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Montag, 13. August 2012

Sportnews, u. a.: Ostapchuk verliert Olympiagold wegen Dopings

Olympia
Bisher blieben uns ja Nachrichten über Dopingvergehen während der Olympischen Spiele weitgehend erspart. Dafür rappelt es nun nach den Spielen umso gewaltiger. Kugelstoßerin Nadzeya Ostapchuk wurden einen Tag vor und einen Tag nach ihrem Olympiasieg positiv auf das anabole Steroid Methenolon getestet und musste deshalb ihre Goldmedaille an Titelverteidigerin Valerie Adams (NZL) weitergeben. Die Weißrussin möchte nach eigener Aussage gegen die Aberkennung der Goldmedaille kämpfen. Das erinnert an die Statements des einen oder anderen früheren Dopingsünders.

Tennis
In der ATP-Weltrangliste hat sich an der Spitze nichts geändert. Roger Federer bleibt knapp vor Novak Djokovic. Bester Deutscher ist Philipp Kohlschreiber auf Platz 17.
Bei den Damen steht Victoria Azarenka vor Maria Sharapova, die sich an Agnieszka Radwanska vorbei geschoben hat. Angelique Kerber bleibt Siebte, Sabine Lisicki verbesserte sich auf Plart 19, während Andrea Petkovic drei Plätze verlor. Die verletzte Darmstädterin ist 20.

Auch in dieser Woche wir natürlich Tennis gespielt. In Cincinnati haben Julia Görges und Mona Barthel die erste Runde überstanden.

Sonntag, 25. September 2011

Patrick Macau gewinnt Berlin-Marathon in Berlin / Irina Mikitenko wird Zweite

Der Kenianer Patrick Makau gewann wie im Vorjahr den Berlin-Marathon. Der 26-jährige lief die Konkurrenz in Grund und Boden und gewann am Ende mit neuem Weltrekord von 2:03:38 Std. Damit verbesserte er den alten Rekord von Haile Gebrselassie um 21 Sekunden.
Bei den Damen kam die Gelnhausenerin Irina Mikitenko in 2:22:18 hinter Florence Kiplagat (Kenia/2:19:44) auf Platz 2.



Freitag, 16. September 2011

Sport am Freitag: u. a. Andrea Henkel und Daniel Graf gewinnen Einzeltitel im Biathlon / Bolt mit JWBZ

Biathlon
In Ruhpolding sind heute die Deutschen Meisterschaften fortgesetzt worden.
Den Einzelwettkampf der Damen (15 km) gewann die Thüringerin Andrea Henkel, die mit nur einem Schießfehler 1:25,6 min Vorsprung auf Franziska Hildebrand hatte. Dritte wurde Nadine Horchler.
Bei den Herren ging der Titel nach Bayern. Daniel Graf gewann die 20 km mit 16,3 s Vorsprung vor Florian Graf und Arnd Peiffer (+ 31,8 s).

Leichtathletik
Usain Bolt hat beim Diamond-League-Finale in Brüssel noch einmal gezeigt, dass er der beste Sprinter der Welt ist. Der bei der WM wegen eines Fehlstarts ausgeschiedene Jamaikaner gewann den 100 m-Sprint in neuer Jahresweltbestzeit von 9,76 s.

Frauenfußball
Vor dem ersten Europameisterschafts-Qualifikationsspiel der Deutschen Frauen-Fußball-Nationalmannschaft hat DFB-Trainerin Silvia Neid die 32-jährige Nadine Angerer zur neuen Spielführerin erklärt. Die Torhüterin absolvierte bisher 102 Länderspiele und folgt der zurückgetretenen Birgit Prinz. Morgenstartet die Frauen-Nationalmannschaft gegen die Schweiz in die EM-Qualifikation.

Fußball
Der Weltmeister von 1990, Olaf Thon, ist von seinem Posten als Cheftrainer des NRW-Liga-Zehnten VfB Hüls zurückgetreten. Der Rücktritt erfolgte, weil ältere Spieler mit der Einsatzzeit nicht mehr einverstanden waren. Einige bisherige Leistungsträger spielten in dieser Saison nicht mehr die Rolle der letzten Jahre. Darüber soll es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Mannschaft und Trainer gekommen sein, melden regionale Medien. Der Verein vermeldete, man sei betroffen, mühte sich aber vergeblich, um Thon umzustimmen. Für Olaf Thon war der Verein in Marl-Hüls die erste Trainerstation. Er war dort immerhin 17 Monate tätig und wurde in der letzten Saison mit dem VfB Hüls 15., was gerade so den Klassenerhalt bedeutete. Der Verein dümpelte allerdings auch schon vor der Zeit von Olaf Thon im unteren Tabellenbereich herum.

Fußball
Eine ganz andere Spielvorbereitung musste Wigan Athletic notgedrungenerweise absolvieren. Weil Diebe alle Bälle gestohlen hatten, mussten die Profis gestern einen Waldlauf außer der Reihe absolvieren. Am Samstag muss das Team bei Everton antreten.

Sonntag, 11. September 2011

Sport am Sonntag: Betty Heidler revanchiert sich

Leichtathletik
Betty Heidler hat sich für die WM-Pleite in Daegu revanchiert. Mit 77,40 m gewann sie das Hammerwerfen beim Berliner ISTAF klar vor Weltmeisterin Tatjana Lysenko, die auf 74,67 m kam. Die Frankfurterin Kathrin Klaas wurde mit 74,58 m Dritte.
Weltmeister Robert Harting hat seine WM-Form konserviert und gewann in Berlin das Diskuswerfen mit 67,22 m klar vor dem Esten Gerd Kanter (66,16 m)

Radsport
Wie erwartet hat Juan José Cobo auf der letzten Etappe das Rote Trikot verteidigt. Der Spanier gewann die 66. Vuelta vor dem Briten Christopher Froome. Die letzte Etappe gewann Peter Sagan.



Doping
So sieht der internationale Kampf gegen das Doping aus: Nordkoreas Frauen-Fußball-Nationalmannschaft hat sich für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert. Die Mannschaft aus dem wunderlichen kommunistischen Reich sind nach 5 positiven Dopingbefunden bei der WM in Deutschland zwar für die WM 2015 gesperrt, aber bei Olympia 2012 darf die Mannschaft antreten. Die Qualifikation hat man schon mal geschafft.

Montag, 5. September 2011

Leichtathletik-WM: Zum Abschluss noch ein Weltrekord

So, jetzt endlich die Ergebnisse des letzten Wettkampftages der Leichtathletik-WM. Leider hatte ich eher keinen offiziellen Ergebnislisten.

4 x 100 m
Gleich beide deutsche Staffeln verloren erst einmal im Vorlauf den Stab. So ging das Highlight der WM ohne Deutsche Beteiligung über die Bühne. Jamaika kam bei den Herren mit Schlussläufer Usain Bolt in 37,04 s ins Ziel und erzielte damit den einzigen Weltrekord während dieser WM. Frankreich (38,20) und Saint Kitts and Nevis (38,49) folgten mit respektablem Abstand.



Bei den Frauen gab es einen US-Amerikanischen Erfolg. Die US-Girls liefen in neuer Weltjahresbestzeit (41,56) zum Titel. Auf die Plätze kamen Jamaika mit neuem nationalen Rekord (41,70) und die Ukraine.



Hammerwerfen, Frauen
Betty Heidler hat Gold verpasst. Die Weltrekordlerin kam einfach nicht zu ihren gewohnten Leistungen und musste sich mit 76,06 m begnügen. Die Russin Tatjana Lysenko gewann hochverdient, denn sie war mit 77,13 77,09 und 76,80 gleich dreimal besser als die Deutsche. Bronze ging an Zhang Wenxiu aus China (75,03). Kathrin Klass wurde mit mageren 71,89 m nur Siebte.



Dreisprung, Männer
Christian Taylor (USA) sprang mit 17,96 m neue Jahresweltbestleistung und sicherte sich den Titel vor Phillips Idowu (UK), der immerhin auf 17,70 m kam sowie Will Claye (USA/17,50). Die Zuschauer sahen einen hochklassigen Wettkampf, bei dem acht Athleten über 17 Meter sprangen.



800 m, Frauen
Noch eine Jahresweltbestleistung. Die Russin Maria Savinova gewann in 1:55,87 min überlegen vor Titelverteidigerin Caster Semenya (RSA/1:56,35) und Janeth Jepkosgei Busienei aus Kenia.

5.000 m, Männer
Es gibt tatsächlich eine lange Distanz, bei der kein Afrikaner gewann! Der Brite Mohamed Farah lief in 13:23,36 min zum Titel. Auf die Podestplätze kamen Bernard Lagat (USA/13:23,64) und Dejen Gebremeskel (ETH/13:23,92).



In der Nationenwertung wurde Kenia mit 7 Goldmedaillen hinter den USA und Russland Dritter! Auf Platz vier kamen die flinken Sprinter aus Jamaika. Deutschland holte 3 Gold-, 3 Silber- und eine Bronzemedaille, was einen respektablen fünften Platz ergab.

Sonntag, 4. September 2011

Leichtathletik-WM: Kenianer Abel Kirui gewinnt Marathon

Der letzte Tag der WM in Daegu begann mit dem Marathon der Herren. Der Titel ging, wie nicht anders zu erwarten, an einen Afrikaner. Abel Kirui aus Kenia gewann in 2:07:38 Std. vor seinem Landsmann Vincent Kipruto. Dritter wurde der Äthiopier Feyisa Lilesa.

Samstag, 3. September 2011

Leichtathletik-WM: de Zordo sorgt für drittes deutsches Gold

Speerwerfen, Herren
Matthias de Zordo sorgte mit seiner persönlichen Saisonbestleistung von 86,27 für die dritte Goldmedaille des DLV. Der Saarbrücker haute die Siegerweite gleich im ersten Durchgang raus und kam im zweiten dann gleich noch einmal auf 85,51 m. Auch das hätte zum Titel gereicht. Zweiter wurde der Topfavorit Andreas Thorkildsen, der Konkurrenz lange hierher warf und erst im vierten Durchgang auf 84,78 m kam. Mit seinem zweitweitesten Wurf wäre der Norweger nur Achter geworden. Bronze ging an Guillermo Martínez aus Kuba. Mark Frank schaffte es immerhin ins Finale und kam mit 81,81 m auf Platz 8.

200 m Herren
Nach der Enttäuschung über 100 m hielt sich Usain Bolt über die doppelte Distanz schadlos und lief in 19.40 s neues Jahresweltbestzeit. Der Jamaikaner distanzierte Walter Dix (USA/19,70) und den Franzosen Christophe Lemaitre (19,80) deutlich.

4 x 400 m, Damen
Titelverteidiger USA gewannen die Staffel in neuer Weltjahresbestzeit von 3:18,09 min vor Jamaika und Russland.

100 Hürden, Damen
In guten 12,28 s gewann die Australierin Sally Pearson den Titel vor den beiden jeweils in 12,47 persönlichen Bestzeit laufenden USA-Amerikanerinnen Danielle Carruthers und Dawn Harper.

Hochsprung, Damen
Fehlerlos übersprang Anna Chicherova aus Russland alle Höhen bis 2.03 m und wurde damit nach der Silbermedaille 2009 diesmal Weltmeisterin. Silber ging an Titelverteidigerin Blanka Vlašic, die ebenfalls 2,03 m überwand, dafür aber einen Versuch mehr benötigte. Die 2,05 rissen beide Athletinnen. Dritte wurde die amtierenden Hallen-Europameisterin Antonietta Di Martino aus Italien, die 2,00 m überwand.

1.500 m, Herren
Ein weiterer keniatischer Doppelsieg. Überraschend war allenfalls die Reihenfolge. Asbel Kiprop gewann in 3:35,69 min vor Silas Kiplagat (3:35,92). Dritter wurde der US-Amerikaner Matthew Centrowitz.

Semifinale: 100 m Hürden, Damen
Wie erwartet konnte sich Cindy Rohleder nicht für das Finale qualifizieren. Die Deutsche lief zwar in 12,91 s eine neue persönliche Bestzeit, wurde damit aber nur Fünfte in ihrem Lauf. Die schnellste Zeit lief die Australierin Sally Pearson. 12,36 s bedeuten Weltjahresbestzeit.

Leichtathletik-WM: Bakulin gewinnt 50 km Gehen

In Baegu gab es heute Vormittag nur einen Wettbewerb, das 50 km Gehen der Männer. Der Sieg ging in 3:41:24 Std. an den Russen Sergej Bakulin. Er gewann vor seinem Landsmann Denis Nidschegorodow und Jared Tallent aus Australien. Christopher Linke musste wegen einer Lymphknotenentzündung passen.

Freitag, 2. September 2011

Leichtathletik-WM: David Storl holt Kugelstoß-Titel

Kugelstoßen, Männer
David Storl hat den zweiten titel für Deutschland geholt. Obwohl das Kugelstoßen solche Stars wie Udo Beyer und Ulf Timmermann, die dieses Disziplin in den 1980er dominierten, hervorbrachte, war ist Storl der erste deutsche Kugelstoß-Weltmeister. Mit der persönlichen Bestleistung von 21,78 m gewann der Chemnitzer vor Dylan Armstrong (CAN/21,64) und Andrej Michnewitsch (BLR/21,40). Titelverteidiger Christian Cantwell (USA/21,36) musste sich mit Platz 4 begnügen. Ralf Bartels, der 2009 in Berlin Bronze verpasste das Finale und wurde mit 20,14 m nur Zehnter.



Speerwerfen, Frauen
Ohne Medaille blieben die deutschen Sperrwerferinnen. Christian Obergföll wurde mit 65,24 m nur Vierte, Kathrina Molitor (64,32) kam auf Platz 5. Der Titel ging an die Russin Maria Abakumowa, die auf hervorragende 71,99 m kam. Die Medaillen gingen an Barbora Špotáková (CZ/71,58) und Sunette Viljoen (Südafrika), die mit 68,38 m einen Afrikarekord aufstellte. Linda Stahl konnte aufgrund einer Rückenverletzung nicht antreten.



Weitsprung, Männer
Dwight Phillips (USA) hat seinen Titel von 2009 mit einem Satz von 8,45 m verteidigt. Auf die Plätze kamen Mitchell Watt (AUS/8,33) und Ngonidzashe Makusha (ZIM/8,29)
Die deutschen Athleten hatten mit dem Medaillenkampf nichts zu tun. Christian Reif (8,19 m) wurde Siebter, Sebastian Beyer (8,17 m) Achter.

4 x 400 m, Männer
Zum vierten Mal in Folge liefen die US-Amerikaner zum Titel. Greg Nixon, Bershawn Jackson, Angelo Taylor und LaShawn Merritt liefen 2:59,31 min und gwannen vor Südafrika und Jamaica. Die Deutsche Staffel mit Jonas Plass, Kamghe Gaba, Miguel Rigau und Thomas Schneider kam in 3:01,37 min nur auf Platz 8.

5000 m, Frauen
Vivian Jepkemoi Cheruiyot (14:55,36) und Sylvia Jebiwott Kibet (14:56,21) sorgten für einen keniatischen Doppelsieg. Bronze ging an die Äthiopierin Meseret Defar

200 m, Frauen
Veronica Campbell-Brown sorgte für einen Favoriten Sieg. In 22,22 holte sich die 29-jährige Jamaikanerin den Titel vor den US-Amerikanerinnen Carmelita Jeter (22,37) und Allyson Felix (22,42).



Vorkämpfe
Im Semifinale über 800 m der Frauen waren keine Deutschen am Start. Die schnellste Zeit lief in 1:58,07 min die Titelverteidigerin Caster Semenya aus Südafrika.

Auch über 200 m der Männer gab es keine deutschen Starter. Usain Bolt lief im Semifinale 20,31 s und kam locker ins Finale. Die schnellste Zeit lief der Franzose Christophe Le. maitre in 20,17 s.

Leichtathletik-WM: Linda Stahl muss Finale absagen.

Linda Stahl wird heute beim Speerwurf-Finale in Daegu fehlen. Beim Aufwärmen hat sich Leverkusenerin eine Rückenverletzung zugezogen. Mit Kathrina Molitor und Christina Obergföll haben die Deutschen Leichtathleten trotzdem zwei Medaillenkandidatinnen am Start.

In den Vorkämpfen der Vormittagssession gab es folgende Ergebnisse:

Kathrin Klaas und Betty Heidler haben das Finale im Hammerwerfen souverän erreicht. Klaas kam auf 71,69 m, Heidler auf 71,48 m. Einen starken Eindruck hinterließ die Chinesin Zhang Wenxiu, die das Sportgerät auf 74,17 m schleuderte. Betty Heidler warf allerdings in diesem Jahr schon Weltrekord, der seit Mai 2011 bei 79,42 m liegt.

Über die Zeitreglung erreichte 100 m-Hürden-Sprinterin Cindy Roleder das Semifinale. In 13.01 s wurde sie in ihrem Vorlauf nur Fünfte. Schnellste war Danielle Carruthers (USA) in 12,79 s. Die schnellste Zeit aller Vorläufe lief die Australierin Sally Pearson in 12,53 s.

Janin Lindenberg, Ester Cremer, Lena Schmidt, und Claudia Hoffmann haben das 4 x 400 m-Finale verpasst. 3:27,31 war nur die elftbeste Zeit. Die russische Staffel lief in 3:20,94 min Weltjahresbestleistung.

Über die 200 m ist Usain Bolt das Maß aller Dinge. In 20.30 s lief der Jamaikaner die schnellste Zeit. Sebastian Ernst schied in 20,95 s als 32. aus.

Ohne Deutsche ging die Qualifikation im Dreisprung der Männer über die Bühne. Es gab noch keine spektakulären Leistungen. Mit 17,31 m kam der Kubaner Alexis Copello auf die größte Weite.

Donnerstag, 1. September 2011

Leichathletik-WM: Raul Spank nur Neunter

Hochsprung, Herren Jesse Williams in Daegu (Südkorea) gewann mit 2,35 m. Der Amerikaner kam bis zu dieser Höhe fehlerfrei, scheiterte dann aber dreimal über 2,37 m. Der Russe Aleksey Dmitrik schaffte es auch über 2,35 m, benötigte aber einige Versuche mehr. Dritter wurde Trevor Barry von den Bahamas, der 2,32 m übersprang. Für Raul Spang war schon bei 2,29 m Feierabend, was Platz neun bedeutete. 400 m Hürden, Frauen In neuer Jahresbestleistung von 52,47 s gewann die US-Amerikanerin Lashinda Demus nach Silber 2009 nun den Titel. Titelverteidigerin Melanie Walker (JAM) wurde diesmal Zweite, Natalja Antjuch (RUS) Dritte. 400 m Hürden, Männer Europameister David Greene (UK) gewann in 48,26 s den Titel vor Javier Culson (PUR) und L.J. van Zyl (RSA). Dreisprung, Frauen Nach der Europameisterschaft im letzten Jahr gewann die Ukrainerin Olga Saladuga nur auch die Weltmeisterschaft. Mit 14,94 m sprang sie schon im ersten Durchgang zum Titel. Olga Rypakowa (KAZ/14,89 m) und Caterine Ibargüen (COL/14,84 m). 3000 m Hindernis, Männer Keniatischer Doppelsieg. Ezekiel Kemboi gewann in 8:14,85 min vor Brimin Kiprop Kipruto (8:16,05) und dem Franzosen Mahiedine Mekhissi-Benabbad. 1.500 m, Frauen Die Amerikanerin Jennifer Barringer Simpson gewann in 4:05,40 vor Hannah England (UK) und Natalia Rodríguez (E). Vorkämpfe Die Speerwerfer Matthias de Zordo (82,05) und Mark Frank (81,93) haben das Finale souverän erreicht. Die größte Weiten erzielten Guillermo Martínez (Kuba) und Dmitri Tarabin (Russland). In den 200 m-Semifinals liefen die Amerikanerinnen die schnellsten Zeiten. Shalonda Solomon kam in 22,46 s, Carmelita Jeter in 22,47 s über die Ziellinie. Die Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown meldete in 22,53 s ebenfalls Ansprüche auf den Titel an. In den 1.500 m-Semifinals gab es ein Bummelrennen mit dem Sieger Matthew Centrowitz (USA), der 3:46,66 benötigte. Da war im zweiten Lauf selbst der 12., Chaminda Indika Wijekoon in 3:44,81 noch deutlich schneller. Das nutzte dem Mann aus Sri Lanka aber nichts. Der Ami ist im Finale der Asiate nicht. Die Schnellste Zeit lief Asbel Kiprop aus Kenia (3:36,75).

Leichtathletik-WM: Kugelstoßer David Storl mit persönicher Bestleistung

Kugelstoßen, Männer David Storl hat in der Qualifikation mit 21,50 m die größte Weite herausgelassen und gleichzeitig eine persönliche Bestleistung aufgestellt. Ralf Bartels hielt sich noch ein bisschen zurück und wurde mit 20,45 m Achter. Nicht im Finale ist Marco Schmidt, der auf 20,06 m kam. 4 x 400 m, Männer Die Deutsche Staffel mit Jonas Plass, Kamghe Gaba, Eric Krüger und Thomas Schneider kam in ihrem Lauf auf Platz 5. In Saisonbestleistung von 3:00,68 zog das Quartett ins Finale ein. Jahresweltbestleistung lief die US_Staffel: 2:58,82. Speerwerfen, Frauen Alle drei deutschen Athletinnen stehen im Finale. Christina Obergföll demonstrierte schon mal kurz ihre Klasse und beeindruckte die Konkurrenz mit 68,76 m. Kathrina Molitor kam mit 63,52 m auf die drittbeste Weite. Linde Stahl kam auf 60,21 m und wurde damit Neunte. Weitsprung, Männer Christian Reif (8,13) und Sebastian Bayer (8,11) haben das Finale erreicht. Den weitesten Satz machte Dwight Phillips (USA) mit 8,32 m. 5000 m, Männer Die Vorläufe fanden ohne Deutsche Beteiligung statt. Schnellster war der Amerikaner Bernard Lagat in 13:33,90. Auch die Mitfavoriten Isiah Kiplangat Koech, Eliud Kipchoge (beide Kenia) und Dejen Gebremeskel (Äthiopien) stehen im Finale. Hochsprung, Frauen Was hatten wir nicht für tolle Hochspringerinnen. IN diesem Jahr ist der DLV in dieser Disziplin nicht vertreten. 12 Athletinnen übersprangen 1,95 m und werden das Finale bestreiten. Mit dabei auch Antonietta Di Martino (I), die in diesem Jahr schon 2,04 m sprang. 200 m, Frauen Auch die Vorläufe über 200 m fanden ebenfalls ohne deutsche Beteiligung statt. Die mit Abstand schnellste Zeit lief die Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown in 22,46 s. 800 m, Frauen Janeth Jepkosgei Busienei aus Kenia lief in 1:59,36 min die beste Zeit. Überraschend schwach (2:01,38) lief dagegen Julia Rusanowa kam aber trotzdem gerade so ins Halbfinale. Auch die mitfavorisierten Russinnen Jekaterina Kostetskaja und Maria Savionowa Stehen im Halbfinale.

Mittwoch, 31. August 2011

Leichtathletik-WM: Deutsche Geherinnen gaben auf

20 km Gehen, Frauen
Die Deutschen Geherinnen kamen beim 20-km-Wettkampf nicht ins Ziel. Melanie Seeger und Sabine Krantz stiegen vorher aus einem Rennen, das bei 22 °C und 88 % Luftfeuchtigkeit alles andere als angenehm war.
Bei Melanie Seeger bemängelten die Gehrichter schon zeitig die Kniestreckung, wodurch Sie schnell zwei Disqualifikationsanträge hinnehmen musste. Beim dritten wäre Feierabend gewesen, nicht nur für dieses Rennen, sondern auch für das lukrative Weltcup-Finale. So stieg die Potsdamerin eine Runde vor Schluss aus dem Rennen aus.
Sabine Krantz schied schon nach gut der Hälfte des Rennens aus. Die Wattenscheiderin konnte sich nicht richtig auf den Höhepunkt der Saison vorbereiten. Erst stoppte sie eine Salmonellenvergiftung, später widerrief der Verband die Nominierung zur WM, um diesem Widerruf gut eine Woche vor der WM wieder zu widerrufen.
Die Grand Dame des Gehens, Olga Kaniskina, ging durch und gewann in guten 1:29:42 Std und wurde zum dritten Mal in Folge Weltmeisterin. Liu Hong (CHN) und Anisja Kirdjapkina (RUS) holten sich die Medaillen.
Marie Polli aus der Schweiz wurde in mageren 1:40:28 Std. 35.


Dienstag, 30. August 2011

Leichtathletik-WM: Robert Hartig gewinnt Diskuswerfen / Deutsche holen kompletten Medaillensatz

Diskuswerfen, Männer
Erster Titel für den Deutschen Leichtathletik Verband bei den Weltmeisterschaften in Daegu! Robert Harting hat seinen Titel aus dem Jahr 2009 überlegen mit 68,97 m verteidigt. Der 26-jährige Modellathlet warf insgesamt drei weiner vier gültigen Versuche über die 68-m-Marke. Vizeweltmeister Gerd Kanter aus Estland kam nur auf 66,95 m. Bronze ging an den Iraner Ehsan Hadadi.

Stabhochsprung, Frauen
Martina Strutz gewann eine Silbermedaille. Mit neuem Deutschem Rekord (4,80 m) musste sie nur der Brasilianerin Fabiana Murer, die einen neuen Amerika-Rekord aufstellte, geschlagen geben. Bronze ging an die Russin Swetlana Feofanowa, die 4,75 m überquerte. Silke Spiegelburg kam nur auf 4,65 und wurde Neunte, Kristina Gadschiew überquerte 4,55 m und wurde Zehnte.



Siebenkampf
Die ersten Medaillen des Abends sind vergeben und es ist auch das zweite Edelmetall für die deutschen Leichtathleten dabei. Jennifer Oeser lief im bschließenden 800 m-Lauf in 2:10,39 persönliche Bestzeit und konnte so Platz 3 verteidigen.
Neue Weltmeisterin ist die Russin Tatjana Schernowa, die sich mit Jahresweltbestleistung (6880 P.) klar vor Titelverteidigerin Jessica Ennis (UK/6751) durchsetzte. Jennifer Oeser kam auf 6572 Punkte. Einen guten sechsten Platz belegte am Ende Lilli Schwarzkopf, die 6321 Punkte holte. Julia Mächtig blieb auf Platz 17.



3000 m Hindernis, Frauen
Gesa Felicitas Krause lief in 9:32,74 persönliche Bestzeit, kam damit aber nur auf Platz 9. Nach der Vizeweltmeisterschaft 2009 lief Julja Zaripowa diesmal in neuer Jahresweltbestzeit von 9:07,03 min zum Titel. Auf die Plätze kamen die Tunesierin Habiba Ghribi, die in 9:11,97 neuen nationalen Rekord lief, und Milcah Chemos Cheywa aus Kenia.



400 m, Männer
Der amtierende Juniorenweltmeister Kirani James aus Grenada gewann in neuer persönlicher Bestleistung von 44,60 s mit 3/100 Sekunden vor Titelverteidiger LaShawn Merritt (USA). Dritter wurde der Belgier Kévin Borlée.



800 m, Männer
Afrikameister David Lekuta Rudisha aus Kenia gewann in 1:43,91 deutlich vor dem Sudanesen Abubaker Kaki (1:44,41) und Juri Borzakowski (RUS/1:44,49)



Vorkämpfe
Die Halbfinals über 400 m Hürden der Frauen liefen ohne deutsche Beteiligung. Lashinda Demus (USA) lief in 53,82 s die mit Abstand beste Zeit.

Georg Fleischhauer scheiterte in seinem Halbfinallauf über 400 m Hürden als Fünfter in 49,36 s. Die schnellste Zeit lief Javier Culson (PUR) in 48,52 s.

Das Semifinale über 1.500 m der Frauen lief wieder ohne deutsche Beteiligung. Am schnellsten war die Spanierin Natalia Rodríguez in 4:07,88. Auch Jennifer Barringer Simpson (USA/4:07,90) und Natalja Tobias (UKR/4:07,99) blieben unter 4:08 min.

Leichtathletik-WM: Jennifer Oeser auf Bronze-Kurs

Die Vormittagssession in Daegu stand heute ganz im Zeichen des Siebenkampfs bei dem die Wettbewerbe 5 und 6 absolviert wurden.
Im Weitsprung bauten Tatjana Schernowa (RUS) und Jessica Ennis (UK) mit 6,61 bzw. 6,51 m ihre Fürung weiter aus. Hyleas Fountain schaffte mit 6,45 m. Jenniffer Oeser kam auf 6,28 m, die achtbeste Weite. Lilli Schwarzkopf sprang 6,18 m, Julia Mächtig kam nur auf 5,98 m. So führte Jessica Ennis weiter mit 5088 P. vor Tatjana Schernowa (4970) und Hyleas Fountain (4878). Jennifer Oeser (4728) verbesserte sich auf Platz 6. Lilli Schwarzkopf ist 12., Julia Mächtig fällt auf Platz 18 zurück.
Der Speerwurf ist eine Disziplin, die nicht allen Führenden schmeckte. Jessica Ennis kam nur auf 39,95 m, Hyleas Fountain immerhin auf 43,42 m. Nur Tatjana Schernowa hatte das Gerät gut im Griff und kam auf 52,95 m. Platz 3 in dieser Disiplin, knapp vor Jennifer Oeser, die auf 51,30 m kam. Lilli Schwarzkopf wurd emit 49,69 m Fünfte und kann weiter auf die Top 10 hoffen. Julia Mächtig warf den Speer auf 43,74 m. Mir der persönlichen Bestweite von 55,79 m gewann die Französin Antoinette Nana Djimou Ida das Speerwerfen vor Margaret Simpson (GHA/53,13). Nach 5 Wettbewerben führte so Tatjana Schernowa (5887) vor Jessica Ennis (5754) und Jennifer Oeser (5613), die sich noch an Hyleas Fountain (5611) vorbei auf Platz drei schob und so die anvisierte Medaille wieder im Blick hatte.
Aber auch die Fünfte Antoinette Nana Djimou Ida (F/5600) und Natallia Dobrynska (UKR/5594) haben vor dem abschließenden 800 m-Lauf noch Chancen auf Bronze.
Auf Platz 9 liegt derzeit Lilli Schwarzkopf, Julia Mächtig ist 17.

Raul Spank hat die Qualifikation im Hochsprung geradeso mit 2,28 m geschafft. Für die gleiche Höhe benötigte Eike Onnen einen Versuch mehr und schied dadurch aus. Ohne Fehlverusch über 2,31 m kam nur der Grieche Dimítrios Chondrokoúkis.

Die Qualifikation über 5.000 m der Frauen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Meseret Defar aus Äthiopien lief die schnellste Zeit in 15:19,46 min

Laufen ist nicht die Stärke der Deutschen. Auch über 1.500 m der Männer war kein Deutscher am Start. Schnellster im Vorkampf war Daniel Kipchirchir Komen aus Kenia in 3:38,54 min.

Und auch das Dreispringen der Frauen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Yargeris Savigne aus Kuba machte mit 14,62 m aus sich aufmerksam.

Montag, 29. August 2011

Leichathletik-WM: Markus Esser verpasst Medaille knapp

Hammerwerfen, Männer
Markus Esser hat eine Medaille knapp verpasst. Für 79,12 m gab es nur Platz 4. Weltmeister ist der Japaner Koji Murofushi, der gleich dreimal über 81 Meter warf und mit 81,24 m gewann. Allerdings wäre er beinahe noch im letzten Durchgang von Krisztián Pars abgefangen worden, aber der Hammer des Ungarn fiel bei 81,18 m. Bronze ging an den Slowenen Primož Kozmus (79,39).



Stabhoch, Männer
Malte Mohr verpasste eine Medaille nur wegen der Zahl der Versuche. Mit 5,85 m wurde er Fünfter, hinter Bronzemedaillengewinner Renaud Lavillenie (F) und dem Vierten Lukasz Michalski (PL). Für den Sieg war die Jahresweltbestleistung von 5,90 m nötig. Pawel Wojciechowski (PL) benötigte dafür einen Versuch weniger als Vize-Weltmeister Lázaro Borges aus Kuba.



Kugelstoßen, Frauen
Trotz Saisonbestleistung (19,26) kam Nadine Kleinert nur auf Platz 8. Der Sieg ging an die Neuseeländerin Valerie Adams, die mit 21,24 m einen neuen Meisterschafts-Rekord stieß. Die Medaillen gingen an Nadzeya Ostapchuk (BLR/20,05) und Jillian Camarena-Williams (USA/20,02).



100 m, Frauen
Gleich vier Läuferinnen liefen unter 11 Sekunden. Carmelita Jeter (USA) gewann in 10,90 s vor Veronica Campbell-Brown (JAM/10,97), Kelly-Ann Baptiste (TRI/10,98) und Shelly-Ann Fraser - Pryce (JAM/10,99).



110 m Hürden, Männer
Jason Richardson (USA) gewann in 13,16 s klar vor Liu Xiang (CHN/13,27) und Andrew Turner (UK/13,44).



400 m, Frauen
Amantle Montsho aus Botswana hat den Titel in neuem nationalen Rekord (49,56) gewonnen. Die Afrikanerin gewann vor Allyson Felix (USA/49,59) und Anastasija Kapachinskaja (RUS/50,24).



In den Vorkämpfen gab es aus deutscher Sicht folgendes zu vermelden:
Jennifer Oeser hat im Kampf um die Siebenkampf-Medaillen einen Rückschlag erlitten. Die Deutsche kam im Kugelstoßen nur auf 13,70 m und wurde insgesamt 15. Noch schlimmer kam es für die bisherige Spitzenreiterin Hyleas Fountain, die regelrecht einbrach. Die Amerikanerin kam nur auf 12,20 m und fiel auf Platz 5. Die bisher Zweite Jessica Ennis (UK) kam auf eine Weite von 14,67 m. Die größte Weite schaffte Austra Skujyte (LIT) mit 16,71 m. Natalia Dobrynska (UKR) kam auf 16,14 m. Eine starke Leistung brachte Julia Mächtig, die mit ihrer Saisonbestweite von 15,24 m die drittbeste Weite warf. Lilli Schwarzkopf kam auf 14,89 m. Nach drei Wettbewerben führte Jessica Ennis (3026 P.) vor Austra Skujyte (3014) und Natallia Dobrynska (3013). Jennifer Oeser (2865) viel auf Platz acht zurück, Lilli Schwarzkopf (2860) war Neunte, Julia Mächtig (2812) Zwölfte.
Nach dem vierten Wettkampf, dem 200 m-Lauf, kann Jennifer Oeser nun die anvisierte Medaille ganz vergessen. In schwachen 24,58 s wurde sie Elfte und war damit immer noch die beste aus dem DLV-Aufgebot. Julia Mächtig lief die 200 m in 25,54 s, Lilli Schwarzkopf in erbärmlichen 25,82 s. Nur zwei Läuferinnen waren noch langsamer. An der Spitze baute Jessica Ennis ihre Führung weiter aus. Die Britin lief in 23,27 s die beste Zeit. Natallia Dobrynska lief nur 25,35 s, Austra Skujyte brach mit 26,04 s ein. Dafür kann sich nun Hyleas Fountain (23,96) wieder Hoffnungen machen.
Nach dem ersten Tag führt nun Jessica Ennis (4078 P.) vor der Russin Tatjana Schernowa (3927), die die 200 m in 23,50 s absolvierte, Hyleas Fountain (3887) und Natallia Dobrynska (3868). Jennifer Oeser (3791) verbesserte sich auf Platz 7. Geht da doch noch was? Lilli Schwarzkopf (3673) ist 13., Julia Mächtig (3650) ist 15.

Über 100 m der Damen flog im Halbfinale auch die letzte Deutsche raus. Yasmin Kwadwo lief 11,54 s und wurde in ihrem Lauf nur Siebte. Die beste Zeit lief die Amerikanerin Carmelita Jeter in 11,02 s. Shelly-Ann Fraser - Pryce (JAM) lief 11,03 s. Es könnte ein spannendes Finale werden, denn auch Kelly-Ann Baptiste (TRI/11,05) und Veronica Campbell-Brown (JAM/11,06) hinterließen einen guten Eindruck.

Willi Mathiszik ist als langsamster in 13,81 s über 110 m Hürden ausgeschieden. Die mit Abstand schnellste Zeit im Halbfinale lief der Amerikaner Jason Richardson in 13,11 s.

Im 400 m-Halbfinale der Herren lief LaShawn Merritt (USA) in 44,76 s die mit Abstand beste Zeit.

Leichtathletik-WM: Jennifer Oeser kämft um Medaille

Die Vormittags-Session ist vorüber. Finals gab es in Daego noch nicht. die stehen erst am koreanischen Abend, also unserem Nachmittag an. von den Vorkämpfen gab es aus deutscher Sicht folgendes zu berichten.

Im Siebenkampf wurden heute Vormittag zwei Wettbewerbe durchgeführt. Mit dabei drei Deutsche: Jeniffer Oeser, Lilli Schwarzkopf und Julia Mächtig, die den Favoritinnen schon bei den 100 m Hürden hinterher liefen. Die schnellste Zeit lief die Amerikanerin Hyleas Fountain in 12,93 s, die Britin Jessica Ennis schaffte 12,94 s. diese beiden Läuferinnen waren die einzigen, die unter 13 Sekunden blieben. Beste Deutsche war Jennifer Oeser, die in 13,33 s immerhin Siebte wurde.
Im Hochsprung kam Jennifer Oeser auf 1,83 m und konnte so ihre Position in den Top 10 verteidigen. Der Sieg ging wieder an Hyleas Fountain, die als einzige 1,89 m übersprang. Dahinter folgten die Litauerin Austra Skujyte und Jessica Ennis mit 1,86 m. Lilli Schwarzkopf und Julia Mächtig kamen jeweis auf 1,80 m.
Nach zwei Disziplinen führt so Hyleas Fountain mit 2228 Punkten vor Jessicca Ennis (2187). Hinter der Russin Tatjana Schernowa (2093) hat sich Jennifer Oeser (2091) auf Platz 4 vorgeschoben. Lili Schwarzkopf (2006) ist derzeit 14., Julia Mächtig (1935) 22. unter 28 Starterinnen.



In der Qualifikation der Diskuswerfer kam Robert Hartig locker ins Finale. 64,93 m bedeuteten die fünftbeste Weite. Ausgeschieden sind dagegen, Martin Wierig (61,68) und Markus Münch (60,80), die deutlich unter den Erwartungen blieben.
Die größte Weite warf der Pole Piotr Malachowski mit 65,48 m.

Georg Fleischhauer hat das Halbfinale als Dritter seines 400 m Hürden-Vorlaufes erreicht. In 48,72 slief er dabei eine persönliche Bestleistung. Insgesamt war es die fünftbeste Zeit. Am schnellsten liefen David Greene (UK) und Cornell Fredericks (RSA) in jeweils 48,52 s.



Für 3000-m-Hindernisläufer Steffen Uliczka ist die WM bereits nach den Vorläufen beendet. In 8:37,15 min wurde er in seinem Vorlauf abgeschlagen Zehnter.
Die schnellste Zeit lief Ezekiel Kemboi aus Kenia in 8:10,93 min.

Über 400 m Hürden der Damen war keine Athletin des DLV am Start. Am schnellsten war die Jamaikanerin Melaine Walker in 54,86 s. Da muten die 1:02,78 doch sehr langsam an, die Jessica Aguilera aus Nicaragua lief. Aber trotzdem konnte sie sich freuen, die Zeit ist neuer Landesrekord in Nicaragua.

Sonntag, 28. August 2011

Leichtathletik-WM: Nadine Müller holt Silber

Zweiter Tag in Daegu.
Nadine Müller holte die erste Medaille für den Deutschen Leichtathletik Verband. Die Diskuswerferin erreichte gute 65,97 m und holte hinter der Chinesin Li Yanfeng (66,52) Silber. Bronze ging an die Kubanerin Yarelys Barrios (65,73).

Der schnellste Mann der Welt ist Yohan Blake. Der Jamaikaner gewann das Finale in Abwesenheit von Usain Bolt, der wegen eines Fehlstarts disqualifiziert wurde, in 9,92 s vor Walter Dix (USA) und Kim Collins (Saint Kitts and Nevis).

Im Gehen hat Valery Borchin das erste Gold für Russland geholt. Der 24-jährige gewann über die 20 km-Distanz in 1:19:56 Std. vor seinem Landsmann Wladimir Kanaykin (1:20:27) und Luis Fernando López (COL). Christopher Linke benötigte 1:24:17 und verfehlte seine Bestzeit deutlich. So kam nur Platz 21 heraus.

Das Weitspringen der Damen gewann die Amerikanerin Brittney Reese, die gleich im ersten Durchgang 6,82 m vorlegte und mit diesem einzigen gültigen Versucht gewann. Die Medaillen gingen an Olag Kucherenko (RUS/6,77) und Ineta Radevica (LAT/6,76), die mit dem letzten Sprung noch die Weißrussin Nastassia Mironchyk - Ivanova (6,74) auf Platz 4 verdrängte. Die deutschen Vertreterinnen schieden schon in der Qualifikation aus. Bianca Kappler scheiterte mit 6,48 m knapp und wäre mit dieser Leistung heute Achte geworden, Sostene Moguenara blieb mit 6,02 gleich 81 cm unter ihrer Bestleistung.

Einen äthiopischen Sieg gab es über 10.000 m der Herren. Ibrahim Jeilan gewann in 27:13,81 min vor dem Briten Mohamed Farah (27:14,07) und Imane Menga (ETH/27:19,14).

Im Zehnkampf gab es einen Amerikanischen Doppelerfolg. Trey Hardee gewann mit 8607 Punkten vor und Ashton Eaton (8505). Dritter wurde der Kubaner Leonel Suárez (8501). Pascal Behrenbruch (8211) und Jan Felix Knobel (8200) kamen auf Plätze 7 und 8.

Im Stabhochsprung haben sich alle deutschen Damen für das Finale qualifieziert. Martina Strutz und Silke Spiegelburg schafften 4,55 m, Kristina Gadschiew schaffte es gerade so mit 4,50 m.

Über 110 m Hürden hat sich Willi Mathiszik (13,53) für das Halbfinale qualifiziert. Erik Balnuweit (13,56) und Alexander John (13,68) waren zu langsam. Die beste Zeit lief der Amerikaner Jason Richardson in 13,19 s.

In der Qualifikation zum Kugelstoßen schleuderte Christina Schanitz das Sportgerät auf 19,20 m und qualifizierte sich mit der dreibesten Weite für das Finale. Das hat auch Nadine Kleinert (18,75 m) erreicht. Josephine Terletzki enttäuschte mit 17,85 m
Die mit Abstand größte Weite erzielte die Neuseeländerin Valerie Adams (19,79 m)

Ohne deutsche Beteiligung gegen die 1.500 m der Damen über die Bühne. In der ersten Runde war Maryam Yussuf Kamal aus Brunei in 4:07,04 die schnellste.

Auch über 400 m der Herren ist kein Deutscher am Start. LaShawn Merrit (USA) lief im 3. Vorlauf in 44,35 s eine neue Weltjahresbestleistung.

Über 100 m hat es Yasmin Kwadwo inpersönlicher Bestzeit (11,29) geschafft, ins Semifinale einzuziehen. Ausgeschieden ist Leena Günther (11,36). Die schnellste Zeit liefen Ivet Lalowa (BUL) und Blessing Okagbare (NGR) die jeweils auf 11,10 s kamen.

Das 800 -Finale der Herren sah keinen deutschen Vertreter. Die schnellste Zeit lief der Keniate David Lekuta Rudisha in 1:44,20 min.

Die Schnellste Zeit im 400 m-Halbfinale bei den Frauen lief Amantle Montsho aus Botswana in 50,13 s die schnellste Zeit.

Samstag, 27. August 2011

Leichtathletik-WM: Kenia mit Dreifachsieg im Marathon

Zum Auftakt der Leichtathletik-Weltmeisterschaften kamen Kenias Langstrecklerinnen zu einem kompletten Medaillensatz im Marathon. In 2:28:43 Std. gewann Edna Kiplagat vor Priscah Jeptoo und Sharon Cherop.



Auch über 10.000 m gab es für Kenias Läuferinnen sogar einen Vierfach-Erfolg. Vivian Cheruiyot gewann in 30:48,98 min vor ihren Landsfrauen Sally Kipyegu, Linet Masai und Priscah Jeplerting.

Dienstag, 16. August 2011

Sport am Dienstag: JWBL im Stabhochsprung / Arsenal gewinnt Spitzenspiel

Leichtathletik
Bei einem Meeting in Szczecin kam der 22-jährige Pole Pawel Wojciechowski im Stabhochsprung mit 5,91 m zu einer neuen Jahresweltbestleistung und reiht sich damit in die Reihe der Medaillenanwärter für die in Südkorea stattfindenden Weltmeisterschaften ein.



Fußball, Champions League
Erster Teil der Hinspiele in der Playoff-Runde. Das Spitzenspiel gewann Arsenal London durch ein frühes Tor von Theo Walcott (4.) gegen Udinese 1:0.
Sturm Graz kann auf die Gruppenphase hoffen. Bei BATE Borisow kamen die Fußballer aus der Steiermark zu einem 1:1. Weber brachte Graz früh in Führung (12.), Simić glich für die Weißrussen aus (59.).
Aus der Champions League verabschieden darf sich wohl der FC Kopenhagen. Die Dänen verloren auf eigenem Platz gegen Viktoria Plzen 1:3.
Eine phantastische Ausgangsposition erspielte sich Benfica Lissabon beim FC Twente Enschede. Die Portugiesen kamen zu einem 2:2-Unentschieden.
Olympique Lyon bezwang Rubin Kazan' 3:1

Fußball, 3. Liga
Die unterste Profiliga geht weiter Tempo und ist schon am 5. Spieltag. Da Regensburg erst morgen gegen den VfR Aalen spielt, konnte heute erst einmal der 1. FC Heidenheim die Tabellenführung übernommen. Allerdings musste sich das Team von Frank Schmidt gegen den FC Carl Zeiss Jena mit einem 0:0 zufrieden geben. Punktgleich auf Platz 2 steht der 1. FC Saarbrücken, den Werder Bremen II 2:0 bezwang. Weiter ohne Niederlage bleibt die SpVgg. Unterhaching, die den Chemnitzer FC mit 3:0 nach Hause schickte.
Arminia Bielefeld konnte dank eines 0:0 beim SV Sandhausen die Rote Laterne an die Reserve des SV Werder weitergeben-
Eine überraschende Niederlage kassierte der SV Wehen Wiesbaden. Die Hessen verloren gegen Darmstadt 98 0:1 und verlor zunächst den Anschluss an die Spitze.
Außerdem spielten heute:
Erfurt - Osnabrück 0:0
Burghausen - VfB Stuttgart II 1:1
Tabellenspitze: Heidenheim, Saarbrücken je 11, Regensburg, Münster je 10, Unterhaching 9.



Fußball
Der 1. FC Nürnberg verlor ein Freundschaftsspiel gegen Fenerbahce Istanbul 1:2.
Werder Bremen gab beim FC St. Pauli eine 5:1-Führung fast noch aus der Hand. Am Ende gewann die Schaaf-Truppe knapp 5:4.