Der Aufstiegskampf
Es war ein Herzschlagfinale in der 2. Bundesliga. Das als Tabellendritter in den letzten Spieltag gegangene Fortuna Düsseldorf musste sich gegen den MSV Duisburg mächtig strecken und war am Ende auf fremde Hilfe angewiesen, um den Relegationsplatz zu sichern. Obwohl der MSV Duisburg nach einer gelb-roten Karte gegen Exslager 67 Minuten lang zu zehnt agieren musste, trotzten die Ruhrkicker dem Favoriten ein 2:2 ab. Das es für die Fortuna trotzdem reichte, verdankten sie dem FC St. Pauli, der den SC Paderborn mit 5:0 abschoss. Wenn die Düsseldorfer verloren hätten, wäre es den Hamburgern so tatsächlich gelungen, noch die Relegation zu erreichen. Sei´s drum. Pauli wird in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen. Der SC Paderborn hat sicher eine ganz große Chance vertan. Mal sehen, ob die Ostwestfalen auch für die kommende Saison eine konkurrenzfähige Mannschaft für den Aufstiegskampf zusammenstellen können.
Karlsruhe muss zittern
Am Ende hat es nicht gereicht. Auch der vierte Heimsieg in Folge konnte den Karlsruher SC nicht mehr vor der Relegation retten. Dazu waren die Auswärtsleistungen einfach zu schwach. Nur sechs Punkte in der gesamten Saison konnte die ganz passable Heimbilanz nicht ausgleichen. Am letzten Spieltag gewannen die Badener gegen den Aufsteiger Eintracht Frankfurt 1:0 und verhinderten am Ende nur durch das Tor von Charalambous (9.) den direkten Abstieg. Denn Verfolger Alemannia Aachen gewann überraschend bei 1860 München und wäre schon bei einem Karlsruher Unentschieden vorbei gezogen. Wie dicht Glück und Leid beieinander liegen sieht manan der Tatsache, dass die Badener dank des Sieges sogar darauf hoffen konnten, vollends gerettet zu sein. Denn nun mussten Erzgebirge Aue und Energie Cottbus dringend punkten. Das taten die Ostvereine dann aber auch (jeweils 2:1 gegen Bochum bzw. Union Berlin) und schlossen die enttäuschende Saison wenigstens einigermaßen versöhnlich ab. Dass bei beiden Klubs in der Sommerpause einiges zu hinterfragen ist, dürfte klar sein.
Starke Aufsteiger
Während Aufsteiger FC Hansa Rostock ja schon als Absteiger feststand, waren die beiden anderen Aufsteiger eine Bereicherung der 2. Bundesliga. Eintracht Braunschweig war nach der ersten Halbserie sogar Sechster, ließ aber in der Rückrunde etwas nach und kam auf Platz acht. Heute verabschiedeten sich die Niedersachsen von ihrem Publikum mit einem 3:1 über den FC Ingolstadt 04 aus der Saison.
Dynamo Dresden kam schwer in die Saison, wurde dann aber immer besser und kam in der Rückrunde mit 27 Punkten auf Platz sechs. Das reichte nach dem heutigen 1:1 beim FSV Frankfurt zu Gesamt Rang neun.
Und sonst
Eine starke Rückrunde brachte den FC Ingolstadt schnell ans rettende Ufer. Nach der Hinrunde mit nur 10 Punkten Letzter, marschierten die Bayern in der Rückrunde durch das Feld und landeten am Ende auf Platz 12.
Hansa Rostock verabschiedete sich heute mit einem 2:2 gegen Zweitligameister Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga - eventuell auch aus dem Profifußball, denn dem FC Hansa droht die Insolvenz.
Frauen-Bundesliga: Duisburg und Frankfurt sind raus
Aus dem bisherigen Vierkampf an der Spitze der Frauen-Bundesliga wurde heute ein Zweikampf. Der 1. FFC Frankfurt verlor beim Meister Turbine Potsdam 1:3 und muss zwei Spieltag vor Saisonschluss Meisterschaft und Champions League für die kommende Saison abhaken. Eine herbe Enttäuschung für den hessischen Verein, der alljährlich auf Raubzug bei den Konkurrenz-Vereinen geht und diese dann doch wieder nur von hinten sieht. Auf der anderen Seite zeigt das: Geld allein reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Die Frankfurterinnen müssen nun auf den Gewinn der Champions League hoffen, um auch in der kommenden Saison wieder die besten Spielerinnen nach Hessen zu locken. Oder ändert der 1. FFC mal seine Strategie? Die bisherige ist ja nur teuer.
Nur noch theoretische Chancen auf den Titel hat der FCR Duisburg, der beim FC Bayern München 0:2 verlor und nun fünf Zähler hinter Turbine Potsdam liegt. Duisburg könnte aber am kommenden Wochenende den Potsdamerinnen noch den Titel vermiesen, denn die Havelstädterinnen sind an der Ruhr zu Gast. Am letzten Spieltag empfängt der Meister dann aber Lok Leipzig. Da wäre eine Potsdamer Niederlage eine riesen Sensation.
Weiter vom Titel kann dagegen der VfL Wolfsburg träumen. Die Wolfsburgerinnen gewannen heute gegen den SC Freiburg 3:0 und feierten so den sechsten Sieg in Folge. Am kommenden Sonntag kommt allerdings der 1. FFC Frankfurt, der sich sicher nicht abschlachten lassen wird. Danach müssen die Wolfsburgerinnen noch zur SG Essen-Schönebeck, was auch nicht unbedingt die leichteste Aufgabe werden dürfte. So dürfte Turbine Potsdam wohl etwas größere Chancen auf den Meistertitel haben als der VfL Wolfsburg.
Regionalliga Nord: Halle gibt sich keine Blöße
Am drittlitzten Spieltag ließen die Saalestädter nichts anbrennen und schossen den FC St. Pauli II mit 5:0 ab. Theoretisch können aber Holstein Kiel (4 Punkte Rückstand) und RB Leipzig (5) weiter hoffen. Die Störche aus dem Norden ließen beim Berliner AK 07 mit 3:0 nichts anbrennen, die Leipziger mussten in Halberstadt beim 3;2 schon alles aufbieten, um den letzten Strohhalm um den Aufstieg weiter in der Hand zu halten.
In der kommenden Woche muss Halle nach Meuselwitz, Kiel empfängt Germania Halberstadt, Leipzig den VfL Wolfsburg II. Gewinnt der HFC, ist der Rest nur noch für die Statistik interessant.
Regionalliga West: Dortmund zieht an Lotte vorbei
Zei Spieltage stehen noch aus und der Aufstiegskampf bleibt spannend. Borussia Dortmund II setzte sich bei Rot Weiß Essen souverän mit 4:0 durch und schob sich damit an den spielfreien Sportfreunden Lotte vorbei. Einen Punkt Vorsprung hat der BVB jetzt. Die Chancen von Borussia Mönchengladbach (5 Punkte Rückstand) sind wohl eher theoretischer Natur.
Spannend dürfte es bleiben, denn nach dem Spiel gegen den VfL Bochum II wartet am letzten Spieltag die Auswärtsaufgabe beim Wuppertaler SV.
Amer für Lotte könnte schon am kommenden Samstag alles vorbei sein. Da muss der Klub zu Eintracht Trier.
Regionalliga Süd: Stuttgarter Kickers drittklassig
Die Schwaben hatten schon am Freitag gegen den FC Memmingen vorgelegt und Sonnenhof Großaspach heute zum Siegen verdammt. Das sah lange auch gar nicht so schlecht aus. Bei der TSG Hoffenheim II lag der Aufstiegsaspirant zwar schon nach fünf Minuten in Rückstand (Thomalla), aber Fiand (19.) und Morys (41.) drehten die Partie. Die ohnehin geringen Chancen auf den Aufstieg schienen intakt zu bleiben, bis zur 84. minute. Da glich Thomalla für die Hoffenheimer Talente aus. Ludwig setzte dann noch einen drauf (88.) und beendete damit alle Aufstiegshoffnungen des Sonnenhof.
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Sonntag, 6. Mai 2012
2. Bundesliga: Düsseldorf darf Hertha herausfordern / Karlsruhe muss gegen Regensburg zittern
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Sonntag, 18. März 2012
Fußball, Starke Bayern 20:1 Tore aus drei Spielen
Bundesliga
Was ist nur mit den Bayern los. Als es aussah, dass der Rekordmeister am Tiefpunkt der Saison angekommen ist, fand offen bar Jupp Heynckes den Schalter. Dem 7:1 gegen Hoffenheim und dem 7:0 gegen Basel folgte nun ein 6:0 bei Hertha BSC Berlin. Nun ja, Hertha war wohl kein wirklich harter Prüfstein. Und die Bayern? Für die folgen nun ein paar härtere Gegner. Schon am Mittwoch wartet Borussia Mönchengladbach zum DFB-Pokal-Halbfinale. Können die Gladbacher den Bayern ein drittes Mal ein Bein stellen?
In der Bundesliga bleiben die Bayern fünf Punkte hinter dem amtierenden Meister, denn auch Borussia Dortmund punktete dreifach. Gegen Werder Bremen sorgte Kagawa schon in der 8. Minute für das goldene Tor.
Werder Bremen (6.) bleibt trotz des 0:1 in Dortmund weiter an Bayer Leverkusen, das wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt hatte. Gegen Borussia Mönchengladbach war der Unterschied in einem Mann festzumachen: Marco Reus. Der Nationalspieler sorgte beim 2:1 für das erste Tor selbst (7.) und legte die Entscheidung für De Camargo auf (88.). Der zwischenzeitliche Ausgleich von Kießling (75.) reichte für Bayer nicht. Auch der FC Schalke 04 hält Anschluss und lauert auf einen Stolperer der davor platzierten Mannschaften. Beim 1. FC Kaiserslautern gewannen die Knappen klar 4:1.
Außer der Roten Laterne gibt es in Kaiserslautern wenig Licht. Das rettende Ufer, das da Klassenerhalt heißt, rückt in immer weitere Ferne, denn, mal von Hertha abgesehen, haben die Konkurrenten gepunktet - dreifach. Der SC Freiburg hat sich von den direkten Abstiegsplätzen befreit. Die Breisgauer gewannen bei einem desolaten Hamburger SV 3:1 und stürzten die Elbestädter in akute Abstiegsnot. Der Bundesliga-Dino aus Hamburg hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 16. Auch der FC Augsburg wird immer besser. Die Oberschwaben ließen sich auch von einem Rückstand gegen Mainz 05 nicht schocken (Allagui, 38.) und drehten die Partie durch Koo (43.) und Langkamo (51.).
2. Bundesliga
Im Aufstiegsrennen könnte morgen aus dem Spitzenquintett ein Trio werden. Ein herbe 0:4-Klatsche musste der SC Paderborn 07 gestern in Ingolstadt verdauen. Und auch der FC St. Pauli musste seine Aufstiegshoffnung erst einmal etwas zurückschrauben. Erzgebirge Aue scheint seinen frühe gefürchtete Heimstärke zurückzufinden und kam durch ein Last-Minute-Tor von Enrico Kern zu einem 2:1 über den Aufstiegsaspiranten.
Eine weitere Mannschaft hat sich im Keller etwas befreit. Der MSV Duisburg gewann das prestigeträchtige Ruhrderby gegen den VfL Bochum 2:1 und konnte so den Vorsprung zur auf Platz 16 liegenden Alemannia Aachen drei Punkte ausbauen. Die Alemannia wartet nach dem 1:3 gegen Union Berlin seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Das Kellerduell sah keinen Sieger. Karlsruhe und der FC Hansa Rostock marschierten beim 2:2 im Gleichschritt Richtung dritte Liga. Klar, ein Abgesang ist noch zu früh, aber das rettende Ufer rückt immer weiter weg.
3. Liga
Erneuter Wechsel an der Spitze. Der VfR Aalen steht vor der größten Saison seiner Geschichte. Noch nie hat der VfR Aalen in der 2. Bundesliga gespielt. Noch ist es nicht soweit, aber die Chancen steigen. Die Männer von der Ostalb gewannen gestern gegen die Kickers Offenbach 2:1 und profitierten von einem 2:4 des SV Sandhausen beim FC Rot Weiß Erfurt. Zu Platz 3 hat Aalen inzwischen acht Punkte Vorsprung auf Jahn Regensburg. Die Domstädter verloren das Bayernderby gegen Wacker Burghausen 0:1 und machten das Rennen um den Relegationsplatz so wieder richtig spannend. Neben Burghausen, Erfurt und Heidenheim (1:2 in Darmstadt) ist auch Aufsteiger Chemnitzer FC weiter im Rennen. Die Sachsen kamen beim spielstarken VfB Stuttgart II zu einem 1:0-Erfolg. Anton Fink schoss dabei im neunten Spiel für den CFC sein achtes Tor. Was für ein Wintereinkauf!
Am Tabellenende dürften die Würfel immer mehr gegen den FC Carl Zeiss Jena fallen. Der Effekt eines neuen Trainers scheint vorbei. Jena verlor 2012 zwar nur ein Spiel, gewann aber auch nur eins. Aus sieben Spiele gab es acht Punkte bei 4:3 Toren - und da wird gleich die neue Schwäche der Saalestädter deutlich. Man steht jetzt zwar in der Abwehr gut, aber die Zeiss-Sturmreihe ist inzwischen die harmloseste der Liga. Zu Platz 17 fehlen dem FC Carl Zeiss schon neun Punkte. Der einzige Hoffnungsschimmer: Jena hat noch zehn Spiele, der 17. Wehen Wiesbaden nur noch acht.
Regionalliga, Nord
Drei Mannschaften marscheiren vorn weg und gaben sich keine Blöße. Der Hallesche FC legte am Freitag gegen den Hamburger SV II vor, Kiel legte gestern gegen Magdeburg mit einem mühsamen 1:0 nach. Heute holte sich dann RB Leipzig die Führung zurück. Gegen Hertha BSC II reichte es aber auch nur zu einem knappen 1:0. So bleibt es spannend.
Regionalliga, West
Überraschender Punktverlust für die Sportfreunde Lotte, die bei TuS Koblenz über ein 0:0 nicht hinaus kamen. Das nutzten die jungen Fohlen und zogen nach einem 3:2 über die Reserve des 1. FC Kaiserslautern nach Punkten gleich.
Regionalliga Süd
Die Stuttgarter Kickers haben entscheidend Boden gewonnen. Die Schwaben nutzen die Patzer ihrer Konkurrenz und haben nun, zehn Spiele vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung. Am Freitag gewannen die Kickers beim direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt II 4:2. Auch Sonnenhof Großaspach ließ Federn und kam gegen den Traditionsklub Waldhof Mannheim nur zu einem 1:1. Das nutzt Wormatia Worms und hat den Anschluss an das Spitzentrio hergestellt. Wormatia gewann gegen den FC MAmmingen 1:0 - der siebte Sieg in Folge.
Was ist nur mit den Bayern los. Als es aussah, dass der Rekordmeister am Tiefpunkt der Saison angekommen ist, fand offen bar Jupp Heynckes den Schalter. Dem 7:1 gegen Hoffenheim und dem 7:0 gegen Basel folgte nun ein 6:0 bei Hertha BSC Berlin. Nun ja, Hertha war wohl kein wirklich harter Prüfstein. Und die Bayern? Für die folgen nun ein paar härtere Gegner. Schon am Mittwoch wartet Borussia Mönchengladbach zum DFB-Pokal-Halbfinale. Können die Gladbacher den Bayern ein drittes Mal ein Bein stellen?
In der Bundesliga bleiben die Bayern fünf Punkte hinter dem amtierenden Meister, denn auch Borussia Dortmund punktete dreifach. Gegen Werder Bremen sorgte Kagawa schon in der 8. Minute für das goldene Tor.
Werder Bremen (6.) bleibt trotz des 0:1 in Dortmund weiter an Bayer Leverkusen, das wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt hatte. Gegen Borussia Mönchengladbach war der Unterschied in einem Mann festzumachen: Marco Reus. Der Nationalspieler sorgte beim 2:1 für das erste Tor selbst (7.) und legte die Entscheidung für De Camargo auf (88.). Der zwischenzeitliche Ausgleich von Kießling (75.) reichte für Bayer nicht. Auch der FC Schalke 04 hält Anschluss und lauert auf einen Stolperer der davor platzierten Mannschaften. Beim 1. FC Kaiserslautern gewannen die Knappen klar 4:1.
Außer der Roten Laterne gibt es in Kaiserslautern wenig Licht. Das rettende Ufer, das da Klassenerhalt heißt, rückt in immer weitere Ferne, denn, mal von Hertha abgesehen, haben die Konkurrenten gepunktet - dreifach. Der SC Freiburg hat sich von den direkten Abstiegsplätzen befreit. Die Breisgauer gewannen bei einem desolaten Hamburger SV 3:1 und stürzten die Elbestädter in akute Abstiegsnot. Der Bundesliga-Dino aus Hamburg hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 16. Auch der FC Augsburg wird immer besser. Die Oberschwaben ließen sich auch von einem Rückstand gegen Mainz 05 nicht schocken (Allagui, 38.) und drehten die Partie durch Koo (43.) und Langkamo (51.).
2. Bundesliga
Im Aufstiegsrennen könnte morgen aus dem Spitzenquintett ein Trio werden. Ein herbe 0:4-Klatsche musste der SC Paderborn 07 gestern in Ingolstadt verdauen. Und auch der FC St. Pauli musste seine Aufstiegshoffnung erst einmal etwas zurückschrauben. Erzgebirge Aue scheint seinen frühe gefürchtete Heimstärke zurückzufinden und kam durch ein Last-Minute-Tor von Enrico Kern zu einem 2:1 über den Aufstiegsaspiranten.
Eine weitere Mannschaft hat sich im Keller etwas befreit. Der MSV Duisburg gewann das prestigeträchtige Ruhrderby gegen den VfL Bochum 2:1 und konnte so den Vorsprung zur auf Platz 16 liegenden Alemannia Aachen drei Punkte ausbauen. Die Alemannia wartet nach dem 1:3 gegen Union Berlin seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Das Kellerduell sah keinen Sieger. Karlsruhe und der FC Hansa Rostock marschierten beim 2:2 im Gleichschritt Richtung dritte Liga. Klar, ein Abgesang ist noch zu früh, aber das rettende Ufer rückt immer weiter weg.
3. Liga
Erneuter Wechsel an der Spitze. Der VfR Aalen steht vor der größten Saison seiner Geschichte. Noch nie hat der VfR Aalen in der 2. Bundesliga gespielt. Noch ist es nicht soweit, aber die Chancen steigen. Die Männer von der Ostalb gewannen gestern gegen die Kickers Offenbach 2:1 und profitierten von einem 2:4 des SV Sandhausen beim FC Rot Weiß Erfurt. Zu Platz 3 hat Aalen inzwischen acht Punkte Vorsprung auf Jahn Regensburg. Die Domstädter verloren das Bayernderby gegen Wacker Burghausen 0:1 und machten das Rennen um den Relegationsplatz so wieder richtig spannend. Neben Burghausen, Erfurt und Heidenheim (1:2 in Darmstadt) ist auch Aufsteiger Chemnitzer FC weiter im Rennen. Die Sachsen kamen beim spielstarken VfB Stuttgart II zu einem 1:0-Erfolg. Anton Fink schoss dabei im neunten Spiel für den CFC sein achtes Tor. Was für ein Wintereinkauf!
Am Tabellenende dürften die Würfel immer mehr gegen den FC Carl Zeiss Jena fallen. Der Effekt eines neuen Trainers scheint vorbei. Jena verlor 2012 zwar nur ein Spiel, gewann aber auch nur eins. Aus sieben Spiele gab es acht Punkte bei 4:3 Toren - und da wird gleich die neue Schwäche der Saalestädter deutlich. Man steht jetzt zwar in der Abwehr gut, aber die Zeiss-Sturmreihe ist inzwischen die harmloseste der Liga. Zu Platz 17 fehlen dem FC Carl Zeiss schon neun Punkte. Der einzige Hoffnungsschimmer: Jena hat noch zehn Spiele, der 17. Wehen Wiesbaden nur noch acht.
Regionalliga, Nord
Drei Mannschaften marscheiren vorn weg und gaben sich keine Blöße. Der Hallesche FC legte am Freitag gegen den Hamburger SV II vor, Kiel legte gestern gegen Magdeburg mit einem mühsamen 1:0 nach. Heute holte sich dann RB Leipzig die Führung zurück. Gegen Hertha BSC II reichte es aber auch nur zu einem knappen 1:0. So bleibt es spannend.
Regionalliga, West
Überraschender Punktverlust für die Sportfreunde Lotte, die bei TuS Koblenz über ein 0:0 nicht hinaus kamen. Das nutzten die jungen Fohlen und zogen nach einem 3:2 über die Reserve des 1. FC Kaiserslautern nach Punkten gleich.
Regionalliga Süd
Die Stuttgarter Kickers haben entscheidend Boden gewonnen. Die Schwaben nutzen die Patzer ihrer Konkurrenz und haben nun, zehn Spiele vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung. Am Freitag gewannen die Kickers beim direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt II 4:2. Auch Sonnenhof Großaspach ließ Federn und kam gegen den Traditionsklub Waldhof Mannheim nur zu einem 1:1. Das nutzt Wormatia Worms und hat den Anschluss an das Spitzentrio hergestellt. Wormatia gewann gegen den FC MAmmingen 1:0 - der siebte Sieg in Folge.
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Freitag, 17. Februar 2012
Fußball, 2. Liga: Paderborn rettet in letzter Minute einen Punkt
Der SC Paderborn 07 hat gegen Dynamo Dresden erst in allerletzter Sekunde die zweite Heinmniederlage der Saison verhindert. Paderborn ging schon in der 3. Minute durch Wemmer in Führung. Die Paderborner waren in der Folgezeit dem 2:0 nahe, bis sich Dynamo Dresden das erste Mal vor das gegnerische Tor trauten. Dedič fiel im ZWeikampf mit Mohr an der Strafraumgrenze, und Schiedsrichter Leicher verlegte den Tatort in den Strafraum. Der Gefoulte verwandelte selbst (18.) und brachte Dynamo damit ins Spiel. Fortan entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, allerdings ohne große Höhepunkte. Nach der Pause übernahmen die Ostwestfalen zunehmend die Inititive und wurden von einem Dynamo-Konter über Poté überrascht. Der Mann aus dem Benin scheiterte zwar an SCP-Keeper Kruse, aber Dedič staubte ab und stellte das Spiel auf den Kopf (80.). Paderborn machte weiter Druck, aber wie schon vor dem Rückstand waren die Angriffsbemühungen der Mannschaft von Trainer Roger Schmidt recht Einfallslos. So dauerte es bis in die letzte Minute, als die Dresdner eine Flanke nicht aus dem Strafraum bekamen und Matthew Taylor einschoss. Letztendlich geht das 2:2 in Ordnung.
Zumindest bis Morgen ist der FC St. Pauli Spitzenreiter. Die Hamburger gewannen in Duisburg 1:0. Die Mannschaft von Oliver Reck wartet nun schon seit vier Spielen auf einen Dreier und kommt den Abstiegsplätzen bedrohlich nahe.
Wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg erkämpfte der Karlsruher SC. Die Badener gewannen durch Tore von Lavrič (50.) und Iashvili (57.) 2:0 und verbesserten sich nach drei Spielen ohne Niederlage auf Platz 15.
Zumindest bis Morgen ist der FC St. Pauli Spitzenreiter. Die Hamburger gewannen in Duisburg 1:0. Die Mannschaft von Oliver Reck wartet nun schon seit vier Spielen auf einen Dreier und kommt den Abstiegsplätzen bedrohlich nahe.
Wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg erkämpfte der Karlsruher SC. Die Badener gewannen durch Tore von Lavrič (50.) und Iashvili (57.) 2:0 und verbesserten sich nach drei Spielen ohne Niederlage auf Platz 15.
Freitag, 21. Oktober 2011
Fortuna Düsseldorf übernimmt zunächst 2. Liga-Spitze
Fortuna Düsseldorf hat zum Auftakt des 12. Spieltages vorgelegt. Die Männer von Rhein haben gegen den FC Hansa Rostock 2:0 gewonnen, der sechste Heimsieg im sechsten Heimspiel. Langeneke (27./Strafstoß) und Rösler (54.) sorgten mit ihren Treffen für die vorübergehende Tabellenführung. Die könnte sich morgen die Greuther Fürth zurückholen. Die Franken spielen bei Energie Cottbus.
Bereits das vierte Spiel in Folge wartet der TSV 1860 München auf einen Sieg und ist damit endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen. Gegen den SC Paderborn kamen die löwen nach drei Niederlagen immerhin mal wieder zu einem Punkt. Volland bracht München in Führung (37,), Mohr sorgte kurz vor dem Ende für den Ausgleich (83.). Die Paderborner bleiben als Fünfter in der Spitzengruppe!
Der Karlsruher SC und der VfL Bochum trennten sich 0:0.
Bereits das vierte Spiel in Folge wartet der TSV 1860 München auf einen Sieg und ist damit endgültig im Niemandsland der Tabelle angekommen. Gegen den SC Paderborn kamen die löwen nach drei Niederlagen immerhin mal wieder zu einem Punkt. Volland bracht München in Führung (37,), Mohr sorgte kurz vor dem Ende für den Ausgleich (83.). Die Paderborner bleiben als Fünfter in der Spitzengruppe!
Der Karlsruher SC und der VfL Bochum trennten sich 0:0.
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