Im Fokus des Auftakts der Rückrunde in der 2. Liga stand das Kellerderby zwischen Dynamo Dresden und dem MSV Duisburg. Dynamo hatte in der Winterpause ordentlich am Personalkarussel gedreht. Als Trainer kam Peter Pacult, der in Dresden schon mal Erfolg hette. Dazu lieh man Denis Streker aus, der in der Hinrunde immerhin viermal für die TSG 1899 Hoffenheim in der 1. Bundesliga gegen den Ball trat. Außerdem liefen Dennis Kempe (Paderborn) und Tobias Müller aus dem Dynamo-Nachwuchs auf. Gebracht haben diese personellen Veränderungen erst einmal wenig, denn das 0:0 nutzt dem MSV Duisburg mehr und war auch noch hochverdient für die Zebras.
Auch der SV Sandhausen hat in dieser Saison schon einmal den Trainer gewechselt und zeigt ebenfalls, dass dies nicht immer Früchte tragen muss. Die Drei Neuzugängen Olajengbesi, Mäkelä und Yun konnten den Ausfall einer halben Stammmannschaft nicht kompensieren und gingen die Sandhausener beim 1. FC Union Berlin folgerichtig 1:3 unter.
Das vierte Team vom Tabellenende, der VfL Bochum, kam zwar auch zu keinem Dreier, aber mit dem 2:2 in Aalen konnten die Männer von der Ruhr wohl ganz gut leben, obwohl bei einer zweimaligen Führung sogar mehr drin war.
Morgen empfängt der 1. FC Köln den FC Erzgebirge Aue und der SC Paderborn 07 prüft, wie Spitzenreiter Eintracht Braunschweig aus der Winterpause gekommen ist.
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Freitag, 1. Februar 2013
Montag, 10. Dezember 2012
2. Bundesliga, u. a. Dynamo Dresden: Erfolg hat eine kurze Halbwertzeit
Was sich schon einige Zeit abzeichnete, fand nun statt. Aufstiegsheld und Erfolgstrainer Ralf Loose war nicht mehr zu halten.
Die Entscheidung der sportlichen Leitung kommt alles andere als überraschend, denn zu selten konnte Dynamo überzeugen. Besonders für Dedič haben die Sachsen keinen Ersatz gefunden, weshalb Loose auf ein 4-2-3-1 umstellte, was in der Vorbereitung noch ganz gut funktionierte, aber sich in der Liga als wirkungslos erwies. Die Gegner stellten die einsame Spitze Poté einfach zu und übrig blieb Harmlosigkeit. Da auch die Abwehr regelmäßig neben sich stand, allen voran der im letzten Jahr noch so starke Brégerie, dazu sich Loose selbst Probleme schaffte, als er den letzte Saison überragenden Fiél zeitweise auf der Tribüne verbannte und das im Sommer zusammengekaufte Sammelsurium an sicherlich durchaus ambitionierten Spielern keine Mannschaft wurde, ist am Ende zum Sturz auf Platz 16 folgerichtig.
Keine Frage dabei: Ralf Loose dürfte nur das Bauernopfer sein. Immerhin leistet sich Dynamo einen Sportdirektor und die Frage wird sein, was eigentlich Steffen Menze in der Sommerpause alles falsch gemacht hat. Ob er für den Job des Sportdirektors der Richtige ist, wird sich in der Winterpause zeigen. Denn schnell muss bei Dynamo korrigiert werden. Es geht nicht nur darum, einen Trainer zu finden, sondern auch eine Mannschaft zu bilden, denn das ist Ralf Loose in den letzten knapp 6 Monaten nicht gelungen. Wahrscheinlich wird man auch im Kader aufräumen müssen, es wird wohl auch Neueinkäufe geben müssen, um die Saison nicht im Fiasko enden zu lassen.
Der VfL Bochum, der in Dresden einen rauschenden 3:0-Erfolg feierte, hat sich erst einmal über den Strich gekämpft. Die Bochumer sollten sich aber nicht zu sehr freuen. Das Spiel in Dresden dürfte kaum als Maßstab reichen. Die Dresdner, die gut begannen, brachen nach dem 0:2 völlig auseinander und waren nicht wirklich in der Lage, Bochum ernsthaft zu gefährden. Auch in Überzahl war Dynamo wie meist in dieser Saison harmlos.
Ein anderes Team aus Sachsen hat dagegen gestern ein wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Erzgebirge Aue zeigte, dass man im Erzgebirge an schwierige Böden gewöhnt ist und fertigte den FC St. Pauli mit 3:0 ab. Für die Veilchen war es der zweite Auswärtssieg in Folge. Wenn jetzt noch die alte Heimstärke zurück käme, müsste Aue wohl nicht mehr um den Klassenerhalt zittern.
Auch der MSV Duisburg hat im Abstiegskampf Boden gut gemacht. Die Zebras gewannen in Aalen 1:0. Der Aufsteiger war zwar über weite Strecken das bessere Team, das Tor schoss dann aber der MSV. Fußball kann grausam sein, zumal sich die Aalener auch vom Schiedsrichter nicht gerade bevorzugt sahen.
Der der Tabellenspitze entfernen sich Eintracht Braunschweig und Hertha BSC Berlin immer weiter von der Konkurrenz. Während die Niedersachsen den Rückrundenauftakt erst heute in Köln bestreiten, rückten die Berliner zumindest bis heute Abend bis auf einen Punkt heran. In Paderborn mussten die Berliner aber alles Aufbieten, um knapp 1:0 zu gewinnen. Der 1. FC Kaiserslautern und Energie Cottbus ließen dagegen weiter abreißen. Die "Roten Teufel" verloren bei Union Berlin 0:2. Die Männer von der Wuhlheide sind nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen und finden sich auf Platz fünf wieder. Union in der 1. Bundesliga? So unwahrscheinlich scheint das gar nicht zu sein, zumal auch Energie Cottbus gegen den FC Ingolstadt 04 über ein 1:1 nicht hinaus kam.
Nochmal zurück zum Tabellenende. Sandhausen verlor 1:3 in Frankfurt, Regensburg verpasste am Sonntag mit einem 1:1 gegen 1860 München den Sprung auf Platz 16.
Apropos Löwen. Die 60er rutschen immer tiefer ins Niemandsland der Tabelle.
Die Entscheidung der sportlichen Leitung kommt alles andere als überraschend, denn zu selten konnte Dynamo überzeugen. Besonders für Dedič haben die Sachsen keinen Ersatz gefunden, weshalb Loose auf ein 4-2-3-1 umstellte, was in der Vorbereitung noch ganz gut funktionierte, aber sich in der Liga als wirkungslos erwies. Die Gegner stellten die einsame Spitze Poté einfach zu und übrig blieb Harmlosigkeit. Da auch die Abwehr regelmäßig neben sich stand, allen voran der im letzten Jahr noch so starke Brégerie, dazu sich Loose selbst Probleme schaffte, als er den letzte Saison überragenden Fiél zeitweise auf der Tribüne verbannte und das im Sommer zusammengekaufte Sammelsurium an sicherlich durchaus ambitionierten Spielern keine Mannschaft wurde, ist am Ende zum Sturz auf Platz 16 folgerichtig.
Keine Frage dabei: Ralf Loose dürfte nur das Bauernopfer sein. Immerhin leistet sich Dynamo einen Sportdirektor und die Frage wird sein, was eigentlich Steffen Menze in der Sommerpause alles falsch gemacht hat. Ob er für den Job des Sportdirektors der Richtige ist, wird sich in der Winterpause zeigen. Denn schnell muss bei Dynamo korrigiert werden. Es geht nicht nur darum, einen Trainer zu finden, sondern auch eine Mannschaft zu bilden, denn das ist Ralf Loose in den letzten knapp 6 Monaten nicht gelungen. Wahrscheinlich wird man auch im Kader aufräumen müssen, es wird wohl auch Neueinkäufe geben müssen, um die Saison nicht im Fiasko enden zu lassen.
Der VfL Bochum, der in Dresden einen rauschenden 3:0-Erfolg feierte, hat sich erst einmal über den Strich gekämpft. Die Bochumer sollten sich aber nicht zu sehr freuen. Das Spiel in Dresden dürfte kaum als Maßstab reichen. Die Dresdner, die gut begannen, brachen nach dem 0:2 völlig auseinander und waren nicht wirklich in der Lage, Bochum ernsthaft zu gefährden. Auch in Überzahl war Dynamo wie meist in dieser Saison harmlos.
Ein anderes Team aus Sachsen hat dagegen gestern ein wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Erzgebirge Aue zeigte, dass man im Erzgebirge an schwierige Böden gewöhnt ist und fertigte den FC St. Pauli mit 3:0 ab. Für die Veilchen war es der zweite Auswärtssieg in Folge. Wenn jetzt noch die alte Heimstärke zurück käme, müsste Aue wohl nicht mehr um den Klassenerhalt zittern.
Auch der MSV Duisburg hat im Abstiegskampf Boden gut gemacht. Die Zebras gewannen in Aalen 1:0. Der Aufsteiger war zwar über weite Strecken das bessere Team, das Tor schoss dann aber der MSV. Fußball kann grausam sein, zumal sich die Aalener auch vom Schiedsrichter nicht gerade bevorzugt sahen.
Der der Tabellenspitze entfernen sich Eintracht Braunschweig und Hertha BSC Berlin immer weiter von der Konkurrenz. Während die Niedersachsen den Rückrundenauftakt erst heute in Köln bestreiten, rückten die Berliner zumindest bis heute Abend bis auf einen Punkt heran. In Paderborn mussten die Berliner aber alles Aufbieten, um knapp 1:0 zu gewinnen. Der 1. FC Kaiserslautern und Energie Cottbus ließen dagegen weiter abreißen. Die "Roten Teufel" verloren bei Union Berlin 0:2. Die Männer von der Wuhlheide sind nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen und finden sich auf Platz fünf wieder. Union in der 1. Bundesliga? So unwahrscheinlich scheint das gar nicht zu sein, zumal auch Energie Cottbus gegen den FC Ingolstadt 04 über ein 1:1 nicht hinaus kam.
Nochmal zurück zum Tabellenende. Sandhausen verlor 1:3 in Frankfurt, Regensburg verpasste am Sonntag mit einem 1:1 gegen 1860 München den Sprung auf Platz 16.
Apropos Löwen. Die 60er rutschen immer tiefer ins Niemandsland der Tabelle.
Samstag, 1. September 2012
Fußball, 2. Bundesliga: Braunschweig weiter mit weißer Weste
Eintracht Braunschweig bleibt auch nach dem 4. Spieltag der 2. Bundesliga. Beim VfR Aalen kamen die Braunschweiger zu einem klaren 3:0. Der Aufsteiger aus dem Süden hat nun eine interessante Bilanz: 2 Heimspiele - 2 Niederlagen, 2 Auswärtsspiele - 2 Siege.
Den ersten Heimsieg landete der FC St. Pauli. Die Hamburger gewannen gegen den SV Sandhausen 2:1. Für die Mannschaft von Gerd Dais war es die erste Saison-Niederlage.
Keine Besserung brachte der Trainerwechsel beim MSV Duisburg. Unter Interimstrainer Ivica Grlic gingen die Zebras beim TSV 1860 München mit 0:4 unter. Die Löwen bleiben dagegen weiter ungeschlagen. Diesen Nimbus verteidigten auch der 1. FC Kaiserslautern (3:1 in Dresden) und Energie Cottbus (1:0 in Köln).
Der 1. FC Köln wartet weiter au den ersten Sieg und steht mit einem Punkt auf Platz 17. Holger Stanislawski hat noch viel Arbeit vor sich, wenn man ihn lässt.
Den ersten Heimsieg landete der FC St. Pauli. Die Hamburger gewannen gegen den SV Sandhausen 2:1. Für die Mannschaft von Gerd Dais war es die erste Saison-Niederlage.
Keine Besserung brachte der Trainerwechsel beim MSV Duisburg. Unter Interimstrainer Ivica Grlic gingen die Zebras beim TSV 1860 München mit 0:4 unter. Die Löwen bleiben dagegen weiter ungeschlagen. Diesen Nimbus verteidigten auch der 1. FC Kaiserslautern (3:1 in Dresden) und Energie Cottbus (1:0 in Köln).
Der 1. FC Köln wartet weiter au den ersten Sieg und steht mit einem Punkt auf Platz 17. Holger Stanislawski hat noch viel Arbeit vor sich, wenn man ihn lässt.
Sonntag, 26. August 2012
Fußball, 2. Bundesliga: Duisburg kehrt mit eisernem Besen
Ich bin mir nicht so ganz sicher, was die Verantwortlichen des MSV Duiburg in dieser Saison so erwartet haben, aber offensichtlich soll es mehr sein, als in der letzten Saison. Das allerdings soll offenbar mit einem sagen wir mal kaum Zweitliga-Kader erreicht werden. Der Auftakt der Duisburger passte so auch zum Kader: drei Spiele - drei Niederlagen, zuletzt am Samstag mit 1:3 gegen Dynamo Dresden. Erneut mit einer desolaten Leistung. Leittragender ist Bisher-Trainer Oliver Reck, in dem die Veranstwortlichen den Schuldigen für die Misere ausgemacht haben. Ich glaube nicht, das damit das Problem gelöst ist. Der Nachfolger von Oliver Reck kann einem jetzt schon Leid tun, denn viel Geduld scheint man in Duisburg nicht zu haben. Wie auch. Es steht die 2. Bundesliga auf dem Spiel und der Klassenerhalt wird eine verdammt schwere Aufgabe.
Letztes Jahr war Eintracht Braunschweig Aufsteiger und bot schon da eine sehr reife Saison. Nach drei Spielen in der neuen Spielzeit haben die Niedersachsen als einzige Mannschaft noch keinen Punktverlust zu verzeichnen. Gegen Paderborn 07 war es aber eine harte Nummer, denn die Ostwestfalen gingen im Eintrachtstadion erst einmal in Führung (Yilmaz, 34.). Nach der Pause drehten Dogan (62.) und Kruppke (67.) die Partie und sicherten der Eintracht die Tabellenführung.
Immerhin zum ersten Saisonsieg kam die Hertha. Überzeugend sieht zwar anders aus, aber immerhin gab es gegen Aufsteiger Jahn Regensburg ein Zitter-2:1.
Die anderen beiden Aufsteiger bleiben vorn dabei! Der SV Sandhausen bleibt sogar ungeschlagen und kam am 3. Spieltag nach zwei Remis gegen den weiterhin sieglosen 1. FC Union Berlin zu einem 2;0-Erfolg. Union hatte zwar über weite Strecken mehr vom Spiel, vergaß aber auch Torgefahr zu produzieren.
Der VfR Aalen kam schon zum zweiten Auswärtssieg. Der Aufstiger gewann in Bochum 1:0. Ein überraschender Sieg, der aber nicht unverdient war, nachdem die Bochumer nach einer Stunde immer mehr abbauten. Kampl sorgte dann für den Sieg der Süddeutschen (85.).
Ergebnisse und Tabelle
Letztes Jahr war Eintracht Braunschweig Aufsteiger und bot schon da eine sehr reife Saison. Nach drei Spielen in der neuen Spielzeit haben die Niedersachsen als einzige Mannschaft noch keinen Punktverlust zu verzeichnen. Gegen Paderborn 07 war es aber eine harte Nummer, denn die Ostwestfalen gingen im Eintrachtstadion erst einmal in Führung (Yilmaz, 34.). Nach der Pause drehten Dogan (62.) und Kruppke (67.) die Partie und sicherten der Eintracht die Tabellenführung.
Immerhin zum ersten Saisonsieg kam die Hertha. Überzeugend sieht zwar anders aus, aber immerhin gab es gegen Aufsteiger Jahn Regensburg ein Zitter-2:1.
Die anderen beiden Aufsteiger bleiben vorn dabei! Der SV Sandhausen bleibt sogar ungeschlagen und kam am 3. Spieltag nach zwei Remis gegen den weiterhin sieglosen 1. FC Union Berlin zu einem 2;0-Erfolg. Union hatte zwar über weite Strecken mehr vom Spiel, vergaß aber auch Torgefahr zu produzieren.
Der VfR Aalen kam schon zum zweiten Auswärtssieg. Der Aufstiger gewann in Bochum 1:0. Ein überraschender Sieg, der aber nicht unverdient war, nachdem die Bochumer nach einer Stunde immer mehr abbauten. Kampl sorgte dann für den Sieg der Süddeutschen (85.).
Ergebnisse und Tabelle
Sonntag, 18. März 2012
Fußball, Starke Bayern 20:1 Tore aus drei Spielen
Bundesliga
Was ist nur mit den Bayern los. Als es aussah, dass der Rekordmeister am Tiefpunkt der Saison angekommen ist, fand offen bar Jupp Heynckes den Schalter. Dem 7:1 gegen Hoffenheim und dem 7:0 gegen Basel folgte nun ein 6:0 bei Hertha BSC Berlin. Nun ja, Hertha war wohl kein wirklich harter Prüfstein. Und die Bayern? Für die folgen nun ein paar härtere Gegner. Schon am Mittwoch wartet Borussia Mönchengladbach zum DFB-Pokal-Halbfinale. Können die Gladbacher den Bayern ein drittes Mal ein Bein stellen?
In der Bundesliga bleiben die Bayern fünf Punkte hinter dem amtierenden Meister, denn auch Borussia Dortmund punktete dreifach. Gegen Werder Bremen sorgte Kagawa schon in der 8. Minute für das goldene Tor.
Werder Bremen (6.) bleibt trotz des 0:1 in Dortmund weiter an Bayer Leverkusen, das wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt hatte. Gegen Borussia Mönchengladbach war der Unterschied in einem Mann festzumachen: Marco Reus. Der Nationalspieler sorgte beim 2:1 für das erste Tor selbst (7.) und legte die Entscheidung für De Camargo auf (88.). Der zwischenzeitliche Ausgleich von Kießling (75.) reichte für Bayer nicht. Auch der FC Schalke 04 hält Anschluss und lauert auf einen Stolperer der davor platzierten Mannschaften. Beim 1. FC Kaiserslautern gewannen die Knappen klar 4:1.
Außer der Roten Laterne gibt es in Kaiserslautern wenig Licht. Das rettende Ufer, das da Klassenerhalt heißt, rückt in immer weitere Ferne, denn, mal von Hertha abgesehen, haben die Konkurrenten gepunktet - dreifach. Der SC Freiburg hat sich von den direkten Abstiegsplätzen befreit. Die Breisgauer gewannen bei einem desolaten Hamburger SV 3:1 und stürzten die Elbestädter in akute Abstiegsnot. Der Bundesliga-Dino aus Hamburg hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 16. Auch der FC Augsburg wird immer besser. Die Oberschwaben ließen sich auch von einem Rückstand gegen Mainz 05 nicht schocken (Allagui, 38.) und drehten die Partie durch Koo (43.) und Langkamo (51.).
2. Bundesliga
Im Aufstiegsrennen könnte morgen aus dem Spitzenquintett ein Trio werden. Ein herbe 0:4-Klatsche musste der SC Paderborn 07 gestern in Ingolstadt verdauen. Und auch der FC St. Pauli musste seine Aufstiegshoffnung erst einmal etwas zurückschrauben. Erzgebirge Aue scheint seinen frühe gefürchtete Heimstärke zurückzufinden und kam durch ein Last-Minute-Tor von Enrico Kern zu einem 2:1 über den Aufstiegsaspiranten.
Eine weitere Mannschaft hat sich im Keller etwas befreit. Der MSV Duisburg gewann das prestigeträchtige Ruhrderby gegen den VfL Bochum 2:1 und konnte so den Vorsprung zur auf Platz 16 liegenden Alemannia Aachen drei Punkte ausbauen. Die Alemannia wartet nach dem 1:3 gegen Union Berlin seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Das Kellerduell sah keinen Sieger. Karlsruhe und der FC Hansa Rostock marschierten beim 2:2 im Gleichschritt Richtung dritte Liga. Klar, ein Abgesang ist noch zu früh, aber das rettende Ufer rückt immer weiter weg.
3. Liga
Erneuter Wechsel an der Spitze. Der VfR Aalen steht vor der größten Saison seiner Geschichte. Noch nie hat der VfR Aalen in der 2. Bundesliga gespielt. Noch ist es nicht soweit, aber die Chancen steigen. Die Männer von der Ostalb gewannen gestern gegen die Kickers Offenbach 2:1 und profitierten von einem 2:4 des SV Sandhausen beim FC Rot Weiß Erfurt. Zu Platz 3 hat Aalen inzwischen acht Punkte Vorsprung auf Jahn Regensburg. Die Domstädter verloren das Bayernderby gegen Wacker Burghausen 0:1 und machten das Rennen um den Relegationsplatz so wieder richtig spannend. Neben Burghausen, Erfurt und Heidenheim (1:2 in Darmstadt) ist auch Aufsteiger Chemnitzer FC weiter im Rennen. Die Sachsen kamen beim spielstarken VfB Stuttgart II zu einem 1:0-Erfolg. Anton Fink schoss dabei im neunten Spiel für den CFC sein achtes Tor. Was für ein Wintereinkauf!
Am Tabellenende dürften die Würfel immer mehr gegen den FC Carl Zeiss Jena fallen. Der Effekt eines neuen Trainers scheint vorbei. Jena verlor 2012 zwar nur ein Spiel, gewann aber auch nur eins. Aus sieben Spiele gab es acht Punkte bei 4:3 Toren - und da wird gleich die neue Schwäche der Saalestädter deutlich. Man steht jetzt zwar in der Abwehr gut, aber die Zeiss-Sturmreihe ist inzwischen die harmloseste der Liga. Zu Platz 17 fehlen dem FC Carl Zeiss schon neun Punkte. Der einzige Hoffnungsschimmer: Jena hat noch zehn Spiele, der 17. Wehen Wiesbaden nur noch acht.
Regionalliga, Nord
Drei Mannschaften marscheiren vorn weg und gaben sich keine Blöße. Der Hallesche FC legte am Freitag gegen den Hamburger SV II vor, Kiel legte gestern gegen Magdeburg mit einem mühsamen 1:0 nach. Heute holte sich dann RB Leipzig die Führung zurück. Gegen Hertha BSC II reichte es aber auch nur zu einem knappen 1:0. So bleibt es spannend.
Regionalliga, West
Überraschender Punktverlust für die Sportfreunde Lotte, die bei TuS Koblenz über ein 0:0 nicht hinaus kamen. Das nutzten die jungen Fohlen und zogen nach einem 3:2 über die Reserve des 1. FC Kaiserslautern nach Punkten gleich.
Regionalliga Süd
Die Stuttgarter Kickers haben entscheidend Boden gewonnen. Die Schwaben nutzen die Patzer ihrer Konkurrenz und haben nun, zehn Spiele vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung. Am Freitag gewannen die Kickers beim direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt II 4:2. Auch Sonnenhof Großaspach ließ Federn und kam gegen den Traditionsklub Waldhof Mannheim nur zu einem 1:1. Das nutzt Wormatia Worms und hat den Anschluss an das Spitzentrio hergestellt. Wormatia gewann gegen den FC MAmmingen 1:0 - der siebte Sieg in Folge.
Was ist nur mit den Bayern los. Als es aussah, dass der Rekordmeister am Tiefpunkt der Saison angekommen ist, fand offen bar Jupp Heynckes den Schalter. Dem 7:1 gegen Hoffenheim und dem 7:0 gegen Basel folgte nun ein 6:0 bei Hertha BSC Berlin. Nun ja, Hertha war wohl kein wirklich harter Prüfstein. Und die Bayern? Für die folgen nun ein paar härtere Gegner. Schon am Mittwoch wartet Borussia Mönchengladbach zum DFB-Pokal-Halbfinale. Können die Gladbacher den Bayern ein drittes Mal ein Bein stellen?
In der Bundesliga bleiben die Bayern fünf Punkte hinter dem amtierenden Meister, denn auch Borussia Dortmund punktete dreifach. Gegen Werder Bremen sorgte Kagawa schon in der 8. Minute für das goldene Tor.
Werder Bremen (6.) bleibt trotz des 0:1 in Dortmund weiter an Bayer Leverkusen, das wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt hatte. Gegen Borussia Mönchengladbach war der Unterschied in einem Mann festzumachen: Marco Reus. Der Nationalspieler sorgte beim 2:1 für das erste Tor selbst (7.) und legte die Entscheidung für De Camargo auf (88.). Der zwischenzeitliche Ausgleich von Kießling (75.) reichte für Bayer nicht. Auch der FC Schalke 04 hält Anschluss und lauert auf einen Stolperer der davor platzierten Mannschaften. Beim 1. FC Kaiserslautern gewannen die Knappen klar 4:1.
Außer der Roten Laterne gibt es in Kaiserslautern wenig Licht. Das rettende Ufer, das da Klassenerhalt heißt, rückt in immer weitere Ferne, denn, mal von Hertha abgesehen, haben die Konkurrenten gepunktet - dreifach. Der SC Freiburg hat sich von den direkten Abstiegsplätzen befreit. Die Breisgauer gewannen bei einem desolaten Hamburger SV 3:1 und stürzten die Elbestädter in akute Abstiegsnot. Der Bundesliga-Dino aus Hamburg hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz 16. Auch der FC Augsburg wird immer besser. Die Oberschwaben ließen sich auch von einem Rückstand gegen Mainz 05 nicht schocken (Allagui, 38.) und drehten die Partie durch Koo (43.) und Langkamo (51.).
2. Bundesliga
Im Aufstiegsrennen könnte morgen aus dem Spitzenquintett ein Trio werden. Ein herbe 0:4-Klatsche musste der SC Paderborn 07 gestern in Ingolstadt verdauen. Und auch der FC St. Pauli musste seine Aufstiegshoffnung erst einmal etwas zurückschrauben. Erzgebirge Aue scheint seinen frühe gefürchtete Heimstärke zurückzufinden und kam durch ein Last-Minute-Tor von Enrico Kern zu einem 2:1 über den Aufstiegsaspiranten.
Eine weitere Mannschaft hat sich im Keller etwas befreit. Der MSV Duisburg gewann das prestigeträchtige Ruhrderby gegen den VfL Bochum 2:1 und konnte so den Vorsprung zur auf Platz 16 liegenden Alemannia Aachen drei Punkte ausbauen. Die Alemannia wartet nach dem 1:3 gegen Union Berlin seit sechs Spielen auf einen Sieg.
Das Kellerduell sah keinen Sieger. Karlsruhe und der FC Hansa Rostock marschierten beim 2:2 im Gleichschritt Richtung dritte Liga. Klar, ein Abgesang ist noch zu früh, aber das rettende Ufer rückt immer weiter weg.
3. Liga
Erneuter Wechsel an der Spitze. Der VfR Aalen steht vor der größten Saison seiner Geschichte. Noch nie hat der VfR Aalen in der 2. Bundesliga gespielt. Noch ist es nicht soweit, aber die Chancen steigen. Die Männer von der Ostalb gewannen gestern gegen die Kickers Offenbach 2:1 und profitierten von einem 2:4 des SV Sandhausen beim FC Rot Weiß Erfurt. Zu Platz 3 hat Aalen inzwischen acht Punkte Vorsprung auf Jahn Regensburg. Die Domstädter verloren das Bayernderby gegen Wacker Burghausen 0:1 und machten das Rennen um den Relegationsplatz so wieder richtig spannend. Neben Burghausen, Erfurt und Heidenheim (1:2 in Darmstadt) ist auch Aufsteiger Chemnitzer FC weiter im Rennen. Die Sachsen kamen beim spielstarken VfB Stuttgart II zu einem 1:0-Erfolg. Anton Fink schoss dabei im neunten Spiel für den CFC sein achtes Tor. Was für ein Wintereinkauf!
Am Tabellenende dürften die Würfel immer mehr gegen den FC Carl Zeiss Jena fallen. Der Effekt eines neuen Trainers scheint vorbei. Jena verlor 2012 zwar nur ein Spiel, gewann aber auch nur eins. Aus sieben Spiele gab es acht Punkte bei 4:3 Toren - und da wird gleich die neue Schwäche der Saalestädter deutlich. Man steht jetzt zwar in der Abwehr gut, aber die Zeiss-Sturmreihe ist inzwischen die harmloseste der Liga. Zu Platz 17 fehlen dem FC Carl Zeiss schon neun Punkte. Der einzige Hoffnungsschimmer: Jena hat noch zehn Spiele, der 17. Wehen Wiesbaden nur noch acht.
Regionalliga, Nord
Drei Mannschaften marscheiren vorn weg und gaben sich keine Blöße. Der Hallesche FC legte am Freitag gegen den Hamburger SV II vor, Kiel legte gestern gegen Magdeburg mit einem mühsamen 1:0 nach. Heute holte sich dann RB Leipzig die Führung zurück. Gegen Hertha BSC II reichte es aber auch nur zu einem knappen 1:0. So bleibt es spannend.
Regionalliga, West
Überraschender Punktverlust für die Sportfreunde Lotte, die bei TuS Koblenz über ein 0:0 nicht hinaus kamen. Das nutzten die jungen Fohlen und zogen nach einem 3:2 über die Reserve des 1. FC Kaiserslautern nach Punkten gleich.
Regionalliga Süd
Die Stuttgarter Kickers haben entscheidend Boden gewonnen. Die Schwaben nutzen die Patzer ihrer Konkurrenz und haben nun, zehn Spiele vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung. Am Freitag gewannen die Kickers beim direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt II 4:2. Auch Sonnenhof Großaspach ließ Federn und kam gegen den Traditionsklub Waldhof Mannheim nur zu einem 1:1. Das nutzt Wormatia Worms und hat den Anschluss an das Spitzentrio hergestellt. Wormatia gewann gegen den FC MAmmingen 1:0 - der siebte Sieg in Folge.
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SC Paderborn 07
Freitag, 25. November 2011
2. Bundesliga: Duisburg mit glücklichem Sieg in Aue
Erzgebirge Aue hat gegen den MSV Duisburg 1:2 verloren. Die Veilchen aus dem Erzgebirge kamen vor 8.000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion schwer ins Spiel. Nach zehn Minuten übernahmen die Platzherren dann aber die Initiative, mussten aber durch einen Konter das 0:1 von Brosinski (14.) hinnehmen. Aue wirkte nicht geschockt und suchte sofort nach der Antwort. Die kam in der 21. Minute als Wiedwald einen Kopfball von König nicht festhalten konnte und Höfler am schnellsten schaltete. Danach entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit einigen kniffligen Situationen in den Strafräumen. Die Punkteteilung zur Pause ging in Ordnung. Nach der Pause ließ das Niveau der Partie deutlich nach. Es gab unglaublich viele Spielunterbrechungen, Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Aue bemühte sich zwar, fand aber kein geeignetes Mittel gegen die Defensive des MSV. So hatten die Zebras die beste Chance, als der eingewechslete Exslager aus zehn Metern frei zum Schuss kam und Männel glänzend parierte. Alles sah nach einem Remis aus, als ein weiter Ball der Duisburger von Männel kurz vor dem Strafraum verpasst wurde und Exslager den Ball im leeren Tor unterbringen konnte (90.+1.). Für Aue war es schon die vierte Heimpleite der Saison, Duisburg freut sich über den ersten Dreier in fremden Gefilden.
Der FC Frankfurt wartet nun schon seit sechs Spielen auf einen Sieg. Die Hessen kamen aber gegen den SC Paderborn immerhin zu einem Punkt. Die Ostwestfalen gingen schnell in Führung (Proschwitz, 6.) und hatten in der ersten Halbzeit in einer mäßigen Partie kaum Probleme mit den Platzherren. Nach der Pause kam dann etwas Überraschend der Ausgleich durch Cinaz (49.). Das Spiel blieb auf bescheidenem Niveau und so musste ein katastrophaler Fehlpass von Guie.Mien her, um die Frankfurter in Führung zu bringen (Chrisantus, 72.). Der Jubel der nur 2.800 Zuschauer endete aber jäh, als Proschwitz den Paderbornern mit dem 2:2 wenigstens einen Punkt sicherte (74.)
Ein bisschen mehr war das in Rostock los. Union Berlin war zu Gast und 14.000 Fans wollten das sehen. Die Sicherheitskontrollen wurden nach den Ereignissen gegen den FC St. Pauli am letzten Wochenende verschärft, was der Atmosphäre gut tat. Einige Union-Fans hatten allerdings trotzdem ein bisschen Pyrotechnik ins Stadion gebracht. Auf dem Rasen boten die beiden Ostteams in der ersten Halbzeit eine erbärmliche Partie. Zum Wiederanpfiff zündeten dann die Union-Fans ihr Feuerwerk, was sich auf die Mannschaft übertrug. Pfertzel (49.), Quiring (54.) und Mosquera (59.) entschieden die Partie innerhalb von 10 Minuten. Jänickes Anschlusstreffer (63.) beantwortete Mosquera sofort mit dem 1:4 (68.). Die Rostock versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen und verkürzten wieder auf 2:4 (Albrecht, 74.). Mehr gelang Hansa aber nicht. Zoundi schloss in der Nachspielzeit noch einen Union-Konter zum 2:5 ab (90.+2.). Hansa Rostock hat aus den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte geholt, Union ist nach drei Spielen ohne Niederlage auf Platz 6 gerückt.
Der FC Frankfurt wartet nun schon seit sechs Spielen auf einen Sieg. Die Hessen kamen aber gegen den SC Paderborn immerhin zu einem Punkt. Die Ostwestfalen gingen schnell in Führung (Proschwitz, 6.) und hatten in der ersten Halbzeit in einer mäßigen Partie kaum Probleme mit den Platzherren. Nach der Pause kam dann etwas Überraschend der Ausgleich durch Cinaz (49.). Das Spiel blieb auf bescheidenem Niveau und so musste ein katastrophaler Fehlpass von Guie.Mien her, um die Frankfurter in Führung zu bringen (Chrisantus, 72.). Der Jubel der nur 2.800 Zuschauer endete aber jäh, als Proschwitz den Paderbornern mit dem 2:2 wenigstens einen Punkt sicherte (74.)
Ein bisschen mehr war das in Rostock los. Union Berlin war zu Gast und 14.000 Fans wollten das sehen. Die Sicherheitskontrollen wurden nach den Ereignissen gegen den FC St. Pauli am letzten Wochenende verschärft, was der Atmosphäre gut tat. Einige Union-Fans hatten allerdings trotzdem ein bisschen Pyrotechnik ins Stadion gebracht. Auf dem Rasen boten die beiden Ostteams in der ersten Halbzeit eine erbärmliche Partie. Zum Wiederanpfiff zündeten dann die Union-Fans ihr Feuerwerk, was sich auf die Mannschaft übertrug. Pfertzel (49.), Quiring (54.) und Mosquera (59.) entschieden die Partie innerhalb von 10 Minuten. Jänickes Anschlusstreffer (63.) beantwortete Mosquera sofort mit dem 1:4 (68.). Die Rostock versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen und verkürzten wieder auf 2:4 (Albrecht, 74.). Mehr gelang Hansa aber nicht. Zoundi schloss in der Nachspielzeit noch einen Union-Konter zum 2:5 ab (90.+2.). Hansa Rostock hat aus den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte geholt, Union ist nach drei Spielen ohne Niederlage auf Platz 6 gerückt.
Freitag, 18. November 2011
2. Bundesliga. Duisburg mit überzeugendem Sieg
In Oliver Recks erstem Spiel als Cheftrainer kam der MSV Duisburg zu einem überzeugenden 3:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig. Die Partie begann mit einer unglücklichen Aktion der Braunschweiger, bei der ein Querschläger direkt auf dem Kopf von Brosinski landete, der eigentlich gar nicht aktiv eingriff und trotzdem das frühe 1:0 erzielte (11.). In der Folgezeit gelagten die Duisburger zu immer größere Sicherheit, während die Braunschweiger in der Defensive inklusive ihres sehr unsicheren Torhüters Davari immer wieder von einer Verlegenheit in die andere wankten. Folgerichtig erzielte erneut der überragende Brosinski das 2:0 (32.). Nach der Pause kamen die Braunschweiger, die offensiv in der ersten Halbzeit kaum stattfanden, mit mehr Zug zum Tor aus der Kabine. Der bisherige Alleinunterhalter im Sturm, Kumbela, bekam Unterstützung von Kruppke. So bekam der Debütant im Duisburger Tor, Wiedwald, mehrere Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Aber auch der MSV bleib gefährlich. Mit zunehmender Zeit stellten sich die Gastgeber immer besser auf das neue Braunschweiger System ein und kontrollierten das Spiel. Braunschweigs Kessel erwies seiner Mannschaft dann noch einen Bärendienst. Er sah nach einem brutalen Foul im Mittelfeld zurecht die rote Karte (71.). In der Schlussphase machte Pamić mit dem 3:0 alles klar (85.). Noch ein Wort zum Torwart beim MSV: Oliver Reck vertraute überraschend dem 21-jährigen Felix Wiedwald. Der bisherige Stammkeeper Florian Fromlowitz hat danach verweigert, sich auf die Bank zu setzen und war nicht im Stadion. Fromlowitz habe gegenüber Oliver Reck geäußert, dass er sich aus mentalen Gründen nicht in der Lage fühle, das Spiel von der Bank aus zu verfolgen. Sportdirektor Ivica Grlic erklärte, man behielte sich weiter gehende Konsequenzen vor.
Noch etwas zur Statistik: Für den MSV war es der erste Sieg nach fünf erfolglosen Spielen. Der stark gestartete Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat in den letzten sieben Liga-Auftritten nur einen Sieg errungen.
Außerdem spielten heute:
Paderborn - Karlsruhe 2:1
Ingolstadt - 1860 München 0:1
Der SC Paderborn rück auf Platz 3 vor, Ingolstadt hat der Trainerwechsel zunächst nichts gebracht. Ingolstadt ziert auch weiter das Tabellenende und hat aus den letzten sieben Liga-Begegnungen nur einen Punkt geholt.
Noch etwas zur Statistik: Für den MSV war es der erste Sieg nach fünf erfolglosen Spielen. Der stark gestartete Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat in den letzten sieben Liga-Auftritten nur einen Sieg errungen.
Außerdem spielten heute:
Paderborn - Karlsruhe 2:1
Ingolstadt - 1860 München 0:1
Der SC Paderborn rück auf Platz 3 vor, Ingolstadt hat der Trainerwechsel zunächst nichts gebracht. Ingolstadt ziert auch weiter das Tabellenende und hat aus den letzten sieben Liga-Begegnungen nur einen Punkt geholt.
Dienstag, 8. November 2011
Oliver Reck offiziell MSV-Cheftrainer
Der MSV Duisburg setzt bei der Trainernachfolge für Milan Šašić auf eine interne Lösung und hat Oliver Reck nun offiziell als neuen Cheftrainer vorgestellt. Bisher war Reck allerdings noch nicht besonders erfolgreich. Zwei Tage nach der Ablösung von Šašić, der den Klub noch im Sommer in das Pokalfinale führte, verlor Reck gegen 1860 München 0:3. Am vergangenen Sonntag gab es dann im Kellerderby bei Alemannia Aachen ein 2:2. Irgendwie wird man den Eindruck nicht los, dass der Trainerwechsel nicht viel gebracht hat und man kommt zur Frage, ob der Verein Reck zum Chef erklärt hat, weil kein anderer den Job haben wollte.
Sonntag, 30. Oktober 2011
Trainerwechsel beim MSV hat nicht gebracht
Dass der MSV Duisburg in dieser Saison einer etwas schwierigeren Saison entgegen gehen dürfte, müsste nach dem personellen Total-Umbruch eigentlich jedem klar gewesenen sein. Mit einem nackten Überlebenskampf hatten die Verantwortlichen bei den Zebras aber wohl nicht gerechnet. So trennte man sich in dieser Woche vom letztjährigen Erfolgscoach Milan Sasic und hoffte auf Besserung. Die traf zumindest heute noch nicht ein. Im Gegenteil der MSV machte die zuletzt ebenfalls schwächelnden Münchner Löwen wieder stark. Der MSV verlor sein Heimspiel gegen den zuletzt viermal sieglosen TSV 1860 München deutlich mit 0:3 und findet sich nun auf Platz 15 wieder. Für die Löwen ging es dagegen nach Toren von Bierofka (4.), Kaiser (64.) und Volland (82.) auf Platz 6.
Zumindest bis Morgen ist Fortuna Düsseldorf neuer Spitzenreiter der 2. Bundesliga. Die Fortunen gewannen beim FSV Frankfurt 5:2 und profitierten vom 1:1 der Frankfurter Eintracht in Ingolstadt. Morgen kann allerdings die Greuther Fürth wieder vorbeiziehen.
Spitze: Düsseldorf 31, Frankfurt, Fürth je 29, St. Pauli 28, Paderborn 25.
Zumindest bis Morgen ist Fortuna Düsseldorf neuer Spitzenreiter der 2. Bundesliga. Die Fortunen gewannen beim FSV Frankfurt 5:2 und profitierten vom 1:1 der Frankfurter Eintracht in Ingolstadt. Morgen kann allerdings die Greuther Fürth wieder vorbeiziehen.
Spitze: Düsseldorf 31, Frankfurt, Fürth je 29, St. Pauli 28, Paderborn 25.
Freitag, 28. Oktober 2011
MSV Duisburg trennt sich von Trainer Šašić
Der MSV Duisburg hat auf die sportliche Talfahrt reagiert und seinen Trainer Milan Šašić beurlaubt. Auch Assistent Fuat Kilic musste seinen Hut nehmen. Das Trainerduo stand seit November 2009 bei den Zebras unter Vertrag. In der vergangenen Saison führte Milan Šašić die Mannschaft bis ins DFB-Pokal-Finale.
In dieser Saison lief es nach einen personalen Schnitt und den Aufbau einer neuen Mannschaft. Die Mannschaft steht in der Bundesliga nach 12 Spieltagen mit 9 Punkten nur auf Platz 14. Der Höhepunkt des sportlichen Absturzes war die 0:2-Niederlage beim Regionalligisten Holstein Köln im Pokal.
Die Betreuung der Mannschaft übernimmt zunächst Torwarttrainer Oliver Reck. Gleichzeitig wurde mit Ivica Grlic ein neuer Sportdirektor vorgestellt.
In dieser Saison lief es nach einen personalen Schnitt und den Aufbau einer neuen Mannschaft. Die Mannschaft steht in der Bundesliga nach 12 Spieltagen mit 9 Punkten nur auf Platz 14. Der Höhepunkt des sportlichen Absturzes war die 0:2-Niederlage beim Regionalligisten Holstein Köln im Pokal.
Die Betreuung der Mannschaft übernimmt zunächst Torwarttrainer Oliver Reck. Gleichzeitig wurde mit Ivica Grlic ein neuer Sportdirektor vorgestellt.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
DFB-Pokal: Vorjahres-Pokalfinalist MSV Duisburg fliegt in Kiel raus
Die Krise des MSV Duisburg hat einen neuen Höhepunkte erreicht. Bei Regionalligist Holstein Kiel verloren die Männer von der Ruhr 2:0. Die Toren schossen Kazior (54.) und Sykora (59.). Der MSV dürfte damit unruhigen Zeiten entgegen gehen.
Hannover 96 ist heute in der 2. Runde gegen den 1. FSV Mainz 05 ausgeschieden. Vor 30.100 Zuschauern ging das Spiel ohne Tore in die Verlängerung. In der 93. Minute traf Ivanschitz zum Sieg für die Mainzer.
Viel Geduld benötigten die Fans des FC Schalke 04. Beim Karlsruher SC dauerte es bis 81. Minute, ehe Huntelaar das 1:0 für die Knappen erzielte. Nur zwei Minuten später erzielte Matip das 2:0 und sicherte so das Weiterkommen der Schalker. Außerdem spielten heute:
RW Essen - Hertha BSC 0:3
Erzgeb. Aue - Nürnberg 1:2
Bay. München - Ingolstadt 6:0
Stuttgart - FSV Frankfurt 3:0
Eintr. Frankfurt - K´lautern 0:1 n. V.
Hannover 96 ist heute in der 2. Runde gegen den 1. FSV Mainz 05 ausgeschieden. Vor 30.100 Zuschauern ging das Spiel ohne Tore in die Verlängerung. In der 93. Minute traf Ivanschitz zum Sieg für die Mainzer.
Viel Geduld benötigten die Fans des FC Schalke 04. Beim Karlsruher SC dauerte es bis 81. Minute, ehe Huntelaar das 1:0 für die Knappen erzielte. Nur zwei Minuten später erzielte Matip das 2:0 und sicherte so das Weiterkommen der Schalker. Außerdem spielten heute:
RW Essen - Hertha BSC 0:3
Erzgeb. Aue - Nürnberg 1:2
Bay. München - Ingolstadt 6:0
Stuttgart - FSV Frankfurt 3:0
Eintr. Frankfurt - K´lautern 0:1 n. V.
Samstag, 15. Oktober 2011
2. Bundesliga: Wichtiger Sieg für den MSV Duisburg
Der letztjährige Pokalfinalist MSV Duisburg kam am 11. Spieltag zum zweiten Saisonsieg. Die Männer von der Ruhr gewannen das Kellerderby gegen den FC Ingolstadt 04 3:1 und verbesserten sich auf Platz 14. Das Spiel begann für Ingolstadt eigentlich verheißungsvoll, als Moritz Hartmann die Gäste schon in der 10. Minute in Führung brachte. Erst nach der Pause kamen die Duisburger. Berberović (49.), Bajic (63.) und Pliatsikas (82.) sorgten für den von 9.547 Zuschauern umjubelten Sieg.
Weiter im Tabellenkeller bleibt der Karlsruher SC, der beim 1. FC Union Berlin 0:2 verlor.
Tabellenende: Dresden, Bochum je 10, Duisburg, Rostock je 9, Karlsruhe, Ingolstadt je 8, Aachen 4
Weiter im Tabellenkeller bleibt der Karlsruher SC, der beim 1. FC Union Berlin 0:2 verlor.
Tabellenende: Dresden, Bochum je 10, Duisburg, Rostock je 9, Karlsruhe, Ingolstadt je 8, Aachen 4
Freitag, 4. März 2011
MSV Duisburg: Julian Koch fällt lange aus.
Für den 20-jährigen Defensivkünstler ist die Saison beendet. Der von Borussia Dortmund ausgeliehene Julian Koch laboriert an einem Außenbandriss und dem Anriss des Kreuzbandes im rechten Knie. Julian Koch absolvierte für den MSV Duisburg in dieser Saison 22 Spiele und schoss dabei 2 Tore.
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