Hohe Wellen schlägt das 1:0 von Hannovers Schlaudraff gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der ehemalige Weltschiedsrichter spricht sogar von einer Fehlentscheidung und liegt falsch!
Natürlich kann man die Geste des Schiedsrichters Thorsten Kinhöfer im Vorfeld des Freistoßes nicht eindeutig. Fakt ist aber, dass ein Freistoß nicht angepfiffen werden muss. Hinzu kam, dass Kinhöfer vom Ort des Geschehens wegging und nicht Richtung Mauer, um diese zu stellen. Spätestens hier hätten der Hoffenheimer Torwart Tom Starke das Mauer stellen einstellen sollen. Aber nicht nur Starke bot hier keine glückliche Figur. Viel kritikwürdiger war das Verhalten der Hoffenheimer Feldspieler. Jeder Jugendspieler weiß, dass einer den Ball blockieren muss, um eine schnelle Ausführung des Freistoßes zu verhindern. Und das ist die eigentliche Fehlentscheidung. Sie ging nicht vom Schiedsrichter, der trotzdem mal seine Gestik überprüfen sollte, aus, sondern von den Hoffenheimern, die Schlaudraff die schnelle Freistoßausführung ermöglichten.
Das Tor war regulär. Übrigens war es auch nicht unfair. Es war dumm - von den Hoffenheimern.
Der Kommentar von Markus Merk, der später in der Aussage gipfelt, das Tor zu geben, wäre eine Fehlentscheidung, ist nicht besonders viel Regelkunde.
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