Dienstag, 25. Oktober 2011

DFB-Pokal: Dortmund schlägt harmlose Dresdner / HSV schrammt an Blamage vorbei

Borussia Dortmund hat gegen insgesamt harmlose Dresdner locker 2:0 gewonnen. Dynamo Dresden setzte die Dortmunder mit einer extremen Betontaktik vor einige Probleme. So musste ein Ecke her, die Lewandowski in der 30. Minute per Kopf versenkte. Auch danach beschränkte sich der Gast aus der 2. Bundesliga vor allem auf die Torverhinderung und hatte eigentlich keine echte Chance, das Spiel zu drehen. Die Dortmunder krönten ihre konzentrierte Leistung mit dem 2:0 von Götze (65.).
Ein Nachspiel dürfte das Spiel noch für Dynamo Dresden haben. Einige Chaoten im Fanblock sorgten durch ihr Verhalten für zwei Spielunterbrechungen. Sollte der DFB konsequent sein, dürfte den Dresdnern ein Heimspiel vor leeren Rängen drohen. Wann wird man in Dresden endlich etwas gegen diese Chaoten unternehmen. Es ist erschreckend zu sehen, wie 10.000 Menschen zuschauen, wie ein paar Dummköpfe den Verein ruinieren. Allerdings muss man auch fragen, wo die Staatsmacht eigentlich ist. In Dortmund flogen Bengalos auch auf das Spielfeld, was ja wohl versuchte schwere Körperverletzung ist. Die Vereine oder der Fußball sind nicht schuld diese Ausschreitungen, es ist unsere Gesellschaft, die diese Chaoten produziert. Deshalb ist hier der Staat in der Pflicht. Für die Sicherheit auch im Stadion zahlt der Bürger Steuern. Es kann nicht angehen, dass unser Staat meint, dass ist Sache der Veranstalter, also der Vereine. Das ist geradezu zynisch.

Im einzigen Spiel zweier Bundesligisten gewann 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln 2:1. Jajalo brachte die Kölner schon nach 6. Minuten in Führung. Aber Hoffenheim drehte die Partie furz vor und nach der Pause. Erst glich Obasi aus (41.) . Musona traf dann für Hoffenheim zum 2:1-Siegtreffer.

Einer Blamage konnte der Hamburger SV geradeso entgehen. Trainer Thorsten Fink hat wohl noch einiges an Arbeit vor sich, bis der HSV einigermaßen sportlich ins Lot kommt. Beim Tabellenzweiten der Regionalliga West, Eintracht Trier, lagen die Hamburger schon nach 8 Minuten zurück. Kulabas traf zur Führung. Der Bundesligist benötigte bis zur 63. Minute, ehe Berg den Ausgleich erzielen konnte. Die Moselstädter zwangen den Hamburger SV in Verlängerung. Da kam der Bundesligist dann doch zum Sieg. Aogo traf in der 110. Minute zum 2:1.

Noch mehr Überstunden musste Borussia Mönchengladbach machen. Nach 120 Minuten stand es beim 1. FC Heidenheim 0:0. Erst das Elfmeterschießen gewann der Favorit 4:3. Außerdem spielten:
Unterhaching - Bochum 1:4
RB Leipzig - Augsburg 0:1
Düsseldorf - 1860 München 3:0
Greuther Fürth - Paderborn 4:0

Morgen folgen dann weitere acht Partien. Unter anderem empfängt da Eintracht Frankfurt den 1. FC Kaiserslautern.



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