Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.
Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.
Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.
Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.
Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.
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Donnerstag, 10. Januar 2013
Mittwoch, 11. Januar 2012
Rallye Dakar, Tag 10: Coma jagt Despres / Gordon vor dem Aus?
Vom Strand Iquique ging es nach Arica. Surfen stand dabei auf dem Programm, denn auf den 377 Wertungs-Kilometern warten gleich mehr als 100 km Dünen. Auf den restlichen Kilometern galt es wieder, Tempo zu machen. Zu den gezeiteten Kilometern kam noch ein 317 km langes Verbindungsstück.
Motorrad
Der Zweikampf an der Spitze hält an. Die beeindruckendste Leistung bot heute Joan Barreda, der sich schon zeitig im Rennen am rechten Fuß verletzte, dann aber unglaubliche Willenskraft zeigte und die Etappe mit immerhin 1:32 min vor Marc Coma gewann. Die beiden Spanier profitierten von einen kleinen Navigationsfehler des Führenden Cyril Despres. Der Franzose hatte heute das Pech, als erster Starten zu müssen und verlor gegen Coma gut zwei Minuten.
"Bis zu km 225 lief für mich alles gut, ich konnte ein hohes Tempo halten. Aber da ist mir ein kleiner Navigationsfehler unterlaufen und in diesem Moment hat Marc mich überholt. Er ist mit Joan Barreda zusammen gefahren, dem ich hier übrigens gratulieren möchte, denn er ist eine super Etappe gefahren. Auf diesem Niveau zählen die Sekunden!", analysierte Despres, der 21 Sekunden Vorsprung ins Ziel rettete. Dritter bleibt Helder Rodrigues, der gegen den neuen Vierten, Jordi Viladoms, schon mehr als eine halbe Stunde herausgefahren hat. Dagegen ist der bisherige Vierte, Paulo Gonçalves, weit zurückgefallen. Der Portugiese verlor heute auf seinen Landsmann fast 14 Minuten und steht nun nur noch auf Platz 7. Daniel Schröder ist weiter auf dem Vormarsch. Der junge KTM-Pilot verbesserte sich inzwischen schon auf den 25. Platz!
Autos
Die Gefühle während der Rallye spielen Achterbahn. Am heftigsten erwischte es zuletzt die Hoffnung der Hummer, Robby Gordon. Der US-Amerikaner gewann gestern überlegen, heute erlebte er wieder bittere Minuten. Ein Fahrfehler wurde dem 42-jährigen zum Verhängnis. Im harten Zweikampf mit Spitzenreiter Stéphane Peterhansel beschädigte er sich seinen Hummer dabei und verlor 14 Minuten. Dazu kommt, dass die technischen Kommissare gestern Regelabweichungen am Hummer von Gordon fanden und der Amerikaner heute nur mitfahren durfte, weil die Entscheidung durch einen Einspruch noch nicht rechtskräftig ist. Stéphane Peterhansel verpasste den Sieg auch, denn Mini-Kollege Nani Roma fährt ein perfektes Rennen und schlägt den Topfavoriten um 21 Sekunden. Giniel De Villiers bleibt mit einem deutschen Co-Piloten Dirk Von Zitzewitz im Vorderfeld. Heute gab es für das Team auf einem Toyota einen dritten Platz, nur 7:44 min hinter dem Sieger. In der Gesamtwertung liegt das Duo mit über einer Stunde Rückstand auf Peterhansel auf Platz vier. Noch nicht im Ziel ist der Pole Krzysztof Holowczyc, der die Servolenkung seines Mini beschädigte und wohl aus dem Kreis der Podiums-Kandidaten gefallen ist, wenn er nicht sogar aufgegeben hat. Eine offizielle Meldung liegt nicht vor. Lassen wir uns überraschen. An der Spitze liegt Peterhansel nun mit 19 Minuten vor Nani Roma und 20 Minuten vor Robby Gordon, dem aber der Ausschluss droht. Dann wäre Giniel De Villiers plötzlich wieder auf dem Podium! Stephan Schott ist auch weiter gut im Rennen. Der BMW-Pilot kam heute mit seinem Beifahrer Holm Schmidt auf einen guten dreizehnten Platz und verbessert sich auf einen guten 30. Platz in der Gesamtwertung. Noch nciht im Ziel ist Stephanie Manns. Gestern lag die Deutsche bei ihrer ersten Dakar auf einem respektablen 64. Platz.
Trucks
Heute zeigte sich KAMAZ mal an der Spitze. Der Kasache Artur Ardavichus fuhr seinem ersten zum ersten Dakar-Etappensieg seiner Karriere. Schon fast nicht mehr für mögliche Glücksgefühle bescherte KAMAZ der Doppelsieg, den Andrey Karghinov sicherte. Zweieihalb Minuten nach dem Sieger kam Gerard de Rooy in Ziel. Er leistete sich gleich zu beginn der Etappe einen Navigationsfehler, den sein Teamkamerad Hans Stacey gleich nachmachte und am Ende gleich 14 Minuten verlor. So bleibt zwar Stacey in der Gesamtwertung weiter Zweiter, hat nun aber schon 59:27 min Rückstand auf Spitzenreiter de Rooy. Der beste Tatra-Fahrer, Aleš Loprais, musste gestern nach einem Unfall auf dem Verbindungsstück aufgeben. Der beste Deutsche, Franz Echter ist auf der gestrigen Etappe ausgeschieden. Wenn ich die niederländische Internetseite seines Teams richtig interpretiere, schied der Deutsche mit einer defekten Lenkung aus.
Quads
Nach der Demütigung am letzten Tag, an dem Tomás Maffei fast eine dreiviertel Stunde auf die Patronelli-Brüder verlor, fuhr der Argetinier heute alles in Grund und Boden und ließ Marcos 13 Minuten und Alejandro, der mit 1:19 Std. vor Marcos führt, 13,5 Minuten hinter sich. "Es war eine sehr abwechslungsreiche, schnelle Etappe. Ich hatte ein wenig Bammel davor. Nach der langen Etappe von Antofagasta war diese hier im Vergleich kürzer. Das war besser. Die Navigation war schwierig. Ich habe einen Punkt verpasst und habe ihn gesucht. Aber die Etappe war wirklich schön, mit einem wunderschönen Abschnitt in den Bergen", meinte der Sieger.
Morgen geht es dann also zum 27. Gastgeberland in der Geschichte der Dakar, nach Peru.
Motorrad
Der Zweikampf an der Spitze hält an. Die beeindruckendste Leistung bot heute Joan Barreda, der sich schon zeitig im Rennen am rechten Fuß verletzte, dann aber unglaubliche Willenskraft zeigte und die Etappe mit immerhin 1:32 min vor Marc Coma gewann. Die beiden Spanier profitierten von einen kleinen Navigationsfehler des Führenden Cyril Despres. Der Franzose hatte heute das Pech, als erster Starten zu müssen und verlor gegen Coma gut zwei Minuten.
"Bis zu km 225 lief für mich alles gut, ich konnte ein hohes Tempo halten. Aber da ist mir ein kleiner Navigationsfehler unterlaufen und in diesem Moment hat Marc mich überholt. Er ist mit Joan Barreda zusammen gefahren, dem ich hier übrigens gratulieren möchte, denn er ist eine super Etappe gefahren. Auf diesem Niveau zählen die Sekunden!", analysierte Despres, der 21 Sekunden Vorsprung ins Ziel rettete. Dritter bleibt Helder Rodrigues, der gegen den neuen Vierten, Jordi Viladoms, schon mehr als eine halbe Stunde herausgefahren hat. Dagegen ist der bisherige Vierte, Paulo Gonçalves, weit zurückgefallen. Der Portugiese verlor heute auf seinen Landsmann fast 14 Minuten und steht nun nur noch auf Platz 7. Daniel Schröder ist weiter auf dem Vormarsch. Der junge KTM-Pilot verbesserte sich inzwischen schon auf den 25. Platz!
Autos
Die Gefühle während der Rallye spielen Achterbahn. Am heftigsten erwischte es zuletzt die Hoffnung der Hummer, Robby Gordon. Der US-Amerikaner gewann gestern überlegen, heute erlebte er wieder bittere Minuten. Ein Fahrfehler wurde dem 42-jährigen zum Verhängnis. Im harten Zweikampf mit Spitzenreiter Stéphane Peterhansel beschädigte er sich seinen Hummer dabei und verlor 14 Minuten. Dazu kommt, dass die technischen Kommissare gestern Regelabweichungen am Hummer von Gordon fanden und der Amerikaner heute nur mitfahren durfte, weil die Entscheidung durch einen Einspruch noch nicht rechtskräftig ist. Stéphane Peterhansel verpasste den Sieg auch, denn Mini-Kollege Nani Roma fährt ein perfektes Rennen und schlägt den Topfavoriten um 21 Sekunden. Giniel De Villiers bleibt mit einem deutschen Co-Piloten Dirk Von Zitzewitz im Vorderfeld. Heute gab es für das Team auf einem Toyota einen dritten Platz, nur 7:44 min hinter dem Sieger. In der Gesamtwertung liegt das Duo mit über einer Stunde Rückstand auf Peterhansel auf Platz vier. Noch nicht im Ziel ist der Pole Krzysztof Holowczyc, der die Servolenkung seines Mini beschädigte und wohl aus dem Kreis der Podiums-Kandidaten gefallen ist, wenn er nicht sogar aufgegeben hat. Eine offizielle Meldung liegt nicht vor. Lassen wir uns überraschen. An der Spitze liegt Peterhansel nun mit 19 Minuten vor Nani Roma und 20 Minuten vor Robby Gordon, dem aber der Ausschluss droht. Dann wäre Giniel De Villiers plötzlich wieder auf dem Podium! Stephan Schott ist auch weiter gut im Rennen. Der BMW-Pilot kam heute mit seinem Beifahrer Holm Schmidt auf einen guten dreizehnten Platz und verbessert sich auf einen guten 30. Platz in der Gesamtwertung. Noch nciht im Ziel ist Stephanie Manns. Gestern lag die Deutsche bei ihrer ersten Dakar auf einem respektablen 64. Platz.
Trucks
Heute zeigte sich KAMAZ mal an der Spitze. Der Kasache Artur Ardavichus fuhr seinem ersten zum ersten Dakar-Etappensieg seiner Karriere. Schon fast nicht mehr für mögliche Glücksgefühle bescherte KAMAZ der Doppelsieg, den Andrey Karghinov sicherte. Zweieihalb Minuten nach dem Sieger kam Gerard de Rooy in Ziel. Er leistete sich gleich zu beginn der Etappe einen Navigationsfehler, den sein Teamkamerad Hans Stacey gleich nachmachte und am Ende gleich 14 Minuten verlor. So bleibt zwar Stacey in der Gesamtwertung weiter Zweiter, hat nun aber schon 59:27 min Rückstand auf Spitzenreiter de Rooy. Der beste Tatra-Fahrer, Aleš Loprais, musste gestern nach einem Unfall auf dem Verbindungsstück aufgeben. Der beste Deutsche, Franz Echter ist auf der gestrigen Etappe ausgeschieden. Wenn ich die niederländische Internetseite seines Teams richtig interpretiere, schied der Deutsche mit einer defekten Lenkung aus.
Quads
Nach der Demütigung am letzten Tag, an dem Tomás Maffei fast eine dreiviertel Stunde auf die Patronelli-Brüder verlor, fuhr der Argetinier heute alles in Grund und Boden und ließ Marcos 13 Minuten und Alejandro, der mit 1:19 Std. vor Marcos führt, 13,5 Minuten hinter sich. "Es war eine sehr abwechslungsreiche, schnelle Etappe. Ich hatte ein wenig Bammel davor. Nach der langen Etappe von Antofagasta war diese hier im Vergleich kürzer. Das war besser. Die Navigation war schwierig. Ich habe einen Punkt verpasst und habe ihn gesucht. Aber die Etappe war wirklich schön, mit einem wunderschönen Abschnitt in den Bergen", meinte der Sieger.
Morgen geht es dann also zum 27. Gastgeberland in der Geschichte der Dakar, nach Peru.
Montag, 9. Januar 2012
Rallye Dakar, Tag 8: Coma deklassiert die Konkurrenz
Nach dem Ruhetag wurde den Fahrern gleich wieder alles abverlangt. Gleich 477 Wertungskilometer standen zwischen Copiadó und Antofagasta auf dem Programm. Hinzu kamen noch 245 Verbindungskilometern. Heute kam es vor allem auf Tempo an. Größtenteils ging es über Schotterpisten.
Motorrad
Weiter geht es im Zweikampf an der Spitze. Marc Coma muss in der zweiten Hälfte der Dakar 7:48 min auf den Führenden Cyril Despres gut machen. Der Sieg wird sich zwischen den beiden KTM-Piloten entscheiden, wenn sie ins Ziel kommen. Dass der Titelverteidiger aber schon am ersten Tag der zweiten Woche nicht nur den Rückstand wettmacht, sondern sogar einen Vorsprung vor Despres herausfährt, war dann schon eine Überraschung. Der Spanier entscheidet die Etappe schon in der Anfangsphase, als er ein schlammiges Flussbett geschickt umfährt. Despres hingegen versenkt seine Maschine im Schlamm und verliert fast zehn Minuten. Im Schlepptau hatte er
Paulo Gonçalves, dem das gleiche Missgeschick unterläuft. Cyril Despres erläuterte das Missgeschick nach dem Rennen: "Zwischen dem Erkundungsfahrzeug, das vor zwei Tagen hier durchgefahren ist, und heute ist eine Schlammlawine runtergekommen. Es war im Aufschrieb nicht verzeichnet. Ich war der Erste, den es erwischt hat. Ich konnte die Stelle nicht umfahren. Ich werde auf die Entscheidung der Veranstalter warten, denn nach der Durchfahrt von Ullevalseter, Goncalves und einigen anderen wurde die Strecke umgeleitet, denn ansonsten wären 200 Fahrzeuge im Schlamm steckengeblieben. Ich sehe nicht ein, warum wir als einzige die Zeche zahlen sollen.". Nun, Marc Coma kam heil durch und gewann die Etappe mit sieben Minuten Vorsprung auf den Gesamtdritten Helder Rodriguez. Der Portugiese hat jetzt 49 Minuten Rückstand hinter dem neuen Spitzenreiter und ist der einzige der neben Despres noch innerhalb einer Stunde mit Coma ist. Despres freilich kann weiter hoffen, denn er hat nur 86 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter.
Auto
Bei den Geländerwagen gab es heute einen Zweikampf um den Tagessieg. Am Ende gab es erneut einen Mini-Erfolg. Nani Roma gewann die Etappe mit 5 Sekunden Vorsprung auf den Hummer-Piloten Robby Gordon. Der US-Amerikaner macht gegen über Krzysztof Holowczyc 2 Minuten gut und verdängte den Mini-Fahrer von Platz zwei. Vorn in der Gesamtwertung bleibt Stéphane Peterhansel, der heute mit 5,5 Minuten Rückstand als Vierter ins Ziel fuhr und nun noch 7:36 min vor Robby Gordon liegt.
Trucks
Bisher sind erst sieben Trucks ins Zielgekommen. Weiter stark unterwegs ist der Tscheche Ales Loprais, der mit seinem Tatra heute 91 Sekunden schneller war als der Gesamtführende Gerard De Rooy. Damit schmolz der Vorsprung des IVECO-Fahrers auf 15:39 min. Hans Stacey, der heute mit über 16 Minuten hinter Loprais ins Ziel kam, hat als Dritter jetzt schon 48 Minuten Rückstand.
Quad
Wow, Marcos Patronelli hat heute seinem Bruder Alejandro grandiose 38 Sekunden abgenommen, was den aber nicht weiter stört, zumal Tomás Maffei heute weitere neun Minuten verlor und Alejandro Patronelli nun schon über eine Stunde Vorsprung vor seinen beiden "ärgsten" Verfolgern.
Motorrad
Weiter geht es im Zweikampf an der Spitze. Marc Coma muss in der zweiten Hälfte der Dakar 7:48 min auf den Führenden Cyril Despres gut machen. Der Sieg wird sich zwischen den beiden KTM-Piloten entscheiden, wenn sie ins Ziel kommen. Dass der Titelverteidiger aber schon am ersten Tag der zweiten Woche nicht nur den Rückstand wettmacht, sondern sogar einen Vorsprung vor Despres herausfährt, war dann schon eine Überraschung. Der Spanier entscheidet die Etappe schon in der Anfangsphase, als er ein schlammiges Flussbett geschickt umfährt. Despres hingegen versenkt seine Maschine im Schlamm und verliert fast zehn Minuten. Im Schlepptau hatte er
Paulo Gonçalves, dem das gleiche Missgeschick unterläuft. Cyril Despres erläuterte das Missgeschick nach dem Rennen: "Zwischen dem Erkundungsfahrzeug, das vor zwei Tagen hier durchgefahren ist, und heute ist eine Schlammlawine runtergekommen. Es war im Aufschrieb nicht verzeichnet. Ich war der Erste, den es erwischt hat. Ich konnte die Stelle nicht umfahren. Ich werde auf die Entscheidung der Veranstalter warten, denn nach der Durchfahrt von Ullevalseter, Goncalves und einigen anderen wurde die Strecke umgeleitet, denn ansonsten wären 200 Fahrzeuge im Schlamm steckengeblieben. Ich sehe nicht ein, warum wir als einzige die Zeche zahlen sollen.". Nun, Marc Coma kam heil durch und gewann die Etappe mit sieben Minuten Vorsprung auf den Gesamtdritten Helder Rodriguez. Der Portugiese hat jetzt 49 Minuten Rückstand hinter dem neuen Spitzenreiter und ist der einzige der neben Despres noch innerhalb einer Stunde mit Coma ist. Despres freilich kann weiter hoffen, denn er hat nur 86 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter.
Auto
Bei den Geländerwagen gab es heute einen Zweikampf um den Tagessieg. Am Ende gab es erneut einen Mini-Erfolg. Nani Roma gewann die Etappe mit 5 Sekunden Vorsprung auf den Hummer-Piloten Robby Gordon. Der US-Amerikaner macht gegen über Krzysztof Holowczyc 2 Minuten gut und verdängte den Mini-Fahrer von Platz zwei. Vorn in der Gesamtwertung bleibt Stéphane Peterhansel, der heute mit 5,5 Minuten Rückstand als Vierter ins Ziel fuhr und nun noch 7:36 min vor Robby Gordon liegt.
Trucks
Bisher sind erst sieben Trucks ins Zielgekommen. Weiter stark unterwegs ist der Tscheche Ales Loprais, der mit seinem Tatra heute 91 Sekunden schneller war als der Gesamtführende Gerard De Rooy. Damit schmolz der Vorsprung des IVECO-Fahrers auf 15:39 min. Hans Stacey, der heute mit über 16 Minuten hinter Loprais ins Ziel kam, hat als Dritter jetzt schon 48 Minuten Rückstand.
Quad
Wow, Marcos Patronelli hat heute seinem Bruder Alejandro grandiose 38 Sekunden abgenommen, was den aber nicht weiter stört, zumal Tomás Maffei heute weitere neun Minuten verlor und Alejandro Patronelli nun schon über eine Stunde Vorsprung vor seinen beiden "ärgsten" Verfolgern.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Rallye Dakar, Tag 3: Krzysztof Holowczyc übernimmt Führung bei Autos / Coma verfährt sich
Nicht mehr zur dritten Etappe antreten konnte die deutsche Hoffnung bei den Autos. Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemannmussten mussten gestern das Rennen wegen eines irreparablen Motorschadens an ihrem SMG-Diesel-Buggy aufgeben.
Die dritte Etappe forderte den Piloten wieder alles ab. Für Autos und Trucks ging es heute über insgesamt 499 km von San Rafael nach San Juan, für die Motoräder und Quads standen 62 km mehr auf dem Programm. Davon waren 208 bzw. 270 km Wertungsstrecke. Bei ihrem Ritt durch die Kordilleren wird der Rios durchquert und sind zahlreiche Löcher und Steine zu umfahren. Der Schotterbelag wird den Fahrzeugen einiges abverlangen, die Fahrer werden kaum Zeit für einen Blick auf die traumhafte Kandschaft haben. Auch ein steiler Anstieg wird für die Fahrzeuge nicht ohne sein.
Autos
Die 3. Etappe nahmen noch 160 Fahrzeuge in Angriff. Darunter übrigens auch der ehemalige polnische Weltklasse-Skispringer Adam Malysz, der gestern auf Platz 54 lag und heute mit seinem Mitsubishi sogar weitere drei Plätze gut machte. Vorn begann die Jagd auf Stéphane Peterhansel. Der Franzose wurde durch zwei Reifenschäden an seinem Mini gestoppt und verlor so nach zweimal Bestzeit bei den Zwischenzeiten auf den letzten 50 km noch viel Zeit. Am Ende kam Stéphane Peterhansel mit 6:23 min Rückstand auf Sieger Nani Roma (E/Mini) als Achter ins Ziel und verlor auch die Führung in der Gesamtwertung. Die holte sich der Pole Krzysztof Holowczyc, der heute mit 1:09 min Rückstand auf Roma als Zweiter ins Ziel kam. Nasser Al Attiyah setzte seine Aufholjagd fort. Der Vorjahressieger kam 20 Sekunden hinter Holowczyc als Dritter ins Ziel und hat nun in der Gesamtwertung 6:34 min Rückstand auf Holowczyc. In der Gesamtwertung bleibt Robby Gordon mit seiner Hummer weiter erste Jäger. Der US-Amerikaner kam heute auf Platz fünf und hat jetzt 54 Sekunden Rückstand auf Holowczyc. Weiter gut unterwegs ist auch der Toyota von Giniel De Villiers und Dirk Von Zitzewitz. Das südafrikanisch/deutsche Duo kam heute auf Platz drei und nimmt diesem Platz mit 1:40 Rückstand auch in der Gesamtwertung ein. Dahinter folgen Nani Roma, Stéphane Peterhansel und Nasser Al Attiyah. Stefanie Manns verbesserte sich heute auf Platz 84, Stephan Schott ist, nachdem er gestern mächtig einbrach, heute 66. geworden, wird aber mit über neun Stunden Rückstand in der Gesamtwertung nur noch als 108. geführt. Platz 20 aus dem Vorjahr ist unerreichbar geworden.
Motorrad
Bei den Motorräder galt es, Marc Coma nicht schon zum Beginn der Rallye enteilen zu lassen. Heute gab es einen spannenden Zweikampf zwischen den beiden Dominatoren des letzten Jahres: Titelverteidiger Marc Coma (E) und Cyril Despres (F). Die Führung wechselte zwischen den beiden KTM-Piloten, bis Marc Coma ein Navigationsfehler unterlief. Erst nach vier Kilometern bemerkte der Spanier seinen Fehler. Den Rückstand konnte er nun nicht mehr wettmachen. Cyril Despres, der die Dakar 2005, 2007 und 2010 gewann, sicherte den Etappensieg und auch die Führung in der Gesamtwertung. Marc Coma verlor heute 13:04 min und ist trotzdem in der Gesamtwertung mit über zehn Minuten Rückstand immer noch Zweiter. Daniel Schröder verlor zwar heute auf den Sieger fast 1,5 Stunden, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter im Plan. Derzeit wird er auf Platz 37 geführt. Der deutsche KTM-Pilot möchte gern unter den besten 30 ins Ziel in Lima kommen.
Ausgeschieden ist der Vierter nach der zweiten Etappe. Jakub Przygonski´s KTM blieb mit einem Motorschaden liegen. Auch Quinn Cody, im Vorjahr immerhin Neunter, ist nicht mehr dabei. Nach einem heftigen Sturz musste der US-Amerikaner mit Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus geflogen werden.
Trucks
Bei den großen Fahrzeugen geht der Kampf zwischen KAMAZ und IVECO weiter. Mittendrin der Tatra von Ales Loprais. Die Etappe gewann heute der Italiener Miki Biasion, der nach drei Jahren Pause mal wieder bei einer Dakar dabei ist. Diesmal auf einem Iveco. Als Führender ging heute Gerard De Rooy mit einem Vorsprung von 5:30 min ins Rennen. Das reichte nicht, denn der Niederländer verlor heute fast neun Minuten auf den Tagessieger und fast acht Minuten auf den Zeiten, KAMAZ-Pilot Artur Ardavichus. Der Kasache übernahm damit die Führung, 28 Sekunden vor Gerard De Rooy und 1:51 min vor dem heutigen Sieger Miki Biasion. Der KAMAZ wird gleich von drei Iveco gejagd. Auf Platz vier steht der Niederländer Hans Stacey, gefolgt vom Tschechen Ales Loprais und seinem Tatra.
Franz Echter muss hart kämpfen, wenn er in dieser Saison wie im Vorjahr auf Platz fünf holen möchte. Nach dem heutigen neunten Platz verbessert sich der 53-jährige in der Gesamtwertung auf Platz zehn.
Quad
Die Zeit des Siegers der ersten beiden Etappen, Sergio La Fuente, ist vorbei, denn der Yamaha-Fahrer verlor heute über eine Stunde und ist nur noch Sechster. An der Spitze liegen nun die Favoriten aus Argentinien. Titelverteidiger Alejandro Patronelli führt mit 55 Sekunden Vorsprung auf Marcos Patronelli. Dritter ist mit 2:41 min Rückstand Tomás Maffei. Der Tagessieg ging an Pablo Copetti, ebenfalls aus Argentinien. Der Yamaha-Pilot, im Vorjahr Fünfter, fiel gestern weit zurück und liegt nach dem heutigen Tag mit über sieben Stunden Rückstand nur auf Platz 24.
Die dritte Etappe forderte den Piloten wieder alles ab. Für Autos und Trucks ging es heute über insgesamt 499 km von San Rafael nach San Juan, für die Motoräder und Quads standen 62 km mehr auf dem Programm. Davon waren 208 bzw. 270 km Wertungsstrecke. Bei ihrem Ritt durch die Kordilleren wird der Rios durchquert und sind zahlreiche Löcher und Steine zu umfahren. Der Schotterbelag wird den Fahrzeugen einiges abverlangen, die Fahrer werden kaum Zeit für einen Blick auf die traumhafte Kandschaft haben. Auch ein steiler Anstieg wird für die Fahrzeuge nicht ohne sein.
Autos
Die 3. Etappe nahmen noch 160 Fahrzeuge in Angriff. Darunter übrigens auch der ehemalige polnische Weltklasse-Skispringer Adam Malysz, der gestern auf Platz 54 lag und heute mit seinem Mitsubishi sogar weitere drei Plätze gut machte. Vorn begann die Jagd auf Stéphane Peterhansel. Der Franzose wurde durch zwei Reifenschäden an seinem Mini gestoppt und verlor so nach zweimal Bestzeit bei den Zwischenzeiten auf den letzten 50 km noch viel Zeit. Am Ende kam Stéphane Peterhansel mit 6:23 min Rückstand auf Sieger Nani Roma (E/Mini) als Achter ins Ziel und verlor auch die Führung in der Gesamtwertung. Die holte sich der Pole Krzysztof Holowczyc, der heute mit 1:09 min Rückstand auf Roma als Zweiter ins Ziel kam. Nasser Al Attiyah setzte seine Aufholjagd fort. Der Vorjahressieger kam 20 Sekunden hinter Holowczyc als Dritter ins Ziel und hat nun in der Gesamtwertung 6:34 min Rückstand auf Holowczyc. In der Gesamtwertung bleibt Robby Gordon mit seiner Hummer weiter erste Jäger. Der US-Amerikaner kam heute auf Platz fünf und hat jetzt 54 Sekunden Rückstand auf Holowczyc. Weiter gut unterwegs ist auch der Toyota von Giniel De Villiers und Dirk Von Zitzewitz. Das südafrikanisch/deutsche Duo kam heute auf Platz drei und nimmt diesem Platz mit 1:40 Rückstand auch in der Gesamtwertung ein. Dahinter folgen Nani Roma, Stéphane Peterhansel und Nasser Al Attiyah. Stefanie Manns verbesserte sich heute auf Platz 84, Stephan Schott ist, nachdem er gestern mächtig einbrach, heute 66. geworden, wird aber mit über neun Stunden Rückstand in der Gesamtwertung nur noch als 108. geführt. Platz 20 aus dem Vorjahr ist unerreichbar geworden.
Motorrad
Bei den Motorräder galt es, Marc Coma nicht schon zum Beginn der Rallye enteilen zu lassen. Heute gab es einen spannenden Zweikampf zwischen den beiden Dominatoren des letzten Jahres: Titelverteidiger Marc Coma (E) und Cyril Despres (F). Die Führung wechselte zwischen den beiden KTM-Piloten, bis Marc Coma ein Navigationsfehler unterlief. Erst nach vier Kilometern bemerkte der Spanier seinen Fehler. Den Rückstand konnte er nun nicht mehr wettmachen. Cyril Despres, der die Dakar 2005, 2007 und 2010 gewann, sicherte den Etappensieg und auch die Führung in der Gesamtwertung. Marc Coma verlor heute 13:04 min und ist trotzdem in der Gesamtwertung mit über zehn Minuten Rückstand immer noch Zweiter. Daniel Schröder verlor zwar heute auf den Sieger fast 1,5 Stunden, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter im Plan. Derzeit wird er auf Platz 37 geführt. Der deutsche KTM-Pilot möchte gern unter den besten 30 ins Ziel in Lima kommen.
Ausgeschieden ist der Vierter nach der zweiten Etappe. Jakub Przygonski´s KTM blieb mit einem Motorschaden liegen. Auch Quinn Cody, im Vorjahr immerhin Neunter, ist nicht mehr dabei. Nach einem heftigen Sturz musste der US-Amerikaner mit Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus geflogen werden.
Trucks
Bei den großen Fahrzeugen geht der Kampf zwischen KAMAZ und IVECO weiter. Mittendrin der Tatra von Ales Loprais. Die Etappe gewann heute der Italiener Miki Biasion, der nach drei Jahren Pause mal wieder bei einer Dakar dabei ist. Diesmal auf einem Iveco. Als Führender ging heute Gerard De Rooy mit einem Vorsprung von 5:30 min ins Rennen. Das reichte nicht, denn der Niederländer verlor heute fast neun Minuten auf den Tagessieger und fast acht Minuten auf den Zeiten, KAMAZ-Pilot Artur Ardavichus. Der Kasache übernahm damit die Führung, 28 Sekunden vor Gerard De Rooy und 1:51 min vor dem heutigen Sieger Miki Biasion. Der KAMAZ wird gleich von drei Iveco gejagd. Auf Platz vier steht der Niederländer Hans Stacey, gefolgt vom Tschechen Ales Loprais und seinem Tatra.
Franz Echter muss hart kämpfen, wenn er in dieser Saison wie im Vorjahr auf Platz fünf holen möchte. Nach dem heutigen neunten Platz verbessert sich der 53-jährige in der Gesamtwertung auf Platz zehn.
Quad
Die Zeit des Siegers der ersten beiden Etappen, Sergio La Fuente, ist vorbei, denn der Yamaha-Fahrer verlor heute über eine Stunde und ist nur noch Sechster. An der Spitze liegen nun die Favoriten aus Argentinien. Titelverteidiger Alejandro Patronelli führt mit 55 Sekunden Vorsprung auf Marcos Patronelli. Dritter ist mit 2:41 min Rückstand Tomás Maffei. Der Tagessieg ging an Pablo Copetti, ebenfalls aus Argentinien. Der Yamaha-Pilot, im Vorjahr Fünfter, fiel gestern weit zurück und liegt nach dem heutigen Tag mit über sieben Stunden Rückstand nur auf Platz 24.
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