Donnerstag, 23. Juni 2011

Frauen-Fußball-WM, Vorschau Gruppe B: England kann sehr weit kommen

In dieser Gruppe scheint alles klar zu sein. Japan (Weltranlisten-Vierter) und England (10.) sollten sich gegen Mexiko (22.) und Neuseeland (24.) durchsetzen.

Japan wird als deutlich stärker als bei der letzten WM eingeschätzt. Die Nadeshiko waren bisher zwar an allen 5 Weltmeisterschaften beteiligt, gewannen aber von 16 Spielen ganze drei. 1995 erreichten die Japanerinnen zum bisher einzigen Mal das Viertelfinale. In diesem Jahr soll das anders werden. Eine konsequente Nachwuchsarbeit ließ die Juniorinnen in den letzten Jahren schon gut abschneiden. Nun sind einige Talente in die A-Auswahl aufgerückt. Die Qualifikation für das Viertelfinale sollte das Mindeste sein, dass die Mannschaft von Couch Norio Sasaki erreicht. Neben den Mittelfeldstrateginnen Homare Sawa (32) und Aya Miyama (26) könnte während dieser WM der Stern von Mana Iwabuchi (18) aufgehen. Di enur 1,55 m große Stürmerin vom NTV Beleza gewann bei der U17-WM 2008 den Goldenen Ball und stellte auch schon in der Nationalmannschaft ihre Torgefährlichkeit unter Beweis.
Ob die vielen Vorschusslorbeeren allerdings gerechtfertigt sind, wird die WM zeigen müssen. In der Qualifikation Setzten sich die Japanerinnen im Spiel um Platz 3 gegen China 2:0 durch, mussten sich aber im Halbfinale den Australierinnen geschlagen geben. Vorher marschierten die Japanerinnen durch die Gruppenspiele und holten aus 3 Spielen 3 Siege mit 14:1 Toren. In der Vorbereitung gab es eher wenig ermutigende Resultate. Bei einem der großen Favoriten, den USA, verloren die Japanerinnen gleich zweimal 0:2, gegen Südkorea gab es ein mageres 1:1. Schon im März zeigten sie aber, dass man auch anders kann: Norwegen wurde 1:0 geschlagen , Schweden 2:1.

Die Frage ist also, kann England die Japanerinnen schlagen und so im Viertelfinale Deutschland als Gegner verhindern (vorausgesetzt Deutschland wird in der Gruppe A Sieger)? Nun, vor vier Jahren trennten sich beide Teams in einem guten Match 2:2. Damals spielte eigentlich nur England, das aber zahlreiche Chancen versiebte. Japan hatte zwei Freistöße - das reichte zum Remis. Diesmal dürfte es für die Engländerinnen schwerer werden. Trotzdem, die Engländerinnen kommen als Vize-Europameister nach Deutschland und dürften schon allein deshalb zu den Favoritinnen zählen. Um die Frage vom Eingang zu beantworten: Ich glaube, die Weltrangliste lügt. Englan d ist für mich in dieser Gruppe der Favorit. Star der Mannschaft ist immer noch Kelly Smith, die schon seit 15 Jahren im Angriff des A-Teams Englands wirbelt. Aus dem Mittelfeld wird Fara Williams oft sehr Torgefährlich. Die meisten Spielerinnen der englischen Nationalmannschaft üben Fußball als Beruf aus. Seit 10 Spielen sind sie ungeschlagen. In der Qualifikation gab es 7 Siege und nur ein Unentschieden (2:2 in Spanien). Die Vorbereitung wurde überzeugend bestritten. Aus sechs Testspielen wurden sechs Siege erspielt. Zuletzt gab es ein 2:1 gegen die USA und ein 2:0 gegen Schweden.

Mexiko hat es in der CONCACAF-Gruppe bis ins Finale geschafft und verlor dort gegen Kanada 0:1. Vorher kamen das Team aus Mittelamerika zu einem 2:1-Sieg gegen die USA. Die Mexikanerinnen qualifizierten sich also direkt für die WM und wollen hier ins Viertelfinale.
Die einzige bisherige WM-Teilnahme von Mexiko datiert aus dem Jahr 1999, wo Maribel Domínguez beim 1:7 gegen Brasilien das bisher einige Tor für die Mexikanerinnen erzielte. Die inzwischen 33-jährige Stürmerin ist immer noch dabei und der Star der Mannschaft, die sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Neben den schon erwähnten Begegnungen gab es beim Qualifkationsturnier neben einem 0:3 gegen Kanada klare Siege. Gegen Guyana gewannen die Mexikanerinnen 7:2, gegen Trinidad und Tobago 2:0. In der Vorbereitung gab es unter anderem 2 klare Siege gegen Costa Rica (3:0, 4:1). Gradmesser dürften aber die letzten drei Spiele sein. Gegen die USA wurde 0:1, gegen Schweden 0:2 und gegen Australien 2:3 verloren. Die Mexikanerinnen werden diesmal zwar nicht als Kanonenfutter dienen (1999 gab es drei Niederlagen bei 1:15 Toren), aber das Viertelfinale ist wohl eher unrealistisch.

Neuseeland ist die Frauen-Nationalmannschaft-Nr. 1 in Ozeanien - Dank des Wechsels von Australien nach Asien. Und da geht es dann schon los. Den Neuseeländerinnen fehlen im eigenen Verband einfach starke Konkurrentinnen. Das Finale der Ozeanien-Quali-Runde gewann das Team von Trainer John Herdman dann auch gegen Papua-Neuguinea klar 11:0. Die Frage ist, was das eigentlich wert? Der knappste Quali-Sieg der Kiwis war ein 7:0 gegen Tahiti. Bei den bisherigen zwei WM-Teilnahmen haben die Neuseeländerinnen keinen Punkt geholt und einiges spricht dafür, dass es auch in diesem Jahr schwer wird, den ersten Erfolg zu landen. Am 9. März spielten die Neuseeländerinnen schon mal gegen Mexiko und gingen 0:5 unter. Insgesamt trat die Mannschaft in diesem Jahr schon 10 Mal an und zu drei Siegen. In der Schweiz gab es ein 2:1, gegen Wales ein 2:0 und gegen Kolumbien ein 1:0. Dem gegenüber stehen u. a. ein 1:2 gegen Australien, ein 0:1 in China und ein 0:1 bei der Generalprobe gegen Dänemark.

Ich sehe in dieser Gruppe England vor Japan, Mexiko und Neuseeland.

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In this group, everything seems to be clear. Japan (Weltranlisten-fourth) and England (10) should be against Mexico (22) and New Zealand (24) prevail

Japan will be significantly stronger than at the last World Cup assessed. The Nadeshiko had indeed been involved in all five world championships, but won just three of 16 games. In 1995, the Japanese women reached the only time the quarter-finals. This year is to change. Consistent young talent left the juniors in recent years cut off all right. Now some talent in the A range are moved up. The qualification for the quarter-finals should be the minimum that the team of Couch Norio Sasaki achieved. In addition to the midfield strategists Homare Sawa (32) and Aya Miyama (26) could rise during this World Cup, the star of Mana Iwabuchi (18). Tues enur 1.55 m wide by NTV Beleza striker won the U17 World Cup 2008 Golden Ball and introduced already in the national team proved their goalscoring.
Whether the number of premature praise, however justified, will have to show the World Cup. In qualifying, the Japanese women in contact with game for 3rd place against China 2-0 in the semifinals but had to give the Australians defeated. Previously, the Japanese women marched through the group matches and took three victories from three games with 14:1 gates. In preparation, there was little more encouraging results. In one of the favorites, the U.S., the Japanese women lost twice 0-2 against South Korea, there was a meager 1-1. Already in March, but they showed that you can do other things: Norway was beaten 1-0, Sweden 2-1.

So the question is can England and the Japanese women beat Germany in the quarterfinals, thus preventing an opponent (if Germany is in Group A winner)? Now, four years ago, both teams are separated in a good match 2:2. At that time, actually only played England, but versiebte numerous opportunities. Japan had two free kicks - that was enough to draw. This time, it would be difficult for English women. Nevertheless, the English women as European vice-champions come to Germany and probably for that reason alone among the favorites. To answer the question from the entrance, I believe, lies the world rankings. Englan d for me is the favorite in this group. Star of the team is still Kelly Smith, who whirled past 15 years in attack of the A-team in England. Fara Williams from the midfield is often very dangerous. Most players in the England team's football practice as a profession. Since they are 10 games unbeaten. In qualifying there were only seven wins and a draw (2-2 in Spain). The preparation has been convincingly challenged. Six wins from six test matches have been earned. Recently there was a 2-1 victory against the USA and a 2-0 victory over Sweden.

Mexico has made it into the CONCACAF group to the finals and lost 0-1 there against Canada. Before the team came from Central America to a 2-1 victory against the USA. The Mexicans are therefore directly qualified for the World Cup quarter-finals here and want.
The only previous World Cup finals in Mexico dates back to 1999, where Maribel Domínguez at 1:7 against Brazil, which achieved some goal so far for the Mexican women. The now 33-year-old striker is still on and the star of the team that has improved significantly in recent years. Besides those already mentioned, there were meetings at Qualifkationsturnier beside a clear 0:3 victory against Canada. Guyana won against the Mexicans are 7:2, 2:0 against Trinidad and Tobago. It was in the preparation including two clear victories against Costa Rica (3:0, 4:1). Measure but are likely to be the last three games. Against the United States was 0-1, lost to Sweden 0-2 and 2-3 against Australia. This time the Mexicans will not serve as cannon fodder while (in 1999 it was losing three gates at 1:15), but the quarter-finals is probably unrealistic.

New Zealand is the women's national number. 1 in Oceania - Thanks to the shift from Australia to Asia. And since then it's already happening. New Zealanders missing in the association of their own just strong competitors. The final of the Oceania qualifying round won by the team coach John Herdman then against Papua New Guinea 11-0 clear. The question is, what it actually worth? The scarcest quality win of the Kiwis was a 7-0 against Tahiti. In the previous two World Cup participations, the New Zealanders have got no points and some evidence that it is hard this year to land the first hit. On 9 March, the New Zealanders ever played against Mexico and went to 0-5. Overall, the team entered this year at least 10 times and three wins. In Switzerland there was a 2-1, 2-0 against Wales and a 1-0 victory over Colombia. The face including a 1-2 against Australia, a 0:1 in China and a 0-1 against Denmark at the dress rehearsal.

I see England in that group ahead of Japan, Mexico and New Zealand.

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