Heiner Brand (Foto: Armin Kübelbeck) hält die Kritik am Werbeauftritt der deutschen Nationalmannschaft in den USA für "starken Tobak". Brand: "Da greift ein ausländischer Vereinstrainer in die Belange der Nationalmannschaft, und das geht eigentlich nicht." Nun ja, der ausländische Trainer ist Chef beim THW Kiel, der deutsche Verein, der die Nationalspieler bezahlen und gegebenenfalls auch ersetzen muss. Klar die Kommerzionalisierung des Sports lässt sich nicht aufhalten, man sollte aber auch darauf achten, dass die Spieler Menschen sind, die irgendwann auch an ihre Grenzen stoßen. Und da steht schon die Frage nach dem sportlichen Wert dieser Veranstaltung im Raum und ob hier die Kommunikation zwischen Verband und Vereinen korrekt gelaufen ist. Denn anders herum müssen die Klubs ein großes Interesse an einer starken Nationalmannschaft haben. Eine erfolgreiche DHB-Mannschaft sorgt auch immer für einen Boom in der Bundesliga. Die Bundesliga soll übrigens ausdrücklich für diese Reise gewesen sein.
Vielleicht unterhalten sich ja Heiner Brand und Alfred Gislason einfach mal unter vier Augen anstatt über die Medien...
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