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Freitag, 14. September 2012

Fußball, 2. Bundesliga: Cottbus verhindert im letzten Moment die Niederlage

Im Spitzenspiel des 5. Spieltages trennten sich Energie Cottbus und der FSV Frankfurt 2:2. Die Hessen gingen kurz vor der Pause durch Michael Görlitz in Führung. Nach der Pause kamen die Cottbuser zum Ausgleich (Kruska, 51.). In der Schlussphase wurde es dann turbulent. Tim Heubach schoss den FSV Frankfurt vier Minuten vor dem Ende in Führung, aber die Cottbuser haben ja noch Boubacar Sanogo, der in der Schlussminute seinen fünften Saisontreffer erzielt.

Auch 1860 München hat nur Remis gespielt. In Bochum reichte es nur zu einem 0:0. So kann Spitzenreiter Eintracht Braunschweig morgen gegen JAhn Regensburg seinen Vorsprung auf vier Punkte ausbauen.

Dienstag, 6. März 2012

Fußball: St Pauli in Lauerstellung

2. Bundesliga
Die 2. Bundesliga bleibt spannend zwischen dem Ersten, SpVgg. Greuther Fürth, und dem Fünften, FC St. Pauli, liegen gerade einmal drei Punkte auseinander.
Der Kietz-Klub ging heute beim TSV 1860 München durch einen von Florian Bruns verwandelten Strafstoß in Führung (33.) und sah auch schon wie der Sieger aus. Torjäger Kevin Volland sorgte zwei Minuten vor Schluss mit seinem 1:1 für das neunte Löwen-Spiel ohne Niederlage.

Montag, 28. November 2011

2. Bundesliga: Düsseldorf Spitzenreiter

Fortuna Düsseldorf ist neuer Spitzenreiter in der 2. Bundesliga. Die Rheinländer gewannen zum Abschluss des 16. Spieltages das Spitzenspiel gegen die Greuther Fürth nicht unverdient 2:1. Fink brachte die Hausherren schon in der 18. Minute ein Führung. Später erhöhte Langeneke mit einem umstrittenen Elfmeter (39.). Nach der Pause zogen ich die Düsseldorfer zurück und ließen die Franken kommen. Mehr als zum Anschlusstreffer durch Prib reichte es aber nicht (63.)

Eintracht Frankfurt hat die erste Niederlage der Saison bezogen. Bei den Löwen aus München sahen sich die Frankfurter schon nach 12 Sekunden in Rückstand (Rakic). Die Frankfurter erholten sich erst nach der Pause vom Schock, doch es folgte der der nächste. Die Frankfurter belagerten das Münchner Tor förmlich, das Tor schossen aber wieder die Löwen (Volland, 67.), der einen weiten Abschlag von Kiraly verwertete. Die Eintracht kam nur noch zum Anschlusstreffer (Gekas, 90.).

Der FC St. Pauli kam durch einen 3:1-Erfolg gegen Aufsteiger Dynamo Dresden an das Spitzenduo heran. Die Hamburger benötigten lange, um gegen die in der Defensive lange gut stehenden Dresdner dich noch zu einem Dreier zu kommen. Dynamo ging nicht einmal unverdient durch Dedič in Führung (66.). Komischerweise verlor der Aufsteiger gerade nach der Führung seine Ordnung und kassierte noch drei Gegentore. Boll (71.), Naki (73.) und Ebbers (85.) schossen den FC St. Pauli zumindest bis morgen auf Platz 3.

Im Tabellenkeller konnte Alemannia Aachen in Karlsruhe den zweiten Saisonsieg landen. Nach Vorteilen für den Karlsruher SC kam die Alemannia durch Radu wie aus heiterem Himmel zur Führung (36.). Auch nach der Pause gaben Die Badener den Ton an, ohne erfolgreich zu sein. Auer setzte dann mit dem 0:2 den Schlusspunkt (87.). Die Alemannia verlässt durch den Sieg die Abstiegsplätze.

Der 16. Spieltag:
Freitag
Erzgeb. Aue - MSV Duisburg 1:2
FSV Frankfurt - Paderborn 2:2
H. Rostock - Union Berlin 2:5
Samstag
1860 München - E. Frankfurt 2:1
Karlsruher SC - Al. Aachen 0:2
Sonntag
St. Pauli - Dynamo Dresden 3:!
En. Cottbus - Ingolstadt 0:0
Braunschweig - VfL Bochum 4:0
Montag
Düsseldorf - Greuther Fürth 2:1

Tabelle
Fort. Düsseldorf 38
Eintr. Frankfurt 35
-------------------
FC St. Pauli 35
-------------------
Greuther Fürth 33
SC Paderborn 32
.
Dynamo Dresden 17
Erzgebirge Aue 17
VfL Bochum 17
MSV Duisburg 16
FSV Frankfurt 13
Alem. Aachen 12
-------------------
Karlsruher SC 12
-------------------
Hansa Rostock 11
FC Ingolstadt 10

Montag, 14. November 2011

Sport am Montag: Gewalt im Fußball +++ Fußball, 2. Liga

Gewalt im Fußball
Eine Überrschung hatte heute DFL-Präsident Reinhard Rauball parat, der heute morgen schärfere Sanktionen gegen gewaltbereite Fußballfans ablehnte. Er meinte, dass härtere Sanktionen auch die 99 % friedlichen Fußballfans negative Folgen hätten. Rauball wolle sich dafür einsetzen, dass bei Straftaten weiterhin Stadionverbote bis zu drei Jahren verhängt werden.
Ziemlich abenteuerlich war wohl auch der Runde Tisch, der heute im Innenministerium ohne wirkliche Fanbeteiligung stattfand. Neben Innenminister Hans-Peter Friedrich, DFB-Präsident Theo Zwanziger und Liga-Präsident Reinhard Rauball waren der Vorsitzende der Innenminsterkonferenz, Hessens Innenminister Boris Rhein sowie Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden und der Koordinationsstelle Fanprojekte beteiligt.
Alle Hoffnung scheint man in eine "Task Force Sicherheit" zu setzen, die nun die aktuelle Situation analysiert und dann abgestimmte, passgenaue Maßnahmen ergreift. Nun ja, uns solange darf der Mob weiter wüten. Immerhin wolle man sich zukünftig besser mit den Fans austauschen und sich wirtschaftlich verstärkt mit Blick auf die Fanprojekte engagieren. Eine überfällige Einsicht. Wer aber erwartet hat, dass zukünftig schwerere Zeiten für Chaoten anbrechen, der dürfte enttäuscht sein. Fangewalt wird weiterhin nicht als gesellschaftliches Problem, sondern eher als Fußball-Randerscheinung angesehen. Straftaten im Stadion scheinen unter das Hausrecht und nicht unter die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu fallen.
Sicher sind die Profi-Verlein in der Lage mit geeigneten Maßnahmen die Gewalt einzudämmen. Dynamo Dresden wird beispielsweise Tickets zu bestimmten Auswärtsspielen künftig nur noch personalisiert abgeben, um Stadionverbote besser umsetzen zu können. Eine gute Idee, die aber voraussetzt, dass die gastgebenden Vereine auch entsprechende Personalienkontrollen durchführen. Die Frage ist hierbei: Dürfen das die Verein überhaupt oder sind das nicht eher hoheitliche Aufgaben? Nach größer sind die Fragen, wenn der Mob zukünftig noch mehr als bisher auf Amateurligen ausweicht. Diese Vereine sind wohl kaum in der Lage das Problem mit eigenen Mitteln zu lösen. Beim Thema Gewalt ist der Fußball nur das Ventil. Das Problem ist ein gesellschaftliches und für Straftaten, so dachte ich zumindest bisher, ist der Staat gemeinsam mit der Justiz verantwortlich. Wie will der Fußball der Gewalt begegnen. In Deutschland hat der Staat das Gewaltmonopol - falsch hatte, denn inzwischen hat er ja vor der Gewalt kapituliert und schaut lieber zu wie der Fußball sich angeblich selbst reinigt.

Fußball, 2. Liga
1860 München kann noch bis zum Saisonende auf die Dienste seinen Stürmers Kevin Volland zurückgreifen. Der 19-jährige Torjäger (8 Treffer) wird erst zu Beginn der nächsten Saison zur TSG 1899 Hoffenheim wechseln.

Freitag, 21. Oktober 2011

Fortuna Düsseldorf übernimmt zunächst 2. Liga-Spitze

Fortuna Düsseldorf hat zum Auftakt des 12. Spieltages vorgelegt. Die Männer von Rhein haben gegen den FC Hansa Rostock 2:0 gewonnen, der sechste Heimsieg im sechsten Heimspiel. Langeneke (27./Strafstoß) und Rösler (54.) sorgten mit ihren Treffen für die vorübergehende Tabellenführung. Die könnte sich morgen die Greuther Fürth zurückholen. Die Franken spielen bei Energie Cottbus.
Bereits das vierte Spiel in Folge wartet der TSV 1860 München auf einen Sieg und ist damit endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen. Gegen den SC Paderborn kamen die löwen nach drei Niederlagen immerhin mal wieder zu einem Punkt. Volland bracht München in Führung (37,), Mohr sorgte kurz vor dem Ende für den Ausgleich (83.). Die Paderborner bleiben als Fünfter in der Spitzengruppe!
Der Karlsruher SC und der VfL Bochum trennten sich 0:0.



Sonntag, 2. Oktober 2011

2. Bundesliga: Poté erlegt die Löwen / Greutehr Fürth nur Remis

Dynamo Dresden sorgte für einen Paukenschlag. Der bisher auswärts punktlose Aufsteiger kam bei den bisher heimstarken Löwen von 1860 München zu einem überraschenden 4:2-Erfolg. Poté brachte Dresden zeitig mit 2:0 in Führung (13.,16.). Nach der Pause verloren die Münchener Stefan Buck durch einen Feldverweis (55.). Kurz darauf machten die Dresdner mit einem Doppelschlag von R. Brégerie (59.) und Poté (60.) alles klar. Bierofka (65., 90.) betrieb ein bisschen Ergebniskosmetik.
Die Greuther Fürth hat die Tabellenspitze zurückerobert. Allerdings kamen die Franken in Karlsruhe über ein 2:2 nicht hinaus. Mavraj konnte erst in der Nachspielzeit ausgleichen und sicherte so die Spitze für die Greuther Fürth.
Weiter im Tabellenkeller bleibt der MSV Duisburg, der gegen den SC Paderborn 07 0:1 verlor.

Spitze: Fürth 23, Eintr. Frankfurt, St. Pauli je 22, Düsseldorf 21.

Freitag, 1. April 2011

1860 München: Spielbetrieb vorerst gesichert

Die Löwen haben erst einmal Zeit gewonnen. Wie 1860-Präsident Dieter Schneider mitteilte, habe der Verein dem DFB den geforderten Liquiditätsnachweis erbracht. Damit ist der Verein aber noch nicht gerettet. Der Präsident erklärte, dass mit Hilfe der Hausbank und dem Umfeld von Sechzig eine Zwischenfinanzierung erreicht sei.
Nun habe der Verein etwas vier bis fünf Wochen Zeit eine "große Lösung" zu finden.
Wie der Plan der großen Rettung aussehen könnte, darüber scheigt sich der Präsident erst einmal aus. Nur eines scheint sicher zu sein: Der FC Bayern München wird bei der Rettung der Löwen keine Rolle zu spielen.