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Samstag, 12. Mai 2012

FC Bayern Frauenpokalsieger

Die Frauen des FC Bayern München haben es den Männern schon mal vorgemacht und den DFB-Pokal gewonnen. Im Finale gegen den völlig neben sich stehenden 1. FFC Frankfurt setzten sich den Damen von der Isar hochverdient mit 2:0 durch. Sarah Hagen brachte den Außenseiter in der 63. Minute in Führung. Auch schon vor dem Tor waren die Münchnerinnen die bessere Mannschaft. Besonders nach der Pause bestimmten die Bayern-Damen das Spiel. Auch nach dem Rückstand bot der 1. FFC Frankfurt eine trostlose Partie. In der Schlussminute setzte Ivana Rudelic dem Favoriten den endgültigen k.o. Für die Bayern-Frauen war es der erste Sieg in der Geschichte des DFB-Pokals.

Die Frankfurterinnen können die völlig verpatzte Saison eventuell noch durch einen Gewinn der Champions League retten. Im Finale gegen Titelverteidiger Olympique Lyon sind die Hessinnen im Münchner Olympiastadion allerdings Außenseiter.

Donnerstag, 1. März 2012

Fußball: 1. FFC Frankfurt gegen den Rest

1. FFC Frankfurt
Nach Simone Laudehr (FCR Duisburg) und Bianca Schmidt (Turbine Potsdam) haben der Verein aus der Bankenmetropole wieder ein bisschen Geld in die Hand genommen und bei der Konkurrenz gewildert. Diesmal hat der 1. FFC Frankfurt Babett Peter von Turbine Potsdam verpflichtet. Damit werden die Frankfurterinnen in der kommenden Saison mit zehn deutschen Nationalspielerinnen auflaufen. Mal sehen, ob das für den Meistertitel reicht. Die Liga wird sich wieder diebisch freuen, wenn es wie in dieser Saison wieder ordentlich in die Hose geht. Wir drücken dafür schon mal die Daumen, denn es ist für den deutschen Frauenfußball alles andere als wünschenswert, dass ein Klub konkurrenzlos ist.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Fußball, Frauenpokal: Frankfurt schießt Potsdam ab

Die Viertelfinalspiele
03.12.
Hamburger SV - Lok Leipzig 3:2
04.12.
1. FFC Frankfurt - Potsdam
Dem 1. FFC Frankfurt ist die Revanche für die 0:2-Bundesliga-Niederlage von vor drei Wochen gelungen. Für die Hessinen trafen vor 1.830 Zuschauern Lewandowski (4.), Huth (11.), Bartusiak (30.), Garefrekes (62.) und Landström (82.). Für die Frankfurterinnen war es der erste Sieg nach vier Pflichtspielniederlagen in Folge. Den Potsdamer Ehrentreffer erzielte Odebrecht (88.).
Bad Neuenahr - Bay. München 0:0 - 5:6 nach Elfmeterschießen
FSV Gütersloh - FCR Duisburg 0:7

Sonntag, 13. November 2011

Frauenfußball: Potsdam setzt sich ab

Am 9. Spieltag der Bundesliga gab es zum Gipfeltreffen des deutschen Frauenfußballs. Der 1. FFC Frankfurt, der sich auch vor dieser Saison wieder die Dienste eines Potsdamer Aktivpostens (Fatmire Bajramaj) sicherte, traf auf Turnine Potsdam, ein Klub der es immer wieder schafft, junge, hungrige Spielerinnen in die Spitze zu führen. Auch heute war die Philosophie von Turbine Potsdam, die vor allem aus Bernd Schröder besteht, der der Hessinnen , die auf Geld setzen, überlegen. Schon nach acht Minuten schlugen die Damen von der Havel zu. Jennifer Cramer traf zum 0:1. Nur fünf Minuten später sorgte Anja Mittag für die Vorentscheidung. Danach bemühten sich die Frankfurterinnen um den Anschlusstreffer, verloren sich aber in Einzelaktionen oder scheiterten an der gut sortierten Abwehr der Potsdamerinnen. Die Turbinen sind nach dem 2:0, das übrigens in Frankfurt immerhin 5.200 Zuschauer sehen wollten, Duisburg schon fünf Punkte und Frankfurt sechs Punkte enteilt.

Aus dem Verfolgerduo ist inzwischen ein Quartett geworden, das um den zweiten Champions League-Platz kämpfen könnte. Der VfL Wolfsburg bleibt weiter auf Platz vier. Die Damen aus Niedersachsen gewannen heute in Freiburg überraschend deutlich 3:0, Essen-Schönebeck gewann beim Schlusslicht Leverkusen 2:0.

Es gab heute keinen Heimsieg. Auch der Hamburger SV schaffte das gegen den Vorletzten USV Jena nicht. Die Hanseatinnen mussten sich mit einem 1:1 begnügen. Lok Leipzig verlor gegen den SC 07 Bad Neuenahr 0:2.

Ach übrigens, die Frankfurterinnen haben bald die Gelegenheit sich zu revanchieren. Am 3. oder 4. Dezember empfangen die Frankfurterinnen Turbine Potsdam im DFP-Pokal-Viertelfinale. Außerdem spielen dann:
Gütersloh 2009 - FCR Duisburg
Bad Neuenahr - Bayern München
Hamburger SV - Lok Leipzig

Mittwoch, 9. November 2011

1. FFC Franfurt steht im Champions League-Viertelfinale

Der 1. FFC Frankfurt hat heute das Champions League-Achtelfinal-Rückspiel bei Paris St. Germain 1:2 verloren, ist aber dank des 3:0 im Hinspiel ins Viertelfinale der europäischen Elite-Klasse eingezogen. Die Frankfurterinnen machten schon in der 2. Minuten einen ganz großen Schritt Richtung nächster Runde, als Ana Maria Crnogorcevic die Führung erzielte. Die Pariserinnen konnten zwar durch Allie Long (45.+1., 74.) nich das Spiel drehen, das war für das Weiterkommen der Frankfurterinnen egal.

Morgen treten die Damen von Turbine Potsdam mit einem 10.0 im Rücken bei Glasgow City an.

Sonntag, 6. November 2011

Frauenfußball: Frankfurt patzt in Freiburg / Añonma mit Hattrick

Die Damen des 1. FFC Frankfurt mussten am 8. Bundesliga-Spieltag die erste Niederlage hinnehmen und verloren gleichzeitig die Tabellenführung. Die Frankfurterinnen konnten im Spiel beim Aufsteiger SC Freiburg auch beste Chancen nicht nutzen. Die größte Möglichkeit vergab Melanie Behringer, als sie einen Strafstoß verschoss (54.). Am Ende rächte sich das: Kerstin Boschert schoss die Breigauerinnen zum 1:0-Sieg (89.).
Im Gegensatz zu den Hessinnen konnte Turbine Potsdam die weiße Weste behalten. Die Meisterinnen von der Havel setzten sich beim FC Bayern München deutlich mit 4:0 durch. Bianca Schmidt brachte die Brandenburgerinnen in der 26. Minute in Führung, ehe nach der Pause die Añonma-Show begann. Die Nationalspielerin Äquatorial-Guineas glänzte nach der Pause mit einem Hattrick (47., 67., 70.).
Auch der FCR Duisburg beklagte die erste Niederlage. Die Damen von der Ruhr verloren beim bisherigen Schlusslicht SC Bad Neuenahr 0:2. Die Neuseeländerin Sarah Joelle Gregorius traf in der Schlussphase gleich doppelt (79., 87.) und machte den Spieltag der Überraschungen perfekt.
Neues Schlusslicht ist nun Bayer Leverkusen. Die Werksfußballerinnen hatten in Wolfsburg beim 1:5 keine Chance.
Auch für den USV Jena wird die Lage immer prekärer, nachdem die Thüringerinnen heute vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Lok Leipzig 0:1 verloren und nun Vorletzte sind.
Essen-Schönebeck und der Hamburger SV trennten sich 1:1.

Stand: Potsdam 24, Frankfurt 21, Duisburg 19, Wolfsburg 16, ..., Lok Leipzig 6, Bad Neuenahr 5, Jena 4, Leverkusen 3

Sonntag, 30. Oktober 2011

Frauenfußball: Die großen Drei stehen im Pokal-Viertelfinale

Die drei Top-Teams der Bundesliga sind wie erwartet in das Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen.
Die größten Probleme hatte dabei der 1. FFC Frankfurt. Die Hessinnen hatten allerdings uch den schwersten Gegner. Im Stadion am Brentanobad war der Tabellenvierte der Bundeslga, VfL Wolfsburg, zu Gast und machte es den Frankfurterinnen richtig schwer. Am Ende musste ein Eigentor der Wolfsburgerin Verena Feißt für´s weiterkommen reichen (48.). Frankfurt schlägt also Wolfsburg knapp 1:0.
Da hatte es Turbine Potsdam schon etwas einfacher. Gegen den Zweitligisten VfL Sindelfingen gewannen die Brandenburgerinnen 4:1. Noch deutlicher setzte sich der FCR Duisburg durch. Gegen den Herforder SV setzten sich die Damen aus dem Ruhrpott klar 10:0 durch. Alexandra Popp traf dabei gleich sechsmal.

Außerdem spielten:
Lok Leipzig - FV Löchgau 6:1
Hamburger SV - Freiburg 2:0
Bayern München - Jena 2:0 n. V.
Bad Neuenahr - Hoffenheim 3:1
Gütersloh - Werder Bremen 2:1 n. V.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Frauenfußball: Potsdam tut sich schwer

Meister Turbine Potsdam kam im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion nur zu einem mageren 1:0-Erfolg über das Schlusslicht SC 07 Bad Neuenahr. Nachdem es in den letzten vier Spielen 24 Tore gab, war das ein bisschen enttäuschend. Jennifer Cramer erlöste die Potsdamerinnen in der 70. Minute und sorgte dafür, dass die Potsdamer Bilanz nach dem 7. Spieltag makellos blieb.
Das schaffte auch der 1. FFC Frankfurt, der gegen den FC Bayern München einen 7:1-Kantersieg feierte. Sandra Smisek konnte sich dabei dreimal in die Torschützenliste eintragen.
Außerdem spielten heute:
Duisburg - USV Jena 3:0
Leverkusen - Freiburg 1:5
Hamburg - Wolfsburg 1:3
Lok Leipzig - Essen-S. 0:4

Spitze: Frankfurt, Potsdam je 21, Duisburg 19, Wolfsburg, Essen-Schönebeck je 13

Mittwoch, 5. Oktober 2011

1. FFC Frakfurt im Women´s-Cup-Achtelfinale

Die Frankfurterinnen ließen nach dem 0:1 im Hinspiel diesmal nichts anbrennen und gewannen ihr Heimspiel gegen den Stabaek IF deutlich mit 4:1. Saskia Bartusiak eröffnete den Torreigen schon in der 6. Minute, Sandra Smisek traf noch vor der Pause zum 2:0 (37.). Jessica Landström sorgte in der 77. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Kurze Hoffnung kam für die Norwegerinnen noch einmal nach dem 3:1 von Kirsty Moore (80.) auf, aber Ana Maria Crnogorcevic machte für die Hessinnen alles klar (90.).
Im Achtelfinale werden die Frankfurterinnen auf Paris St. Germain treffen. Am 2. November haben die Hessinnen zunächst Heimrecht. Das Rückspiel findet eine Woche später statt.

Turbine Potsdamgewann gegen Thór / KA Akureyri 8:2. Schon dasas Hinspiel auf Island hatten die Brandenburgerinnen 6:0 gewonnen.




Samstag, 26. März 2011

Fußball, DFB-Pokal der Frauen: Der 1. FFC Frankfurt ist Pokalsieger

Der 1. FFC Frankfurt hat doch noch einen Titel gewonnen. In einer mäßigen Partie gewannen die Frankfurterinnen gegen Meister Turbine Potsdam 2:1. Die Hessinnen waren insgesamt ballsicherer und hatten auch die klareren Chancen. So war der Sieg durchaus verdient.

1. FFC Frankfurt - Turbine Potsdam 2:1 (1:1)
Frankfurt: Angerer - Garefrekes, Lewandowski, Hingst, Weber/V (92. Thunebro) - Huth (61. Pohlers), Krieger, Maroszan, Behringer (81. Landström)- Prinz, Smisek
Turbine Potsdam: Sarholz - Wesely (62. M. Kerschowski), Peter, Henning - Schmidt, Odenrecht, Zietz, Kemme (46. I. Kerschowski) - Nagasato (81. Andonova), Bajramaj, Mittag

Tor: 1:0 Huth (15.), 1:1 Nagasato (42.), 2:1 Garefrekes (48.)
Zuschauer: 20.312

Spielfim (von unten nach oben)
87. Minute: Pohlers lässt die herausstürzende Sarholz aussteigen und flankt in die Mitte, wo Prinz ein Fallrückzieher misslingt. Die Frankfurter Führung ist mehr als verdient.
86. Minute: Frankfurt spielt die Zeit runter. Potsdam fehlt die zündende Idee.
83. Minute: Prinz und Pohlers spielen die ganze Potsdamer Abwehr aus. Peter rettet für ihre geschlagene Torhüterin Sarholz knapp vor Prinz
76. Minute: Weber grätscht Bajramaj um und sieht zurecht die gelbe Karte. Der Freistoß von rechts außen bringt keine Gefahr.
72. Minute: Pohlers kommt zentral an der Strafraumgrenze zum Abschluss. Nur knapp rechts vorbei.
70. Minute: Das Spiel wog auf und ab. Potsdam aggressiver, aber Chancen fehlen.
59. Minute: Nationaltorhüterin Nadine Angerer greift nach einem Freistoß von Zietz daneben und hat Glück, dass die Schiedsrichterin eine Torwartbehinderung durch Peter gesehen hat. Pech für Potsdam
54. Minute: Wieder gewinnt Mittag einen Ball und schickt Bajramaj. Der Pressschlag mit Angerer rollt am Tor vorbei. Potsdamm drückt auf den Ausgleich.
48. Minute: Wesely verliert den Ball am eigenen Strafraum. Birgit Prinz kommt halblinks im Strafraum zum Schuss, den Sarholz sehr gut hält. Den Abpraller schießt Garefrekes aufs Tor. Sarholz bekommt den Ball erst hinter der Torlinie.
46. Minute: Potsdam bringt Kerschowski für Kemme
Halbzeitfazit: Frankfurt waren lange spielerisch besser und hatte auch die ersten Chancen. Potsdam kam erst gegen Ende besser ins Spiel. Das 1:1 ist eher schmeichelhaft für die Meisterinnen.
45. + 2. Minute: Prinz schickt Maroszan in den Strafraum. Sie scheitert an Sarholz. Kurz darauf landet ein Kopfball von Lewandowski an der Latte.
42. Minute: Potsdam presst jetzt und zwingt Frankfurt zu Fehlern. So gewinnt Mittag den Ball und schickt Nagasato halbrechts in den Strafraum. Die Japanerin vollendet ins lange Eck.
40. Minute: Nach einer Ecke ist die Frankfurter Abwehr nicht sattelfest. Babette Peter verzieht aber knapp.
38. Minute: Kemme flankt in den Strafraum, wo Nadine Angerer eine Faustabwehr misslingt. Die Kerze köpft Bajramaj allerdings genau in die Arme der Frankfurter Torhüterin.
36. Minute: Maroszan setzt sich schön an der linken Eckfahne durch und passt zu Huth. Deren Flanke köpft Garfrekes rechts neben das Tor.
33. Minute: Torchancen sind eher Mangelware. Frankfurt spielt den technisch feineren Ball. Potsdam mit viel Kraft, aber zu ungenau.
25. Minute: Odebrecht verspringt der Ball, der plötzlich Birgit Prinz vor die Füße fällt. Die zieht in den Strafraum. Der Schuss wird im letzten Moment von Henning geblockt.
21. Minute: Wieder schickt Mittag Bajramaj in den Strafraum. Nadine Angerer steht aber gut und sichert die Frankfurter Führung.
19. Minute: Potsdam antwortet. Mittag spielt in die Gasse zu Bajramaj, aber die Frankfurter Abwehr rettet in letzter Sekunde.
15. Minute: Frankfurt geht in Führung. Krieger kommt über rechts zur Flanke, die Potsdamer Abwehr bekommt den Ball nicht weg und Huth vollendet.
9. Minute: Erste halbe Chance im Spiel. Huth versucht einen Fallrückzieher. Klappt aber nicht. Frankfurt bestimmt das Spiel.
Potsdam hat Anstoß