Nach dem Wetterchaos gestern konnte die 12. Etappe der Dakar wieder planmäßig über die Bühne gehen. Die Spezialwertung ging über 319 km bergiges Gelände. Dafür fuhr das Feld heute von Fiambalá über die chilenische Grenze. Ziel war Copiapó. Zur Wertungsstrecke kamen noch 396 km Verbindung.
Stephane Peterhansel konnte sich heute sogar einen Fahrfeher leisten, bei dem er in einer Düne stecken blieb. Der Franzose verlor zwar auf den Etappensieger Nani Roma 6 Minuten, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter mit 50 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers. Weiter stark im Rennen ist Matthias Kahle, der mit seinem SAM-Mercedes auf Platz 12 und nur 20 Minuten hinter den Top10 liegt. Stephan Schott liegt aktuell auf Platz 36, das könnte aber noch ein wenig nach unten korrigiert werden, weil bisher erst 36 Fahrer in der Wertung sind.
Bei den Bikes wurde heute in Stallregie gefahren. Cyril Despres kümmtert sich vor allem darum, dass sein Teamkollege Ruben Faria vor Francisco Lopez bleibt. Mission gelungen. Der Abstand zwischen den beiden wuchs sogar um drei auf acht Minuten. Cyril Despres verlor ein wenig und liegt nun 5:39 min vor Ruben Faria.
Bei den Quads ließ Marcos Patronelli Sebastian Husseini den Vortritt. Der Mann aus Dubai gewann heute die erste Dakar-Etappe seiner jungen Karriere, nach dem er am Anfag der Tour schon viermal Zweiter wurde. In der Gesamtwertung bleibt Patronelli mit fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.
Bei den Trucks läuft immer mehr auf einen Dreifachsieg von KAMAZ hinaus. Martin Kolomy verlor heute weiter gut vier Minuten auf Eduard Nikolaev und vor allem 10,5 Minuten auf den Etappensieger Andrey Karginov. Damit ist der Russe neuer Dritter. An der Spitze bleibt Eduard Nikolaev mit einer halben Stunde vor Ayrat Mardeev. Karginov ist 50 Minuten zurück.
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