Freitag, 6. Januar 2012

Rallye Dakar, Tag 6: Frost im Sommer verhindert die Etappe.

Was in Deutschland derzeit fast flächendeckend fehlt, erlebten die Teilnehmer der Rallye Dakar heute beim überqueren der Anden frostige Temperaturen. Heute machten sich die Fahrer von Argentinien über den 4.700 m hohen und -8 °C kalten Paso San Francisco nach Chile auf. Nach der Hitze der vergangen Tage nun also das andere Extrem. Die Dakar macht ihrem Ruf als härteste Rallye wieder einmal alle Ehre. Von Fiambala ging es nach Copiapó. Die Bikes mussten schon 4:15 antreten, die Geländerwagen folgten fünf vor sechs. Nach 394 kalten Verbindungskilometern folgten 247 Wertungskilometer. Am Start waren 130 Bikes, 21 Quads, 125 Autos und 71 Trucks.





Wegen des schlechten Wetters wurde die heute Wertung abgesagt. Regen und anhaltende Schneefälle machten die ordnungsgemäße Durchführung der Wertungsprüfung unmöglich. So geht es morgen im chilenischen Copiapo, wohin die Fahrzeuge im Konvoi fuhren mit einer Schleife weiter. Der Start- ist also auch der Zielort.

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