Keine wirklich schöne Überraschung hatte der FC Hansa Rostock für seinen bisherigen Cheftrainer parat. Der Klub beurlaubte den 53-jährigen mit sofortiger Wirkung. Wobei die Freistellung nach nur einem Sieg in dieser Saison nicht vollkommen überraschend kam. Allein in den letzten drei Spielen kassierten die Rostocker 11 Tore. Die Trennung von Trainer Vollmann ist der übliche Schritt im Fußballgeschäft. Ob er freilich viel nutzt ist eher fraglich. Peter Vollmann schaffte im letzten Jahr überraschend den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. In diesem Jahr wurde die Mannschaft kaum verstärkt. Einziger namhafter Neuzugang war Marek Mintal, der aber seinen Leistungszenit schon eine ganze Weile hinter sich hatte und so auch erst ein Tor bei nur sieben Spielen beisteuern konnte. Insgesamt muss man konstatieren, das der FC Hansa eine Sturmmisere hat. Auch Marcel Schied, der bisher auf immerhin 14 Einsätze kam, traf erst einmal. Resultat: Der schwächste Angriff der Liga. Von Sturm an der See nichts zu spüren. Das allein dem Trainer anzuhängen, dürfte letztendlich nicht viel bringen. Wenn der FC Hansa in der Winterpause nicht kräftig investiert, dürfte der Klassenerhalt auch unter einem neuen Trainer nicht zu schaffen sein. Laut Informationen des Sportmagazins "Kicker" soll Marc Fascher Favorit auf den Job als Steuermann auf der Kogge sein.
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