Die 5. Etappe der Rallye Dakar boten zur Abwechselung viel Sand. Die weißen Dünen von Fiambalá standen auf dem Programm und verlangten besonderes Geschick beim Navigieren. Während Autos und Trucks heute nur 177 km Wertungsstrecke absolvieren mussten, standen für Bikes und Quads 265 km auf dem Programm. Dafür hatten die kleinen Fahrzeuge nur 151 Verbindungsstrecke, die Autos und LKW 246 km.
Auto
Der Etappensieg ging heute an den Mini-Piloten Krzysztof Holowczyc, der sich vor dem besten Hummer mit Robby Gordon im Cockpit durchsetzte. Dritter wurde mit gut 3 Minuten Rückstand Stéphane Peterhansel, der damit in der Gesamtwertung von bleibt. Der Pole Holowczyc verbesserte sich auf Platz zwei und hat gut vier Minuten Rückstand auf seinen Marken-Kollegen. Mini dominiert damit weiter die Dakar. Vier der fünf Etappen gewannen die kleinen Flitzer. Auch der dritte Platz in der Gesamtwertung geht an einen Mini. Nani Roma hat zehn Minuten Rückstand auf Peterhansel. Neben den Mini machen die Hummer den besten Eindruck Robby Gordon ist in der Gesamtwertung mit 13,5 Minuten Rückstand Vierter, Nasser Al Attiyah fuhr zweimal die beste Zwischenzeit. Dann bremste ihn aber eine gerissene Kühlerleitung und erste Araber verlor über 20 Minuten. So liegt Nasser Al Attiyah schon 50 Minuten hinter Peterhansel. Ein Muster an Zuverlässigkeit ist auch der Toyota von Giniel De Villiers. Allerdings verlor der Südafrikaner heute trotzdem 19 Minuten und fiel in der Gesamtwertung auf Platz fünf zurück. Auf Peterhansel fehlen ihm jetzt 21 Minuten.
Weiter auf der Überholspur ist Stephan Schott. Der BMW-Pilot wurde heute Zwanzigster und verbesserte sich in der Gesamtwertung um mehr als 30 Plätze auf Rang 62.
Motorrad
150 Piloten waren heute am Start, aber eigentlich ist die Konkurrenz nur noch ein Duell. Cyril Despres konnte dabei heute erneut 1:41 min zwischen sich und Marc Coma legen und baute so seinen Vorsprung auf fast 10 Minuten aus. Eine Vorentscheidung ist das aber wohl noch nicht, denn noch ist nicht einmal Halbzeit. Auf Platz drei der Gesamtwertung finden wir Helder Rodrigues aus Portugal. Der Yamaha-Pilot war auch im Vorjahr Dritter. Er ist also bester vom Rest - mit 48 Minuten Rückstand auf den Spitzenreiter. Daniel Schröder kam heute eine gute halbe Stunde hinter Despres ins Ziel. Der KTM-Pilot verbesserte sich auf Platz 34 und kommt seinem Ziel, unter besten dreißig zu fahren, immer näher.
Trucks
Die Iveco setzen weiter die Maßstäbe, besonders Gerard De Rooy, der heute schon den dritten Etappensieg holte und seine Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Hier schob sich heute Miki Biasion als Dritter bis auf vier Sekunden an Hans Stacey heran. Weiter stark im Rennen ist Ales Loprais, der mit seinem Tatra nur 14 Sekunden hinter De Rooy auf Platz zwei ins Ziel kam. Bester KAMAZ ist jetzt Eduard Nikolajew, der in der Gesamtwertung mit 22,5 Minuten hinter dem Spitzenreiter auf platz fünf liegt. Franz Echter wurde heute Zehnter und war damit bester MAN-Fahrer.
Quads
Bei den Bikes ist es ein Zweikampf - bei den Quads ein Dreikampf. Im Wettbewerb der Argentinier war heute Marcos Patronelli der Schnellste. Er verwies seinen Bruder Alejandro mit knapp 2 Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Tomás Maffei wurde Dritter und konnte seine Führung in der Gesamtwertung gerade so ins Ziel retten. Der 27-jährige führt noch mit 35 Sekunden vor Alejandro.
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