM-Qualifikation einigermaßen versöhnlich und gewannen 2:0. Bulgarien verliert im Spiel 1 nach Trainer Lothar Matthäus vor eigenem Publikum gegen Wales 0:1 und beendet die Qualifikation als Gruppenletzter.
Gruppe H
Das war knapp. Dänemark gewinnt das Spiel um Platz 1 gegen Portugal 2:1. Die Südeuropäer sind in der Playoff-Runde, weil sie die besser Tordifferenz gegenüber Norwegen hatten. norwegen gewann heute gegen Zypern 3:1.
Gruppe C
Die Italiener hatten sich schon als Gruppensieger für die EM qualifiziert und gewannen zum Abschluss gegen Nordirland 3:0. Zweiter wollte eigentlich Serbien werden. Dazu hätten die Serben aber in Slowenien gewinnen müssen, um die heute spielfreien Esten noch abzufangen. Das klappte nicht. Vršič schoss das Goldene Tor für die Slowenen. Slowenien gewinnt gegen Serbien 1:0. Die Sebren gucken nächsten Sommer fern, dafür ist überraschend Estland in die Playoff-Runde gerutscht.
Gruppe I
Spanien hat Qualifikation wie Deutschland ohne Punktverlust absolviert. Zum Abschluss gab es einen souveränen 3:1-Erfolg, der gleichzeitig das Aus der Schotten bedeutete. Denn zur gleichen Zeit gewann Tschechien 4:1 in Litauen. Damit ist die Mannschaft von Trainer Michal Bílek Zweiter und kann noch auf die Endrunde hoffen.
Gruppe D
Die Franzosen wären fast noch gestrauchelt. Im Stade de France kamen die Franzosen im Endspiel gegen Bosnien-Herzegowina zu einem glücklichen 1:1. Die Bosnier gingen noch vor der Pause durch Džeko (40:) durchaus verdient in Führung. Ein Strafstoß von Nasri brachte den Franzosen den entscheidenden Punkt (78.). Frankriech in der Endrunde, Bosnien muss in die Playoffs.
Im bedeutungslosen zweiten Spiel trennten sich Albanien und Rumänien 1:1
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