Ach Du dickes Ei. Fünf Bundesligisten dürften mit Graus Richtung neue Saison schaunen, denn sie schieden gegen unterklassige Mannschaften Mannschaften aus.
Die Blamage der Woche ereilte dabei die TSG 1899 Hoffenheim, die gestern beim Regionalligisten Berliner AK 07 mit 0:4 unterging.
Die Greuther Fürth scheint nicht nur ein spielerisches Problem zu haben, sondern vor allem eines mit der Disziplin. Prib sah in der 56. Minute nur sieben Minuten nach einer Verwarnung Gelb-Rot. In der 88. Minute flog dann noch der eingewechselte Neuzugang Baba mit glatt Rot vom Platz. Das Spiel beim Vorletzten der 3. Liga verloren die Franken 0:2.
Eine ähnliche Konstellation hatte der Hamburger SV heute zu bestehen. Gastgeber Karlsruher SC ist denkbar schlecht in die 3. Liga gestartet und steht nur auf Platz 18. Auch das Spiel gegen den Bundesligisten aus Hamburg sah zur Pause nicht besonders erfolgversprechend aus. Die Badener lagen 1:2 zurück. Nach der Pause drehte die Mannschaft von Markus Kauczinski aber auf und gewann das PSiel noch 4:2. Auf Thorsten Fink wartet also viel Arbeit.
Auch der 1. FC Nürnberg sah nicht besonders gut aus. In Havelse mussten die Franken in die Verlängerung und mussten sich dann dem Viertligisten 2:3 geschlagen geben. Das spricht wohl nicht unbedingt für die Fitness des 1. FCN.
Mangelnde Fitenss könnte man auch beim SV Werder Bremen vermuten. Die Norddeutschen gingen in der Verlängerung bei Preußen Münster 2:4 unter. Dreifacher Torschütze war Matt Taylor.
Auch Eintracht frankfurt kann sich uneingeschränkt auf die Bundesliga konzentrieren. Die Hessen verloren gegen den Ligakonkurrenten der letzten Saison Erzgebirge Aue mit 0:3. Ausgangspunkt war allerdings ein umstrittener Strafstoß für Aue und er Platzverweis für Eintracht-Keeper Trapp.
Auch das Aus von Hertha BSC Berlin kam schon überraschend. Der Bundesabsteiger aus der Hauptstadt verlor trotz Feldüberlegenheit beim Viertligisten Wormatia Worms 1:2. Die Hertha hat den Saisonstart also auch komplett vermasselt.
Zum Auftakt der neuen Premier League kam Arsenal London gegen den FC Sunderland nur zu einem 0:0. Das Spitzenspiel fand in Newcastle statt, wo der Vorjahresfünfte gegen den Vierten Tottenham 2:1 gewann.
Meister Manchester City konnte erst in der Schlussphase gegen den FC Southampton eine Niederlage verhindern. Der Ex-Wolfsburger Džeko (72.) und Nasri (80.) machten aus einem 1:2 noch ein 3:2.
Einen Fehlstart legte der FC Liverpool hin. Bei West Bromwich Albion verloren die Reds 0:3.
Meister Montpellier HSC wartet auch nach dem zweiten Spieltag weiter auf den ersten Sieg. Nach dem 1:1 gegen Toulouse lag der HSC beim FC Lorient lange durch ein Tor von Herrera (37.) in Führung, ehe Traoré (90.) und Aliadière (92.) das Spiel in der Schlussphase drehten. Der Sieg der Mannschaft aus der BRetagne war am Ende nicht einmal unverdient.
Die Roten Bullen aus Salzburg schlittern immer tiefer in die Krise. Nach dem Aus in der Champions League und der Niederlage gegen Rapid Wien, kam Salzburg beim FC Admira Wacker Mödling nur zu einem 4:4. Immerhin beteiligten sich die Mozartstädter an einem sehr unterhaltsamen Spiel.
An der Tabellenspitze findet man nun die beiden großen Wiener Vereine. Rapid gewann gestern gegen Sturm Graz klar 3:0, die Austria kam in Ried zu einem 1:0.
Die Super League droht schon zeitig in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu zerfallen. Ein wenig überraschend ist wohl, dass zum oberen Quartett Grasshopper Zürich gehort. Der Tradistionsverein entging in der letzten Saison dem Abstieg nur knapp - welch wundersame Auferstehung. Heute gewannen die Grasshoppers in Luzern 2:0 und bleiben auswärts ungeschlagen.
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