Im Fokus des Auftakts der Rückrunde in der 2. Liga stand das Kellerderby zwischen Dynamo Dresden und dem MSV Duisburg. Dynamo hatte in der Winterpause ordentlich am Personalkarussel gedreht. Als Trainer kam Peter Pacult, der in Dresden schon mal Erfolg hette. Dazu lieh man Denis Streker aus, der in der Hinrunde immerhin viermal für die TSG 1899 Hoffenheim in der 1. Bundesliga gegen den Ball trat. Außerdem liefen Dennis Kempe (Paderborn) und Tobias Müller aus dem Dynamo-Nachwuchs auf. Gebracht haben diese personellen Veränderungen erst einmal wenig, denn das 0:0 nutzt dem MSV Duisburg mehr und war auch noch hochverdient für die Zebras.
Auch der SV Sandhausen hat in dieser Saison schon einmal den Trainer gewechselt und zeigt ebenfalls, dass dies nicht immer Früchte tragen muss. Die Drei Neuzugängen Olajengbesi, Mäkelä und Yun konnten den Ausfall einer halben Stammmannschaft nicht kompensieren und gingen die Sandhausener beim 1. FC Union Berlin folgerichtig 1:3 unter.
Das vierte Team vom Tabellenende, der VfL Bochum, kam zwar auch zu keinem Dreier, aber mit dem 2:2 in Aalen konnten die Männer von der Ruhr wohl ganz gut leben, obwohl bei einer zweimaligen Führung sogar mehr drin war.
Morgen empfängt der 1. FC Köln den FC Erzgebirge Aue und der SC Paderborn 07 prüft, wie Spitzenreiter Eintracht Braunschweig aus der Winterpause gekommen ist.
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Freitag, 1. Februar 2013
Montag, 17. Dezember 2012
2. Bundesliga: Braunschweig überwintert auf 1
Eintracht Braunschweig hat die Herbstrunde mit einem 4:3 gegen den 1. FC Union Berlin abgeschlossen und überwintert damit auf Platz 1. Sicher, die Niedersachsen haben zu den Mannschaften gehört, die oben mitspielen können, dass sie aber vor der gesamten Konkurrenz in die Winterpause gehen, ist schon eine starke Leistung.
Die einzige Mannschaft, die mithalten konnte, war die Hertha. Die Berliner legten einen klassischen Fehlstart hin, bestätigten aber seitdem ihre Favoritenstellung. Inzwischen ist die Mannschaft von Jos Luhukay seit 17 Spielen ungeschlagen. Ebenfalls lange mithalten konnten der 1. FC KAiserslautern und Energie Cottbus. Zuletzt gab es aber jeweils nur einen Punkt aus vier Spielen. Damit ist der schöne Vorsprung auf die Konkurrenz komplett verspielt und man hat das Mittelfeld im Nacken. Das ist breit gefächert und hat vor allem eine Konstante zu bieten: Unkonstanz.
Die größte Enttäuschung der Hinrunde ist sicher Dynamo Dresden. Die zahlreichen Abgänge vor der Saison konnten nicht gleichwertig kompensiert werden. Dazu kam, dass Führungsspieler wie Bregerie völlig verunsichert agierten oder wie Fiel von Trainer Loose demontiert wurden. Am Ende hatte man den Eindruck, dass es in Dresden keine Mannschaft gibt. Das Ergebnis: Platz 16 und eine Trainerentlassung. Zu Platz 15 (Bochum) fehlen übrigens schon vier Punkte. Hauptgrund für die Dresdner Misere ist neben dem schwachen Sturm (nur 19 Tore) vor allem die Heimschwäche. In 9 Spielen gab es nur acht Punkte. Platz 18 in der zweiten Liga.
Montag, 10. Dezember 2012
2. Bundesliga, u. a. Dynamo Dresden: Erfolg hat eine kurze Halbwertzeit
Was sich schon einige Zeit abzeichnete, fand nun statt. Aufstiegsheld und Erfolgstrainer Ralf Loose war nicht mehr zu halten.
Die Entscheidung der sportlichen Leitung kommt alles andere als überraschend, denn zu selten konnte Dynamo überzeugen. Besonders für Dedič haben die Sachsen keinen Ersatz gefunden, weshalb Loose auf ein 4-2-3-1 umstellte, was in der Vorbereitung noch ganz gut funktionierte, aber sich in der Liga als wirkungslos erwies. Die Gegner stellten die einsame Spitze Poté einfach zu und übrig blieb Harmlosigkeit. Da auch die Abwehr regelmäßig neben sich stand, allen voran der im letzten Jahr noch so starke Brégerie, dazu sich Loose selbst Probleme schaffte, als er den letzte Saison überragenden Fiél zeitweise auf der Tribüne verbannte und das im Sommer zusammengekaufte Sammelsurium an sicherlich durchaus ambitionierten Spielern keine Mannschaft wurde, ist am Ende zum Sturz auf Platz 16 folgerichtig.
Keine Frage dabei: Ralf Loose dürfte nur das Bauernopfer sein. Immerhin leistet sich Dynamo einen Sportdirektor und die Frage wird sein, was eigentlich Steffen Menze in der Sommerpause alles falsch gemacht hat. Ob er für den Job des Sportdirektors der Richtige ist, wird sich in der Winterpause zeigen. Denn schnell muss bei Dynamo korrigiert werden. Es geht nicht nur darum, einen Trainer zu finden, sondern auch eine Mannschaft zu bilden, denn das ist Ralf Loose in den letzten knapp 6 Monaten nicht gelungen. Wahrscheinlich wird man auch im Kader aufräumen müssen, es wird wohl auch Neueinkäufe geben müssen, um die Saison nicht im Fiasko enden zu lassen.
Der VfL Bochum, der in Dresden einen rauschenden 3:0-Erfolg feierte, hat sich erst einmal über den Strich gekämpft. Die Bochumer sollten sich aber nicht zu sehr freuen. Das Spiel in Dresden dürfte kaum als Maßstab reichen. Die Dresdner, die gut begannen, brachen nach dem 0:2 völlig auseinander und waren nicht wirklich in der Lage, Bochum ernsthaft zu gefährden. Auch in Überzahl war Dynamo wie meist in dieser Saison harmlos.
Ein anderes Team aus Sachsen hat dagegen gestern ein wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Erzgebirge Aue zeigte, dass man im Erzgebirge an schwierige Böden gewöhnt ist und fertigte den FC St. Pauli mit 3:0 ab. Für die Veilchen war es der zweite Auswärtssieg in Folge. Wenn jetzt noch die alte Heimstärke zurück käme, müsste Aue wohl nicht mehr um den Klassenerhalt zittern.
Auch der MSV Duisburg hat im Abstiegskampf Boden gut gemacht. Die Zebras gewannen in Aalen 1:0. Der Aufsteiger war zwar über weite Strecken das bessere Team, das Tor schoss dann aber der MSV. Fußball kann grausam sein, zumal sich die Aalener auch vom Schiedsrichter nicht gerade bevorzugt sahen.
Der der Tabellenspitze entfernen sich Eintracht Braunschweig und Hertha BSC Berlin immer weiter von der Konkurrenz. Während die Niedersachsen den Rückrundenauftakt erst heute in Köln bestreiten, rückten die Berliner zumindest bis heute Abend bis auf einen Punkt heran. In Paderborn mussten die Berliner aber alles Aufbieten, um knapp 1:0 zu gewinnen. Der 1. FC Kaiserslautern und Energie Cottbus ließen dagegen weiter abreißen. Die "Roten Teufel" verloren bei Union Berlin 0:2. Die Männer von der Wuhlheide sind nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen und finden sich auf Platz fünf wieder. Union in der 1. Bundesliga? So unwahrscheinlich scheint das gar nicht zu sein, zumal auch Energie Cottbus gegen den FC Ingolstadt 04 über ein 1:1 nicht hinaus kam.
Nochmal zurück zum Tabellenende. Sandhausen verlor 1:3 in Frankfurt, Regensburg verpasste am Sonntag mit einem 1:1 gegen 1860 München den Sprung auf Platz 16.
Apropos Löwen. Die 60er rutschen immer tiefer ins Niemandsland der Tabelle.
Die Entscheidung der sportlichen Leitung kommt alles andere als überraschend, denn zu selten konnte Dynamo überzeugen. Besonders für Dedič haben die Sachsen keinen Ersatz gefunden, weshalb Loose auf ein 4-2-3-1 umstellte, was in der Vorbereitung noch ganz gut funktionierte, aber sich in der Liga als wirkungslos erwies. Die Gegner stellten die einsame Spitze Poté einfach zu und übrig blieb Harmlosigkeit. Da auch die Abwehr regelmäßig neben sich stand, allen voran der im letzten Jahr noch so starke Brégerie, dazu sich Loose selbst Probleme schaffte, als er den letzte Saison überragenden Fiél zeitweise auf der Tribüne verbannte und das im Sommer zusammengekaufte Sammelsurium an sicherlich durchaus ambitionierten Spielern keine Mannschaft wurde, ist am Ende zum Sturz auf Platz 16 folgerichtig.
Keine Frage dabei: Ralf Loose dürfte nur das Bauernopfer sein. Immerhin leistet sich Dynamo einen Sportdirektor und die Frage wird sein, was eigentlich Steffen Menze in der Sommerpause alles falsch gemacht hat. Ob er für den Job des Sportdirektors der Richtige ist, wird sich in der Winterpause zeigen. Denn schnell muss bei Dynamo korrigiert werden. Es geht nicht nur darum, einen Trainer zu finden, sondern auch eine Mannschaft zu bilden, denn das ist Ralf Loose in den letzten knapp 6 Monaten nicht gelungen. Wahrscheinlich wird man auch im Kader aufräumen müssen, es wird wohl auch Neueinkäufe geben müssen, um die Saison nicht im Fiasko enden zu lassen.
Der VfL Bochum, der in Dresden einen rauschenden 3:0-Erfolg feierte, hat sich erst einmal über den Strich gekämpft. Die Bochumer sollten sich aber nicht zu sehr freuen. Das Spiel in Dresden dürfte kaum als Maßstab reichen. Die Dresdner, die gut begannen, brachen nach dem 0:2 völlig auseinander und waren nicht wirklich in der Lage, Bochum ernsthaft zu gefährden. Auch in Überzahl war Dynamo wie meist in dieser Saison harmlos.
Ein anderes Team aus Sachsen hat dagegen gestern ein wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Erzgebirge Aue zeigte, dass man im Erzgebirge an schwierige Böden gewöhnt ist und fertigte den FC St. Pauli mit 3:0 ab. Für die Veilchen war es der zweite Auswärtssieg in Folge. Wenn jetzt noch die alte Heimstärke zurück käme, müsste Aue wohl nicht mehr um den Klassenerhalt zittern.
Auch der MSV Duisburg hat im Abstiegskampf Boden gut gemacht. Die Zebras gewannen in Aalen 1:0. Der Aufsteiger war zwar über weite Strecken das bessere Team, das Tor schoss dann aber der MSV. Fußball kann grausam sein, zumal sich die Aalener auch vom Schiedsrichter nicht gerade bevorzugt sahen.
Der der Tabellenspitze entfernen sich Eintracht Braunschweig und Hertha BSC Berlin immer weiter von der Konkurrenz. Während die Niedersachsen den Rückrundenauftakt erst heute in Köln bestreiten, rückten die Berliner zumindest bis heute Abend bis auf einen Punkt heran. In Paderborn mussten die Berliner aber alles Aufbieten, um knapp 1:0 zu gewinnen. Der 1. FC Kaiserslautern und Energie Cottbus ließen dagegen weiter abreißen. Die "Roten Teufel" verloren bei Union Berlin 0:2. Die Männer von der Wuhlheide sind nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen und finden sich auf Platz fünf wieder. Union in der 1. Bundesliga? So unwahrscheinlich scheint das gar nicht zu sein, zumal auch Energie Cottbus gegen den FC Ingolstadt 04 über ein 1:1 nicht hinaus kam.
Nochmal zurück zum Tabellenende. Sandhausen verlor 1:3 in Frankfurt, Regensburg verpasste am Sonntag mit einem 1:1 gegen 1860 München den Sprung auf Platz 16.
Apropos Löwen. Die 60er rutschen immer tiefer ins Niemandsland der Tabelle.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Fußball-News: Dynamo doch im Pokal dabei
Dynamo Dresden
Die SG Dynamo Dresden darf in der kommenden Saison doch im DFB-Pokal starten. Im Berufungsverfahren vor dem DFB-Bundesgericht wurde der in erster Instanz verhängte Ausschluss aus dem DFB-Pokal zurückgenommen. Stattdessen spielen die Dresdner nun am 11. März gegen den FC Ingolstadt vor leeren Rängen. Außerdem dürfen die Dynamo-Fans ihre Mannschaft im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt nicht unterstützen. Ferner erhielt der Verein eine Geldstrafe über 100.000 €.
Der Verein hat dem neuen Urteil zugestimmt. Auf der klubeigenen Internetseite ruft Dynamo die den Anhang auf mitzuhelfen, dass eine kleine Minderheit den Verein nicht mehr derart drastisch schaden kann. Dynamo wertet weiter die Vorkommnisse von Dortmund-Spiel, die die drastische Strafe verursachten, aus und "wird intensiv darauf hinwirken, die Vorfälle strafrechtlich mit aller Konsequenz aufzuarbeiten und identifizierte Täter für die Strafe haftbar zu machen."
Die SG Dynamo Dresden darf in der kommenden Saison doch im DFB-Pokal starten. Im Berufungsverfahren vor dem DFB-Bundesgericht wurde der in erster Instanz verhängte Ausschluss aus dem DFB-Pokal zurückgenommen. Stattdessen spielen die Dresdner nun am 11. März gegen den FC Ingolstadt vor leeren Rängen. Außerdem dürfen die Dynamo-Fans ihre Mannschaft im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt nicht unterstützen. Ferner erhielt der Verein eine Geldstrafe über 100.000 €.
Der Verein hat dem neuen Urteil zugestimmt. Auf der klubeigenen Internetseite ruft Dynamo die den Anhang auf mitzuhelfen, dass eine kleine Minderheit den Verein nicht mehr derart drastisch schaden kann. Dynamo wertet weiter die Vorkommnisse von Dortmund-Spiel, die die drastische Strafe verursachten, aus und "wird intensiv darauf hinwirken, die Vorfälle strafrechtlich mit aller Konsequenz aufzuarbeiten und identifizierte Täter für die Strafe haftbar zu machen."
Samstag, 18. Februar 2012
Fußball, 2. Bundesliga: Eintracht schießt Ortsrivalen ab / Hesl fällt lange aus
Eintracht Frankfurt übernimmt zumindest bis morgen die Tabellenspitze. Der Bundesligaabsteiger fertigte den abstiegsbedrohten Ortsrivalen vor über 40.000 Zuschauern mit 6:1 ab. Karim Matmour war dabei gleich dreimal erfolgreich. Der FSV Frankfurt kann morgen theoretisch ans Tabellenende durchgereicht werden.
Im 2. Samstagsspiel gewann der VfL Bochum nach einem packenden Spiel gegen den 1. FC Union Berlin. Die Berliner zeigten sich zunächst einmal mehr als netter Gast und lagen nach jeweils verwandelten Strafstößen von Azaouagh (40.) und Federico (63.) 0:2 zurück. Innerhalb von sechs Minuten waren die Berliner aber wieder im Spiel. Zoundi (66.) und Silvio (72.) trafen zum Ausgleich. Doch Bochum kam zurück und sicherte durch Treffer von den erst 12 Minuten vor seinem Treffer eingewechselten Aydın (76.) und Federico (81.) den Sieg.
Hiobsbotschaft für Dynamo Dresden. Stammkeeper Wolfgang Hesl hat sich beim gestrigen Spiel in Paderborn (1:1) den kleinen Finger der linken Hand gebrochen und fällt acht Wochen aus. Ein den kommenden Wochen wird nun Benjamin Kirsten, der gestern sein Zweitliga-Debüt gab, den Kasten der Dresdner hüten. Da auch Dennis Eilhoff nicht zur Verfügung steht, wird ein Torwart der 2. Mannschaft auf der Bank Platz nehmen.
Im 2. Samstagsspiel gewann der VfL Bochum nach einem packenden Spiel gegen den 1. FC Union Berlin. Die Berliner zeigten sich zunächst einmal mehr als netter Gast und lagen nach jeweils verwandelten Strafstößen von Azaouagh (40.) und Federico (63.) 0:2 zurück. Innerhalb von sechs Minuten waren die Berliner aber wieder im Spiel. Zoundi (66.) und Silvio (72.) trafen zum Ausgleich. Doch Bochum kam zurück und sicherte durch Treffer von den erst 12 Minuten vor seinem Treffer eingewechselten Aydın (76.) und Federico (81.) den Sieg.
Hiobsbotschaft für Dynamo Dresden. Stammkeeper Wolfgang Hesl hat sich beim gestrigen Spiel in Paderborn (1:1) den kleinen Finger der linken Hand gebrochen und fällt acht Wochen aus. Ein den kommenden Wochen wird nun Benjamin Kirsten, der gestern sein Zweitliga-Debüt gab, den Kasten der Dresdner hüten. Da auch Dennis Eilhoff nicht zur Verfügung steht, wird ein Torwart der 2. Mannschaft auf der Bank Platz nehmen.
Samstag, 11. Februar 2012
Fußball, 2. Bundesliga: Union Berlin revanchiert sich
Leichter Frost, aber eine heiße Kulisse, das waren die Rahmenbedingungen beim Ostderby zwischen de, 1. FC Union Berlin und der SG Dynamo Dresden. 18432 Zuschauer erlebten eine entfesselt aufspielende Union-Elf, die sich für die 0:4 Klatsche aus der Hinrunde in Dresden revanchierte und nun ihrerseits mit einer Galavorstellung 4:0 gewann. Dabei waren die Dresdner genauso harmlos wie die Berliner vor einem halben Jahr. Zweifacher Torschütze war Simon Terodde. Die Vorherrschaft im Osten ist damit zunächst geklärt.
Der Karlsruher SC bleibt nach der Winterpause ohne Niederlage. Die Badener boten in Braunschweig eine engagierte Leistung und entführten beim 0:0 verdient einen Punkt.
In der Tabelle bleibt der KSC aber weiter auf Platz 17.
szólj hozzá: Union Berlin 4-0 Dresden
Der Karlsruher SC bleibt nach der Winterpause ohne Niederlage. Die Badener boten in Braunschweig eine engagierte Leistung und entführten beim 0:0 verdient einen Punkt.
In der Tabelle bleibt der KSC aber weiter auf Platz 17.
szólj hozzá: Union Berlin 4-0 Dresden
Sonntag, 11. Dezember 2011
Fußball, national: Bundesliga +++ Frauenfußball +++ 2. Bundesliga +++ 3. Liga
Bundesliga
Der FC Bayern München konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Vor gut 60.000 Zuschauern gewann der FC Bayern beim VfB Stuttgart 2:1 und hat durch den Sieg seinen Vorsprung auf die Verfolger auf drei Punkte ausgebaut. Borussia Dortmund musste sich nämlich gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem 1:1 zufrieden geben.
Für die Bayern begann das Spiel in Stuttgart nicht gerade erfreulich. Gentner brachte die Schwaben schon in der 7. Minute in Führung. Mario Gómez machte seinem Ruf als Torjäger danach einmal mehr alle Ehre und drehte die Partie (13., 57.).
Frauen-Bundesliga
Turbine Potsdam hat die deftige Pokalpleite in Frankfurt (1:5) gut verdaut und in der Bundesliga seine Stärke erneut beeindruckend unter Beweis gestellt. Die Havelstädterinnen gewannen das Ostderby bei Aufsteiger Lok Leipzig klar 7:0 und bauten die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Der 1. FFC Frankfurt ist übrigens trotz vieler hochkarätiger Einkäufe vor der Saison nut noch auf Platz vier. In die Phalanx der großen drei ist der VfL Wolfsburg eingebrochen. Die Damen aus Niedersachsen gewannen heute gegen Essen Schönebeck 2:0. Martina Müller entschied die Partie gleich in der Anfangsphase (5., 8.).
2. Bundesliga
Der FC St. Pauli hat heute beim bisherigen Spitzenreiter FC Ingolstadt 04 verpasst, auf Platz zwei zu rücken. Die Hamburger verloren überraschend 0:1. Akaïchi traf in der 89. Minute und sorgte so kurz vor dem Abpfiff dafür, dass die Rote Laterne nun nicht mehr in Ingolstadt sondern nun in Rostock hängt.
Im Ostderby verlor Energie Cottbus im Spiel 1 nach Pele Wollitz bei Dynamo Dresden 1:2. Vor mehr als 28.000 Zuschauern brachte Torjäger Poté die Dresdner nach torloser ersten Halbzeit in Führung (50.). Nur sechs Minute später glich Rangelov wieder aus. Riesiger Jubel dann in der 86. Minute, als erneut Poté für den Dresdner Derbysieg sorgte.
Aachen und Aue trennten sich 1:1.
3. Liga
Ein paar Turbulenzen gab es während der Pressekonferenz in Burghausen. Da kochten die Wogen nicht so sehr wegen des Spiels hoch, denn Wacker hatte ja das Spiel gegen Jena 4:2 gewonnen. In der Pressekonferenz ging es unter anderem auch um die Kritik des scheidenden Trainers Rudi Bommer an der Arbeit der Vereinsführung. Genau geht es Bommer um eine gewisse Konzeptlosigkeit im Verein. Das wollte Noch-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und konterte mit seiner Sicht der Dinge. Nachdem sich die Diskussion in Richtung Kritik an Rudi Bommer entwickelte, verließ der Trainer Hals über Kopf die Pressekonferenz. Ob dies Konsequenzen hat, wird man sehen. Ich würde ja gern ein paar Bilder von der Pressekonferenz zeigen, aber leider liegt mir kein Material vor.
Zwei Spiele gab es auch noch. Im Duelle der Aufsteiger trennten sich Preußen Münster und Chemnitz 2:2. Darmstadt 98 verlor gegen Aalen 1:2. Die Aalener bleiben damit weiter nur einen Zähler hinter dem Tabellendritten Saarbrücken.
Regionalliga, Süd
Der Sonnenhof Großaspach hat es verpasst, zu den Stuttgarter Kickers aufzuschließen. Bei den im unteren Bereich der Tabelle zu findenden 1. FC Nürnberg II verlor der Tabellenzweite in einem kuriosen Spiel 1:3. Die Talente aus Nürnberg gingen schon in der 8. Minute durch Jann George in Führung. Sonnenhof glich in der 85. Minute durch Robin Schuster aus. Aber das reichte nicht für wenigstens einen Punkt für den Favoriten. Julian Wießmeier, der in dieser Saison auch schon viermal in der Profimannschaft aktiv war, sorgte mit einem Doppelschlag (90., 90.+2.) für einen überraschenden Sieg
Der FC Bayern München konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Vor gut 60.000 Zuschauern gewann der FC Bayern beim VfB Stuttgart 2:1 und hat durch den Sieg seinen Vorsprung auf die Verfolger auf drei Punkte ausgebaut. Borussia Dortmund musste sich nämlich gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem 1:1 zufrieden geben.
Für die Bayern begann das Spiel in Stuttgart nicht gerade erfreulich. Gentner brachte die Schwaben schon in der 7. Minute in Führung. Mario Gómez machte seinem Ruf als Torjäger danach einmal mehr alle Ehre und drehte die Partie (13., 57.).
Frauen-Bundesliga
Turbine Potsdam hat die deftige Pokalpleite in Frankfurt (1:5) gut verdaut und in der Bundesliga seine Stärke erneut beeindruckend unter Beweis gestellt. Die Havelstädterinnen gewannen das Ostderby bei Aufsteiger Lok Leipzig klar 7:0 und bauten die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Der 1. FFC Frankfurt ist übrigens trotz vieler hochkarätiger Einkäufe vor der Saison nut noch auf Platz vier. In die Phalanx der großen drei ist der VfL Wolfsburg eingebrochen. Die Damen aus Niedersachsen gewannen heute gegen Essen Schönebeck 2:0. Martina Müller entschied die Partie gleich in der Anfangsphase (5., 8.).
2. Bundesliga
Der FC St. Pauli hat heute beim bisherigen Spitzenreiter FC Ingolstadt 04 verpasst, auf Platz zwei zu rücken. Die Hamburger verloren überraschend 0:1. Akaïchi traf in der 89. Minute und sorgte so kurz vor dem Abpfiff dafür, dass die Rote Laterne nun nicht mehr in Ingolstadt sondern nun in Rostock hängt.
Im Ostderby verlor Energie Cottbus im Spiel 1 nach Pele Wollitz bei Dynamo Dresden 1:2. Vor mehr als 28.000 Zuschauern brachte Torjäger Poté die Dresdner nach torloser ersten Halbzeit in Führung (50.). Nur sechs Minute später glich Rangelov wieder aus. Riesiger Jubel dann in der 86. Minute, als erneut Poté für den Dresdner Derbysieg sorgte.
Aachen und Aue trennten sich 1:1.
3. Liga
Ein paar Turbulenzen gab es während der Pressekonferenz in Burghausen. Da kochten die Wogen nicht so sehr wegen des Spiels hoch, denn Wacker hatte ja das Spiel gegen Jena 4:2 gewonnen. In der Pressekonferenz ging es unter anderem auch um die Kritik des scheidenden Trainers Rudi Bommer an der Arbeit der Vereinsführung. Genau geht es Bommer um eine gewisse Konzeptlosigkeit im Verein. Das wollte Noch-Präsident nicht auf sich sitzen lassen und konterte mit seiner Sicht der Dinge. Nachdem sich die Diskussion in Richtung Kritik an Rudi Bommer entwickelte, verließ der Trainer Hals über Kopf die Pressekonferenz. Ob dies Konsequenzen hat, wird man sehen. Ich würde ja gern ein paar Bilder von der Pressekonferenz zeigen, aber leider liegt mir kein Material vor.
Zwei Spiele gab es auch noch. Im Duelle der Aufsteiger trennten sich Preußen Münster und Chemnitz 2:2. Darmstadt 98 verlor gegen Aalen 1:2. Die Aalener bleiben damit weiter nur einen Zähler hinter dem Tabellendritten Saarbrücken.
Regionalliga, Süd
Der Sonnenhof Großaspach hat es verpasst, zu den Stuttgarter Kickers aufzuschließen. Bei den im unteren Bereich der Tabelle zu findenden 1. FC Nürnberg II verlor der Tabellenzweite in einem kuriosen Spiel 1:3. Die Talente aus Nürnberg gingen schon in der 8. Minute durch Jann George in Führung. Sonnenhof glich in der 85. Minute durch Robin Schuster aus. Aber das reichte nicht für wenigstens einen Punkt für den Favoriten. Julian Wießmeier, der in dieser Saison auch schon viermal in der Profimannschaft aktiv war, sorgte mit einem Doppelschlag (90., 90.+2.) für einen überraschenden Sieg
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Mittwoch, 30. November 2011
Sportnews: Leno darf in Leverkusen bleiben +++ Ski Alpin: Val d´Isere muss passen
Fußball
Bernd Leno wird über den Winter hinaus bei Bayer Leverkusen bleiben. Der 19-jährige war bisher vom VfB Stuttgart an Bayer Leverkusen ausgeliehen, nach dem sich Werkself-Keeper René Adler schwer verletzt. Leno bot in dieser Saison grandiose Leistungen, die Leverkusen zu einem weiteren Engagement bewogen. Der Torwart steht nun bis 2017 bei Bayer unter Vertrag. Spannend wird, was nun mit Ex-Nationaltorwart René Adler wird. Der wird nach der Winterpause sicher nicht auf der Bank sitzen wollen.
Dynamo Dresden hat gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts, das einen Ausschluss des Vereins aus dem DFB-Pokal 2012/2013 vorsieht, Berufung eingelegt.
Ski Alpin
Val d´Isere kann am 10./11.12. die geplanten Damen-Wettbewerbe nicht durchführen. In den Alpen fehlt der Schnee.
Bernd Leno wird über den Winter hinaus bei Bayer Leverkusen bleiben. Der 19-jährige war bisher vom VfB Stuttgart an Bayer Leverkusen ausgeliehen, nach dem sich Werkself-Keeper René Adler schwer verletzt. Leno bot in dieser Saison grandiose Leistungen, die Leverkusen zu einem weiteren Engagement bewogen. Der Torwart steht nun bis 2017 bei Bayer unter Vertrag. Spannend wird, was nun mit Ex-Nationaltorwart René Adler wird. Der wird nach der Winterpause sicher nicht auf der Bank sitzen wollen.
Dynamo Dresden hat gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts, das einen Ausschluss des Vereins aus dem DFB-Pokal 2012/2013 vorsieht, Berufung eingelegt.
Ski Alpin
Val d´Isere kann am 10./11.12. die geplanten Damen-Wettbewerbe nicht durchführen. In den Alpen fehlt der Schnee.
Freitag, 25. November 2011
Fußball-News: Dynamo Dresden +++ Preußen Münster
Dynamo Dresden
Hauptsponsor Veolia möchte nicht sofortige Konsequenzen aus dem Urteil und den letzten Fankrawallen ziehen. Anders als bei Hansa Rostock, wo das Unternehmen sein Engagement nach dem Auslaufen des Vertrages 2012 derzeit nicht verlängern möchte, möchte man in Dresden zunächst das Gespräch suchen und danach das Engagement bei Dynamo überprüfen.
Preußen Münster
Der Drittliga-Aufsteiger hat auf die öetzte Serie mit 5 Spielen ohne Sieg reagiert und Nejmeddin Daghfous verpflichtet. Der 25-jährige Mittelfeldakteur ist sofort spielberechtigt, weil er zuletzt ohne Vertrag war. Bis zum Sommer war der tunesisch-stämmige Deutsche in Paderborn aktiv. Nejmeddin Daghfous absolvierte 2006 ein Länderspiel für die deutsche U20-Auswahl.
Hauptsponsor Veolia möchte nicht sofortige Konsequenzen aus dem Urteil und den letzten Fankrawallen ziehen. Anders als bei Hansa Rostock, wo das Unternehmen sein Engagement nach dem Auslaufen des Vertrages 2012 derzeit nicht verlängern möchte, möchte man in Dresden zunächst das Gespräch suchen und danach das Engagement bei Dynamo überprüfen.
Preußen Münster
Der Drittliga-Aufsteiger hat auf die öetzte Serie mit 5 Spielen ohne Sieg reagiert und Nejmeddin Daghfous verpflichtet. Der 25-jährige Mittelfeldakteur ist sofort spielberechtigt, weil er zuletzt ohne Vertrag war. Bis zum Sommer war der tunesisch-stämmige Deutsche in Paderborn aktiv. Nejmeddin Daghfous absolvierte 2006 ein Länderspiel für die deutsche U20-Auswahl.
Donnerstag, 24. November 2011
Dynamo Dresden vom DFB-Pokal 2012/2013 ausgeschlossen
Zunächst einmal, es besteht kein Zweifel, dass einige Anhänger von Dynamo Dresden in Dortmund nicht zum ersten Mal alles andere als zivilisiert aufgetreten sind und dass der DFB darauf reagieren muss. Es ist auch so, dass auch "normale" Fans in Dortmund durchaus nicht unbedingt so reagiert haben, wie sich das ein Verein vielleicht wünschen würde. Deshalb ist es richtig, dass der Deutsche Fußball Bund eine harte Strafe ins Auge gefasst hat. Beim Urteil muss man aber die Verhältnismäßigkeit der Strafe dann doch in Frage stellen.
Während Borussia Dortmund durch lasche Eingangskontrollen die Ausschreitungen zumindest begünstigt hat und dafür mit einer lächerlichen 8.000 €-Strafe davon kommt, muss Dynamo Dresden auf die Teilnahme am DFB-Pokal 2012/2013 verzichten. Das Urteil ist insofern nicht gerecht, weil keiner sagen kann, wie hart dieses Urteil sich wirtschaftlich auf den Verein auswirkt. Die Begründung, dass die Ausschreitungen außergewöhnliche Dimensionen hatten, die eine außergewöhnliche Sanktion nötig machen, ist aus DFB-Sicht sicher nicht verkehrt, allerdings ist wohl weniger Dynamo Dresden das Problem, sondern unsere Gesellschaft, in der solche Chaoten gedeihen.
Natürlich ist auch der Verein Dynamo Dresden nicht ganz unschuldig. Viel zu lange hat der Verein die Fanarbeit sträflich vernachlässigt. Hier hat sich eine Kultur des Wegschauens etabliert, die bis zur Mitläuferschaft geht. Es ist schwer, diese Kultur wieder zurückzudrängen. Trotzdem bemüht sich der Verein seit einigen Jahren darum, wenn auch vielleicht noch nicht ausreichend. Das Fanprojekt Dresden wirbt seit Jahren für Gewaltlosigkeit und Sportlichkeit. Leider erreicht man aber nicht alle, besonders die, die gar nicht wegen des Fußballs ins Stadion gehen. Dass das Urteil nicht in der Sachse erging, sondern vor allem Politik war, sieht man an der Äußerung des zuständigen Richters Hans E. Lorenz: "Tote gab es noch nie in unseren Stadien. Wenn es so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es Tote gibt." Das ist sicher nicht verkehrt, aber nicht allein an Dynamo Dresden festzumachen. Man darf auf die Strafe für den FC Hansa Rostock, angesichts der Ereignisse gegen den FC St. Pauli gespannt sein.
In der Urteilsbegründung des DFB-Sportgerichtes wird von massiven Störungen aus dem Gästefanblock gesprochen und auf eine "Laserattacke" verwiesen. Außerdem wurden "erhebliche Mengen an bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörper gezündet." Davon sind in der 80. Minute auch einige in den Innenraum geworfen worden. Keine Frage, alles richtig. Hier aber einige Fragen, die man vielleicht auch berücksichtigen muss. Hat Dynamo Dresden eine Chance gehabt, zu verhindern, dass die Pyrotechnik ins Stadion kommt? Wer waren denn die Leute, die die Gesundheit anderer Fans und auch der Spieler gefährdet haben? Wo ist eigentlich die Zivilgerichtsbarkeit? Muss hier nicht der BVB als Hausherr Anzeige erstatten und müssten nicht die Täter eigentlich wegen versuchter schwerer Körperverletzung belangt werden? Solange die Täter nichts zu befürchten haben und der Staat so tut, als ob Fußballspiele Privatveranstaltungen sind, hat es der Mob relativ leicht, seine kriminellen Handlungen auszuführen. Der Ausschluss von Dynamo Dresden aus dem Pokal löst das Problem Fankrawalle garantiert nicht. Auch das Aussprechen von Stadionverboten dürfte die meisten Gewalttäter nicht wirklich abschrecken. Diese Sanktion ist recht schwer überprüfbar und hat darüber hinaus ein entscheidende Schwäche: Das soziale Umfeld, also Arbeitgeber, Kollegen, des Täters bekommt davon nichts mit. Die Hemmschwelle wäre schon größer, wenn man dem Arbeitgeber erklären müsste, dass man am Montag nicht auf Arbeit erscheinen konnte, weil man in Untersuchungshaft sitzt. Aber das gibt unser liberales Recht wahrscheinlich nicht her. Erschreckend ist eigentlich, dass die Polizei in Dortmund ob der Gewalt von 400 Chaoten die weiße Fahne schwenken musste und im Prinzip kapituliert hat. 20 Minuten Flaschen werfen und Pyrotechnik abfeuern bewog die Polizei, genau diese Idioten ins Stadion zu lassen, um kein Blutbad anzurichten. Willkommen in der Anarchie!
Die Frage ist, wie der Sport zukünftig weiter verfahren möchte. Am Wochenende schossen "Fans" des FC Hansa Rostock Raketen in den Fan-Block des FC St. Pauli. Will der DFB jetzt den FC Hansa Rostock aus der 2. Bundesliga ausschließen? Das wäre dann mal konsequent. Aber, die Chaoten sind doch nicht wirklich Fans eines Vereins. Es ist zu befürchten, dass zum Beispiel bei Dynamo Dresden ein regelrechter Krawalltourismus stattfindet, in dem sicheren Glauben, dass man in der beeindruckenden Menge friedlicher Dynamofans weniger auffällt als im Gästefanblock unter den Anhängern des FSV Frankfurt. Wenn man einen Verein wie Dynamo Dresden oder Hansa Rostock ausschließt, wird man voraussichtlich das Problem nur zu anderen Vereinen verschieben, das Problem löst man so nicht.
Es ist endlich der Staat gefragt, die Chaoten in die Schranken zu verweisen. Die Fußballfans können natürlich auch mitwirken, indem sie die Chaoten zumindest nicht durch Beifallsbekundungen noch anstacheln und indem sie ihrem Verein Hinweise auf die Chaoten geben, damit sich dieser gegen die Störenfriede des Fußballs wehren kann. Völlig kontraproduktiv ist, wenn immer wieder gefordert wird, dass die Vereine die Polizeieinsätze mitfinanzieren sollen. Fußball ist eine öffentliche Veranstaltung, die meisten Stadien sind in öffentlicher Hand. Der Staat hat die Pflicht, sowohl die Besucher als auch die Sachwerte zu schützen. Dass der Staat für die Sicherheit sorgen kann, kassiert er Steuern. Jeder Steuerzahler hat also auch einen Anspruch auf die Dienstleistung Sicherheit. Ihr Part, Herr Friedrich.
Bis Herr Friedrich aber endlich die Verantwortung des Staates sieht, wird sich also der Sport selbst helfen müssen. Das Urteil gegen Dynamo Dresden ist ein Akt der Hilflosigkeit. Gerecht ist er sicher nicht. Keiner weiß, wie weit Dynamo Dresden im nächsten Jahr vorgedrungen werden. Unterstellt man den Pokalsieg, so könnte das Urteil einen Millionenverlust für Dynamo bedeuten. Ich sehe hier keine Verhältnismäßigkeit. Sicher wäre es angemessen, dass der Verein mehrere Spiele ohne Publikum auskommen muss. Ich denke, drei Heimspiele ohne Fans wären angemessen, zumal die Fans ja aus Dortmund nichts gelernt haben, wie das Werfen von Gegenständen im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue gezeigt hat. Noch ist das Urteil übrigens nicht rechtskräftig. Man kann wohl davon ausgehen, dass Dynamo Dresden vor dem DFB-Bundesgericht in Berufung geht.
Während Borussia Dortmund durch lasche Eingangskontrollen die Ausschreitungen zumindest begünstigt hat und dafür mit einer lächerlichen 8.000 €-Strafe davon kommt, muss Dynamo Dresden auf die Teilnahme am DFB-Pokal 2012/2013 verzichten. Das Urteil ist insofern nicht gerecht, weil keiner sagen kann, wie hart dieses Urteil sich wirtschaftlich auf den Verein auswirkt. Die Begründung, dass die Ausschreitungen außergewöhnliche Dimensionen hatten, die eine außergewöhnliche Sanktion nötig machen, ist aus DFB-Sicht sicher nicht verkehrt, allerdings ist wohl weniger Dynamo Dresden das Problem, sondern unsere Gesellschaft, in der solche Chaoten gedeihen.
Natürlich ist auch der Verein Dynamo Dresden nicht ganz unschuldig. Viel zu lange hat der Verein die Fanarbeit sträflich vernachlässigt. Hier hat sich eine Kultur des Wegschauens etabliert, die bis zur Mitläuferschaft geht. Es ist schwer, diese Kultur wieder zurückzudrängen. Trotzdem bemüht sich der Verein seit einigen Jahren darum, wenn auch vielleicht noch nicht ausreichend. Das Fanprojekt Dresden wirbt seit Jahren für Gewaltlosigkeit und Sportlichkeit. Leider erreicht man aber nicht alle, besonders die, die gar nicht wegen des Fußballs ins Stadion gehen. Dass das Urteil nicht in der Sachse erging, sondern vor allem Politik war, sieht man an der Äußerung des zuständigen Richters Hans E. Lorenz: "Tote gab es noch nie in unseren Stadien. Wenn es so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es Tote gibt." Das ist sicher nicht verkehrt, aber nicht allein an Dynamo Dresden festzumachen. Man darf auf die Strafe für den FC Hansa Rostock, angesichts der Ereignisse gegen den FC St. Pauli gespannt sein.
In der Urteilsbegründung des DFB-Sportgerichtes wird von massiven Störungen aus dem Gästefanblock gesprochen und auf eine "Laserattacke" verwiesen. Außerdem wurden "erhebliche Mengen an bengalischen Feuern sowie Rauch- und Knallkörper gezündet." Davon sind in der 80. Minute auch einige in den Innenraum geworfen worden. Keine Frage, alles richtig. Hier aber einige Fragen, die man vielleicht auch berücksichtigen muss. Hat Dynamo Dresden eine Chance gehabt, zu verhindern, dass die Pyrotechnik ins Stadion kommt? Wer waren denn die Leute, die die Gesundheit anderer Fans und auch der Spieler gefährdet haben? Wo ist eigentlich die Zivilgerichtsbarkeit? Muss hier nicht der BVB als Hausherr Anzeige erstatten und müssten nicht die Täter eigentlich wegen versuchter schwerer Körperverletzung belangt werden? Solange die Täter nichts zu befürchten haben und der Staat so tut, als ob Fußballspiele Privatveranstaltungen sind, hat es der Mob relativ leicht, seine kriminellen Handlungen auszuführen. Der Ausschluss von Dynamo Dresden aus dem Pokal löst das Problem Fankrawalle garantiert nicht. Auch das Aussprechen von Stadionverboten dürfte die meisten Gewalttäter nicht wirklich abschrecken. Diese Sanktion ist recht schwer überprüfbar und hat darüber hinaus ein entscheidende Schwäche: Das soziale Umfeld, also Arbeitgeber, Kollegen, des Täters bekommt davon nichts mit. Die Hemmschwelle wäre schon größer, wenn man dem Arbeitgeber erklären müsste, dass man am Montag nicht auf Arbeit erscheinen konnte, weil man in Untersuchungshaft sitzt. Aber das gibt unser liberales Recht wahrscheinlich nicht her. Erschreckend ist eigentlich, dass die Polizei in Dortmund ob der Gewalt von 400 Chaoten die weiße Fahne schwenken musste und im Prinzip kapituliert hat. 20 Minuten Flaschen werfen und Pyrotechnik abfeuern bewog die Polizei, genau diese Idioten ins Stadion zu lassen, um kein Blutbad anzurichten. Willkommen in der Anarchie!
Die Frage ist, wie der Sport zukünftig weiter verfahren möchte. Am Wochenende schossen "Fans" des FC Hansa Rostock Raketen in den Fan-Block des FC St. Pauli. Will der DFB jetzt den FC Hansa Rostock aus der 2. Bundesliga ausschließen? Das wäre dann mal konsequent. Aber, die Chaoten sind doch nicht wirklich Fans eines Vereins. Es ist zu befürchten, dass zum Beispiel bei Dynamo Dresden ein regelrechter Krawalltourismus stattfindet, in dem sicheren Glauben, dass man in der beeindruckenden Menge friedlicher Dynamofans weniger auffällt als im Gästefanblock unter den Anhängern des FSV Frankfurt. Wenn man einen Verein wie Dynamo Dresden oder Hansa Rostock ausschließt, wird man voraussichtlich das Problem nur zu anderen Vereinen verschieben, das Problem löst man so nicht.
Es ist endlich der Staat gefragt, die Chaoten in die Schranken zu verweisen. Die Fußballfans können natürlich auch mitwirken, indem sie die Chaoten zumindest nicht durch Beifallsbekundungen noch anstacheln und indem sie ihrem Verein Hinweise auf die Chaoten geben, damit sich dieser gegen die Störenfriede des Fußballs wehren kann. Völlig kontraproduktiv ist, wenn immer wieder gefordert wird, dass die Vereine die Polizeieinsätze mitfinanzieren sollen. Fußball ist eine öffentliche Veranstaltung, die meisten Stadien sind in öffentlicher Hand. Der Staat hat die Pflicht, sowohl die Besucher als auch die Sachwerte zu schützen. Dass der Staat für die Sicherheit sorgen kann, kassiert er Steuern. Jeder Steuerzahler hat also auch einen Anspruch auf die Dienstleistung Sicherheit. Ihr Part, Herr Friedrich.
Bis Herr Friedrich aber endlich die Verantwortung des Staates sieht, wird sich also der Sport selbst helfen müssen. Das Urteil gegen Dynamo Dresden ist ein Akt der Hilflosigkeit. Gerecht ist er sicher nicht. Keiner weiß, wie weit Dynamo Dresden im nächsten Jahr vorgedrungen werden. Unterstellt man den Pokalsieg, so könnte das Urteil einen Millionenverlust für Dynamo bedeuten. Ich sehe hier keine Verhältnismäßigkeit. Sicher wäre es angemessen, dass der Verein mehrere Spiele ohne Publikum auskommen muss. Ich denke, drei Heimspiele ohne Fans wären angemessen, zumal die Fans ja aus Dortmund nichts gelernt haben, wie das Werfen von Gegenständen im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue gezeigt hat. Noch ist das Urteil übrigens nicht rechtskräftig. Man kann wohl davon ausgehen, dass Dynamo Dresden vor dem DFB-Bundesgericht in Berufung geht.
Sonntag, 20. November 2011
2. Bundesliga: Aue gewinnt Sachsen-Derby
Erzgebirge Aue hat das Sachsen-Derby bei Dynamo Dresden etwas glücklich 2:1 gewonnen. Vor 29.000 Zuschauern gingen die Dresdner in der 1. Halbzeit einer intensiv geführten Partie durch Dedič in Führung (20.). Aue hatte insgesamt mehr Spielanteile, kam aber kaum einmal an der Dresden Hintermannschaft vorbei. Wenn es dann doch mal gelang, hatten die Gastgeber mit Heßl einen ausgezeichneten Torhüter. Nach der Pause glichen die Erzgebirgler dann doch verdient aus (Hochscheidt, 56.). Danach wirkten die Dresdner verwundbar, überstanden aber die stärkste Phase der Auer ohne Gegentor. So rechneten eigentlich alle schon mit einer Punkteteilung, als Aue doch noch alle Punkte aus dem Glücksgas-Stadion entführte. Wieder war es Hochscheidt, der die Veilchen jubeln ließ (91.). Dem Spielverlauf nach war es sicher ein nicht unverdienter Erfolg, doch mit Blick auf die Tatsache, dass das Spiel schon fast zu Ende war die Dresdner Niederlage sicher etwas unglücklich.
Eintracht Frankfurt hätte in der Schlussphase gegen Alemannia Aachen beinahe noch einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Die Frankfurter gingen schnell durch Idrissou (10.) und Köhler (12.) mit 2:0 in Führung und ließen es dann ruhig angehen. Als Auer für die bis dahin sehr harmlosen Aachener zum 2:1 traf (78.), begannen turbulente Minuten. Hoffer sorgte zwar wieder für einen Frankfurter Zwei-Tore-Vorsprung (81.), aber die Hintermannschaft der Hessen hatte gerade die Schwimmfestspiele ausgerufen. Radu konnte per Kopf wieder verkürzen (83.) und Torwart Oldie Nikolov hielt von Demai einen Freistoß nicht fest - 3:3 (87.). Im Übereifer Aachener Freudentanzes, schlugen aber die frankfurter noch einmal zurück. Matmour traf zum 4:3-Sieg des neuen Spitzenreiters.
Im 3. Spiel des Sonntages kam die Greuther Fürth nach anfänglichen Problemen zu einem lockern 4:0 über den immer mehr im Abstiegssumpf versinkenden FSV Frankfurt.
Tabelle
E. Frankfurt 35
Düsseldorf 35
---------------
Gr. Fürth 33
---------------
St. Pauli 32
Paderborn 31
.
Duisburg 13
FSV F´furt 12
Karlsruhe 12
---------------
FCH Rostock 11
---------------
Al. Aachen 9
Ingolstadt 9
Eintracht Frankfurt hätte in der Schlussphase gegen Alemannia Aachen beinahe noch einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Die Frankfurter gingen schnell durch Idrissou (10.) und Köhler (12.) mit 2:0 in Führung und ließen es dann ruhig angehen. Als Auer für die bis dahin sehr harmlosen Aachener zum 2:1 traf (78.), begannen turbulente Minuten. Hoffer sorgte zwar wieder für einen Frankfurter Zwei-Tore-Vorsprung (81.), aber die Hintermannschaft der Hessen hatte gerade die Schwimmfestspiele ausgerufen. Radu konnte per Kopf wieder verkürzen (83.) und Torwart Oldie Nikolov hielt von Demai einen Freistoß nicht fest - 3:3 (87.). Im Übereifer Aachener Freudentanzes, schlugen aber die frankfurter noch einmal zurück. Matmour traf zum 4:3-Sieg des neuen Spitzenreiters.
Im 3. Spiel des Sonntages kam die Greuther Fürth nach anfänglichen Problemen zu einem lockern 4:0 über den immer mehr im Abstiegssumpf versinkenden FSV Frankfurt.
Tabelle
E. Frankfurt 35
Düsseldorf 35
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Gr. Fürth 33
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St. Pauli 32
Paderborn 31
.
Duisburg 13
FSV F´furt 12
Karlsruhe 12
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FCH Rostock 11
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Al. Aachen 9
Ingolstadt 9
Mittwoch, 2. November 2011
DFB-Kontroll-Ausschuss fordert DFB-Pokal 2012/13 ohne Dynamo Dresden
Nach den Ausschreitungen im Pokalspiel bei Borussia Dortmund hat der DFB-Kontrollausschuss die erwartete Bestrafung für Dynamo Dresden ausgesprochen. Der Ausschuss beantragt for dem DFB Sportgericht den Ausschluss des Zweitligist vom DFB-Pokal 2012/13. Auch Borussia Dortmund soll bestraft werden, weil nciht verhindert wurde, dass die Dresdner "eine so große Zahl an pyrotechnischen Mitteln ins Stadion mitführen konnten".
Der Deutsche Fußball Bund betont auf seiner Internetseite, dass Dynamo Dresden "nach jeweils sechs Verurteilungen mit Geldstrafen in den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 sowie zwei in der aktuellen Saison bereits nach den schwerwiegenden Vorkommnissen beim Relegationsspiel in Osnabrück am 24. Mai 2011 härtere Sanktionen im Falle erneuter gravierender Fehlverhalten von Dresdner Zuschauern angedroht" wurden. Die Forderung des Kontrollausschusses war also vorhersehbar.
Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden haben mit einem harten Urteil gerechnet, teilt der Verein auf seiner Internetseite mit. Doch dann schwenkt der Verein in seiner Stellungnahme in eine Richtung, bei der man sich fragt, ob die Verantwortlichen von Dynamo den Schuss immer noch nicht gehört haben. In der Stellungnahme des Vereins, der auf der Internetseite veröffentlicht wurde, unterstellt Dynamo Dresden dem DFB, dass er "auch aufgrund der undifferenzierten Berichterstattung in einigen Medien und der gleichzeitigen Zunahme von Gewaltausbrüchen sowie dem Einsatz von Pyrotechnik bei Fußballspielen – von den Profi- bis hin zu den Amateurligen – unter einem enormen Druck stand. Es ist deshalb zu vermuten, dass nun durch diesen extrem harten Strafantrag ein Exempel statuiert werden soll." Der Verein wird den Strafantrag nicht akzeptieren. Man ist vom Strafantrag zutiefst enttäuscht. Der Verein findet seine selbst auferlegten Sanktionen und Maßnahmen nicht genügend berücksichtigt und bringt nochmals die angeblich undifferenzierte Berichterstattung der Medien zur Sprache.
Damit unterstellt Dynamo Dresden dem DFB nicht unabhängig zu sein. Starker Tobak. Es war doch so, dass "Fans" aus dem Dresdner Block das Spiel mehrfach unterbrachen und das Dresdner nicht zum ersten Mal schwere Ausschreitungen zu verantworten hatten. Die Ereignisse nach dem Relegationsspiel in Osnabrück sind noch in unguter Erinnerung. Damals drohte der DFB dem Verein ernsthafte Konsequenzen an, sollte sich derartige Ereignisse wiederholten. Dass es also diesmal nicht bei einer Geldstrafe bleiben kann, müsste den Protagonisten also klar gewesen sein.
Richtig ist natürlich, dass das Problem nicht nur Dynamo Dresden betrifft, wie der Auftritt besonders der Fans von Eintracht Frankfurt zuletzt zeigte. Nur Dynamofans sind leider regelmäßig in solche Krawalle involviert. Aus dem Umfeld von Dynamo Dresden wird angegeben, dass die Dortmunder Polizei Hinweise nicht befolgte hätte und außerdem unverhältnismäßig aggressiv aufgetreten sei. Außerdem soll die Kontrollen durch den BVB äußerst lasch gewesen sein, Deshalb macht Dynamo Dresden im zweiten Teil der Erklärung den gastgebenden Verein zumindest mitverantwortlich. Das sieht der DFB auch so und will Borussia Dortmund zu 10.000 € Strafe verdonnern.
Insgesamt macht die Stellungnahme, die man hier nachlesen kann, den Eindruck man wolle die Verantwortung des Vereins und der Fans relativieren.
Der DFB hat eigentlich keine andere Wahl, als Dynamo hart zu bestrafen, denn sonst verliert der Verband angesichts der Drohung an den sächsischen Verein jegliche Glaubwürdigkeit im Kampf gegen Gewalt im Stadion. Vielleicht findet ja das Sportgericht noch eine andere Lösung als die Sperre für den DFB-Pokal. Das Gericht ist ja unabhängig, auch vom Vorschlag des Kontrollausschusses.
Trotzdem muss neben dem Sport auch die Politik dieses Problem ernster nehmen. Stadionverbote mögen eine Möglichkeit sein, aber wenn das die härteste Strafe ist,die ein Randalierer bekommen kann, na dann gute Nacht. Offenbar sieht der Staat dieses Rechtsverletzungen als Privatveranstaltung an,, denn sonst müssten doch mal ein paar dieser Chaoten für ein paar Tage weggeschlossen werden. Solange der Staat ein paar Personalien aufnimmt und die Krawallmacher wieder laufen lässt, braucht sich niemand über Ausschreitungen, die es auch bei Fußballspielen ohne Beteiligung von Dynamo Dresden gibt, wundern.
Das eigentliche Problem ist nicht Dynamo Dresden und seine Fan-(Un)-Kultur, sondern, dass der Staat längst sein Gewaltmonopol abgegeben hat.
Der Deutsche Fußball Bund betont auf seiner Internetseite, dass Dynamo Dresden "nach jeweils sechs Verurteilungen mit Geldstrafen in den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 sowie zwei in der aktuellen Saison bereits nach den schwerwiegenden Vorkommnissen beim Relegationsspiel in Osnabrück am 24. Mai 2011 härtere Sanktionen im Falle erneuter gravierender Fehlverhalten von Dresdner Zuschauern angedroht" wurden. Die Forderung des Kontrollausschusses war also vorhersehbar.
Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden haben mit einem harten Urteil gerechnet, teilt der Verein auf seiner Internetseite mit. Doch dann schwenkt der Verein in seiner Stellungnahme in eine Richtung, bei der man sich fragt, ob die Verantwortlichen von Dynamo den Schuss immer noch nicht gehört haben. In der Stellungnahme des Vereins, der auf der Internetseite veröffentlicht wurde, unterstellt Dynamo Dresden dem DFB, dass er "auch aufgrund der undifferenzierten Berichterstattung in einigen Medien und der gleichzeitigen Zunahme von Gewaltausbrüchen sowie dem Einsatz von Pyrotechnik bei Fußballspielen – von den Profi- bis hin zu den Amateurligen – unter einem enormen Druck stand. Es ist deshalb zu vermuten, dass nun durch diesen extrem harten Strafantrag ein Exempel statuiert werden soll." Der Verein wird den Strafantrag nicht akzeptieren. Man ist vom Strafantrag zutiefst enttäuscht. Der Verein findet seine selbst auferlegten Sanktionen und Maßnahmen nicht genügend berücksichtigt und bringt nochmals die angeblich undifferenzierte Berichterstattung der Medien zur Sprache.
Damit unterstellt Dynamo Dresden dem DFB nicht unabhängig zu sein. Starker Tobak. Es war doch so, dass "Fans" aus dem Dresdner Block das Spiel mehrfach unterbrachen und das Dresdner nicht zum ersten Mal schwere Ausschreitungen zu verantworten hatten. Die Ereignisse nach dem Relegationsspiel in Osnabrück sind noch in unguter Erinnerung. Damals drohte der DFB dem Verein ernsthafte Konsequenzen an, sollte sich derartige Ereignisse wiederholten. Dass es also diesmal nicht bei einer Geldstrafe bleiben kann, müsste den Protagonisten also klar gewesen sein.
Richtig ist natürlich, dass das Problem nicht nur Dynamo Dresden betrifft, wie der Auftritt besonders der Fans von Eintracht Frankfurt zuletzt zeigte. Nur Dynamofans sind leider regelmäßig in solche Krawalle involviert. Aus dem Umfeld von Dynamo Dresden wird angegeben, dass die Dortmunder Polizei Hinweise nicht befolgte hätte und außerdem unverhältnismäßig aggressiv aufgetreten sei. Außerdem soll die Kontrollen durch den BVB äußerst lasch gewesen sein, Deshalb macht Dynamo Dresden im zweiten Teil der Erklärung den gastgebenden Verein zumindest mitverantwortlich. Das sieht der DFB auch so und will Borussia Dortmund zu 10.000 € Strafe verdonnern.
Insgesamt macht die Stellungnahme, die man hier nachlesen kann, den Eindruck man wolle die Verantwortung des Vereins und der Fans relativieren.
Der DFB hat eigentlich keine andere Wahl, als Dynamo hart zu bestrafen, denn sonst verliert der Verband angesichts der Drohung an den sächsischen Verein jegliche Glaubwürdigkeit im Kampf gegen Gewalt im Stadion. Vielleicht findet ja das Sportgericht noch eine andere Lösung als die Sperre für den DFB-Pokal. Das Gericht ist ja unabhängig, auch vom Vorschlag des Kontrollausschusses.
Trotzdem muss neben dem Sport auch die Politik dieses Problem ernster nehmen. Stadionverbote mögen eine Möglichkeit sein, aber wenn das die härteste Strafe ist,die ein Randalierer bekommen kann, na dann gute Nacht. Offenbar sieht der Staat dieses Rechtsverletzungen als Privatveranstaltung an,, denn sonst müssten doch mal ein paar dieser Chaoten für ein paar Tage weggeschlossen werden. Solange der Staat ein paar Personalien aufnimmt und die Krawallmacher wieder laufen lässt, braucht sich niemand über Ausschreitungen, die es auch bei Fußballspielen ohne Beteiligung von Dynamo Dresden gibt, wundern.
Das eigentliche Problem ist nicht Dynamo Dresden und seine Fan-(Un)-Kultur, sondern, dass der Staat längst sein Gewaltmonopol abgegeben hat.
Montag, 31. Oktober 2011
Dynamo Dresden zieht Konsequenzen aus Fan-Krawallen
Dynamo Dresden hat Konsequenzen aus den Krawallen beim Pokalspiel in Dortmund gezogen.
Der Verein entschuldigte sich bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund und bei allen Betroffenen öffentlich entschuldigt. Außerdem wollte der Verein ein deutliches Zeichen an die eigenen Fans setzen. Der Verein wolle sich klar von Personen abgrenzen, die dem Verein durch ihr unentschuldbares Verhalten schaden. Außerdem wollte Dynamo Dresden mit den Maßnahmen die breite Masse der friedlichen Fans auffordern, sich eindeutig "von der negativen Minderheit abzugrenzen", verlautbart auf der Homepage von Dynamo Dresden.
Der Verein wolle nicht auf die Konsequenzen durch das Sportgericht warten und haben beschlossen das komplette ihm zustehende Eintrittskartenkontingent für das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli, am 27. November, zu verzichten und den Gastgebern zur freien Verfügung zu stellen.
Ferner wird der Verein enger mit dem Dresdner Fanprojekt zusammenarbeiten und eine zweite Vollzeitstelle für die Fanbetreuung schaffen.
Der Verein entschuldigte sich bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund und bei allen Betroffenen öffentlich entschuldigt. Außerdem wollte der Verein ein deutliches Zeichen an die eigenen Fans setzen. Der Verein wolle sich klar von Personen abgrenzen, die dem Verein durch ihr unentschuldbares Verhalten schaden. Außerdem wollte Dynamo Dresden mit den Maßnahmen die breite Masse der friedlichen Fans auffordern, sich eindeutig "von der negativen Minderheit abzugrenzen", verlautbart auf der Homepage von Dynamo Dresden.
Der Verein wolle nicht auf die Konsequenzen durch das Sportgericht warten und haben beschlossen das komplette ihm zustehende Eintrittskartenkontingent für das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli, am 27. November, zu verzichten und den Gastgebern zur freien Verfügung zu stellen.
Ferner wird der Verein enger mit dem Dresdner Fanprojekt zusammenarbeiten und eine zweite Vollzeitstelle für die Fanbetreuung schaffen.
Samstag, 29. Oktober 2011
Aufsteiger Dynamo Dresden schießt den KSC ab und schiebt sich in die obere Tabellenhälfte
Aufsteiger Dynamo Dresden hat am 13. Spieltag der 2. Bundesliga mit einem deutlichen 5:1 gegen den Karlsruher SC aufhorchen lassen. Die Dresdner haben aus den letzten vier Spielen in der Liga 10 Punkte geholt und verbessern sich auf Platz 9 der Tabelle. Der Karlsruher SC wartet seit dem 7. August auf einen Sieg und bleibt zunächst auf Platz 16.
Im zweiten Spiel des Tages bezwang Paderborn 07 den FC Erzgebirge Aue 1:0.
Im zweiten Spiel des Tages bezwang Paderborn 07 den FC Erzgebirge Aue 1:0.
Dienstag, 25. Oktober 2011
DFB-Pokal: Dortmund schlägt harmlose Dresdner / HSV schrammt an Blamage vorbei
Borussia Dortmund hat gegen insgesamt harmlose Dresdner locker 2:0 gewonnen. Dynamo Dresden setzte die Dortmunder mit einer extremen Betontaktik vor einige Probleme. So musste ein Ecke her, die Lewandowski in der 30. Minute per Kopf versenkte. Auch danach beschränkte sich der Gast aus der 2. Bundesliga vor allem auf die Torverhinderung und hatte eigentlich keine echte Chance, das Spiel zu drehen. Die Dortmunder krönten ihre konzentrierte Leistung mit dem 2:0 von Götze (65.).
Ein Nachspiel dürfte das Spiel noch für Dynamo Dresden haben. Einige Chaoten im Fanblock sorgten durch ihr Verhalten für zwei Spielunterbrechungen. Sollte der DFB konsequent sein, dürfte den Dresdnern ein Heimspiel vor leeren Rängen drohen. Wann wird man in Dresden endlich etwas gegen diese Chaoten unternehmen. Es ist erschreckend zu sehen, wie 10.000 Menschen zuschauen, wie ein paar Dummköpfe den Verein ruinieren. Allerdings muss man auch fragen, wo die Staatsmacht eigentlich ist. In Dortmund flogen Bengalos auch auf das Spielfeld, was ja wohl versuchte schwere Körperverletzung ist. Die Vereine oder der Fußball sind nicht schuld diese Ausschreitungen, es ist unsere Gesellschaft, die diese Chaoten produziert. Deshalb ist hier der Staat in der Pflicht. Für die Sicherheit auch im Stadion zahlt der Bürger Steuern. Es kann nicht angehen, dass unser Staat meint, dass ist Sache der Veranstalter, also der Vereine. Das ist geradezu zynisch.
Im einzigen Spiel zweier Bundesligisten gewann 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln 2:1. Jajalo brachte die Kölner schon nach 6. Minuten in Führung. Aber Hoffenheim drehte die Partie furz vor und nach der Pause. Erst glich Obasi aus (41.) . Musona traf dann für Hoffenheim zum 2:1-Siegtreffer.
Einer Blamage konnte der Hamburger SV geradeso entgehen. Trainer Thorsten Fink hat wohl noch einiges an Arbeit vor sich, bis der HSV einigermaßen sportlich ins Lot kommt. Beim Tabellenzweiten der Regionalliga West, Eintracht Trier, lagen die Hamburger schon nach 8 Minuten zurück. Kulabas traf zur Führung. Der Bundesligist benötigte bis zur 63. Minute, ehe Berg den Ausgleich erzielen konnte. Die Moselstädter zwangen den Hamburger SV in Verlängerung. Da kam der Bundesligist dann doch zum Sieg. Aogo traf in der 110. Minute zum 2:1.
Noch mehr Überstunden musste Borussia Mönchengladbach machen. Nach 120 Minuten stand es beim 1. FC Heidenheim 0:0. Erst das Elfmeterschießen gewann der Favorit 4:3. Außerdem spielten:
Unterhaching - Bochum 1:4
RB Leipzig - Augsburg 0:1
Düsseldorf - 1860 München 3:0
Greuther Fürth - Paderborn 4:0
Morgen folgen dann weitere acht Partien. Unter anderem empfängt da Eintracht Frankfurt den 1. FC Kaiserslautern.
Ein Nachspiel dürfte das Spiel noch für Dynamo Dresden haben. Einige Chaoten im Fanblock sorgten durch ihr Verhalten für zwei Spielunterbrechungen. Sollte der DFB konsequent sein, dürfte den Dresdnern ein Heimspiel vor leeren Rängen drohen. Wann wird man in Dresden endlich etwas gegen diese Chaoten unternehmen. Es ist erschreckend zu sehen, wie 10.000 Menschen zuschauen, wie ein paar Dummköpfe den Verein ruinieren. Allerdings muss man auch fragen, wo die Staatsmacht eigentlich ist. In Dortmund flogen Bengalos auch auf das Spielfeld, was ja wohl versuchte schwere Körperverletzung ist. Die Vereine oder der Fußball sind nicht schuld diese Ausschreitungen, es ist unsere Gesellschaft, die diese Chaoten produziert. Deshalb ist hier der Staat in der Pflicht. Für die Sicherheit auch im Stadion zahlt der Bürger Steuern. Es kann nicht angehen, dass unser Staat meint, dass ist Sache der Veranstalter, also der Vereine. Das ist geradezu zynisch.
Im einzigen Spiel zweier Bundesligisten gewann 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln 2:1. Jajalo brachte die Kölner schon nach 6. Minuten in Führung. Aber Hoffenheim drehte die Partie furz vor und nach der Pause. Erst glich Obasi aus (41.) . Musona traf dann für Hoffenheim zum 2:1-Siegtreffer.
Einer Blamage konnte der Hamburger SV geradeso entgehen. Trainer Thorsten Fink hat wohl noch einiges an Arbeit vor sich, bis der HSV einigermaßen sportlich ins Lot kommt. Beim Tabellenzweiten der Regionalliga West, Eintracht Trier, lagen die Hamburger schon nach 8 Minuten zurück. Kulabas traf zur Führung. Der Bundesligist benötigte bis zur 63. Minute, ehe Berg den Ausgleich erzielen konnte. Die Moselstädter zwangen den Hamburger SV in Verlängerung. Da kam der Bundesligist dann doch zum Sieg. Aogo traf in der 110. Minute zum 2:1.
Noch mehr Überstunden musste Borussia Mönchengladbach machen. Nach 120 Minuten stand es beim 1. FC Heidenheim 0:0. Erst das Elfmeterschießen gewann der Favorit 4:3. Außerdem spielten:
Unterhaching - Bochum 1:4
RB Leipzig - Augsburg 0:1
Düsseldorf - 1860 München 3:0
Greuther Fürth - Paderborn 4:0
Morgen folgen dann weitere acht Partien. Unter anderem empfängt da Eintracht Frankfurt den 1. FC Kaiserslautern.
Samstag, 22. Oktober 2011
Dynamo Dresden schießt Braunschweig aus der Spitzengruppe.
Dynamo Dresden hat im Duell der Aufsteiger bei Eintracht Braunschweig einen ganz wichtigen Sieg errungen. Nach einem 2:0 sind die Sachsen nun schon seit drei Spielen ungeschlagen und haben sich im Mittelfeld etabliert. Die beiden Tore für Dynamo schoss Robert Koch (15., 53.). Eintracht Braunschweig, das deutlich feldüberlegen war, hat nach dem vierten sieglosen Spiel in Folge den Anschluss an die Spitzengruppe endgültig verloren.
Im zweiten Samstagsspiel verlor Energie Cottbus gegen die Greuther Fürth 0:2. Occean (21.) und Sercan Sararer (73.) schossen die Franken wieder auf Platz 1 der Tabelle. Cottbus hat aus den letzten 8 Spielen nur einen Sieg geholt und fällt auf Platz 8.
Der VfL Bochum vermeldete, dass sich Paul Freier im gestrigen Spiel beim Karlsruher SC einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Der Routinier wird dem Rourpott-Klub vier bis sechs Wochen fehlen.
Spitze: Fürth 29, Düsseldorf 28, E. Frankfurt 25, St. Pauli, Paderborn je 22
Im zweiten Samstagsspiel verlor Energie Cottbus gegen die Greuther Fürth 0:2. Occean (21.) und Sercan Sararer (73.) schossen die Franken wieder auf Platz 1 der Tabelle. Cottbus hat aus den letzten 8 Spielen nur einen Sieg geholt und fällt auf Platz 8.
Der VfL Bochum vermeldete, dass sich Paul Freier im gestrigen Spiel beim Karlsruher SC einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat. Der Routinier wird dem Rourpott-Klub vier bis sechs Wochen fehlen.
Spitze: Fürth 29, Düsseldorf 28, E. Frankfurt 25, St. Pauli, Paderborn je 22
Sonntag, 2. Oktober 2011
2. Bundesliga: Poté erlegt die Löwen / Greutehr Fürth nur Remis
Dynamo Dresden sorgte für einen Paukenschlag. Der bisher auswärts punktlose Aufsteiger kam bei den bisher heimstarken Löwen von 1860 München zu einem überraschenden 4:2-Erfolg. Poté brachte Dresden zeitig mit 2:0 in Führung (13.,16.). Nach der Pause verloren die Münchener Stefan Buck durch einen Feldverweis (55.). Kurz darauf machten die Dresdner mit einem Doppelschlag von R. Brégerie (59.) und Poté (60.) alles klar. Bierofka (65., 90.) betrieb ein bisschen Ergebniskosmetik.
Die Greuther Fürth hat die Tabellenspitze zurückerobert. Allerdings kamen die Franken in Karlsruhe über ein 2:2 nicht hinaus. Mavraj konnte erst in der Nachspielzeit ausgleichen und sicherte so die Spitze für die Greuther Fürth.
Weiter im Tabellenkeller bleibt der MSV Duisburg, der gegen den SC Paderborn 07 0:1 verlor.
Spitze: Fürth 23, Eintr. Frankfurt, St. Pauli je 22, Düsseldorf 21.
Die Greuther Fürth hat die Tabellenspitze zurückerobert. Allerdings kamen die Franken in Karlsruhe über ein 2:2 nicht hinaus. Mavraj konnte erst in der Nachspielzeit ausgleichen und sicherte so die Spitze für die Greuther Fürth.
Weiter im Tabellenkeller bleibt der MSV Duisburg, der gegen den SC Paderborn 07 0:1 verlor.
Spitze: Fürth 23, Eintr. Frankfurt, St. Pauli je 22, Düsseldorf 21.
Montag, 26. September 2011
Fußball: Dynamo verliert gegen Eintracht
Dynamo Dresden hat im Montagsspiel gegen Bundesliga Eintracht Frankfurt die erste Heimpleite kassiert. Die Dresdner gingen gegen von Beginn an spielerisch überlegene Frankfurt zwar durch Fiel in Führung (31.), verloren aber nach Doppelschlägen von Gekas (35., 40.) und Idrissou (84., 87.) auch in der Höhe verdient. Eintracht Frankfurt bleibt somit auch nach dem neunten Spieltag ungeschlagen und schiebt sich auf Platz 3. Dynamo ist 13.
Dienstag, 21. Juni 2011
Fußball: Dynamo mit Geisterspiel im Pokal gegen Leverkusen?
Dieser Supergau kann auf Dynamo zukommen, auch wenn es relativ unwahrscheinlich ist. Die Chaoten, die sich immer wieder unter die echten Dynamo-Fans mischen, haben es tatsächlich geschafft, dem Verein richtig zu schaden. Die Ausschreitungen in Osnabrück, bei dem erheblicher Sachschaden entstand und mit dem Abbrennen von Pyrotechnik die Gefahr eines Spielabbruches bestand, kosteten Dynamo 20.000 € und die Androhung, dass bei m nächsten Vorkommnis mehrere Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder eine Platzsperre erwogen werden.
Eine blöde Situation für den Klub, der wohl eher nichts gegen die Chaoten tun kann. Denn die Strafen für Fußball-Chaoten sind ja nicht wirklich abschreckend. Stadion-Verbot ist schon so ziemlich das härteste, das man zu erwarten hat. Von staatlicher Seite gibt es eher kaum Sanktionen. Ein bisschen Geldstrafe, vielleicht ein bisschen Bewährungsstrafe, aber das ist dann schon richtig heftig. Wie will man mit diesem Kuschelkurs Gewalttäter beeindrucken? Das Problem bei Dynamo ist eher keines des Vereins, sondern ein gesellschaftliches. Zivilcourage von den friedlichen Fans zu verlangen ist einfach, wenn man weit weg sitzt und nicht selbst in die Situation kommen kann, seine Forderung in die Tat umsetzen zu müssen. Auch die Ansage des Staates, das Problem wäre eines des Fußballs ist in Zynismus nicht zu überbieten. Natürlich hat der Staat dafür zu sorgen, dass Sportveranstaltungen nicht gestört werden können. Die Ausschreitungen sind ein gesellschaftliches Spiegelbild, Fußball ist ein Ventil, Aggressionen herauszulassen. Kein Verein wünscht sich Chaoten im Stadion. Hier ist der Staat mit der Polizei und danach auch mit der Justiz, die schmerzhafte Urteile sprechen muss, gefragt. Nur so wird man der Gewalt Herr werden. Die Bestrafung der Vereine ist der falsche Weg. Die könnten das Geld viel besser in die eigene Jugend- und Fanarbeit stecken. Damit ist sicher eine Gewaltprävention möglich, aber die, die nur wegen der Gewalt ins Stadion gehen, werden die Vereine so nicht erreichen. Genau hier ist der Staat gefragt, denn um vor solchen Chaoten geschützt zu werden, zahlt der Bürger Steuern. Wenn die Politik den Fußball verantwortlich macht, ist das scheinheilig und beweist eher, dass die Staatsmacht keine Antwort auf die Provokationen der Gewalttäter hat.
***
This meltdown can get to Dynamo, even if it is relatively unlikely. The anarchists, the mix is always true under the Dynamo fans have actually managed to hurt the club properly. The riots in Osnabruck, where considerable damage was created and existed with the burning of pyrotechnics, the risk of cost interupted, Dynamo € 20,000 and the threat that should be considered at the next event m several games to the exclusion of the public or a stadium closure.
A stupid situation for the club, which probably can not do anything against the anarchists. Because the penalties for football anarchists are not really a deterrent. Stadium ban is already pretty much the hardest that you expect. From the governmental side, there is no more sanctions. Some money punishment perhaps a bit probation punishment but that is then already properly violently. How do you impress with this cozies violent offenders? The problem is more likely for Dynamo none of the club, but a social. To demand Zivilcourage from peaceful Fans is straightforward when sits far away rather itself can come into situation to must transpose his exposure into deed. Even the announcement of the state, the problem would be one of football is not to be outdone in cynicism. Of course the state has to ensure that sporting events can not be disturbed. The riots are a reflection of society, football is an outlet to let out aggression. No club desires Chaoten im stadium. Here the state has asked the police and then also with the justice system to speak the painful judgments must. Only in this way will be the despot. The punishment of the clubs is the wrong way. The could stuck money much better into own youth and fan work. So certainly a violence prevention is possible, but the ones that go just because of the violence in the stadium, the clubs will not reach. This is where the state is asking for in order to be protected from such a chaotic, the citizen pays taxes. If the politicians in charge of football though, is the hypocrites and proves rather that the state power has no answer to the provocations of the perpetrators of violence.
Eine blöde Situation für den Klub, der wohl eher nichts gegen die Chaoten tun kann. Denn die Strafen für Fußball-Chaoten sind ja nicht wirklich abschreckend. Stadion-Verbot ist schon so ziemlich das härteste, das man zu erwarten hat. Von staatlicher Seite gibt es eher kaum Sanktionen. Ein bisschen Geldstrafe, vielleicht ein bisschen Bewährungsstrafe, aber das ist dann schon richtig heftig. Wie will man mit diesem Kuschelkurs Gewalttäter beeindrucken? Das Problem bei Dynamo ist eher keines des Vereins, sondern ein gesellschaftliches. Zivilcourage von den friedlichen Fans zu verlangen ist einfach, wenn man weit weg sitzt und nicht selbst in die Situation kommen kann, seine Forderung in die Tat umsetzen zu müssen. Auch die Ansage des Staates, das Problem wäre eines des Fußballs ist in Zynismus nicht zu überbieten. Natürlich hat der Staat dafür zu sorgen, dass Sportveranstaltungen nicht gestört werden können. Die Ausschreitungen sind ein gesellschaftliches Spiegelbild, Fußball ist ein Ventil, Aggressionen herauszulassen. Kein Verein wünscht sich Chaoten im Stadion. Hier ist der Staat mit der Polizei und danach auch mit der Justiz, die schmerzhafte Urteile sprechen muss, gefragt. Nur so wird man der Gewalt Herr werden. Die Bestrafung der Vereine ist der falsche Weg. Die könnten das Geld viel besser in die eigene Jugend- und Fanarbeit stecken. Damit ist sicher eine Gewaltprävention möglich, aber die, die nur wegen der Gewalt ins Stadion gehen, werden die Vereine so nicht erreichen. Genau hier ist der Staat gefragt, denn um vor solchen Chaoten geschützt zu werden, zahlt der Bürger Steuern. Wenn die Politik den Fußball verantwortlich macht, ist das scheinheilig und beweist eher, dass die Staatsmacht keine Antwort auf die Provokationen der Gewalttäter hat.
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This meltdown can get to Dynamo, even if it is relatively unlikely. The anarchists, the mix is always true under the Dynamo fans have actually managed to hurt the club properly. The riots in Osnabruck, where considerable damage was created and existed with the burning of pyrotechnics, the risk of cost interupted, Dynamo € 20,000 and the threat that should be considered at the next event m several games to the exclusion of the public or a stadium closure.
A stupid situation for the club, which probably can not do anything against the anarchists. Because the penalties for football anarchists are not really a deterrent. Stadium ban is already pretty much the hardest that you expect. From the governmental side, there is no more sanctions. Some money punishment perhaps a bit probation punishment but that is then already properly violently. How do you impress with this cozies violent offenders? The problem is more likely for Dynamo none of the club, but a social. To demand Zivilcourage from peaceful Fans is straightforward when sits far away rather itself can come into situation to must transpose his exposure into deed. Even the announcement of the state, the problem would be one of football is not to be outdone in cynicism. Of course the state has to ensure that sporting events can not be disturbed. The riots are a reflection of society, football is an outlet to let out aggression. No club desires Chaoten im stadium. Here the state has asked the police and then also with the justice system to speak the painful judgments must. Only in this way will be the despot. The punishment of the clubs is the wrong way. The could stuck money much better into own youth and fan work. So certainly a violence prevention is possible, but the ones that go just because of the violence in the stadium, the clubs will not reach. This is where the state is asking for in order to be protected from such a chaotic, the citizen pays taxes. If the politicians in charge of football though, is the hypocrites and proves rather that the state power has no answer to the provocations of the perpetrators of violence.
Sonntag, 19. Juni 2011
Fußball: Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden rüstet weiter auf
Dynamo Dresden bastelt weiter an einer zweitligatauglichen Truppe. Nach Dennis Eilhoff (Armina Bielefeld), Martin Stoll (Hansa Rostock), Alexander Schnetzler (VfL Osnabrück), Marcel Heller (Eintracht Frankfurt), Pavel Fort (Arminia Bielefeld) kommt nun ein weiterer profi-erfahrener Spieler an die Elbe. Filip Trojan wird die Schwarz-Gelben für ein Jahr unterstützen. Der Tscheche kommt vom FSV Mainz 05, spielte aber auf Leihbasis zuletzt beim MSV Duisburg. Dort absolvierte er alle 34 Ligaspiele. Allerdings stand er nur zweimal über 90 Minuten auf dem Platz.
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Dynamo Dresden tinkering on a suitable second-division squad. After Dennis Eilhoff (Armina Bielefeld), Martin Stoll (Hansa Rostock), Alexander Schnetzler (VfL Osnabrück), Marcel Heller (Eintracht Frankfurt), Pavel Fort (Arminia Bielefeld) is now an additional benefit of experienced players on the Elbe. Filip Trojan will support the black and yellow for a year. The Czech comes from FSV Mainz 05, but played on loan at MSV Duisburg last. There, he completed all 34 league games. However, he was only twice over 90 minutes on the pitch.
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Dynamo Dresden tinkering on a suitable second-division squad. After Dennis Eilhoff (Armina Bielefeld), Martin Stoll (Hansa Rostock), Alexander Schnetzler (VfL Osnabrück), Marcel Heller (Eintracht Frankfurt), Pavel Fort (Arminia Bielefeld) is now an additional benefit of experienced players on the Elbe. Filip Trojan will support the black and yellow for a year. The Czech comes from FSV Mainz 05, but played on loan at MSV Duisburg last. There, he completed all 34 league games. However, he was only twice over 90 minutes on the pitch.
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