Die Dakar ist in Santiago mit zu Ende gegangen. Cyril Despres gewann zum fünften Mal den Titel bei den Motororädern, Stephane Peterhansel gewann seinen fünften Titel auf vier Rädern. Vorher hatte der Franzose aber schon sechsmal auf zwei Rädern gewonnen. Den zweiten Dakar-Sieg landete bei den Quads Marcos Patronelli. Auch für Trucker Eduard Nikolaev gab es den zweiten Sieg.
625 km mussten die Fahrer von La Serena nach Santiago de Chile überwinden. Dabei stand noch einmal eine 346 km Spezialprüfung auf dem Programm. Bei den Bikes verlor Francisco Lopez den vierten Gang und musste den Motor wechseln. Das kostete ihn eine 15 Minuten-Strafe und Platz zwei. Der geht nun an Despres´ Teamkameraden Ruben Faria, der die letzte Etappe noch einmal für sich entschied - sein fünfter Etappensieg auf der diesjährigen Dakar. Platz vier ging an den SlovakenIvan Jakes, der am Ende nur 23 Minuten hinter dem Sieger Cyril Despres ins Ziel kam.
Ingo Zahn schob sich immer weiter nach vorn und beendete seine zweite Dakar auf Platz 85. Sein erster Auftritt endete 2010 schon auf der 2. Etappe.
Stephane Peterhansel hat auf der letzten Etappe der Autos seinen Vorsprung verwaltet. Am Ende hatte der Franzose 42:22 min Vorsprung auf Giniel de Villiers und dessen deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz. Dritter wurde der Russe Leonid Novistkiy mit 1:28 Std. Rückstand. Der dritte Mini hinter Peter und Novistkiy kam mit Nani Roma am Steuer auf Platz vier. Roma gewann heute zum vierten Mal in diesem Jahr eine Etappe. Für Matthias Kahle hat es nicht ganz für die Top 10 gereicht. Der SAM-Mercedes-Pilot beendete die Dakar am Ende auf einem hervorragenden 13. Platz. Nicht so gut lief es für Stephan Schott, der auf Platz 47 kam.
Bei den Quads gab es den dritten Etappensieg von Sarel van Biljon. Das änderte aber nichts mehr im Gesamtklassement. Marcos Patronelli gewann mit 1:50 Std vor Ignacio Casale.
Bei den Trucks kontrollierten die KAMAZ das Rennen. Der heutige Etappensieg von Peter Versluis und der zweite Platz vom Vorjahressieger Gerard de Rooy konnten den Dreifachsieg der Russen nicht mehr verhindern. Eduard Nikloaev kam am Ende 37 Minuten vor Ayrat Mardeev und 38 Minuten vor Andrey Karginov ins Ziel.
Klaus Bauerle beendete das Rennen mit seinem MAN auf Platz 26, Thomas Wallenwein wurde 54.
Die vorletzte Etappe führte die Fahrer von Copiapó hinunter an den Pazifik. Das Ziel in La Serena erreichte das Feld nach 735 km. In die Wertung gingen 441 km.
Bei den Autos gab es heute einen harten Zweikampf um den Etappensieg, den am Ende Robby Gordon für sich entschied. Der Amerikaner prügelte seinen Hummer 22 Sekunden vor Guerlain Chicherit ins Ziel und holte seinen zweiten Etappensieg. Stephane Peterhansel ließ es dagegen ruhig angehen und verlor fast 14 Minuten auf den Etappensieger. Dies war aber nicht weiter dramatisch. Wichtiger war der Abstand zu Giniel de Villiers, der nur 5 Minuten Betrug. So bleiben Peter 45 Minuten vor der letzten Etappe. Es müsste schon ein großes Unglück geschehen wenn am Ende Titel Nummer elf nicht herausspringen sollte.
Matthias Kahle verlor heute leider Boden und fiel auf Platz 13 zurück. Damit dürfte der Traum von Platz 10 nicht mehr realisierbar sein. Trotzdem hat der Sachse mit seinem SAM-Mercedes eine grandiose Dakar absolviert. Stephan Schott wird die Rally wohl irgendwo um Platz 50 beenden. Es ist am Ende nicht ganz do gut gelaufen, wie es der Hesse erwartet hatte.
Bei den Bikes zeigte sich der Lokalmatador Francisco Lopez einmal mehr heimstark und nahm Cyril Despres 5:25 min ab. Trotz des vierten Etappensieges auf der diesjährigen Dakar dürfte der Chilene dem Titelverteidiger aber nicht mehr gefährlich werden. Cyril Despres hat immer noch 8:15 min Vorsprung. Aber immerhin hat sich Lopez auf Platz zwei geschoben, denn Ruben Faria musste dem Job als Wasserträger für Despres Tribut zollen und fiel mit knapp 15 Minuten Rückstand auf Platz 3 zurück.
Bei den Trucks ging es nochmal bunt zu. Vorn zeigte sich auch Titelverteidiger Gerard de Rooy. Am Ende reichte es heute für den niederländischen IVECO-Fahrer nicht ganz für den Etappensieg. Den holte dann doch einer der in diesem Jahr wiedererstarkten KAMAZ. Andrey Karginov holte seinen dritten Etappensieg. Das Ales Loprais zu den Besten gehört, zeigte der Tscheche heute noch einmal. Er wurde mit seinem Tatra Dritter. Spitzenreiter Eduard Nikolaev (KAMAZ) wurde hinter Miki Biasion (IVECO) Fünfter. In der Gesamtwertung ist der Sieg von Eduard Nikolaev nicht mehr zu verhindern. Der KAMAZ-Fahrer hat weit über eine halbe Stunde Vorsprung auf seine Markenkollegen Andrey Karginov und Ayrat Mardeev. Fünf Minuten dahinter lauert noch Gerard de Rooy. Ein Podestplatz könnte es noch werden, denn morgen stehen nochmal 346 Wertungskilometer auf dem Plan.
Bei den Quads ging heute der Etappensieg an den Südafrikaner Sarel van Buljon, was aber am Gesamtsieg vom Marcos Patronelli nichts ändern wird. Der Argentinier bleibt weiter fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.
Nach dem Wetterchaos gestern konnte die 12. Etappe der Dakar wieder planmäßig über die Bühne gehen. Die Spezialwertung ging über 319 km bergiges Gelände. Dafür fuhr das Feld heute von Fiambalá über die chilenische Grenze. Ziel war Copiapó. Zur Wertungsstrecke kamen noch 396 km Verbindung.
Stephane Peterhansel konnte sich heute sogar einen Fahrfeher leisten, bei dem er in einer Düne stecken blieb. Der Franzose verlor zwar auf den Etappensieger Nani Roma 6 Minuten, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter mit 50 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers. Weiter stark im Rennen ist Matthias Kahle, der mit seinem SAM-Mercedes auf Platz 12 und nur 20 Minuten hinter den Top10 liegt. Stephan Schott liegt aktuell auf Platz 36, das könnte aber noch ein wenig nach unten korrigiert werden, weil bisher erst 36 Fahrer in der Wertung sind.
Bei den Bikes wurde heute in Stallregie gefahren. Cyril Despres kümmtert sich vor allem darum, dass sein Teamkollege Ruben Faria vor Francisco Lopez bleibt. Mission gelungen. Der Abstand zwischen den beiden wuchs sogar um drei auf acht Minuten. Cyril Despres verlor ein wenig und liegt nun 5:39 min vor Ruben Faria.
Bei den Quads ließ Marcos Patronelli Sebastian Husseini den Vortritt. Der Mann aus Dubai gewann heute die erste Dakar-Etappe seiner jungen Karriere, nach dem er am Anfag der Tour schon viermal Zweiter wurde. In der Gesamtwertung bleibt Patronelli mit fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.
Bei den Trucks läuft immer mehr auf einen Dreifachsieg von KAMAZ hinaus. Martin Kolomy verlor heute weiter gut vier Minuten auf Eduard Nikolaev und vor allem 10,5 Minuten auf den Etappensieger Andrey Karginov. Damit ist der Russe neuer Dritter. An der Spitze bleibt Eduard Nikolaev mit einer halben Stunde vor Ayrat Mardeev. Karginov ist 50 Minuten zurück.
Auf der 11. Etappe war wieder einmal das Wetter der größte Feind der Athleten. Die Autos mussten bereits nach 53 km Wertungsstrecke gestoppt werden, weil die Sturzfluten die Überwindung eines Flusses unmöglich machten.
Geplant war die 11. Etappe von La Rioja nach Fiambala 220 km Wertungsstrecke und 262 km Verbindungsstück sollten zurückgelegt werden. Die Biker und Quadpiloten konnten dies auf sehr abwechslungsreichen Untergrund auch absolvieren. Autos und Truck sond fast komplett noch unterwegs.
Bei den Bikes wurde aufgrund des heiklen Wetters die Wertungsprüfung 30 km verkürzt. Für den Amerikaner Kurt Caselli reichte es zum zweiten Etappensieg, was am Ende aber nicht das wichtigste auf der heutigen Etappe war. Ruben Faria verlor heute fast 12 Minuten auf Cyril Despres und hat dem Titelverteidiger in der gesamtwertung ein Polster von 13 Minuten verschafft. Francisco Lopez ist mit 18 Minuten Rückstand Dritter. Und wir müssen über einen weiteren Pechvogel schreiben, Joan Barreda stürzte 50 km vor dem Ziel schwer und verletzte sich seine Schulter. Ob er morgen starten kann, ist noch nicht sicher.
Bei den Quads das Bild der Vortage. Marcos Patronelli kontrolliert das Rennen und lässt heute dem Australier Paul Smith und dem Argentinier Gastón González den Vortritt. In der Gesamtwertung baute Patronelli seinen Vorsprung auf 1:50 Std. aus.
Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.
Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!
Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.
Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.
Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.
Nach dem Ruhetag stand heute die 9. Etappe von San Miguel de Tucumán nach Córdoba auf dem Programm. Während die Truck 291 km Wertungsstrecke zurückzulegen hatten, waren es für die anderen 593. Mehrheitloich ging es über Schotter
Nach der Hängepartie bei den Autos, die durch eine Sturzflut auf der achten Etappe zustande kam, hatte die Jury ein Klassement gefunden. An der Spitze gab es keine Veränderung. Stephane Peterhansel führt mit gut drei Minuten vor Nasser al-Attiyah. Der Rest ist einfach dabei. Das war heute früh. Heute Abend sieht es so aus, dass auch Nasser al-Attiyah nichts mehr ausrichten kann. Er steckt immer noch irgendwo auf der Strecke und dürfte heute mörderisch Zeit verlieren. Hoffnung auf eine Top Ten-Platzierung hat Matthias Kahle, der aktuell mit seinem SAM--Mercedes auf Platz 11 liegt.
Bei den Bikes zeigte Cyril Despres, dass er nichts verlernt hat. Er raste zur schnellsten Zeit, aber wurde trotzdem nicht Erster. Aus derzeit noch nicht klaren Gründen erhielt der Franzose schon vor der Start eine 15-Minuten-Zeitstrafe und liegt in der Gesamtwertung mit 5:23 min hinter Ruben Faria. Die kurioseste Szene bot heute wohl der bisherige Spitzenreiter David Casteu, der bei km 120 in eine Kuh raste. Während sich der Südfranzose die Schulter verrenkte und sein Motorrad einen undichten Tank hatte, sind an der Kuh keine Schäden bekannt. Casteu kann den Gesamtsieg abhaken, er ist mit 1:50 Std. auf Platz 21 zurückgefallen. Auch der Chilene Francisco Lopez kann weiter hoffen, auch wenn er heute stürzte und einiges an Zeit verlor. In der Gesamtwertung ist der KTM-Fahrer mit 9 Minnuten Rpckstand Dritter. Ihm folgt der Slowake Ivan Jakes, der heeimlich, still und leise in die Spitzengruppe gefahren ist. Er begann die erste Etappe mit Platz 61 und verbesserte sich dann kontinuierlich. Nun sind es nur noch 17 Minuten Rückstand auf Daria. Knapp 23 Minuten Rückstand hat der Italiener Alessandro Botturi, der nach einer Schwäche auf der 8. Etappe (53.) wieder in seinen Rhythmus kam.
Jeden Tag das gleiche Ritual bei den Quads. Marcos Patronelli lässt genau einem Fahrer den Vortritt, wenn es um die Etappe geht. Diesmal durfte sich der Pole Lukasz Laskawiec freuen. In der Gesamtwertung führt der Argentinier mit 1:32:28 Std. vor Ignacio Casale.
Einen schwarzen Tag erlebte bei den Trucks Titelverteidiger Gerard de Rooy, der mit Problemen an der Lenkung 1:25 Std. auf den Tagessieger Ales Loprais verlor. Eine starke Leistung gibt es auch von einem MAN zu berichten. Der Niederländer Peter Versluis benötigte heute nur 7 Sekunden mehr als Loprais. Durch das Pech von de Rooy ist IVECO nun erst einmal außen vor, wenn es um den Titel geht. Und so hat es nun KAMAZ auf die Pole Position gespühlt. Eduard Nikolaev führt mit 17 Minuten Vorsprung vor dem besten Tatra mit Martin Kolomy. Der Tscheche wird für seine Konstanz belohnt. Bisher kam er immer unter den besten 10 ins Ziel. Ayrat Mardeev steuret den zweiten KAMAZ auf Platz drei, Gerard de Rooy hat als Vierter fast eine Stunde Rückstand.
Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.
Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.
Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.
Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.
Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.
Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.
Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.
Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.
Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.
145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.
Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.
Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.
Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.
Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.
Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!
Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.
Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,
Plötzlich war die Führung doch wieder weg. Stephane Peterhansel musste die Führung gestern Abend doch wieder an Carlos Sainz abgeben. Der Spanier hatte sich verfahren, doch der Grund lag wohl nicht am Team, sondern an einem GPS-Fehler. So ging der mehrfache Rally-Weltmeister als Führender auf die dritte Etappe.
Sie führte von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück ging es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danach folgten noch einmal 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartete die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwog im ersten Streckenabschnitt Sand, war es später sandige Erde.
Das Glück am Abend war für Carlos Sainz schnell Geschichte. Elektronische Probleme am seinem Buggy warfen den Spanier zurück. Aber das Team hat ja noch ein zweites heißes Eisen im Feuer: Nasser Al-Attiyah. Der Qatari gewann heute die Etappe vor einem Hummer. Ja, auch die Amis sind in diesem Jahr dabei. Nach zwei sehr gebrauchten Tagen schaffte es Robby Gordon auf Platz zwei. In der Gesamtwertung hat der Amerikaner über 46 Minuten Vorsprung auf den neuen Spitzenreiter, Stephane Peterhansel. Der Franzose Fuhr die drittbeste Zeit des Tages und übernahm so die Führung im Feld. Die Abstände dahinter sind schon recht groß. Nasser Al-Attiyah kann mit 6:33 min noch einigermaßen mithalten. Der Dritte, Lucio Alvarez, hat schon über 18 Minuten Rückstand. Dabei bot der Argentinier heute ein fantastisches Rennen und verlor nur gut 5 Minuten auf "Peter". Ein Mitstreiter des Franzosen dürfte wohl morgen nicht mehr starten. Der Pole Krzysztof Holowczyc überschlug sich mit seinem Mini und zog sich Verletzungen an Rücken und Rippen zu.
Und die Deutschen? Am Start waren noch alle dabei. Einen guten Tag hatte Matthias Kahle, der sich auf Platz 22 verbesserte. Dagegen verlor Stephan Schott weiteren Boden. Der Frankfurter hat schon über 3 Stunden Rückstand und liegt nur auf Platz 50. Vom anvisierten 15. Platz ist er weit entfernt. Stefanie Manns schiebt sich langsam nach vorn. Aktuell liegt sie mit über 5 Stunden Rückstand auf Platz 75. Das Ziel erstes Drittel scheint möglich, wenn man das Starterfeld in Lima zum Maßstab nimmt (153 Starter).
Als erster gestartet, wurde Joan Barreda ordentlich nach hinten durchgereicht. Vorsicht hieß die Strategie des Spaniers und das war zu wenig. Der Husqbarna-Pilot fiel auf Platz 18 zurück. So war Platz für die Favoriten. Francisco Lopez kam schon zum zweiten Etappensieg, musste aber in der Gesamtwertung dem Titelverteidiger Cyril Despres den Vortritt lassen. Fast drei Minuten hat der Franzose Vorsprung. Hinter die beiden schob sich der Norweger Pal Anders Ullevalsetter mit 5 Minuten Rückstand auf Platz 3. Jeweils gut sechs Minuten Rückstand haben die beiden Franzosen Oliver Pain und David Casteu sowie Jeremias Israel Esquerre. Bei den Bikes bleibt es also spannend. Einen tollen Ritt legte heute auch der Portugiese Paulo Goncalves hin, der sich mit der zweitbesten Tageszeit auf Platz 16 in der Gesamtwertung schob. Ingo Zahl Ist weiter dabei - und dabei sein ist ja alles. Aktuell liegt der Münchner auf Platz 110.
Bei den Quads zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marco Patronelli und Sebastian Husseini ab. Ignacio Casale verlor heute weitere 21 Minuten auf Patronelli. Noch schlimmer traf es einen, der die Dakar eigentlich verloren hat. Tomas Maffei verlor heute alle Chancen und liegt mit 1:35 Std. Rückstand nur noch auf Platz 16. Das hat sich der Argentinier sicher anders vorgestellt. So bleibt Sebastian Husseini. Der 27-jährige verlor heute zwar auf ein wenig, aber mit gut vier Minuten Rückstan ist er noch in Schlagdistanz.
Bei den Trucks gab es erst einen Sieger, denn auch heute war Gerard de Rooy der Schnellste. Erstmals in den Top 3 der Tageswertung tauchte ein KAMAZ auf. Eduard Nikolaev fuhr auf Platz zwei. In der Gesamtwertung schiebt sich der Russe mit knapp 22 Minuten Rückstand auf Platz vier. Davor zeigt Ales Loprais mit seinem Tarta weiter Stärke und liegt mit 7 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Auf Platz drei liegt der IVECO von Miki Biasion und zeigte die aktuelle Überlegenheit. In der Markenhierchie könnte man dahinter Tatra setzten. Die Tschechen fahren hinter dem besten MAN von Peter Versluis das zweite Auto mit Martin Kolomov auf Platz sechs. Ähm, Mercedes ist übrigens auch dabei - unter ferner liefen. Da findet man auch die deutschen Fahrer. Mathias Behringer hat sich immerhin auf Platz 20 verbessert, Klaus Bauerle steht auf Platz 34. Beide lenken einen MAN und besonders Mathias Behringer dürfte auf der diesjährrigen Dakar etwas mehr vorhaben
Auf der vierten Etappe geht es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen sind aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer werden einen sehr abwechslungsreichen Tage erleben in steile Abfahrten und auch Abfahrten sowie eine 54 km lange Schotterpiste verlangen Mensch und Maschine alles ab. Beginnen wird die Etappe mit 188 km Verbindungsstrecke.
... aber damit konnte auch keiner mehr rechnen, denn nur noch 29 Wertungs-Kilometer trennten die Teilnehmer der Dakar vom Ziel. Davor und danach mussten noch 254 km Verbindung absolviert werden, dann war die Rallye Dakar erstmals in ihrer Geschichte in Lima.
Motorad
Marc Coma konnte dem Führenden Cyril Despres heute noch einmal 2:43 min abnehmen, den Sieg des Franzosen konnte der Spanier wie erwartet nicht mehr verhindern, zumal er gestern nachträglich 45 Strafminuten kassierte. So gewinnt Cyril Despres mit 53:20 min Vorsprung die vierte Dakar seiner Karriere. Wie im Vorjahr wurde Helder Rodriguez Dritter.
Immer im Voderfeld platziert aber nie ganz vorn war der Norweger Pal-Anders Ullevalseter. Es war deshalb durchaus gerecht, dass der KTM-Pilot den zweiten Etappensieg seiner Karriere einfahren konnte.
Der 21-jährige Daniel Schröder konnte ein beeindruckendes Debüt bei der Dakar feiern und wurde am Ende 20.
Autos
Robby Gordon zeigt noch einmal, was in ihm und in seinemm Hummer steckt und gewinnt den dritten Tagesabschnitt dieser Dakar. An der Spitze freilich ist Stéphane Peterhansel nicht meh rzu gefährden. Er gewinnt insgesamt seine 10. Dakar - Rekord. Hinter dem Franzosen platzieren sich MINI-Kollege Nani Roma (+ 41:56 min) und Giniel De Villiers, der mit seinem Co-Piloten René von Zitzewitz im Toyota auf einen guten dritten Platz fuhren.
Spannung dürfte das nächste Jahr bringen. Die Siegerin von 2001, Jutta Kleinschmidt, soll sich über ein Comeback Gedanken machen. Von den deutschen Teilnehmer des Jahres 2012 kam Verpasste Stephan Schott knapp sein Ziel, dreißigster zu werden. Gestern verlor der Hesse viel Zeit und wurde nur 60. So reichte es in der Gesamtwertung "nur" zu Platz 31. Und auch Stafanie Mannis kam ins Ziel. Die 31-jährige kam auf einen respektablen 65. Platz. Die beste Leistung brachte sie auf der gestrigen Etappe, wo sie nach dem Ritt über die Dünen immerhin 44. wurde.
Trucks
Nach der jahrelangen Überlegenheit der KAMAZ, waren es diesmal die IVECO, denen keiner folgen konnte. Auch heute war es ein IVECO, der die Etappe gewann. Miki Biasion gewann vor dem KAMAZ von Ilgizar Mardeev und Hans Stacey im IVECO. In der Gesamtwertung gewann mit Gerard De Rooy der Sohn des Siegers von 1987, Jan de Rooy. Der Niederländer lag am Ende 51:19 min vor hans Stacey und 1:47:45 Std. vor dem kasachischen KAMAZ-Fahrer Artur Ardavichus. Der Rest hatte mehr als fünf Stunden Rückstand. Von den Deutschen Startern kammen nur zwei Fahrer ins Ziel. Klaus Bauerle wurde als Mitglied von Peterhansels X-Raid-Team 38., Thomas Wallenstein, ebenfalls vom X-Raid Teamfuhr auf Platz 58 von 60 ins Ziel gekommenen Trucks. Wenn man aber bedenkt, dass die LKWs Serviceleistungen übernehmen müssen, sollte man die Ergebnisse nicht überbewerten. Immerhin ist man angekommen und das zählt viel bei der Dakar.
Quads
Bei den Quads waren wieder einmal die Patronellis das Maß aller Dinge. Danach kam Tomás Maffei, der heute seinen vierten Tageserfolg feierte und dann der Rest. In Zeiten aus gedrückt. Alejandro Patronelli lag 1:20:17 Std. vor Marcos, 2:14:21 vor Maffei und mehr als sechs Stunden vor dem Rest.
Die elfte Etappe führte die Fahrer heute das erste Mal in der Geschichte der Rallye Dakar nach Peru. Ein ständig wechselnder Untergrund verlangte den Fahrern heute alles ab. Dazu war die Wertungsstrecke recht lang. Die Geländewagen gingen über 478 km, die Trucks hatten mit 432 km etwas weniger zu absolvieren. Die Bikes und Quads durften dafür eine Zugabe geben, 534 Wertungskilometer waren zu absolvieren.
Motorräder
Gestern kam Marc Coma fast bis an den führenden Cyril Despres heran, heute vergrößerte sich wieder der Abstand. Der Franzose war heute schneller as der Spanier und wurde erster Etappensieger auf peruanischem Boden. Für Marc Coma blieb heute mit 2:01 min Rückstand nur Platz drei. Dazwischen platzierte sich der Spanier Gerard Farrès, der während der Rallye schon die ganze Zeit im Vorderfeld zu finden ist und derzeit mit 1:37 Std. hinter Despres auf Platz sechs liegt. An der Spitze beträgt der Vorsprung von Despres nun 2:22 min vor Marc Coma. "Bei einer Änderung des Roadbook war eine Piste nicht sehr gut zu erkennen. Ich habe 100 Meter zu viel zurückgelegt, dann aber erkannt, dass Marc mir entgegen kam, obschon er zwei Minuten vor mir aufgebrochen war. Der Tag hatte schon mit einem Bad im kühlen Nass begonnen, als ich die Maschine neben mir her schieben musste. Ein harter Tag!", so Cyril Despres. Daniel Schröder ist auf dem Weg in die Top 20. Auf der heutigen Etappe verbesserte sich der junge Deutsche um einen Platz auf Rang 21.
Autos
Auch bei den Geländewagen läuft alles auf einen Zweikampf hinaus, wobei das schon sehr optimistisch gedacht ist, denn nach dem heutigen Etappensieg hat Stéphane Peterhansel fast 23 Minuten Vorsprung vor dem einzigen Verfolger Nani Roma, der heute 3:44 min hinter dem Sieger auf Platz zwei ins Ziel kam. Die letzte Hoffnung für Hummer starb heute, Robby Gordon begann stark und lag sogar eine Zeit lang an der Spitze des Feldes, hatte dann aber ein Problem bei km 199 einen Problem, das ihn lange an der Weiterfahrt hinderte. Der US-Amerikaner verlor richtig viel Zeit und ist noch nicht im Ziel. Neuer Dritter sind Giniel De Villiers und Rene von Zitzewitz, die aber schon 1:11 Std. Rückstand haben. Ein weiterer deutschen Co-Pilot steht auf Platz vier. Andreas Schulz navigiert für Leonid Novistkiy. Das Duo, das den diesjährigen Auftakt der Dakar gewann, liegt nun auf Platz vier, allerdings schon mit über zwei Stunden Rückstand.
Nur knapp hat heute Stephan Schott als Elfter die Top 10 verpasst, der BMW-Pilot verbesserte sich dadurch in der Gesamtwertung um 19 Plätze auf Rang 15! Stefanie Mannis ist noch nicht im Ziel. Gestern wurde sie als 64. geführt.
Trucks
Andrey Karginow hat im Schlussteil noch die IVECO hinter sich gelassen. Am Ende kommt der Russe mit seinem KAMAZ drei Minuten vor Hans Stacey ins Ziel der klar Führende Gérard De Rooy wurde hinter Miki Biasion Vierter und hat in der Gesamtwertung weiter einen komfortablen Vorsprung von 55 Minuten vor Hans Stacey.
Quads
Nachdem gestern mal Tomás Maffei die Patronellis Paroli bieten konnte, machten die beiden argentinischen Brüger den Sieg heute wieder unter sich aus. Gesamtspitzenreiter Alejandro war eine halbe Minute schneller als Marcos, der in der Dakar mit 80 Minuten Rückstand schancenlos auf Platz zwei liegt. Weitere fünfzig Minuten Rückstand hat Tomás Maffei als Dritter.
Abwechslungsreich umschreibt die Wertungspiste wohl ganz gut. Die Strecke stieg 1000 m an, danach gab es rasante Abfahrten. Der Untergrund war abwechslungsreich: Schotter, Schlamm, Asphalt, Sand - es gab von allem etwas. 556 km waren zu absolvieren, dazu kam ein kurzes 5 km langes Verbindungsstück. Zusätzlicher Kick auf dem zweiten Abschnitt des geteilten Prüfung: Es gab nur wenige Orientierungspunkte, was die Navigation erschwerte.
Die Dakar ist sicher eines der größten Abenteuer der Welt. Anders als zum Teil behauptet, sind die Sicherheitsvorkehrungen sind beispielhaft
So, nach so viel Atmosphäre die harten Fakten zur 9. Etappe.
Motorrad
Bei den Bikes geht der Zweikampf zwischen Marc Coma und Cyril Despres weiter. Die Führung von Coma hielt genau einen Tag, denn heute gab es erneut einen Wechel an der Spitze. Vorteil von Cyril Despres war vielleicht, dass er erst als Siebter von insgesamt 120 Athleten an den Start gehen musste. So war die Navigation natürlich ein bisschen einfacher als für Marc Coma, der als Vortagessieger zuerst an den Start gehen musste. Und so kam Despres zu seinem 29. Tagessieg bei der Dakar und nahm seinem KTM-Markenkollegen fast vier Minuten ab. "Es fühlt sich gut an. Nach einem schwierigen Tag wie gestern kommen die Zweifel. Man muss wieder in den Tritt kommen. Im Kopf war das nicht einfach, aber ich bin mit meinem Tag sehr zufrieden", so der Sieger. Der Franzose führt in der Gesamtwertung mit 2:28 min Vorsprung. Weiter gut hält sich der Portugiese Helder Rodrigues, der mit einer knappen Stunde Rückstand Dritter ist und auf den Vierten, seinen Landsmann Paulo Gonclaves schon 27 Minuten herausgefahren hat.
Weiter auf dem Vormarsch ist der erst 21-jährige Daniel Schröder. nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der KTM-Pilot schon auf Platz 25 geschoben.
Autos
Licht und Schatten gab es heute bei Hummer. Robby Gordon konnte seinen ersten Etappensieg bei der diesjährigen Dakar einfahren, während Nasser al-Attiyah das Ziel nicht erreichte. Dem Katari wurde wieder ein technischer Defekt am Hummer zum Verhängnis. Diesmal gab es Probleme mit dem Keilriemen, die offenbar nicht reparabel waren. So stieg der Titelverteidiger aus der Rallye aus. Der einzige, der einigermaßen mit Robby Gordeon mithalten konnte, war Gesamt-Spitzenreiter Stéphane Peterhansel, der 98 Sekunden verlor. Damit fiel der Vorsrung des Franzosen auf knapp sechs Minuten. Boden verloren hat heute der Pole Krzysztof Holowczyc, der nun schon fast 17 Minuten Rückstand hat. Nani Roma folgt mit 19,5 Minuten Rückstand. Weiter auf Platz fünf liegen Giniel De Villiers und Dirk Von Zitzewitz, allerdings haben die beiden schon 54 Minuten Rückstand auf Peterhansel.
Trucks
Bisher sind erst vier Trucks im Ziel. Vorn drei IVECO, die auf den Vierten, den KAMAZ von Artur Ardavichus fast neun Minuten herausgefahren haben. Unter den IVECO finden wir auch den Gesamtspitzenreiter Gerard De Rooy, der heute hinter dem Sieger Miki Biasion und Hans Stacey auf Platz drei fuhr. Der Niederländer wird seine Führung stark ausbauen. TATRA-Pilot Ales Loprais ist noch nicht im Ziel.
Quads
Bei den Quads bleibt es langweilig. Titelverteidiger Alejandro Patronelli gewann heute die zweite Etappe und baute den Vorsprung auf seinen Bruder Marco weiter aus. 1:20 Stunden sind es nun schon. Heute kamen nämlich wieder 62 Sekunden hinzu. Und der dritte Argentinier, Tomás Maffei? Der verlor heute als Dritter gleich 44 Minuten.
Die 5. Etappe der Rallye Dakar boten zur Abwechselung viel Sand. Die weißen Dünen von Fiambalá standen auf dem Programm und verlangten besonderes Geschick beim Navigieren. Während Autos und Trucks heute nur 177 km Wertungsstrecke absolvieren mussten, standen für Bikes und Quads 265 km auf dem Programm. Dafür hatten die kleinen Fahrzeuge nur 151 Verbindungsstrecke, die Autos und LKW 246 km.
Auto
Der Etappensieg ging heute an den Mini-Piloten Krzysztof Holowczyc, der sich vor dem besten Hummer mit Robby Gordon im Cockpit durchsetzte. Dritter wurde mit gut 3 Minuten Rückstand Stéphane Peterhansel, der damit in der Gesamtwertung von bleibt. Der Pole Holowczyc verbesserte sich auf Platz zwei und hat gut vier Minuten Rückstand auf seinen Marken-Kollegen. Mini dominiert damit weiter die Dakar. Vier der fünf Etappen gewannen die kleinen Flitzer. Auch der dritte Platz in der Gesamtwertung geht an einen Mini. Nani Roma hat zehn Minuten Rückstand auf Peterhansel. Neben den Mini machen die Hummer den besten Eindruck Robby Gordon ist in der Gesamtwertung mit 13,5 Minuten Rückstand Vierter, Nasser Al Attiyah fuhr zweimal die beste Zwischenzeit. Dann bremste ihn aber eine gerissene Kühlerleitung und erste Araber verlor über 20 Minuten. So liegt Nasser Al Attiyah schon 50 Minuten hinter Peterhansel. Ein Muster an Zuverlässigkeit ist auch der Toyota von Giniel De Villiers. Allerdings verlor der Südafrikaner heute trotzdem 19 Minuten und fiel in der Gesamtwertung auf Platz fünf zurück. Auf Peterhansel fehlen ihm jetzt 21 Minuten.
Weiter auf der Überholspur ist Stephan Schott. Der BMW-Pilot wurde heute Zwanzigster und verbesserte sich in der Gesamtwertung um mehr als 30 Plätze auf Rang 62.
Motorrad
150 Piloten waren heute am Start, aber eigentlich ist die Konkurrenz nur noch ein Duell. Cyril Despres konnte dabei heute erneut 1:41 min zwischen sich und Marc Coma legen und baute so seinen Vorsprung auf fast 10 Minuten aus. Eine Vorentscheidung ist das aber wohl noch nicht, denn noch ist nicht einmal Halbzeit. Auf Platz drei der Gesamtwertung finden wir Helder Rodrigues aus Portugal. Der Yamaha-Pilot war auch im Vorjahr Dritter. Er ist also bester vom Rest - mit 48 Minuten Rückstand auf den Spitzenreiter. Daniel Schröder kam heute eine gute halbe Stunde hinter Despres ins Ziel. Der KTM-Pilot verbesserte sich auf Platz 34 und kommt seinem Ziel, unter besten dreißig zu fahren, immer näher.
Trucks
Die Iveco setzen weiter die Maßstäbe, besonders Gerard De Rooy, der heute schon den dritten Etappensieg holte und seine Führung in der Gesamtwertung ausbaute. Hier schob sich heute Miki Biasion als Dritter bis auf vier Sekunden an Hans Stacey heran. Weiter stark im Rennen ist Ales Loprais, der mit seinem Tatra nur 14 Sekunden hinter De Rooy auf Platz zwei ins Ziel kam. Bester KAMAZ ist jetzt Eduard Nikolajew, der in der Gesamtwertung mit 22,5 Minuten hinter dem Spitzenreiter auf platz fünf liegt. Franz Echter wurde heute Zehnter und war damit bester MAN-Fahrer.
Quads
Bei den Bikes ist es ein Zweikampf - bei den Quads ein Dreikampf. Im Wettbewerb der Argentinier war heute Marcos Patronelli der Schnellste. Er verwies seinen Bruder Alejandro mit knapp 2 Minuten Vorsprung auf Platz zwei. Tomás Maffei wurde Dritter und konnte seine Führung in der Gesamtwertung gerade so ins Ziel retten. Der 27-jährige führt noch mit 35 Sekunden vor Alejandro.
Nicht mehr zur dritten Etappe antreten konnte die deutsche Hoffnung bei den Autos. Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemannmussten mussten gestern das Rennen wegen eines irreparablen Motorschadens an ihrem SMG-Diesel-Buggy aufgeben.
Die dritte Etappe forderte den Piloten wieder alles ab. Für Autos und Trucks ging es heute über insgesamt 499 km von San Rafael nach San Juan, für die Motoräder und Quads standen 62 km mehr auf dem Programm. Davon waren 208 bzw. 270 km Wertungsstrecke. Bei ihrem Ritt durch die Kordilleren wird der Rios durchquert und sind zahlreiche Löcher und Steine zu umfahren. Der Schotterbelag wird den Fahrzeugen einiges abverlangen, die Fahrer werden kaum Zeit für einen Blick auf die traumhafte Kandschaft haben. Auch ein steiler Anstieg wird für die Fahrzeuge nicht ohne sein.
Autos
Die 3. Etappe nahmen noch 160 Fahrzeuge in Angriff. Darunter übrigens auch der ehemalige polnische Weltklasse-Skispringer Adam Malysz, der gestern auf Platz 54 lag und heute mit seinem Mitsubishi sogar weitere drei Plätze gut machte. Vorn begann die Jagd auf Stéphane Peterhansel. Der Franzose wurde durch zwei Reifenschäden an seinem Mini gestoppt und verlor so nach zweimal Bestzeit bei den Zwischenzeiten auf den letzten 50 km noch viel Zeit. Am Ende kam Stéphane Peterhansel mit 6:23 min Rückstand auf Sieger Nani Roma (E/Mini) als Achter ins Ziel und verlor auch die Führung in der Gesamtwertung. Die holte sich der Pole Krzysztof Holowczyc, der heute mit 1:09 min Rückstand auf Roma als Zweiter ins Ziel kam. Nasser Al Attiyah setzte seine Aufholjagd fort. Der Vorjahressieger kam 20 Sekunden hinter Holowczyc als Dritter ins Ziel und hat nun in der Gesamtwertung 6:34 min Rückstand auf Holowczyc. In der Gesamtwertung bleibt Robby Gordon mit seiner Hummer weiter erste Jäger. Der US-Amerikaner kam heute auf Platz fünf und hat jetzt 54 Sekunden Rückstand auf Holowczyc. Weiter gut unterwegs ist auch der Toyota von Giniel De Villiers und Dirk Von Zitzewitz. Das südafrikanisch/deutsche Duo kam heute auf Platz drei und nimmt diesem Platz mit 1:40 Rückstand auch in der Gesamtwertung ein. Dahinter folgen Nani Roma, Stéphane Peterhansel und Nasser Al Attiyah. Stefanie Manns verbesserte sich heute auf Platz 84, Stephan Schott ist, nachdem er gestern mächtig einbrach, heute 66. geworden, wird aber mit über neun Stunden Rückstand in der Gesamtwertung nur noch als 108. geführt. Platz 20 aus dem Vorjahr ist unerreichbar geworden.
Motorrad
Bei den Motorräder galt es, Marc Coma nicht schon zum Beginn der Rallye enteilen zu lassen. Heute gab es einen spannenden Zweikampf zwischen den beiden Dominatoren des letzten Jahres: Titelverteidiger Marc Coma (E) und Cyril Despres (F). Die Führung wechselte zwischen den beiden KTM-Piloten, bis Marc Coma ein Navigationsfehler unterlief. Erst nach vier Kilometern bemerkte der Spanier seinen Fehler. Den Rückstand konnte er nun nicht mehr wettmachen. Cyril Despres, der die Dakar 2005, 2007 und 2010 gewann, sicherte den Etappensieg und auch die Führung in der Gesamtwertung. Marc Coma verlor heute 13:04 min und ist trotzdem in der Gesamtwertung mit über zehn Minuten Rückstand immer noch Zweiter. Daniel Schröder verlor zwar heute auf den Sieger fast 1,5 Stunden, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter im Plan. Derzeit wird er auf Platz 37 geführt. Der deutsche KTM-Pilot möchte gern unter den besten 30 ins Ziel in Lima kommen.
Ausgeschieden ist der Vierter nach der zweiten Etappe. Jakub Przygonski´s KTM blieb mit einem Motorschaden liegen. Auch Quinn Cody, im Vorjahr immerhin Neunter, ist nicht mehr dabei. Nach einem heftigen Sturz musste der US-Amerikaner mit Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus geflogen werden.
Trucks
Bei den großen Fahrzeugen geht der Kampf zwischen KAMAZ und IVECO weiter. Mittendrin der Tatra von Ales Loprais. Die Etappe gewann heute der Italiener Miki Biasion, der nach drei Jahren Pause mal wieder bei einer Dakar dabei ist. Diesmal auf einem Iveco. Als Führender ging heute Gerard De Rooy mit einem Vorsprung von 5:30 min ins Rennen. Das reichte nicht, denn der Niederländer verlor heute fast neun Minuten auf den Tagessieger und fast acht Minuten auf den Zeiten, KAMAZ-Pilot Artur Ardavichus. Der Kasache übernahm damit die Führung, 28 Sekunden vor Gerard De Rooy und 1:51 min vor dem heutigen Sieger Miki Biasion. Der KAMAZ wird gleich von drei Iveco gejagd. Auf Platz vier steht der Niederländer Hans Stacey, gefolgt vom Tschechen Ales Loprais und seinem Tatra.
Franz Echter muss hart kämpfen, wenn er in dieser Saison wie im Vorjahr auf Platz fünf holen möchte. Nach dem heutigen neunten Platz verbessert sich der 53-jährige in der Gesamtwertung auf Platz zehn.
Quad
Die Zeit des Siegers der ersten beiden Etappen, Sergio La Fuente, ist vorbei, denn der Yamaha-Fahrer verlor heute über eine Stunde und ist nur noch Sechster. An der Spitze liegen nun die Favoriten aus Argentinien. Titelverteidiger Alejandro Patronelli führt mit 55 Sekunden Vorsprung auf Marcos Patronelli. Dritter ist mit 2:41 min Rückstand Tomás Maffei. Der Tagessieg ging an Pablo Copetti, ebenfalls aus Argentinien. Der Yamaha-Pilot, im Vorjahr Fünfter, fiel gestern weit zurück und liegt nach dem heutigen Tag mit über sieben Stunden Rückstand nur auf Platz 24.