Mittwoch, 4. Januar 2012

Wintersport: Schlierenzauer "nur" Zweiter

4-Schanzen-Tournee
Gregor Schlierenzauer konnte heute beim dritten Springen in Innsbruck nicht den dritten Sieg landen. So bleibt Sven Hannawald der einzige Skispringer, der alle vier Springen gewonnen hat. Gregor Schierenzauer musste heute seinem Klubkameraden den Vortritt lassen und kam "nur" auf Platz zwei. Kofler war nach dem ersten Springen als vierter in Lauerstellung und profitierte von besten Windverhältnissen im Finaldurchgang, um mit 131,5 m nach auf Platz eins zu Springen. Gregor Schlierenzauer, der schon nach dem ersten Durchgang Zweiter war, konnte nicht kontern und blieb hinter Kofler. Der nach dem ersten Sprung führende Kamil Stoch (PL) wurde im Finale komplett verweht und fiel auf Platz neun zurück. Eine starke Leistung zeigte auch erneut Taku Takeuchi, der Dritter wurde. Von den deutschen Springern kamen Maximilian Mechler und Michael Neumayer auf die Plätze sieben und acht. Richard Freitag, der nach dem ersten Durchgang noch Siebter war, hatte im Finale Pech und kam bei recht starkem Rückenwind nur auf 114 m und wurde nur 12. Stephan Hocke wurde 18., Severin Freund nur 21.
In der Gesamtwertung führt Gregor Schlierenzauer mit 17 Punkten vor Andreas Kofler und geht als klarer Tournee-Favorit ins letzte Springen in Bischofshofen. Bester Deutscher bleibt Severin Freund, der als Sechster durchaus akzeptabel dasteht, aber kaum noch eine Chance hat, sich weiter nach vorn zu arbeiten. Richard Freitag ist 14., Stephan Hocke 16.



Biathlon
Auftakt zur Weltcup-Woche in Oberhof - und das hatten sich wohl die Deutschen anders vorgestellt. Bei der 4 x 6 km-Staffel der Damen lag die deutsche Staffel gut im Rennen. Andrea Henkel lief die Staffel an, leistet sich vier Nachlader und kam mit 28,8 Sekunden hinter der Französin Marie Dorin Habert als Zweite zum Wechsel. Die zweite Französin, Anais Bescond musste zweimal in die Strafrunde und die Oberhofer Biathlonfans hatten Grund zur Freude. Tina Bachmann musste nur zweimal nachladen und ging in Führung. Die deutsche Staffel lag 12,2 Sekunden vor der Slowakei und 38,1 Sekunden vor den Russinnen. Die setzten nun auf Olga Saitsewa, die alles in Grund und Boden lief und trotz sechs Nachladern auch an Sabrina Buchholz (drei Nachlader) vorbeischoss und die Führung übernahm. Sabrina Buchholz wechselte 1,8 Sekunden hinter den Russinnen auf Magdalena Neuner. Die Oberhofer Fans witterten schon einen deutschen Erfolg, aber sie sollten Enttäuscht werden. Neuner musste viermal in die Strafrunde und fiel auf Platz vier zurück. Der Sieg ging an die Russinnen, die vor Norwegen und Frankreich gewannen.

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