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Sonntag, 20. Januar 2013

Dakar: Fünfter Sieg für Despres und Peter

Die Dakar ist in Santiago mit zu Ende gegangen. Cyril Despres gewann zum fünften Mal den Titel bei den Motororädern, Stephane Peterhansel gewann seinen fünften Titel auf vier Rädern. Vorher hatte der Franzose aber schon sechsmal auf zwei Rädern gewonnen. Den zweiten Dakar-Sieg landete bei den Quads Marcos Patronelli. Auch für Trucker Eduard Nikolaev gab es den zweiten Sieg.

625 km mussten die Fahrer von La Serena nach Santiago de Chile überwinden. Dabei stand noch einmal eine 346 km Spezialprüfung auf dem Programm. Bei den Bikes verlor Francisco Lopez den vierten Gang und musste den Motor wechseln. Das kostete ihn eine 15 Minuten-Strafe und Platz zwei. Der geht nun an Despres´ Teamkameraden Ruben Faria, der die letzte Etappe noch einmal für sich entschied - sein fünfter Etappensieg auf der diesjährigen Dakar. Platz vier ging an den SlovakenIvan Jakes, der am Ende nur 23 Minuten hinter dem Sieger Cyril Despres ins Ziel kam.
Ingo Zahn schob sich immer weiter nach vorn und beendete seine zweite Dakar auf Platz 85. Sein erster Auftritt endete 2010 schon auf der 2. Etappe.

Stephane Peterhansel hat auf der letzten Etappe der Autos seinen Vorsprung verwaltet. Am Ende hatte der Franzose 42:22 min Vorsprung auf Giniel de Villiers und dessen deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz. Dritter wurde der Russe Leonid Novistkiy mit 1:28 Std. Rückstand. Der dritte Mini hinter Peter und Novistkiy kam mit Nani Roma am Steuer auf Platz vier. Roma gewann heute zum vierten Mal in diesem Jahr eine Etappe. Für Matthias Kahle hat es nicht ganz für die Top 10 gereicht. Der SAM-Mercedes-Pilot beendete die Dakar am Ende auf einem hervorragenden 13. Platz. Nicht so gut lief es für Stephan Schott, der auf Platz 47 kam.

Bei den Quads gab es den dritten Etappensieg von Sarel van Biljon. Das änderte aber nichts mehr im Gesamtklassement. Marcos Patronelli gewann mit 1:50 Std vor Ignacio Casale.

Bei den Trucks kontrollierten die KAMAZ das Rennen. Der heutige Etappensieg von Peter Versluis und der zweite Platz vom Vorjahressieger Gerard de Rooy konnten den Dreifachsieg der Russen nicht mehr verhindern. Eduard Nikloaev kam am Ende 37 Minuten vor Ayrat Mardeev und 38 Minuten vor Andrey Karginov ins Ziel.
Klaus Bauerle beendete das Rennen mit seinem MAN auf Platz 26, Thomas Wallenwein wurde 54.





Samstag, 19. Januar 2013

Dakar: Lopez mit Heimsieg

Die vorletzte Etappe führte die Fahrer von Copiapó hinunter an den Pazifik. Das Ziel in La Serena erreichte das Feld nach 735 km. In die Wertung gingen 441 km.

Bei den Autos gab es heute einen harten Zweikampf um den Etappensieg, den am Ende Robby Gordon für sich entschied. Der Amerikaner prügelte seinen Hummer 22 Sekunden vor Guerlain Chicherit ins Ziel und holte seinen zweiten Etappensieg. Stephane Peterhansel ließ es dagegen ruhig angehen und verlor fast 14 Minuten auf den Etappensieger. Dies war aber nicht weiter dramatisch. Wichtiger war der Abstand zu Giniel de Villiers, der nur 5 Minuten Betrug. So bleiben Peter 45 Minuten vor der letzten Etappe. Es müsste schon ein großes Unglück geschehen wenn am Ende Titel Nummer elf nicht herausspringen sollte.
Matthias Kahle verlor heute leider Boden und fiel auf Platz 13 zurück. Damit dürfte der Traum von Platz 10 nicht mehr realisierbar sein. Trotzdem hat der Sachse mit seinem SAM-Mercedes eine grandiose Dakar absolviert. Stephan Schott wird die Rally wohl irgendwo um Platz 50 beenden. Es ist am Ende nicht ganz do gut gelaufen, wie es der Hesse erwartet hatte.

Bei den Bikes zeigte sich der Lokalmatador Francisco Lopez einmal mehr heimstark und nahm Cyril Despres 5:25 min ab. Trotz des vierten Etappensieges auf der diesjährigen Dakar dürfte der Chilene dem Titelverteidiger aber nicht mehr gefährlich werden. Cyril Despres hat immer noch 8:15 min Vorsprung. Aber immerhin hat sich Lopez auf Platz zwei geschoben, denn Ruben Faria musste dem Job als Wasserträger für Despres Tribut zollen und fiel mit knapp 15 Minuten Rückstand auf Platz 3 zurück.

Bei den Trucks ging es nochmal bunt zu. Vorn zeigte sich auch Titelverteidiger Gerard de Rooy. Am Ende reichte es heute für den niederländischen IVECO-Fahrer nicht ganz für den Etappensieg. Den holte dann doch einer der in diesem Jahr wiedererstarkten KAMAZ. Andrey Karginov holte seinen dritten Etappensieg. Das Ales Loprais zu den Besten gehört, zeigte der Tscheche heute noch einmal. Er wurde mit seinem Tatra Dritter. Spitzenreiter Eduard Nikolaev (KAMAZ) wurde hinter Miki Biasion (IVECO) Fünfter. In der Gesamtwertung ist der Sieg von Eduard Nikolaev nicht mehr zu verhindern. Der KAMAZ-Fahrer hat weit über eine halbe Stunde Vorsprung auf seine Markenkollegen Andrey Karginov und Ayrat Mardeev. Fünf Minuten dahinter lauert noch Gerard de Rooy. Ein Podestplatz könnte es noch werden, denn morgen stehen nochmal 346 Wertungskilometer auf dem Plan.

Bei den Quads ging heute der Etappensieg an den Südafrikaner Sarel van Buljon, was aber am Gesamtsieg vom Marcos Patronelli nichts ändern wird. Der Argentinier bleibt weiter fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.





Donnerstag, 17. Januar 2013

Dakar: KAMAZ vor Dreifachsieg?

Nach dem Wetterchaos gestern konnte die 12. Etappe der Dakar wieder planmäßig über die Bühne gehen. Die Spezialwertung ging über 319 km bergiges Gelände. Dafür fuhr das Feld heute von Fiambalá über die chilenische Grenze. Ziel war Copiapó. Zur Wertungsstrecke kamen noch 396 km Verbindung.

Stephane Peterhansel konnte sich heute sogar einen Fahrfeher leisten, bei dem er in einer Düne stecken blieb. Der Franzose verlor zwar auf den Etappensieger Nani Roma 6 Minuten, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter mit 50 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers. Weiter stark im Rennen ist Matthias Kahle, der mit seinem SAM-Mercedes auf Platz 12 und nur 20 Minuten hinter den Top10 liegt. Stephan Schott liegt aktuell auf Platz 36, das könnte aber noch ein wenig nach unten korrigiert werden, weil bisher erst 36 Fahrer in der Wertung sind.

Bei den Bikes wurde heute in Stallregie gefahren. Cyril Despres kümmtert sich vor allem darum, dass sein Teamkollege Ruben Faria vor Francisco Lopez bleibt. Mission gelungen. Der Abstand zwischen den beiden wuchs sogar um drei auf acht Minuten. Cyril Despres verlor ein wenig und liegt nun 5:39 min vor Ruben Faria.

Bei den Quads ließ Marcos Patronelli Sebastian Husseini den Vortritt. Der Mann aus Dubai gewann heute die erste Dakar-Etappe seiner jungen Karriere, nach dem er am Anfag der Tour schon viermal Zweiter wurde. In der Gesamtwertung bleibt Patronelli mit fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.

Bei den Trucks läuft immer mehr auf einen Dreifachsieg von KAMAZ hinaus. Martin Kolomy verlor heute weiter gut vier Minuten auf Eduard Nikolaev und vor allem 10,5 Minuten auf den Etappensieger Andrey Karginov. Damit ist der Russe neuer Dritter. An der Spitze bleibt Eduard Nikolaev mit einer halben Stunde vor Ayrat Mardeev. Karginov ist 50 Minuten zurück.







Mittwoch, 16. Januar 2013

Dakar: Etappensieg für BMW

Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.

Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!

Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.

Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.

Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.



Tschüss, Nasser.

Montag, 14. Januar 2013

Dakar: Al-Attiyah fällt zurück

Nach dem Ruhetag stand heute die 9. Etappe von San Miguel de Tucumán nach Córdoba auf dem Programm. Während die Truck 291 km Wertungsstrecke zurückzulegen hatten, waren es für die anderen 593. Mehrheitloich ging es über Schotter

Nach der Hängepartie bei den Autos, die durch eine Sturzflut auf der achten Etappe zustande kam, hatte die Jury ein Klassement gefunden. An der Spitze gab es keine Veränderung. Stephane Peterhansel führt mit gut drei Minuten vor Nasser al-Attiyah. Der Rest ist einfach dabei. Das war heute früh. Heute Abend sieht es so aus, dass auch Nasser al-Attiyah nichts mehr ausrichten kann. Er steckt immer noch irgendwo auf der Strecke und dürfte heute mörderisch Zeit verlieren. Hoffnung auf eine Top Ten-Platzierung hat Matthias Kahle, der aktuell mit seinem SAM--Mercedes auf Platz 11 liegt.

Bei den Bikes zeigte Cyril Despres, dass er nichts verlernt hat. Er raste zur schnellsten Zeit, aber wurde trotzdem nicht Erster. Aus derzeit noch nicht klaren Gründen erhielt der Franzose schon vor der Start eine 15-Minuten-Zeitstrafe und liegt in der Gesamtwertung mit 5:23 min hinter Ruben Faria. Die kurioseste Szene bot heute wohl der bisherige Spitzenreiter David Casteu, der bei km 120 in eine Kuh raste. Während sich der Südfranzose die Schulter verrenkte und sein Motorrad einen undichten Tank hatte, sind an der Kuh keine Schäden bekannt. Casteu kann den Gesamtsieg abhaken, er ist mit 1:50 Std. auf Platz 21 zurückgefallen. Auch der Chilene Francisco Lopez kann weiter hoffen, auch wenn er heute stürzte und einiges an Zeit verlor. In der Gesamtwertung ist der KTM-Fahrer mit 9 Minnuten Rpckstand Dritter. Ihm folgt der Slowake Ivan Jakes, der heeimlich, still und leise in die Spitzengruppe gefahren ist. Er begann die erste Etappe mit Platz 61 und verbesserte sich dann kontinuierlich. Nun sind es nur noch 17 Minuten Rückstand auf Daria. Knapp 23 Minuten Rückstand hat der Italiener Alessandro Botturi, der nach einer Schwäche auf der 8. Etappe (53.) wieder in seinen Rhythmus kam.

Jeden Tag das gleiche Ritual bei den Quads. Marcos Patronelli lässt genau einem Fahrer den Vortritt, wenn es um die Etappe geht. Diesmal durfte sich der Pole Lukasz Laskawiec freuen. In der Gesamtwertung führt der Argentinier mit 1:32:28 Std. vor Ignacio Casale.

Einen schwarzen Tag erlebte bei den Trucks Titelverteidiger Gerard de Rooy, der mit Problemen an der Lenkung 1:25 Std. auf den Tagessieger Ales Loprais verlor. Eine starke Leistung gibt es auch von einem MAN zu berichten. Der Niederländer Peter Versluis benötigte heute nur 7 Sekunden mehr als Loprais. Durch das Pech von de Rooy ist IVECO nun erst einmal außen vor, wenn es um den Titel geht. Und so hat es nun KAMAZ auf die Pole Position gespühlt. Eduard Nikolaev führt mit 17 Minuten Vorsprung vor dem besten Tatra mit Martin Kolomy. Der Tscheche wird für seine Konstanz belohnt. Bisher kam er immer unter den besten 10 ins Ziel. Ayrat Mardeev steuret den zweiten KAMAZ auf Platz drei, Gerard de Rooy hat als Vierter fast eine Stunde Rückstand.



Sonntag, 13. Januar 2013

Dakar: Sturzflut stoppt Al-Attiyah

Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.

Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.

Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.

Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.

Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.

Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.

Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.





Samstag, 12. Januar 2013

Dakar: Despres verliert viel Zeit

Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.

Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.

145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.

Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.

Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.









Donnerstag, 10. Januar 2013

Die Minis dominieren / Ales Loprais bleibt im Sand stecken

Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.

Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.

Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.

Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.

Freitag, 13. Januar 2012

Rallye Dakar, Tag 12: Marc Coma reitet am schnellsten über die Dünen

Heute gab es erst einmal eine gut 250 km Überführungsstrecke immer an der Küste des Pazifik entlang. Die Geländewagen mussten vorher von Arequipa gut 150 km nach Camana durchführen, wo die Motorräder gestern schon eintrafen. Nach 412/259 km begann dann in der Pampa Blanca die Sonderprüfung, die nach 245 km in Nasca endete. Höhepunkt ist heute ein 20 km langer Abschnitt, wo eine Düne die nächste ablöst. Wer reitet am besten über die Sandberge?





Und es sieht gut aus für Mini.

Motorrad
Das Wechselspiel an der Spitze geht auch heute weiter. Marc Coma konnte heute seinen dritten Startplatz nutzen und führte einen optimalen Ritt über die Dünen vor. Der Spanier gewann am Ende fast vier Minuten gegenüber seinem einzigen Rivalen Cyril Despres, der als erster Startete und so in den Dünen nicht wirklich eine Chance hatte. So übernahm Coma auch die Gesamtführung - 1:35 min vor Despres. Zwischen Coma und Despres kamen heute noch Joan Barreda und Jordi Viladoms an und machten einen Spanischen Dreifachsieg perfekt. Paulo Gonclaves zeigte sich heute mal wieder im Vorderfeld. Der Portugiese, der lange um das Podest mitfuhr, eher er ins Feld durchgereicht wurde. Heute fuhr er immerhin auf Platz fünf.
Dritter in der Gesamtwertung bleibt Helder Rodrigues, der fast 27 Minuten Vorsprung vor Jordi Viladoms hat. Über den Rückstand zum Spitzenduo legen wir den Mantel des Schweigens. Ein Sieg für Rodrigues & Co. setzt den Ausfall der beiden KTM-Fahrer an der Spitze voraus.
Daniel Schröder bleibt weiter auf Erfolgskurs. Der 21-jährige liegt nun mit seiner KTM schon auf Platz 20!

Cyril Despres hatte heute übrigens seinen Spaß, obwohl er die Führung verlor: "Das war eine wunderbare Etappe, eine der schönsten Spezialprüfungen, die ich in den letzten Jahren bei der Dakar bestritten habe. Sportlich war mir klar, dass Marc zu mir aufschließt, und dass es kein guter Tag würde. Aber es war grandios."



Autos
In den Dünen konnte heute Robby Gordon noch einmal zeigen, was der Hummer drauf hat. Nach der der US-Amerikaner gestern viel Pech hatte, war er heute wieder voll da und gewann die Etappe mit mehr als 15 Minuten Vorsprung. In den Dünen verloren alle Zeit gegen Gordon, am wenigsten verlor der Russe Leonid Novistkiy mit seinem Co-Piloten Andreas Schulz. Dahinter folgte auf Platz drei der zweite deutsche Co-Pilot, Rene von Zitzewitz, der mit Giniel De Villiers auch in der Gesamtwertung als Dritter gut im Rennen liegt. Allerdings ist Robby Gordon mit gut 37 Minuten Rückstand durchaus noch nicht geschlagen. Kann der Hummer den Toyota noch abfangen?. Soweit der Kampf um Platz drei. Vorn machte heute Nani Roma kanpp drei Minuten auf Stéphane Peterhansel gut. Der Rekordsieger hat nun genau 20 Minuten Vorsprung. Stephan Schott liegt zur Zeit auf Platz 17.

Trucks
Nachdem zuletzt die KAMAZ wenigstens einigermaßen mithalten konnten, rasten die IVECO heute gleich zu einem Vierfachsieg, während von den KAMAZ bisher nur Artur Ardavichus im Ziel ist. Den Sieg trug der überlegene Spitzenreiter Gerard De Rooy davon. Es war bereits der fünfte Etappensieg für den Niederländer, der in der Gesamtwertung 56:30 min Vorsprung auf den ersten Verfolger, Hans Stacey. Der wurde heute mit 32 Sekunden Rückstand weiter, zeitgleich mit Miki Biasion. Dritter in der Gesamtwertung ist KAMAZ-Hoffnung Artur Ardavichus, der aber schon 100 Minuten Rückstand hat.

Quads
Bei den Quads waren heute einmal mehr die Patronelli-Brüder unzertrenlich. Heute gewann Marcos 42 Sekunden vor Alejandro, der wiederum weiter mit weit über einer Stunde Vorsprung in der Gesamtwertung führt.