Samstag, 21. Mai 2011

Hockeyliga, Herren: Halbfinals stehen (fast) fest

Die Viertelfinals (best-of-three) sind bereits nach zwei Spielen entschieden. Nur bei einem Spiel steht noch ein Fragezeichen. Aber der Reihe nach.
Ausgeschieden ist schon der Sieger der Hauptrunde, Mannheimer HC. Die Titelfavoriten verloren schon das erste Spiel beim Club an der Alster 2:3 und mussten unbedingt ihre Heimspiele gewinnen. Vor 300 Zuschauern war der Vorrunden-Achte nicht bereit, den Mannheimern das Feld kampflos zu überlassen. In der 64. Minute kamen die Hamburger dann durch Sebastian Biederlack zum entscheidenden 1:0 nach einer kurzen Ecke.
Der UHC Hamburg musste gegen Harvestehuder HTC einem 0:2 (Somin/13., Hake 22.) hinterher laufen. Nach der Pause kamen die Hamburger besser ins Spiel und drehten die Partie noch. Jonas Fürste (43.), Florian Fuchs (54.) und Moritz Fürste (66., KE) drehten die Partie.
Uhlenhorst Mülheim war auch nach 17 Minuten 0:2 zurück. Für Blau-Weiß Berlin trafen Bigalke (5.) und Petherick (17.) jeweils nach kurzen Ecken. Danach kam aber der Gastgeber. Stralkowski (3), Rühr und Mantania trafen zum am Ende klaren 5:2 Erfolg.
Außerdem traf Rot-Weiß Köln auf den Berliner HC. Das erste Spiel gewannen die Kölner in Berlin 3:1. Im heutigen Spiel lagen die Berliner nach 53 Minute 2:1 in Führung (Zwicker und Ebeling trafen für Berlin, Meurer hatte Köln in Führung gebracht). Die Kölner kamen erst in der 68. Minute durch Montag zum Ausgleich. Da auch die Verlängerung nicht zur entscheidung führte, kam es zum Siebenmeterschießen, das Köln 6:4 gewann - eigentlich, denn die Schiedsrichter sollen einen Regelverstoß begangen haben. Die Schiedsrichter gaben ein Straftor, weil sich bei einem Siebenmeter der Berliner Torwart zu zeitig bewegt haben soll. Die Regel besagt jedoch, dass der Siebenmeter wiederholt werden muss. Konsequenz:: Das Spiel könnte wiederholt werden müssen.

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