Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.
Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!
Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.
Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.
Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.
Tschüss, Nasser.
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