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Montag, 14. Januar 2013

Dakar: Al-Attiyah fällt zurück

Nach dem Ruhetag stand heute die 9. Etappe von San Miguel de Tucumán nach Córdoba auf dem Programm. Während die Truck 291 km Wertungsstrecke zurückzulegen hatten, waren es für die anderen 593. Mehrheitloich ging es über Schotter

Nach der Hängepartie bei den Autos, die durch eine Sturzflut auf der achten Etappe zustande kam, hatte die Jury ein Klassement gefunden. An der Spitze gab es keine Veränderung. Stephane Peterhansel führt mit gut drei Minuten vor Nasser al-Attiyah. Der Rest ist einfach dabei. Das war heute früh. Heute Abend sieht es so aus, dass auch Nasser al-Attiyah nichts mehr ausrichten kann. Er steckt immer noch irgendwo auf der Strecke und dürfte heute mörderisch Zeit verlieren. Hoffnung auf eine Top Ten-Platzierung hat Matthias Kahle, der aktuell mit seinem SAM--Mercedes auf Platz 11 liegt.

Bei den Bikes zeigte Cyril Despres, dass er nichts verlernt hat. Er raste zur schnellsten Zeit, aber wurde trotzdem nicht Erster. Aus derzeit noch nicht klaren Gründen erhielt der Franzose schon vor der Start eine 15-Minuten-Zeitstrafe und liegt in der Gesamtwertung mit 5:23 min hinter Ruben Faria. Die kurioseste Szene bot heute wohl der bisherige Spitzenreiter David Casteu, der bei km 120 in eine Kuh raste. Während sich der Südfranzose die Schulter verrenkte und sein Motorrad einen undichten Tank hatte, sind an der Kuh keine Schäden bekannt. Casteu kann den Gesamtsieg abhaken, er ist mit 1:50 Std. auf Platz 21 zurückgefallen. Auch der Chilene Francisco Lopez kann weiter hoffen, auch wenn er heute stürzte und einiges an Zeit verlor. In der Gesamtwertung ist der KTM-Fahrer mit 9 Minnuten Rpckstand Dritter. Ihm folgt der Slowake Ivan Jakes, der heeimlich, still und leise in die Spitzengruppe gefahren ist. Er begann die erste Etappe mit Platz 61 und verbesserte sich dann kontinuierlich. Nun sind es nur noch 17 Minuten Rückstand auf Daria. Knapp 23 Minuten Rückstand hat der Italiener Alessandro Botturi, der nach einer Schwäche auf der 8. Etappe (53.) wieder in seinen Rhythmus kam.

Jeden Tag das gleiche Ritual bei den Quads. Marcos Patronelli lässt genau einem Fahrer den Vortritt, wenn es um die Etappe geht. Diesmal durfte sich der Pole Lukasz Laskawiec freuen. In der Gesamtwertung führt der Argentinier mit 1:32:28 Std. vor Ignacio Casale.

Einen schwarzen Tag erlebte bei den Trucks Titelverteidiger Gerard de Rooy, der mit Problemen an der Lenkung 1:25 Std. auf den Tagessieger Ales Loprais verlor. Eine starke Leistung gibt es auch von einem MAN zu berichten. Der Niederländer Peter Versluis benötigte heute nur 7 Sekunden mehr als Loprais. Durch das Pech von de Rooy ist IVECO nun erst einmal außen vor, wenn es um den Titel geht. Und so hat es nun KAMAZ auf die Pole Position gespühlt. Eduard Nikolaev führt mit 17 Minuten Vorsprung vor dem besten Tatra mit Martin Kolomy. Der Tscheche wird für seine Konstanz belohnt. Bisher kam er immer unter den besten 10 ins Ziel. Ayrat Mardeev steuret den zweiten KAMAZ auf Platz drei, Gerard de Rooy hat als Vierter fast eine Stunde Rückstand.



Sonntag, 13. Januar 2013

Dakar: Sturzflut stoppt Al-Attiyah

Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.

Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.

Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.

Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.

Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.

Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.

Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.





Donnerstag, 10. Januar 2013

Die Minis dominieren / Ales Loprais bleibt im Sand stecken

Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.

Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.

Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.

Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.