Die elfte Etappe führte die Fahrer heute das erste Mal in der Geschichte der Rallye Dakar nach Peru. Ein ständig wechselnder Untergrund verlangte den Fahrern heute alles ab. Dazu war die Wertungsstrecke recht lang. Die Geländewagen gingen über 478 km, die Trucks hatten mit 432 km etwas weniger zu absolvieren. Die Bikes und Quads durften dafür eine Zugabe geben, 534 Wertungskilometer waren zu absolvieren.
Motorräder
Gestern kam Marc Coma fast bis an den führenden Cyril Despres heran, heute vergrößerte sich wieder der Abstand. Der Franzose war heute schneller as der Spanier und wurde erster Etappensieger auf peruanischem Boden. Für Marc Coma blieb heute mit 2:01 min Rückstand nur Platz drei. Dazwischen platzierte sich der Spanier Gerard Farrès, der während der Rallye schon die ganze Zeit im Vorderfeld zu finden ist und derzeit mit 1:37 Std. hinter Despres auf Platz sechs liegt. An der Spitze beträgt der Vorsprung von Despres nun 2:22 min vor Marc Coma. "Bei einer Änderung des Roadbook war eine Piste nicht sehr gut zu erkennen. Ich habe 100 Meter zu viel zurückgelegt, dann aber erkannt, dass Marc mir entgegen kam, obschon er zwei Minuten vor mir aufgebrochen war. Der Tag hatte schon mit einem Bad im kühlen Nass begonnen, als ich die Maschine neben mir her schieben musste. Ein harter Tag!", so Cyril Despres. Daniel Schröder ist auf dem Weg in die Top 20. Auf der heutigen Etappe verbesserte sich der junge Deutsche um einen Platz auf Rang 21.
Autos
Auch bei den Geländewagen läuft alles auf einen Zweikampf hinaus, wobei das schon sehr optimistisch gedacht ist, denn nach dem heutigen Etappensieg hat Stéphane Peterhansel fast 23 Minuten Vorsprung vor dem einzigen Verfolger Nani Roma, der heute 3:44 min hinter dem Sieger auf Platz zwei ins Ziel kam. Die letzte Hoffnung für Hummer starb heute, Robby Gordon begann stark und lag sogar eine Zeit lang an der Spitze des Feldes, hatte dann aber ein Problem bei km 199 einen Problem, das ihn lange an der Weiterfahrt hinderte. Der US-Amerikaner verlor richtig viel Zeit und ist noch nicht im Ziel. Neuer Dritter sind Giniel De Villiers und Rene von Zitzewitz, die aber schon 1:11 Std. Rückstand haben. Ein weiterer deutschen Co-Pilot steht auf Platz vier. Andreas Schulz navigiert für Leonid Novistkiy. Das Duo, das den diesjährigen Auftakt der Dakar gewann, liegt nun auf Platz vier, allerdings schon mit über zwei Stunden Rückstand.
Nur knapp hat heute Stephan Schott als Elfter die Top 10 verpasst, der BMW-Pilot verbesserte sich dadurch in der Gesamtwertung um 19 Plätze auf Rang 15! Stefanie Mannis ist noch nicht im Ziel. Gestern wurde sie als 64. geführt.
Trucks
Andrey Karginow hat im Schlussteil noch die IVECO hinter sich gelassen. Am Ende kommt der Russe mit seinem KAMAZ drei Minuten vor Hans Stacey ins Ziel der klar Führende Gérard De Rooy wurde hinter Miki Biasion Vierter und hat in der Gesamtwertung weiter einen komfortablen Vorsprung von 55 Minuten vor Hans Stacey.
Quads
Nachdem gestern mal Tomás Maffei die Patronellis Paroli bieten konnte, machten die beiden argentinischen Brüger den Sieg heute wieder unter sich aus. Gesamtspitzenreiter Alejandro war eine halbe Minute schneller als Marcos, der in der Dakar mit 80 Minuten Rückstand schancenlos auf Platz zwei liegt. Weitere fünfzig Minuten Rückstand hat Tomás Maffei als Dritter.
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