Donnerstag, 13. Januar 2011

Volleyball-Europapokal: Pleiten für deutsche Klubs

Es war eine schwarze Europapokal-Woche für die deutschen Vereine.
In CEV-Cup der Frauen sind die beiden Vertreter Rote Raben Vilsbiburg und Dresdner SC im Achtelfinale ausgeschieden.
Die Dresdnerinnen hatten gegen den russischen Vertreter Dinamo Krasnodar nicht die Spur einer Chance nach der 0:3-Heimpleite verloren die Damen von der Elbe das Spiel in Russland 1:3. Mal vom spannenden zweiten Satz abgesehen, sah man auch im Rückspiel, dass Krasnodar eine Nummer zu groß war. Mit viel Pech sind auch die Damen aus Vilsbiburg ausgeschieden. Nach dem 0:3-Hinspiel bei Valeriano Alles Menorca gewannen die Niederbayerinnen das Rückspiel 3:0. So musste das Satzverhältnis entscheiden. Das sprach mit 136:130 für die Spanierinnen.

Im 1/16-Finale des Challenge-Cups musste der 1. VC Wiesbaden die Segel streichen Die Hessinnen verloren wie schon im Hinspiel gegen Asterix Kieldrecht 1:3. So hält nur noch der Schweriner SC die Fahnen der Frauen-Bundesliga hoch. Die Mecklenburgerinnen hatten ein Freilos.

Bei den Männern schied in der Champions League der VfB Friedrichshafen trotz eines 3:2 gegen Trentino BetClic aus. Die Männer vom Bodensee wurden in ihrer Gruppe nur Dritter und spielen nun im CEV-Cup weiter.
Generali Haching kam hingegen trotz eines 2:3 bei ZSKA Sofia als Gruppenzweiter in die Playoffs der besten 12 Teams.

Nicht mehr im CEV-Cup vertreten ist evivo Düren. Die Mannschaft vom Nordrand der Eifel verlor im Viertelfinale nach dem 0:3 im Hinspiel auch das Heimspiel gegen Asseco Resovia Rzeszow 2:3.

Auch im Challenge-Cup sieht es nicht gut aus. Heute trifft der TV Rottenburg im Rückspiel auf Fakel Novy Urengoy. Das Hinspiel hatten die Männer vom Neckar klar 0:3 verloren. Wie das Rückspiel ausgeht, findest Du hier.

Wo schon gerade beim Volleyball sind, wollen wir auch gleich mal in die Bundesliga schauen.
Bei den Frauen sind die üblichen Verdächtigen vor. Nach dem enttäuschenden vierten Platz im Vorjahr ist der Dresdner SC in die aktuelle Saison toll gestartet. Nach sieben Spielen steht das Team von Trainer Alexander Waibl als einzige Mannschaft ohne Verlustpunkt da und führt die Tabelle an. In der Verfolgergruppe findet man die großen vier der letzten Saison. Die Stuttgarterinnen haben bisher nur gegen Dresden verloren und führen die Verfolgergruppe an. Auch Meister Vilsbiburg und Vizemeister Wiesbaden haben nur eine Niederlage auf ihrem Konto. Der Schweriner SC verlor zweimal und folgt auf Platz 5. Am Samstag, 15. Januar, trifft der Schweriner SC im Verfolgerduell auf Smart Allianz Stuttgart. Eine Niederlage der Damen aus dem Norden würden die Titelchancen doch schon erheblich schwächen.
Eine angenehme Überraschung ist Alemannia Aachen. Die 12. des Vorjahres haben bisher 8:6 Punkte ein gefahren und liegen hinter Suhl auf Platz 7. Die stärkste Leistung brachten die Aachenerinnen sicherlich beim 3:1 gegen Schwerin. Reiner Punktelieferant ist das Junioren-Nationalteam, das unter dem Namen Zurich Team VCO Berlin antritt. ganze drei Satzgewinne gab es in sieben Spielen.

Bei den Männern scheint Serienmeister VfB Friedrichshafen nicht mehr so dominierend zu sein wie in den letzten Jahren. Die Männer vom Bodensee gewannen zwar 10 der elf Spiele 3:0, verloren aber das Gipfeltreffen bei Generali Haching 2:3. Die Randmünchner, letztes Jahr Vizemeister, haben auch eine Niederlage auf dem Konto, die sie sich gegen den Tabellendritten, den SCC Berlin einfingen. Die Berliner machen die Meisterschaft zu einem Dreikampf. Auch der SCC verlor nur einmal, gegen den VfB Friedrichshafen. Alle anderen Mannschaften haben mindestens 6 Punkte Rückstand.

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