Heute gab es erst einmal eine gut 250 km Überführungsstrecke immer an der Küste des Pazifik entlang. Die Geländewagen mussten vorher von Arequipa gut 150 km nach Camana durchführen, wo die Motorräder gestern schon eintrafen. Nach 412/259 km begann dann in der Pampa Blanca die Sonderprüfung, die nach 245 km in Nasca endete. Höhepunkt ist heute ein 20 km langer Abschnitt, wo eine Düne die nächste ablöst. Wer reitet am besten über die Sandberge?
Und es sieht gut aus für Mini.
Motorrad
Das Wechselspiel an der Spitze geht auch heute weiter. Marc Coma konnte heute seinen dritten Startplatz nutzen und führte einen optimalen Ritt über die Dünen vor. Der Spanier gewann am Ende fast vier Minuten gegenüber seinem einzigen Rivalen Cyril Despres, der als erster Startete und so in den Dünen nicht wirklich eine Chance hatte. So übernahm Coma auch die Gesamtführung - 1:35 min vor Despres. Zwischen Coma und Despres kamen heute noch Joan Barreda und Jordi Viladoms an und machten einen Spanischen Dreifachsieg perfekt. Paulo Gonclaves zeigte sich heute mal wieder im Vorderfeld. Der Portugiese, der lange um das Podest mitfuhr, eher er ins Feld durchgereicht wurde. Heute fuhr er immerhin auf Platz fünf.
Dritter in der Gesamtwertung bleibt Helder Rodrigues, der fast 27 Minuten Vorsprung vor Jordi Viladoms hat. Über den Rückstand zum Spitzenduo legen wir den Mantel des Schweigens. Ein Sieg für Rodrigues & Co. setzt den Ausfall der beiden KTM-Fahrer an der Spitze voraus.
Daniel Schröder bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der 21-jährige liegt nun mit seiner KTM schon auf Platz 20!
Cyril Despres hatte heute übrigens seinen Spaß, obwohl er die Führung verlor: "Das war eine wunderbare Etappe, eine der schönsten Spezialprüfungen, die ich in den letzten Jahren bei der Dakar bestritten habe. Sportlich war mir klar, dass Marc zu mir aufschließt, und dass es kein guter Tag würde. Aber es war grandios."
Autos
In den Dünen konnte heute Robby Gordon noch einmal zeigen, was der Hummer drauf hat. Nach der der US-Amerikaner gestern viel Pech hatte, war er heute wieder voll da und gewann die Etappe mit mehr als 15 Minuten Vorsprung. In den Dünen verloren alle Zeit gegen Gordon, am wenigsten verlor der Russe Leonid Novistkiy mit seinem Co-Piloten Andreas Schulz. Dahinter folgte auf Platz drei der zweite deutsche Co-Pilot, Rene von Zitzewitz, der mit Giniel De Villiers auch in der Gesamtwertung als Dritter gut im Rennen liegt. Allerdings ist Robby Gordon mit gut 37 Minuten Rückstand durchaus noch nicht geschlagen. Kann der Hummer den Toyota noch abfangen?. Soweit der Kampf um Platz drei. Vorn machte heute Nani Roma kanpp drei Minuten auf Stéphane Peterhansel gut. Der Rekordsieger hat nun genau 20 Minuten Vorsprung. Stephan Schott liegt zur Zeit auf Platz 17.
Trucks
Nachdem zuletzt die KAMAZ wenigstens einigermaßen mithalten konnten, rasten die IVECO heute gleich zu einem Vierfachsieg, während von den KAMAZ bisher nur Artur Ardavichus im Ziel ist. Den Sieg trug der überlegene Spitzenreiter Gerard De Rooy davon. Es war bereits der fünfte Etappensieg für den Niederländer, der in der Gesamtwertung 56:30 min Vorsprung auf den ersten Verfolger, Hans Stacey. Der wurde heute mit 32 Sekunden Rückstand weiter, zeitgleich mit Miki Biasion. Dritter in der Gesamtwertung ist KAMAZ-Hoffnung Artur Ardavichus, der aber schon 100 Minuten Rückstand hat.
Quads
Bei den Quads waren heute einmal mehr die Patronelli-Brüder unzertrenlich. Heute gewann Marcos 42 Sekunden vor Alejandro, der wiederum weiter mit weit über einer Stunde Vorsprung in der Gesamtwertung führt.
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