Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.
Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.
Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.
Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.
Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.
Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.
Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.
Posts mit dem Label Olivier Pain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Olivier Pain werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 13. Januar 2013
Samstag, 12. Januar 2013
Dakar: Despres verliert viel Zeit
Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.
Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.
145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.
Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.
Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.
Labels:
Cyril Despres,
Dakar,
Gerard De Rooy,
Marcos Patronelli,
Motorsport,
Nasser Al-Attiyah,
Olivier Pain,
Rally,
Sebastian Palma,
Stefanie Manns,
Stephane Peterhansel
Freitag, 11. Januar 2013
Dakar: Nasser al-Attiyah jagt Stephane Peterhansel
Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.
Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.
Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!
Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.
Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,
Labels:
Cyril Despres,
Dakar,
Francisco Lopez,
Igancio Casale. Gerard de Rooy,
Motorsport,
Nasser Al-Attiyah,
Olivier Pain,
Rally,
Stephanie Peterhansel
Donnerstag, 10. Januar 2013
Die Minis dominieren / Ales Loprais bleibt im Sand stecken
Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.
Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.
Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.
Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.
Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.
Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.
Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.
Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.
Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.
Abonnieren
Posts (Atom)