Die deutsche Handballnationalmannschaft bleibt bei ihren durchwachsenen Leistungen. Mal vom überraschenden Sieg zum Auftakt gegen Norwegen boten die Damen von Bundestrainer Heine Jensen eher biedere Leistungen. Nach einem 24:25 gegen Montenegro folgte ein äußerst glücklicher 23:22-Erfolg gegen das zweitklassige China. Gestern verlor die DHB-Sieben gegen Island klar 20:26. Die Deutschen begannen zwar stark (8:3, 14.), aber danach ließ die Mannschaft auch wieder um so stärker nach. Das letzte deutsche Tor der ersten Halbzeit erzielte Nadine Krause beim Stand von 12:7 (22.). Es folgten acht torlose Minuten und Island drehte die Partie noch vor der Pause auf 13:12. Nach der Pause hielt das DHB-Team bis zur 51. Minute mit (20:21). Dann folgten neun torlose Minuten und eine 20.26-Niederlage. Beste Torschützin auf deutscher Seite war Franziska Mietzner mit acht Treffern. Allerdings war die Trefferquote nicht zum Jubeln, denn die Frankfurterin traf nur bei jedem zweiten Wurf. Noch schlimmer sah es bei Nadja Nadgornaja aus. Die 23-jährige vom Thüringer HC warf fünf Mal aufs Tor und traf gar nicht.
Die Deutschen stehen nach vier Spielen mit vier Punkten auf Platz 4. Um den zu verteidigen, muss das Team im letzten Vorrundenspiel unbedingt gegen die punktgleichen Angolanerinnen gewinnen. Die Afrikanerinnen gewannnen unter anderem gegen Island 28:24.
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