Samstag, 18. Dezember 2010

Schiri im Blickpunkt des Spitzenspiels

Im Blickpunkt des Spitzenspiels stand Schiedsrichter Peter Gagelmann, der, gerecht verteilt, gleich vier Feldverweise verteilte. Über die meisten davon konnte man nicht mal großartig diskutieren. Mijatovic von Hertha flog nach einer Notbremse schon nach 15 Minuten vom Platz. Wer nun dachte, dass die Augsburger, die aus den letzten 9 Spielen acht Siege holten, loslegten, sah sich gtäuscht. Viel zu hektisch agierten die Schwaben. So gingen die Berliner durch Rukavytsya verdient 1:0 in Führung (28.). Auch nach der Pause sahen die Berliner besser aus. Doch dann griff wieder Peter Gagelmann ein und pfiff Elfmeter. Rafael glich für die Augsburger zum glücklichen 1:1 aus. Dabei blieb es auch. In der Folgezeit wurde es aber noch richtig bunt. Die Augsburger Baier (72.) und Bellinghausen (88.) ließen sich zu Tätlichkeiten hinreißen und flogen mit Rot vom Platz, in der Nachspielzeit sorgte dann Hubnik nach hartem Einsteigen gegen Augsburg-Torwart Jentzsch wieder für ein personelles Gleichgewicht (Gelb-Rot).
Der FC Augsburg ist nun erstmal Spitzenreiter, aber noch nicht Herbstmeister. Denn Aue könnte noch durch einen Sieg im Nachholespiel gegen den FSV Frankfurt die Herbstmeisterschaft holen.

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