Handball
Der HSV Hamburg hat heute vor 1.950 Zuschauern den HCM Constanta klar mit 36:25 geschlagen. Die Hamburger bleiben damit auch nach dem siebten Spiel ohne Punktverlust. Bester Werfer war der Kroate Blazenko Lackovic mit acht Treffern.
Basketball
Bundesliga-Schlusslicht hat sich von Trainer Stefan Mienack getrennt. Mienack war erst seit Saisonbeginn Headcoach, nach dem er seit 2008 als Assistenzcoach bei den Niedersachsen arbeitete. Letztlich bescheinigten ihm die Göttinger Verantwortlichen eine gute Arbeit. „Für unser langfristiges Gesamtkonzept hat Stefan enorm viel investiert und beigetragen. Allerdings wird ein Trainer im Profisport eben vor allem an seinen Erfolgen gemessen. Da können wir bei einem Sieg aus 14 Spielen nicht viel schön reden. Stefan hat sehr hart gearbeitet und hätten alle Beteiligten eine ähnliche Arbeitseinstellung, wären wir jetzt nicht in dieser Lage", meinte Sportdirektor Jan Schiecke. Neuer Headcoach ist der bisherige Assistent Michael Meeks, für den Göttingen die erste Station als Cheftrainer ist. Hoffen wir, dass die von Sportdirektor Schiecke angesprochenen Beteiligten in den 39-jährigen nicht auch im Regen stehen lassen. Am Sonntag geht es im Kellerderby zum BBC Bayreuth. Eine Niederlage darf sich das Team nicht leisten, wenn der Klassenerhalt nicht in weite Ferne rücken darf. Bei allem Nachdenken über die Moral einer Trainerentlassung, ist der Impuls zeitlich durchaus nachzuvollziehen.
Fußball
Der DFB zieht seine harte Gangart gegen Vereine, deren Fans ausgeflippt sind, weiter durch. Nächster Kandidat ist wie erwartet der FC Hansa Rostock. Hansa-Fans schossen gegen den FC St. Pauli Raketen in der den Gäste-Fanblock. Dafür droht dem FC Hansa nun ein Geisterspiel. Auch der FC St. Pauli wird bestraft. Seine Fans brannten bengalische Feuer ab. Dafür muss der Kiezklub nun 20.000 € zahlen. Ob man so die Fans in den Griff bekommt? Nun, nach der Strafe gegen Dynamo Dresden kann der DFB gar nicht anders regieren. Schaden dürfte das nur den Vereinen. Ob auch die Täter belangt werden können ist nicht sicher.
Dynamo Dresden erklärte beispielsweise, das man keine Hinweise auf die Täter von Dortmund hat und so auch keine Sanktionen aussprechen kann. Die Polizei hatte sich dazu entschieden, gegen eine aggressive Fangruppe, die Dynamo zugeordnet wird, nicht vorzugehen, um keinen Bürgerkrieg auszulösen. Die berechtigte Frage der Vereine ist nun, wie man sich gegen Straftäter wehren soll, wenn die Staatsmacht Straftaten sogar begünstigt. In Dortmund wurden die Gewalttäter zur Belohnung auch noch ohne Kontrolle ins Stadion gelassen.
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