Die Dakar ist in Santiago mit zu Ende gegangen. Cyril Despres gewann zum fünften Mal den Titel bei den Motororädern, Stephane Peterhansel gewann seinen fünften Titel auf vier Rädern. Vorher hatte der Franzose aber schon sechsmal auf zwei Rädern gewonnen. Den zweiten Dakar-Sieg landete bei den Quads Marcos Patronelli. Auch für Trucker Eduard Nikolaev gab es den zweiten Sieg.
625 km mussten die Fahrer von La Serena nach Santiago de Chile überwinden. Dabei stand noch einmal eine 346 km Spezialprüfung auf dem Programm. Bei den Bikes verlor Francisco Lopez den vierten Gang und musste den Motor wechseln. Das kostete ihn eine 15 Minuten-Strafe und Platz zwei. Der geht nun an Despres´ Teamkameraden Ruben Faria, der die letzte Etappe noch einmal für sich entschied - sein fünfter Etappensieg auf der diesjährigen Dakar. Platz vier ging an den SlovakenIvan Jakes, der am Ende nur 23 Minuten hinter dem Sieger Cyril Despres ins Ziel kam.
Ingo Zahn schob sich immer weiter nach vorn und beendete seine zweite Dakar auf Platz 85. Sein erster Auftritt endete 2010 schon auf der 2. Etappe.
Stephane Peterhansel hat auf der letzten Etappe der Autos seinen Vorsprung verwaltet. Am Ende hatte der Franzose 42:22 min Vorsprung auf Giniel de Villiers und dessen deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz. Dritter wurde der Russe Leonid Novistkiy mit 1:28 Std. Rückstand. Der dritte Mini hinter Peter und Novistkiy kam mit Nani Roma am Steuer auf Platz vier. Roma gewann heute zum vierten Mal in diesem Jahr eine Etappe. Für Matthias Kahle hat es nicht ganz für die Top 10 gereicht. Der SAM-Mercedes-Pilot beendete die Dakar am Ende auf einem hervorragenden 13. Platz. Nicht so gut lief es für Stephan Schott, der auf Platz 47 kam.
Bei den Quads gab es den dritten Etappensieg von Sarel van Biljon. Das änderte aber nichts mehr im Gesamtklassement. Marcos Patronelli gewann mit 1:50 Std vor Ignacio Casale.
Bei den Trucks kontrollierten die KAMAZ das Rennen. Der heutige Etappensieg von Peter Versluis und der zweite Platz vom Vorjahressieger Gerard de Rooy konnten den Dreifachsieg der Russen nicht mehr verhindern. Eduard Nikloaev kam am Ende 37 Minuten vor Ayrat Mardeev und 38 Minuten vor Andrey Karginov ins Ziel.
Klaus Bauerle beendete das Rennen mit seinem MAN auf Platz 26, Thomas Wallenwein wurde 54.
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