Freitag, 11. Juni 2010

Fußball: Dynamo zerstört sich mit Wonne selbst

Es wird ja öfter Mal von Chaos-Vereinen in der deutschen Fußball-Landschaft geschrieben. Aber mit welchsr Konstanz Dynamo Dresden in den Schlagzeilen ist, das ist schon bemerkenswert. Seit 1991 geben sich die Verantwortlichen des einstigen Renomierklubs aus dem Osten jede Mühe, den Verein zu zerstören. Jetzt steht der Klub mal wieder am Abgrund.
Es gibt Streit auf allen Ebenen. Der Geschäftsführer Stefan Bohne ist zurückgetreten, später dann auch der Aufsichtsratsvorsitzende, Holm Große.
Die Stadt, die dem Verein einen Kredit in Höhe von 1,25 Mio, € gewährte, beteiligt sich an den Chaostagen fleißig mit und verhinderte den als neuen Geschäftsführer vorgesehenen Ralf Dohmen. Nun wird der Verein wohl erstmal von einem Notvorstand regiert. Dem steht mit Volker Oppitz ein Dynamo-Urgestein vor, dass bis Mai noch im Kader stand, gut ausgebildet ist (Dr. der Wirtschaftswissenschaften), aber fast keinerlei Erfahrungen in der Vereinsführung hat.
Nun ist auch noch der Aufsichtsrat geschlossen zurückgetreten und - wen wundert es - der Hauptsponsor droht ebenfalls mit dem Absprung.
Kein Wunder, dass Matthias Maucksch, der auch noch keinen neuen Vertrag hat, bisher kaum einen neuen Spieler für die nächste Saison hat.
Ach ja, der DFB hat sich auch gemeldet: Sollte Dynamo am 30.06. keinen neuen (oder alten) Geschäftsführer haben, ist die Lizenz für die 3. Liga weg. Für Dynamo dürfte dann der Weg frei - in die Insolvenz.

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