Am 9. Spieltag der Bundesliga gab es zum Gipfeltreffen des deutschen Frauenfußballs. Der 1. FFC Frankfurt, der sich auch vor dieser Saison wieder die Dienste eines Potsdamer Aktivpostens (Fatmire Bajramaj) sicherte, traf auf Turnine Potsdam, ein Klub der es immer wieder schafft, junge, hungrige Spielerinnen in die Spitze zu führen. Auch heute war die Philosophie von Turbine Potsdam, die vor allem aus Bernd Schröder besteht, der der Hessinnen , die auf Geld setzen, überlegen. Schon nach acht Minuten schlugen die Damen von der Havel zu. Jennifer Cramer traf zum 0:1. Nur fünf Minuten später sorgte Anja Mittag für die Vorentscheidung. Danach bemühten sich die Frankfurterinnen um den Anschlusstreffer, verloren sich aber in Einzelaktionen oder scheiterten an der gut sortierten Abwehr der Potsdamerinnen. Die Turbinen sind nach dem 2:0, das übrigens in Frankfurt immerhin 5.200 Zuschauer sehen wollten, Duisburg schon fünf Punkte und Frankfurt sechs Punkte enteilt.
Aus dem Verfolgerduo ist inzwischen ein Quartett geworden, das um den zweiten Champions League-Platz kämpfen könnte. Der VfL Wolfsburg bleibt weiter auf Platz vier. Die Damen aus Niedersachsen gewannen heute in Freiburg überraschend deutlich 3:0, Essen-Schönebeck gewann beim Schlusslicht Leverkusen 2:0.
Es gab heute keinen Heimsieg. Auch der Hamburger SV schaffte das gegen den Vorletzten USV Jena nicht. Die Hanseatinnen mussten sich mit einem 1:1 begnügen. Lok Leipzig verlor gegen den SC 07 Bad Neuenahr 0:2.
Ach übrigens, die Frankfurterinnen haben bald die Gelegenheit sich zu revanchieren. Am 3. oder 4. Dezember empfangen die Frankfurterinnen Turbine Potsdam im DFP-Pokal-Viertelfinale. Außerdem spielen dann:
Gütersloh 2009 - FCR Duisburg
Bad Neuenahr - Bayern München
Hamburger SV - Lok Leipzig
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