Nach dem Ruhetag stand heute die 9. Etappe von San Miguel de Tucumán nach Córdoba auf dem Programm. Während die Truck 291 km Wertungsstrecke zurückzulegen hatten, waren es für die anderen 593. Mehrheitloich ging es über Schotter
Nach der Hängepartie bei den Autos, die durch eine Sturzflut auf der achten Etappe zustande kam, hatte die Jury ein Klassement gefunden. An der Spitze gab es keine Veränderung. Stephane Peterhansel führt mit gut drei Minuten vor Nasser al-Attiyah. Der Rest ist einfach dabei. Das war heute früh. Heute Abend sieht es so aus, dass auch Nasser al-Attiyah nichts mehr ausrichten kann. Er steckt immer noch irgendwo auf der Strecke und dürfte heute mörderisch Zeit verlieren. Hoffnung auf eine Top Ten-Platzierung hat Matthias Kahle, der aktuell mit seinem SAM--Mercedes auf Platz 11 liegt.
Bei den Bikes zeigte Cyril Despres, dass er nichts verlernt hat. Er raste zur schnellsten Zeit, aber wurde trotzdem nicht Erster. Aus derzeit noch nicht klaren Gründen erhielt der Franzose schon vor der Start eine 15-Minuten-Zeitstrafe und liegt in der Gesamtwertung mit 5:23 min hinter Ruben Faria. Die kurioseste Szene bot heute wohl der bisherige Spitzenreiter David Casteu, der bei km 120 in eine Kuh raste. Während sich der Südfranzose die Schulter verrenkte und sein Motorrad einen undichten Tank hatte, sind an der Kuh keine Schäden bekannt. Casteu kann den Gesamtsieg abhaken, er ist mit 1:50 Std. auf Platz 21 zurückgefallen. Auch der Chilene Francisco Lopez kann weiter hoffen, auch wenn er heute stürzte und einiges an Zeit verlor. In der Gesamtwertung ist der KTM-Fahrer mit 9 Minnuten Rpckstand Dritter. Ihm folgt der Slowake Ivan Jakes, der heeimlich, still und leise in die Spitzengruppe gefahren ist. Er begann die erste Etappe mit Platz 61 und verbesserte sich dann kontinuierlich. Nun sind es nur noch 17 Minuten Rückstand auf Daria. Knapp 23 Minuten Rückstand hat der Italiener Alessandro Botturi, der nach einer Schwäche auf der 8. Etappe (53.) wieder in seinen Rhythmus kam.
Jeden Tag das gleiche Ritual bei den Quads. Marcos Patronelli lässt genau einem Fahrer den Vortritt, wenn es um die Etappe geht. Diesmal durfte sich der Pole Lukasz Laskawiec freuen. In der Gesamtwertung führt der Argentinier mit 1:32:28 Std. vor Ignacio Casale.
Einen schwarzen Tag erlebte bei den Trucks Titelverteidiger Gerard de Rooy, der mit Problemen an der Lenkung 1:25 Std. auf den Tagessieger Ales Loprais verlor. Eine starke Leistung gibt es auch von einem MAN zu berichten. Der Niederländer Peter Versluis benötigte heute nur 7 Sekunden mehr als Loprais. Durch das Pech von de Rooy ist IVECO nun erst einmal außen vor, wenn es um den Titel geht. Und so hat es nun KAMAZ auf die Pole Position gespühlt. Eduard Nikolaev führt mit 17 Minuten Vorsprung vor dem besten Tatra mit Martin Kolomy. Der Tscheche wird für seine Konstanz belohnt. Bisher kam er immer unter den besten 10 ins Ziel. Ayrat Mardeev steuret den zweiten KAMAZ auf Platz drei, Gerard de Rooy hat als Vierter fast eine Stunde Rückstand.
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