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Sonntag, 20. Januar 2013

Dakar: Fünfter Sieg für Despres und Peter

Die Dakar ist in Santiago mit zu Ende gegangen. Cyril Despres gewann zum fünften Mal den Titel bei den Motororädern, Stephane Peterhansel gewann seinen fünften Titel auf vier Rädern. Vorher hatte der Franzose aber schon sechsmal auf zwei Rädern gewonnen. Den zweiten Dakar-Sieg landete bei den Quads Marcos Patronelli. Auch für Trucker Eduard Nikolaev gab es den zweiten Sieg.

625 km mussten die Fahrer von La Serena nach Santiago de Chile überwinden. Dabei stand noch einmal eine 346 km Spezialprüfung auf dem Programm. Bei den Bikes verlor Francisco Lopez den vierten Gang und musste den Motor wechseln. Das kostete ihn eine 15 Minuten-Strafe und Platz zwei. Der geht nun an Despres´ Teamkameraden Ruben Faria, der die letzte Etappe noch einmal für sich entschied - sein fünfter Etappensieg auf der diesjährigen Dakar. Platz vier ging an den SlovakenIvan Jakes, der am Ende nur 23 Minuten hinter dem Sieger Cyril Despres ins Ziel kam.
Ingo Zahn schob sich immer weiter nach vorn und beendete seine zweite Dakar auf Platz 85. Sein erster Auftritt endete 2010 schon auf der 2. Etappe.

Stephane Peterhansel hat auf der letzten Etappe der Autos seinen Vorsprung verwaltet. Am Ende hatte der Franzose 42:22 min Vorsprung auf Giniel de Villiers und dessen deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz. Dritter wurde der Russe Leonid Novistkiy mit 1:28 Std. Rückstand. Der dritte Mini hinter Peter und Novistkiy kam mit Nani Roma am Steuer auf Platz vier. Roma gewann heute zum vierten Mal in diesem Jahr eine Etappe. Für Matthias Kahle hat es nicht ganz für die Top 10 gereicht. Der SAM-Mercedes-Pilot beendete die Dakar am Ende auf einem hervorragenden 13. Platz. Nicht so gut lief es für Stephan Schott, der auf Platz 47 kam.

Bei den Quads gab es den dritten Etappensieg von Sarel van Biljon. Das änderte aber nichts mehr im Gesamtklassement. Marcos Patronelli gewann mit 1:50 Std vor Ignacio Casale.

Bei den Trucks kontrollierten die KAMAZ das Rennen. Der heutige Etappensieg von Peter Versluis und der zweite Platz vom Vorjahressieger Gerard de Rooy konnten den Dreifachsieg der Russen nicht mehr verhindern. Eduard Nikloaev kam am Ende 37 Minuten vor Ayrat Mardeev und 38 Minuten vor Andrey Karginov ins Ziel.
Klaus Bauerle beendete das Rennen mit seinem MAN auf Platz 26, Thomas Wallenwein wurde 54.





Samstag, 19. Januar 2013

Dakar: Lopez mit Heimsieg

Die vorletzte Etappe führte die Fahrer von Copiapó hinunter an den Pazifik. Das Ziel in La Serena erreichte das Feld nach 735 km. In die Wertung gingen 441 km.

Bei den Autos gab es heute einen harten Zweikampf um den Etappensieg, den am Ende Robby Gordon für sich entschied. Der Amerikaner prügelte seinen Hummer 22 Sekunden vor Guerlain Chicherit ins Ziel und holte seinen zweiten Etappensieg. Stephane Peterhansel ließ es dagegen ruhig angehen und verlor fast 14 Minuten auf den Etappensieger. Dies war aber nicht weiter dramatisch. Wichtiger war der Abstand zu Giniel de Villiers, der nur 5 Minuten Betrug. So bleiben Peter 45 Minuten vor der letzten Etappe. Es müsste schon ein großes Unglück geschehen wenn am Ende Titel Nummer elf nicht herausspringen sollte.
Matthias Kahle verlor heute leider Boden und fiel auf Platz 13 zurück. Damit dürfte der Traum von Platz 10 nicht mehr realisierbar sein. Trotzdem hat der Sachse mit seinem SAM-Mercedes eine grandiose Dakar absolviert. Stephan Schott wird die Rally wohl irgendwo um Platz 50 beenden. Es ist am Ende nicht ganz do gut gelaufen, wie es der Hesse erwartet hatte.

Bei den Bikes zeigte sich der Lokalmatador Francisco Lopez einmal mehr heimstark und nahm Cyril Despres 5:25 min ab. Trotz des vierten Etappensieges auf der diesjährigen Dakar dürfte der Chilene dem Titelverteidiger aber nicht mehr gefährlich werden. Cyril Despres hat immer noch 8:15 min Vorsprung. Aber immerhin hat sich Lopez auf Platz zwei geschoben, denn Ruben Faria musste dem Job als Wasserträger für Despres Tribut zollen und fiel mit knapp 15 Minuten Rückstand auf Platz 3 zurück.

Bei den Trucks ging es nochmal bunt zu. Vorn zeigte sich auch Titelverteidiger Gerard de Rooy. Am Ende reichte es heute für den niederländischen IVECO-Fahrer nicht ganz für den Etappensieg. Den holte dann doch einer der in diesem Jahr wiedererstarkten KAMAZ. Andrey Karginov holte seinen dritten Etappensieg. Das Ales Loprais zu den Besten gehört, zeigte der Tscheche heute noch einmal. Er wurde mit seinem Tatra Dritter. Spitzenreiter Eduard Nikolaev (KAMAZ) wurde hinter Miki Biasion (IVECO) Fünfter. In der Gesamtwertung ist der Sieg von Eduard Nikolaev nicht mehr zu verhindern. Der KAMAZ-Fahrer hat weit über eine halbe Stunde Vorsprung auf seine Markenkollegen Andrey Karginov und Ayrat Mardeev. Fünf Minuten dahinter lauert noch Gerard de Rooy. Ein Podestplatz könnte es noch werden, denn morgen stehen nochmal 346 Wertungskilometer auf dem Plan.

Bei den Quads ging heute der Etappensieg an den Südafrikaner Sarel van Buljon, was aber am Gesamtsieg vom Marcos Patronelli nichts ändern wird. Der Argentinier bleibt weiter fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.





Donnerstag, 17. Januar 2013

Dakar: KAMAZ vor Dreifachsieg?

Nach dem Wetterchaos gestern konnte die 12. Etappe der Dakar wieder planmäßig über die Bühne gehen. Die Spezialwertung ging über 319 km bergiges Gelände. Dafür fuhr das Feld heute von Fiambalá über die chilenische Grenze. Ziel war Copiapó. Zur Wertungsstrecke kamen noch 396 km Verbindung.

Stephane Peterhansel konnte sich heute sogar einen Fahrfeher leisten, bei dem er in einer Düne stecken blieb. Der Franzose verlor zwar auf den Etappensieger Nani Roma 6 Minuten, bleibt aber in der Gesamtwertung weiter mit 50 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers. Weiter stark im Rennen ist Matthias Kahle, der mit seinem SAM-Mercedes auf Platz 12 und nur 20 Minuten hinter den Top10 liegt. Stephan Schott liegt aktuell auf Platz 36, das könnte aber noch ein wenig nach unten korrigiert werden, weil bisher erst 36 Fahrer in der Wertung sind.

Bei den Bikes wurde heute in Stallregie gefahren. Cyril Despres kümmtert sich vor allem darum, dass sein Teamkollege Ruben Faria vor Francisco Lopez bleibt. Mission gelungen. Der Abstand zwischen den beiden wuchs sogar um drei auf acht Minuten. Cyril Despres verlor ein wenig und liegt nun 5:39 min vor Ruben Faria.

Bei den Quads ließ Marcos Patronelli Sebastian Husseini den Vortritt. Der Mann aus Dubai gewann heute die erste Dakar-Etappe seiner jungen Karriere, nach dem er am Anfag der Tour schon viermal Zweiter wurde. In der Gesamtwertung bleibt Patronelli mit fast zwei Stunden vor Ignacio Casale.

Bei den Trucks läuft immer mehr auf einen Dreifachsieg von KAMAZ hinaus. Martin Kolomy verlor heute weiter gut vier Minuten auf Eduard Nikolaev und vor allem 10,5 Minuten auf den Etappensieger Andrey Karginov. Damit ist der Russe neuer Dritter. An der Spitze bleibt Eduard Nikolaev mit einer halben Stunde vor Ayrat Mardeev. Karginov ist 50 Minuten zurück.







Mittwoch, 16. Januar 2013

Dakar versinkt im Regen

Auf der 11. Etappe war wieder einmal das Wetter der größte Feind der Athleten. Die Autos mussten bereits nach 53 km Wertungsstrecke gestoppt werden, weil die Sturzfluten die Überwindung eines Flusses unmöglich machten.

Geplant war die 11. Etappe von La Rioja nach Fiambala 220 km Wertungsstrecke und 262 km Verbindungsstück sollten zurückgelegt werden. Die Biker und Quadpiloten konnten dies auf sehr abwechslungsreichen Untergrund auch absolvieren. Autos und Truck sond fast komplett noch unterwegs.

Bei den Bikes wurde aufgrund des heiklen Wetters die Wertungsprüfung 30 km verkürzt. Für den Amerikaner Kurt Caselli reichte es zum zweiten Etappensieg, was am Ende aber nicht das wichtigste auf der heutigen Etappe war. Ruben Faria verlor heute fast 12 Minuten auf Cyril Despres und hat dem Titelverteidiger in der gesamtwertung ein Polster von 13 Minuten verschafft. Francisco Lopez ist mit 18 Minuten Rückstand Dritter. Und wir müssen über einen weiteren Pechvogel schreiben, Joan Barreda stürzte 50 km vor dem Ziel schwer und verletzte sich seine Schulter. Ob er morgen starten kann, ist noch nicht sicher.

Bei den Quads das Bild der Vortage. Marcos Patronelli kontrolliert das Rennen und lässt heute dem Australier Paul Smith und dem Argentinier Gastón González den Vortritt. In der Gesamtwertung baute Patronelli seinen Vorsprung auf 1:50 Std. aus.





Dakar: Etappensieg für BMW

Gestern fiel die Vorentscheidung bei den Autos. Der einzige verbliebene Konkurrent von Stephane Peterhansel, Nasser al-Attiyah, machte bei einem Überholmanöver etwas zu intensiv Bekanntschaft mir einem Baum und schlug sich dann mit technischen Problemen herum. Auf der heutigen 10. Etappe konnte der Katari wegen einer defekten Mtorkühlung nicht mehr starten.
Auf die heutige Etapee von Cordoba nach La Rioja ging Rekordsieger Stephane Peterhansel mit einem Vorsprung von fast 50 Minuten ins Rennen beute diesen auf den heutigen 353 Wertungskilometern (280 km Verbindung) weiter aus. Auch heute mussten die Fahrer mit Geröll klar kommen, dazu gab es auf halber Strecke einen nicht zu verachtenden Anstieg mit 1.000 m Höhenunterschied.

Den Etappensieg sicherte Orlando Terranova für BMW vor Nani Roma und Steohane Peterhansel, der nun mit 52:38 min vor Giniel de Villiers führt. MAtthias Kahle liegt in der Gesamtwertung auf einem hervorragenden 13. Platz. Die Top 10 sind weiter möglich. Es fehlen nur 27 Minuten!

Bei den Bikes zeigte Joan Barreda Bort einmal mehr, dass er ein starker Fahrer ist - leider nicht täglich. Und so spielt der Spanier im Gesamtklassement keine Rolle mehr. Hier ist Cyril Despres zurück an der Spitze. Der Titelverteidiger wurde Etappenzweiter und hat nun den hauchdünnen Vorsprung von 1:37 min auf den bisher führenden Ruben Faria, der damit heut rund sieben Minuten verloren hat. Weiteren Boden haben Francisco Lopez (+ 13:41) und Ivan Jakes (+ 18:21) verloren.

Bei den Quads rollte Marcos Patronelli vorn mit und ließ erneut einigen Fahren den Vortritt. Die Etappe gewann erneut Lukasz Laskawiec. In der Gesamtwertung führt Patronelli mit fast 1,5 Stunden Vorsprung auf Ignacio Casale.

Die KAMAZ scheinen ihre Dominanz bei den Trucks zurückgewonnen zu haben. Der Tscheche Martin Kolomy verlor mit technischen Problemen Zeit und liegt mit seinem Tatra nun schon eine gute halbe Stunde hinter Eduard Nikolaev. Auf den Plätzen drei und vier folgen schon die nächsten KAMAZ mit Ayrat Marddeev und Andrey Karginov. Titelverteidiger Gerard de Rooy ist mit einer Stunde Rückstand Fünfter.



Tschüss, Nasser.

Sonntag, 13. Januar 2013

Dakar: Sturzflut stoppt Al-Attiyah

Zunächst eine traurige Nachricht von der anderen Seite des Ozeans. Der langjährige Chef des YAMAHA France Teams Jean-Claude Olivier ist am Morgen in Frankreich bei einem Autounfall. 44 Jahre stand er im Dienst der jaüanischen Marke, ehe er 2010 den Staffelstab an jüngere abgab. Unter Olivier kam Stephane Peterhansel zu sechs Erfolgen. Die Dakar verliert einen ganz Großen der schon bei der ersten Rally 1979 dabei war.

Die 8. Etappe sollte an Abwechslung nicht zu überbieten. Die Bikes unn Quads hatten Heute zwischen Salte und San Miguel de Tucuman 492 km Wertungsstrecke zu bewältigen. Ein Ritt über Berge und Geröll, aber auch Erde, Sand oder beides sowie zur Erholung ein wenige Asphalt standen auf dem Plan. Die Autos mussten nur 471 l, zurücklegen. Während die LKW´s nur 155 km Schotter zu bewältigen hatten. Dazu gab es unterschiedlich viel Verbindung. Die größte Strecke mussten die Autos mit 850 km zurücklegen.

Eigentlich war die Etappe also ideal für ein paar Überraschungen. Aber es kam ganz anders.

Das Autorennen musste heute neutralisiert werden. Eine Sturzflut verhinderte die Beendigung der Etappe. Pech für Nasser al-Attiyah, der bis zum Abbruch mit mehr als 3 Minuten vor Peterhansel führte. Und das Schicksal ist dem Qatari heute gar nicht hold, denn Peter ist schon im Ziel, Al-Attiyah noch nicht. Wie die Etappe am Ende gewertet wird, steht noch nicht fest.

Der Verlierer bei den Bikes war heute der bisher führende Olivier Pain, der mit einer Gruppe von Fahrern bei km 122 vom Weg abkam und über eine halbe Stunde verlor. Nutznießer war sein Teamkamerad David Casteu, der zwar heute nur Sechster wurde, aber das reichte für das Gesamtklassement. 14 Minuten vor dem YAMAHA-Piloten kam Joan Barreda Bort zu seinem dritten Etappensieg. Leider fehlt dem Spanier die Kanstanz so dass er in der Gesamtwertung als 42. keine Rolle mehr spielt. Richtig gut sieht es im Ranking für Titelverteidger Cyril Despres aus er ist nun mit nur 9:26 min Rückstand Zweiter und führt ein KTM-Trio an. Ihm folgen Ruben Faria und Francisco Lopez. Dann folgt Olivier Pain, der 16 Minuten Rückstand hat und damit auch noch hoffen kann.

Auch heute kontrollierte Marcos Patronelli die Konkurrenz bei den Quads. Heute ließ der Argentinier dem Südafrikaner Sarel van Biljon den Vortritt. Der E-ATV-Pilot ist nun hinter Ignacio Casale Dritter. Patronelli hat inzwischen 84 Minuten Vorsprung.

Auch von den Trucks gibt es noch nichts zu berichten. Morgen gibt es hoffentlich wieder ein wenig mehr vom Sport zu berichten.





Samstag, 12. Januar 2013

Dakar: Despres verliert viel Zeit

Die siebte Etappe führte das Feld nach Argentinien. Von Calama ging es über 752 km nach Salta. Leider nicht mehr dabei war Stefanie Manns. Das Auto hat entgültig den Geist aufgegeben. Schade und auf ein Neues 2014! Bei den LKW verabschiedete sich der Vorjahreszweite Hans Stacey. Der Niederländer überschlug sich auf der sechsten Etappe mit seinem IVECO. Der Überrollkäfig wurde dadurch so in Mitleidenschaft gezogen, dass die Rennleistung den Start heute untersagte.

Das Feld ist aber immer noch sehr stattlich. Bei den Autos starteten heute 112 Fahrzeuge. Nachdem gestern Nasser al-Attiyah Stephane Peterhansel jagte, schlug der zehnfache Dakarsieger heute zurück. Er gewann heute wieder 2 Minuten und hat nun üner 3 Minuten Abstand. Nicht fiel, aber immerhin. Für Peterhansel gab es heute den 61. Etappensieg seiner Karriere!
Matthias Kahle bleibt weiter auf Pkatz 16, Stephan Schott ist 59.

145 Bikes gingen an den Start. Für Cyril Despres wird es langsam schwer, den Titel zu verteidigen. Der Franzose hatte Getriebeprobleme und verlor fast 12 Minuten auf den Spitzenreiter Olivier Pain. Erster Verfolger des französischen YAMAHA-Fahrers ist nun Francisco Lopez mit 6 Minuten Rückstand. Der heutige Etappensieger David Casteu ist mit 6:37 min Rückstand Dritter. Hinter Ruben Faria (+ 9:42) folgt Cyril Despres mit 14:07 min Rückstand auf Platz fünf.
Mit kleinen Schritten geht es bei Ingo Zahn vorwärts. Inzwischen ist der Münchner 94.

Bei den Quads kontrolliert Marcos Patronelli das Feld der heute morgen noch 29 Fahrzeuge nach belieben. Gegen über seinem "ärgsten" Verfolger gewann er weitere drei Minuten, was bei weit über einer Stunde Abstand aber eher keine Rolle spielt. Heute ließ Patronelli dem Chilenen Sebastian Palma den Vortritt und passierte die Ziellinie mit 34 Sekunden Rückstand als als Zweiter.

Bei den 67 heute gestarteten Trucks enteilt Gerard de Rooy dem Feld. Der Niederländer gewann heute schon die fünfte Etappe und führt nun schon mit 22 Minuten vor dem schnellsten KAMAZ mit Eduard Nikolaev am Lenkrad. Wie tragisch der Fahrfehler von Ales Loprais auf der 5. Etappe war, hat man auch heute wieder gesehen, als der Tscheche mit einer Minute Rückstand auf Platz zwei fuhr. In der Gesamtwertung liegt er allerdings mit 2 Stunden Rückstand auf Platz 6. Schade. Der beste Tatrafahrer ist Martin Kolomy, der mit 41:25 min Rücstand auf Platz drei liegt. Tatra mischt also weiter ordentlich mit im Konzert der Großen.
Klaus Bäuerle ist 25., und auch Thomas Wallenwein ist noch dabei. Der 58-jährige liegt auf Platz 55.









Freitag, 11. Januar 2013

Dakar: Nasser al-Attiyah jagt Stephane Peterhansel

Die sechste Etappe der Dakar führte von Arica nach Calama. 438 km Wertungsprüfung hatten die Athleten heute zu absolvieren. Am Ende einer abwechlungsreichen Strecke ging es 128 Schotterpisten-Kilometer bergauf. Hinzu kamen 331 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos ist Nasser al-Attiyah zum Leader Stephanie Peterhansel aufgeschlossen. Der Buggy-Pilot aus Qatar, der die Dakar schon 2011 gewann, holte nur 8,5 Minuten auf und hat nur noch 1:18 min Rückstand auf den zehnfachen Sieger der Dakar, Stephane Peterhansel. Der Rest verlor weiter Zeit. Giniel Villiers bleibt mit 42:31 min Rückstand Dritter.
Immer besser in Fahrt kommt Matthias Kahle, der nun schon auf Platz 16 liegt. Die Top 10 sind zwar noch eine Stunde entfernt. Aber es sind ja noch ein paar Etappen. Stephan Schott wird aktuell auf Platz 49 geführt. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung. Auf ihrer Homepage berichtet sie heute vor dem Start, von starken technischen Problemen am Auto.
Ein Star der Rally musste heute aufgeben. Bei seinem Buggy fiel mit Motorschaden aus.

Bei den Motorrädern ist das Feld zusammengerückt. Die KTM´s ritten heute eine Attacke auf die YAMAHA von Olivier Pain. Am schnellsten war Francisco Lopez vor Ruben Faria und Cyril Despres, der damit auf Platz zwei und bis 2:22 min an Oliver Pain heranrückte. David Casteu folgt mit knapp 5 Minuten Rückstand. Auch Francisco Lopez (+ 6:06) und Ruben Faria (+ 8;35) sind noch nicht geschlagen.
Ingo Zahn schiebt sich unter die besten 100: Platz 98!

Da hat Marcos Patronelli bei den Quads in einer beneidenswerten Situation. Der Argentinier startete schon weit über eine Starte auf die sechste Etappe. Heute ließ er Igancio Casale den Vortritt, in der Gesamtwertung änderte das nicht.

Bei den Trucks war auch heute Gerard de Rooy nicht zu schlagen. Etappensieg Nummer 4. Und so machte er auf Eduard Nikolaev weiter Boden gut. Die größte Hoffnung von KAMAZ verlor heute gleich 13 Minuten und sieht die Rücklichter von de Rooy nur noch mit dem Fernglas. Auch Ayrat Mardeev verlor weiter Boden und hat nun schon 30 Minuten Rückstand. Immerhin sind die beiden Russen weiterhin die Jäger Nummer 1.
Bereits gestern ausgeschieden ist leider Mathias Behringer. So ist nun Klaus Bauerle die deutsche Hoffnung. Er liegt auf Platz 26,





Donnerstag, 10. Januar 2013

Die Minis dominieren / Ales Loprais bleibt im Sand stecken

Die 5. Etappe stellte Mensch und Maschine wieder vor einige Herausforderungen. Die Wertungsstrecke für die Bikes war 274 km lang und führte 80 km lang über Schotter. Ziel war das chilenische Arica.
Nicht weniger hart war die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke meinten es auch nicht gut mit Mensch und Maschine. 100 km lang musste man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Bei den Autos dominierten heute die Minis, während die Buggys langsam an Boden verloren. Der Etappensieg ging heute an Nani Roma, der 83 Sekunden vor dem Dominator Stephane Peterhansel ins Ziel kam. Der Franzose sicherte also einen Mini-Doppelsieg und sich gleichzeitig den Ausbau seiner Führung auf Nasser Al-Attiyah. Dem Mann aus Qatar und seinem Co-Piloten Lucas Cruz unterlief ein Navigationsfehler und so liegt das Duo nun schon 10 Minuten hier Peterhansel. Dritter bleibt Giniel de Villiers.
Matthias Kahle hat sich inzwischen auf Platz 17 vorgearbeitet. Der Görlitzer hat aber schon gut 2,5 Stunden Rückstand. Weiterhin nicht so gut läuft es bei Stephan Schott, der nur noch 80. ist. Stephanie Manns taucht bisher nicht in der Ergebnisliste auf. Das ist aber ein Beinbruch. Die 33-jährige hatte Kupplungsprobleme an ihrem McRae und musste die letzte Nacht in der Wüste verbringen. Immerhin ist sie noch dabei. Und die Dakar ist wirklich olympisch: Dabei sein ist alles.

Bei den Bikes kontrollierten die führenden YAMAHAS das Feld. David Casteu rückte ein wenig auf den führenden Olivier Pain auf. 75 Sekunden trennen die beiden. Aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist, dass Titelverteidiger Cyril Despres weiteren Boden verloren hat und nun sechs Minuten Rückstand hat. Das ist sicher keine Vorentscheidung, aber der Franzose scheint auf jeden Fall einige harte Konkurrenten zu haben. Gestern noch mit dem zweiten Tagessieg, heute im Pech. Joan Barreda hatte Probleme mit der Kraftstoffpumpe und fiel weit zurück. Mit drei Stunden Rückstand rangiert der Spanier nur noch auf Platz 53. Auch für ihn gilt nun. Ankommen ist alles. Ingo Zahl fährt langsam Richtung Top 100. Derzeit ist es Platz 104.

Bei den Quads kann Marcos Patronelli sich nur noch selbst schlagen. Sebastian Husseini wurde von der Defekthexe heimgesucht und verlor gleich mehrere Stunden. Und so reitet der Argentinier Patronelli auf seiner YAMAHA über eine Stunde vor dem Feld. Gähn.

Nun hat es auch Ales Loprais erwischt. Der Tscheche blieb mit seinem Tatra 20 km vor dem Ziel im Sand stecken und warf damit alle Chancen auf den Sieg weg. Nutznießer war wieder Gerard de Rooy, der heute seinem Landsmann Hans Stacy und dem Russen Eduard Nikolaev den Vortritt ließ. In der Gesamtwertung führt de Rooy mit 5,5 Minuten Vorsprung auf Eduard Nikolaev. Auch auf Platz drei finden wir einen KAMAZ. Ayrat Mardeev hat 17 Minuten Rückstand. Der erste Tatra steht auf Platz 4. Martin Kolomy halt nun die Fahne der Tschechen hoch. Deutsche Fahrer sind in der Ergebnisliste noch nicht zu finden.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Dakar: Ein Tatra auf Platz 1!

Die vierte Etappe hatte es in sich. Auf der vierten Etappe ging es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen waren aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag mit steile Abfahrten und auch Anstiegen sowie eine 54 km lange Schotterpiste. Das verlangte Mensch und Maschine alles ab und wirbelte einige Klassements ordentlich durcheinander. Begonnen hatte der Tag mit 188 km Verbindungsstrecke.

Bei den Autos war es der Tag von Nasser al-Attiyah, der die Etappe gewann und bis auf gut 5 Minuten an den Führenden Stephane Peterhansel heranrückte. Der Rest der Konkurrenz hat schon mindestens eine halbe Stunde verloren. Dritte ist Giniel de Villiers (RSA) mit seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz.

Bei den Motorrädern bleibt es spannend. Einen Tag nach seinem Einbruch war Joan Barreda wieder da und landete seinen zweiten Etappensieg. Der Spanier lag gleich 8:23 vor dem neuen Gesamtführenden Olivier Pain aus Frankreich. Champ Cyril Despres ließ es gemächlich angehen und musste neben Pain auch David Casteu vorbeiziehen lassen. Für Despres, der 3:09 min Rückstand auf Pain hat, kein Beinbruch. Despres erklärte, dass er nach drei Tagen Vollgas die Maschine etwas schonen wollte, denn es wäre wichtig, das Maximum dosiert einzusetzen.

Bei den Quads ist auf der ersten Etappe das eingetreten, was man erwarten musste. der letzte Konkurrent von Marcos Patronelli, Sebastian Husseini, verlor knapp 10 Minuten. Insgesamt sind es schon 14 Minuten. Rafal Sonik hat als Dritter schon eine Stunde aufzuholen. So muss wohl die Konkurrenz auf einen Ausfall des Argentiniers hoffen.

Nach drei Siegen in Folge gab es heute auch bei Gerard de Rooy erste Ernüchterung. Mechanische Probleme an seinem IVECO und zwei Reifenschäden ließen ihn über acht Minuten auf den Tschechen Ales Loprais verlieren und so führt nun ein Tatra das Feld an. Der Tscheche führt ganze 56 Sekunden vor dem Niederländer.
Eigentlich war es aber heute der Tag von KAMAZ. Der erst 26-jährige Ayrat Mardeev zeigte sein Talent und gewann die Etappe vor Andrey Karginov. Der in der Gesamtwertung am aussichtsreichsten platzierte Eduard Nikolaev schaffte es nur auf Platz vier und bleibt als Dritter des Feldes gut 7 Minuten hinter Loprais. Trotzdem: Die KAMAZ sind wieder im Rennen, denn Mardeev ist als Vierter auch nur 18 Minuten zurück.









Die fünfte Etappe teilen sich die Routen von Motorrädern und Quads auf der einen sowie Autos und Trucks auf der anderen Seite. Es wird mörderisch. Die Wertungsstrecke für die Bikes ist 274 km lang und führt 80 km lang über Schotter. Ziel ist im chilenischen Arica.
Nicht weniger hart ist die Strecke der Autos und LKWS. 172 km Wertungsstrecke werden es auch nicht gut mit Mensch und Maschine meinen. 100 km lang wird man sich über Schotterpisten über die Berge kämpfen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Dakar: Hattrick für Gerard de Rooy

Plötzlich war die Führung doch wieder weg. Stephane Peterhansel musste die Führung gestern Abend doch wieder an Carlos Sainz abgeben. Der Spanier hatte sich verfahren, doch der Grund lag wohl nicht am Team, sondern an einem GPS-Fehler. So ging der mehrfache Rally-Weltmeister als Führender auf die dritte Etappe.

Sie führte von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück ging es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danach folgten noch einmal 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartete die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwog im ersten Streckenabschnitt Sand, war es später sandige Erde.

Das Glück am Abend war für Carlos Sainz schnell Geschichte. Elektronische Probleme am seinem Buggy warfen den Spanier zurück. Aber das Team hat ja noch ein zweites heißes Eisen im Feuer: Nasser Al-Attiyah. Der Qatari gewann heute die Etappe vor einem Hummer. Ja, auch die Amis sind in diesem Jahr dabei. Nach zwei sehr gebrauchten Tagen schaffte es Robby Gordon auf Platz zwei. In der Gesamtwertung hat der Amerikaner über 46 Minuten Vorsprung auf den neuen Spitzenreiter, Stephane Peterhansel. Der Franzose Fuhr die drittbeste Zeit des Tages und übernahm so die Führung im Feld. Die Abstände dahinter sind schon recht groß. Nasser Al-Attiyah kann mit 6:33 min noch einigermaßen mithalten. Der Dritte, Lucio Alvarez, hat schon über 18 Minuten Rückstand. Dabei bot der Argentinier heute ein fantastisches Rennen und verlor nur gut 5 Minuten auf "Peter". Ein Mitstreiter des Franzosen dürfte wohl morgen nicht mehr starten. Der Pole Krzysztof Holowczyc überschlug sich mit seinem Mini und zog sich Verletzungen an Rücken und Rippen zu.
Und die Deutschen? Am Start waren noch alle dabei. Einen guten Tag hatte Matthias Kahle, der sich auf Platz 22 verbesserte. Dagegen verlor Stephan Schott weiteren Boden. Der Frankfurter hat schon über 3 Stunden Rückstand und liegt nur auf Platz 50. Vom anvisierten 15. Platz ist er weit entfernt. Stefanie Manns schiebt sich langsam nach vorn. Aktuell liegt sie mit über 5 Stunden Rückstand auf Platz 75. Das Ziel erstes Drittel scheint möglich, wenn man das Starterfeld in Lima zum Maßstab nimmt (153 Starter).

Als erster gestartet, wurde Joan Barreda ordentlich nach hinten durchgereicht. Vorsicht hieß die Strategie des Spaniers und das war zu wenig. Der Husqbarna-Pilot fiel auf Platz 18 zurück. So war Platz für die Favoriten. Francisco Lopez kam schon zum zweiten Etappensieg, musste aber in der Gesamtwertung dem Titelverteidiger Cyril Despres den Vortritt lassen. Fast drei Minuten hat der Franzose Vorsprung. Hinter die beiden schob sich der Norweger Pal Anders Ullevalsetter mit 5 Minuten Rückstand auf Platz 3. Jeweils gut sechs Minuten Rückstand haben die beiden Franzosen Oliver Pain und David Casteu sowie Jeremias Israel Esquerre. Bei den Bikes bleibt es also spannend. Einen tollen Ritt legte heute auch der Portugiese Paulo Goncalves hin, der sich mit der zweitbesten Tageszeit auf Platz 16 in der Gesamtwertung schob. Ingo Zahl Ist weiter dabei - und dabei sein ist ja alles. Aktuell liegt der Münchner auf Platz 110.

Bei den Quads zeichnet sich ein Zweikampf zwischen Marco Patronelli und Sebastian Husseini ab. Ignacio Casale verlor heute weitere 21 Minuten auf Patronelli. Noch schlimmer traf es einen, der die Dakar eigentlich verloren hat. Tomas Maffei verlor heute alle Chancen und liegt mit 1:35 Std. Rückstand nur noch auf Platz 16. Das hat sich der Argentinier sicher anders vorgestellt. So bleibt Sebastian Husseini. Der 27-jährige verlor heute zwar auf ein wenig, aber mit gut vier Minuten Rückstan ist er noch in Schlagdistanz.

Bei den Trucks gab es erst einen Sieger, denn auch heute war Gerard de Rooy der Schnellste. Erstmals in den Top 3 der Tageswertung tauchte ein KAMAZ auf. Eduard Nikolaev fuhr auf Platz zwei. In der Gesamtwertung schiebt sich der Russe mit knapp 22 Minuten Rückstand auf Platz vier. Davor zeigt Ales Loprais mit seinem Tarta weiter Stärke und liegt mit 7 Minuten Rückstand auf Platz zwei. Auf Platz drei liegt der IVECO von Miki Biasion und zeigte die aktuelle Überlegenheit. In der Markenhierchie könnte man dahinter Tatra setzten. Die Tschechen fahren hinter dem besten MAN von Peter Versluis das zweite Auto mit Martin Kolomov auf Platz sechs. Ähm, Mercedes ist übrigens auch dabei - unter ferner liefen. Da findet man auch die deutschen Fahrer. Mathias Behringer hat sich immerhin auf Platz 20 verbessert, Klaus Bauerle steht auf Platz 34. Beide lenken einen MAN und besonders Mathias Behringer dürfte auf der diesjährrigen Dakar etwas mehr vorhaben





Auf der vierten Etappe geht es in die Pampa und damit in die Berge. Dünen sind aber auch dabei, am Anfang und Ende der 429 km langen Wertungsstrecke. Die Fahrer werden einen sehr abwechslungsreichen Tage erleben in steile Abfahrten und auch Abfahrten sowie eine 54 km lange Schotterpiste verlangen Mensch und Maschine alles ab. Beginnen wird die Etappe mit 188 km Verbindungsstrecke.

Sonntag, 6. Januar 2013

"Peter" schon wieder auf Kurs

Heute ging es von Pisco aus zum ersten Mal in die Dünen. Ungefähr die Hälfte der 242 km langen Wertungsstrecke führte durch Wüstensand. Dazu kam eine 85 km lange Verbindungsstrecke.

So schnell kann man bei der Dakar alle Siegschancen einbüßen. Der gestrige Sieger Carlos Sainz und Nasser al-Attiyah hatten so ihre liebe Mühe und Not mit der Navigation und büßten ihre gute Ausgangsposition schon wieder ein. Den Qatari traf es noch relativ sachte. Er verlor mit seinem Buggy nur gut 11,5 Minuten auf den Sieger. Carlos Sainz verlor gleich 18 Minuten und auch Nani Roma interpretierte das Raodbook falsch und verlor 24 Minuten. Guerlain Chicherit hatte dagegen technische Probleme mit seinem SMG. Und so wurde die zweite Etappe zu einer Show des Titelverteidigers Stephane Peterhansel, der seinen Mini mit 2 1/2 Minuten vor dem Toyota von Giniel De Villiers und dessen deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz, Auf Platz drei liegt nun Ronan Chabot, der mit seinem SMG zweigte, was dieses Fahrzeug leisten kann. Der Franzose hat etwa fünf Minuten Rückstand.
Matthias Kahle und Stephans Schott haben sich den Auftakt der Dakar sicher anders vorgestellt. Platz 34 und 35 hinken doch deutlich hinter den Erwartungen hinterher. Fast eine Stunde Rückstand haben die beiden schon. Stephanie Manns ist noch nicht in der Wertung.

Auch bei den Bikes haben sich einige ein wenig verfahren. Cyril Despres kam auf die Idee, eine große Düne bei km 75 zum Umfahren und benötigte danach einige Zeit die reguläre Strecke wiederzufinden. Am Ende verlor der Franzose 10 Minuten auf den Sieger Joan Barreda. Der Katalane fand immer die Ideallinie und fuhr an die Spitze in der Gesamtwertung. Erst 5 1/2 Minuten folgt der Portugiese Ruben Faria vor dem Spanier Juan Pedrero, dem franzosen David Casteu und Cyril Despres, der nun knapp 9 Minuten hinterher fährt. Angesichts der noch zu bewältigenden Strecke sicher kein Beinbruch. Der Auftaktsieger Francisco Lopez wurde bis auf Platz 29 durchgereicht. Schon fast eineinhalb Stunden Rückstand hat Ingo Zahn, der schon jetzt nur noch ein Ziel haben dürfte: Ankommen.

Bei den Quads ließ Marcos Patronelli keinen Zweifel daran, dass mit ihm auch in diesem Jahr zu rechnen ist. Der Argentinier distanzierte seine beiden ärgsten Rivalen deutlich. Ignacio Casale (CHL) hat schon 9 Minuten, Tomas Maffei (ARG noch eine halbe Minute mehr Rückstand auf dessen Landsmann. Allerdings gibt es überraschend einen weiteren Kontrahenten, den Patronelli im Auge behalten sollte: Sebastian Husseini (ARE), der nur 66 Sekunden Rückstand hat.

IVECO hat bei den Trucks einen Siegkandidaten verloren. Hans Stacey wollte wohl zu viel und kippte seinen LKW um. Fast 26 Minuten Rückstand hat der Niederländer nun zu seinem Landsmann und Markengefährten Gerard de Rooy. Ein starkes Rennen fuhr der Tscheche Ales Loprais, der mit seinem Tatra trotz eines Navigationsfehlers nur 2 Minuten hinter de Rooy folgt und zeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Die Stärke der IVECOS zeigt Miki Biasion, der mit gut 10 Minuten Rückstand auf Platz drei folgt, vor dem zweiten Tatra, den Martin Kolomy steuert. Schon über 20 Minuten Rückstand hat Eduard Nikolaev, der den besten KAMAZ steuert. Der beste MAN rollte als Sechster über die Ziellinie. Der Niederländer Peter Versluis hat schon 22 Minuten Rückstand. Von den Deutschen ist bisher nur ein Auto im Ziel. Mathias Behringer liegt auf Platz 25 und hat über 1,5 Stunden Rückstand.



Die dritte Etappe führt von Pisco nach Nazca. Nach 4 km Verbindungsstück geht es auf die 243 km lange Wertungsstrecke. Danch folgen 95 km Verbindung. Während der Prüfung erwartet die Fahrer ein anspruchsvolles Profil mit einer extrem steilen Abfahrt. Überwiegt im ersten Streckenabschnitt Sand, ist es später sandige Erde.



Dakar: Erster Aufgalopp - heute geht es zum ersten Mal in die Wüste.

Es geht wieder los. Die härteste Rally der Welt wurde heute in Lima, Peru, gestartet.

Die erste Etappe führte von Lima über 263 km nach Pisco. Nur 13 Wertungskilometer bedeuteten für das Feld Einrollen. Unzählige Zuschauer verabschiedeten die Fahrer auf mörderische über 8.000 km.

Bei den Bikes gewann der Chilene Francisco López seine insgesamt achte Etappe. Das der Sieg wert ist, wird man aber erst in den kommenden Tagen wissen, wenn die Favoriten ernst machen. Die hielten sich heute noch zurück. Cyril Despres beginnt das Unternehmen Titelverteidigung als Fünfter. Hinter dem Niederländer Frans Verhoeven kam Pablo Quintanilla gleich auf seiner allerersten Dakar-Etappe zum ersten Podestplatz!
Die einzige deutsche Hoffnung, Ingo Zahn, kam nur auf Platz 118 und verlor schon mal 14,5 Minuten. Entscheidend ist das noch nicht, und schlimm wohl auch nicht. Denn Ingo Zahn fahrt nach dem Motto: Dabei sein ist alles.

Bei den Autos haben sich schon einmal einige Favoriten gezeigt, allen voran der Rally-Altmeister Carlos Seinz, der die erste Etappe mit seinem deutschen Timo Gottschalk gewann. Sainz, der im vorigen Jahr aussetzte knüpfte nahtlos an die Jahre 2011 (3.) und 2010, als der Spanier gewann, an. Auch der Vorjahresfünfte Lucio Alvarez zeigte sich schon mal und wurde mit nur 24 Sekunden Rückstand Zweiter. Mit Guerlain Chicherit kam ein weiterer Fahrer, der schon im Vorderfeld landete, auf Platz drei. Der Franzose, der im Vorjahr wie Sainz pausierte war 2010 schon einmal Fünfter. Dahinter meldete Nasser Al-Attiyah, der Sieger von 2011, erste Ansprüche an. Hinter Sainz war er schon der zweite Buggy-Pilot, was man noch nicht überbewerten sollte, aber es könnte einen Hinweis sein, dass die Minis in diesem Jahr Konkurrenz bkommen. Apropos Minis: Die folgten erst auf Platz sechs bis acht. Wobei sich Titelverteidiger Stephane Peterhansel von seinen Kollegen Krzysztof Holowczyc und Leonid Novitsiy.
BMW spielt wie erwartet keine Rolle. Der beste Bayer kam mit Orlando Terranova (ARG) auf Platz 18. Und die deutschen Fahrer? Matthias Kahle ist als 27. bester Deutscher, aber recht weit weg von den angestrebten Top 10. Auch der 32. Platz von Stephan Schott war alles andere als verheißungsvoll. Stephanie Manns startete auf Platz 127 und ist damit auch vom angestrebten ersten Drittel recht weit entfernt.

Bei den Quads gab es keinen Patronelli-Sieg. In diesem Jahr ist ja nur Marcos am Start und der musste sich erst einmal von Ignacio Flores Seminaro und Debütant Sebastian Husseini geschlagen geben. Nicht gerade die Favoriten. Direkt hinter Patronelli kam mit Ignacio Nicolas Casale ins Ziel, der Vorjahresvierte. Tomás Maffei, der vor der Dakar erklärte, er wolle das Rennen gewinnen, begann hinter Kees Koolen auf Platz sechs.

Bei den Trucks sind die IVECOS gleich wieder vorn dabei. Titelverteidiger Gerard de Rooy machte da weiter, wo er im vergangenen Jahr aufhörte: An der Spitze. Gefolgt wird der Niederländer wie im Vorjahr von seinem Landsmann Hans Stacey. Bis zu seinem Aus war Ales Loprais im letzten Jahr mit seinem Tatra ein harter Kontrahent im Kampf um die vorderen Plätze. Auch in diesem Jahr scheint mit dem Tschechen zu rechnen zu sein. Platz drei vor dem besten MAN mit Marcel van Vliet am Lenkrad. Der Niederländer hofft, nach dem enttäuschenden letzten Jahr, wo ihn ein Maschinenschaden weit zurückwarf, wieder an früher Erfolge anzuknüpfen. 2010 war van Vliet schon mal Dritter. Und die KAMAZ? Die haben ja vielleicht die Karten noch nicht auf den Tisch gelegt. Der beste Russe kam mit Eduard Nikolaev auf Platz fünf. Der 28-jährige ist wohl die größte Hoffnung der Russen.
Der beste Deutsche, Klaus Bäuerle, verlor gleich über 12 Minuten und landete auf Platz 34. Ganz enttäuschend begann die Dakar für Mathias Behringer. Der Zehnte von 2010 landete mit 36:30 min Rückstand auf Platz 58. Thomas Wallenwein landete auf Platz 64.

Die Videos gibt es in diesem Jahr nicht in Deutsch. Hier die englische Version.





Heute geht es von Pisco aus zum ersten Mal in die Dünen. Ungefähr die Hälfte der 242 km langen Wertungsstrecke führt durch Wüstensand. Dazu kommt eine 85 km lange Verbindungsstrecke. Morgen geht die Dakar dann also richtig los.

Montag, 31. Dezember 2012

Dakar 2013 startet am 5. Januar 2013

Die wohl faszinierendste Motorsportveranstaltung der Welt eröffnet das Sportjahr am 5. Januar Lima/Peru. Nach vier Mal Buenos Aires gibt es also mal wieder einen neuen Startpunkt. Wie im Vorjahr führt die Dakar auch in diesem Jahr durch drei Länder: Peru, Argentinien und Chile. Ziel ist nach über 8.000 km am 19. Januar in Santiago de Chile.

In Peru erwartet die Fahrer vor allem Wüste, während man in Argentinien die ganze Palette an Schwierigkeiten zu meistern hat und Flexibilität zeigen muss. Entscheidend könnte dann der Bereich in der Atacama in Chile werden, der den Fahrern alles abverlangen wird.

Bei den Motorrädern ist auch Vorjahressieger Cyril Despres wieder mit dabei. Der Franzose Steht seit 2004 immer auf dem Podest und gewann die Dakar schon 4 Mal. Auch die beiden ärgsten Verfolger sind wieder mit von der Partie. Marc Coma würde gern die Dakar ein viertes Mal gewinnen, Der Portugiese Helder Rodriguez würde nach zwei dritten Plätzen sich er etwas weiter nach vorn fahren. Auch Jordi Viladoms kommt mit Hoffnung zur Dakar. Im letzten Jahr erzielte er mit Platz vier sein bestes Egebnis. Wie Helder Rodriguez (Honda) wechselte er aber das Motorrad (Husqvarna). Mal sehen, wie das Gerät die Extrembedingungen meistert.
Der deutsche Ingo Zahn startet zum zweiten Mal bei der Dakar. Beim ersten Start 2010 war bereits nach zwei Etappen Endstation. Zahn (49) ist der einzige Zweiradpilot, der Deutschland vertritt.

Bei den Autos ist Stephane Peterhansel als Titelverteidiger der gejagte. Der Franzose holte in verschiedenen Disziplinen seit 1991 bei der Dakar gigantische 10 Siege und er dürfte auch diesmal zu den Favoriten gehören. Nach seinem Pech im letzten Jahr möchte auch der 2011er Sieger Nasser Al-Attiyah wieder angreifen. Der Mann aus Katar dürfte zum härtesten Konkurrenten werden, wenn der Buggy, den der 42-jährige in diesem Jahr mehr Freude macht, als im letzten Jahr der Hummer. Ein senstationelle Jahr liegt hinter Nani Roma, der als einziger unter eine Stunde Rückstand auf Peterhansel hatte und die Dominanz der Minis im letzten Jahr untermauerte. Es wird spannend sein, ob die Minis auch in diesem Jahr den anderen Fahrzeugen so davon fahren können. Verhindern möchte das auch der Vorjahresdritte Giniel de Villiers (RSA), der wieder mit einem Toyota und seinem deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz ins Rennen geht. In den letzten vier Jahren gab es dreimal das Podest. 2009 stand der Südafrikaner sogar ganz oben. Nach einem Jahr Pause ist Carlos Sainz zurück. Der Spanier, der die Rallye 2010 gewann hat ebenfalls einen deutschen Co-Piloten an Bord: Timo Gottschalk.
Matthias Kahle geht in seine sechste Dakar. Bisher beste Platzierung war Rang 10 im Jahr 2011. Er fährt mit einem SAM-Prototyp mit Mercedes-Motor und dämpft schon mal die Erwartungen. Man wird mit dem neuen Gefährt erst einmal Erfahrung sammeln müssen. Stephan Schott enttäuschte in der letzten Saison ein wenig. Nach Platz 20 in 2011 sprang nur Rang 30 heraus. In diesem Jahr kann der Frankfurter mit einem Mini starten und strebt die Top-15 an. Stefanie Manns wurde im letzten Jahr 64. Die 32-jährige war damit schnellste Frau bei den Autos. Ehrgeizig ist die Blondine auf jeden Fall. Sie möchte mit ihrem Co-Piloten Benjamin Zirbus im vorderen Drittel landen.

Bei den Trucks hat in der letzten Saison eine Wachablösung stattgefunden. Die KAMAZ mussten den IVECO den Vortritt lassen. Und so startet Titelverteiddiger Gerard de Rooy (NL) als Gejagter. Auch der Vize der Vorjahres, Hans Stacey (NL), dürfte wieder mit zu den Favoriten zählen. Er hat seinen LKW weiter verbessert und würde die Dakkar gern mal wieder gewinnen. Hans Stacy, der in diesem Jahr auch den Deutschen Detlef Ruf an Bord hat, kennt das Gefühl schon. Er gewann 2007. Der beste KAMAZ-Pilot war im letzten Jahr ein Kasache: Artur Ardavichus wurde Dritter und rettete ein wenig die Ehre der russischen LKW-Bauer. Die Russische Hoffnung heißt nach dem Abgang Vladimir Chagin und Firdaus Kabirov, die die Dakar jahrelang als Alleinunterhalter dominierten, der 38-jährige Eduard Nikolaev. Im letzten Jahr wurde er nach der 5. Etappe disqualifiziert. In diesem Jahr will angreifen. Die weiteren russischen Hoffnungen sind Andrey Karginov (im letzten Jahr 4.) und Ilgizar Mardeev (5.). Dazu kommt noch dessen Sohn Ayrat, der im letzten Jahr ausschied aber 2009 und 2011 jeweils Vierter wurde. KAMAZ dürfte also wieder sehr stark sein. Ob es reicht, Iveco zu schlagen, wird man sehen. Mit dabei sind natürlich auch Mercedes und MAN, wobei wohl beide nicht direkt etwas mit dem Ausgang der Dakar zu tun haben werden. Einen der MAN steuert wieder Matthias Behringer, der nach seinem starken 10. Platz 2011 im letzten Jahr schon nach 3 Etappen aufgeben musste. Klaus Bäuerle war mit seinem 38. Platz im letzten Jahr sicher auch nicht zufrieden, schließlich war er schon einmal Siebter, das ist aber schon ein paar Jahre her (2000). Thomas Wallenwein kam als 58. im letzten Jahr immerhin ins Ziel. Er startet wie die Vorgenannten auf einem MAN und wird seine vierte Dakar unter die Räder nehmen.

Bei den Quads fehlt in diesem Jahr der Sieger der letzten beiden Rennen, Alejandro Patronelli. Der Sieg könnte trotzdem wieder an einen Patronelli gehen, an Marcos, der 2010 vor seinem Bruder gewann. Erster Jäger dürfte sein argentinischer Landsmann Tomas Maffei sein, der im letzten Jahr als einziger den beiden Patronellis folgen konnte.

Sonntag, 16. September 2012

Sport vom Wochenende im Überblick

Handball
9.000 Zuschauer sahen das Spitzenspiel des 5. Spieltages zwischen den Füchsen Berlin und Meister THW Kiel. Die Norddeutschen gingen relativ früh in Führung (2:3, 6.), konnten sich aber bis zur Pause nicht entscheidend absetzen (9:12). Nach der Pause drohte den Füchsen dann die erste Niederlage, als die Kieler ihre Führung auf 12:17 ausbauten (37.). Aber die Berliner gaben nicht auf und kamen in der Schlussphase wieder heran und glich durch Jaszka zum 26:26-Endstand aus. Bei den Zebras war Christian Zeitz mit 6 Treffern am erfolgreichsten, bester Füchse-Werfer war Mark Bult (6).

Einzige Mannschaft ohne Punktverlust sind damit die Rhein-Neckar Löwen, die sich gestern beim 31:29 gegen die HSG Wetzlar allerdings sehr schwer taten.

Weiter in der Spitzengruppe bleibt die TUS N-Lübbecke, die in Gummersbach überraschend deutlich mit 32:24 gewann.

Eishockey
Meister Eisbären hat am ersten Wochenende einen glatten Fehlstart hingelegt. Nach der Auftaktpleite gegen die Straubing Tigers gingen die Berliner in Mannheim mit 1:6 unter und zieren das Tabellenende. Die Adler sind als einziges Team noch ohne Punktverlust.

DTM
Die Tourenwagenserie geht auf die Zielgerade. In Oschersleben gab es das drittletzte Rennen der Saison, bei dem Gary Paffett (Mercedes) mit Platz zwei einen weiteren Schritt Richtung Titel gemacht hat. Der Brite musste nur dem Kanadier Bruno Spengler den Vortritt lassen, der in der Gesamtwertung mit 11 Punkten ärgster Verfolger ist. Den Dreikampf vervollständigt Jamie Green, der auch in Oscherleben auf Platz drei fuhr.

Donnerstag, 2. August 2012

Montag, 30. Juli 2012

MotoGP: Casey Stoner gewinnt US-Garnd Prix

Während die Fahrer der kleinen Maschinen in der Sommerpause sind, musste die Elite auf dem Maza Raceway in Laguna Seca ran. Am Ende machten die Top drei den Sieger unter sich aus. Casey Stoner gewann mit knapp 3,5 Sekunden Vorsprung vor Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa. Stefan Bradl kam auf Platz sieben, was ihn in der Gesamtwertung auf Platz sechs spühlt. An der Spitze bleibt Jorge Lorenzo.

Samstag, 28. Juli 2012

Formel 1, Großer Preis von Ungarn auf dem Hungaroring: Hammilton von Pole, Vettel Dritter, Mercedes rollt hinterher

Lewis Hamilton hat das Qualifying auf dem Hungaroring gewonnen und startet morgen von Pole. Neben dem McLaren-Piloten wird überraschend Robert Grosjean auf Startplatz zwei stehen. Weltmeister Sebastian Vettel steht Platz und damit doch deutlich vor seinen Konkurrenten in der der WM. Fernando Alonso kam nur auf Position sechs, Mark Webber musste sich mit Platz 11 begnügen. Eine ordentliche Leistung lieferte auch wieder Nico Hülkenberg ab und wurde 10. Hinterher führen die Mercedes von Nico Rosberg (13.) und Michael Schumacher (17.). Timo Glock ließ sich erneut von seinem Teamkollegen Charles Pic schlagen und landete hinter dem Franzosen auf Platz 22.

Das Rennen wird morgen 14 Uhr gesartet.

WM-Wertung
1. Fernando Alonso (E/Ferrari) 154
2. Mark Webber (AUS/Red Bull) 120
3. Sebastian Vettel (D/Red Bull) 110
4. Kimi Räikkönen (FIN/Lotus) 98
4. Lewis Hamilton (UK/McLaren) 92
6. Nico Rosberg (D/Mercedes) 76
.
11. Michael Schumacher (D/Mercedes) 29
15. Nico Hülkenberg (D/Force India) 19

Konstrukteure
1. Red Bull Racing-Renault 230
2. Ferrari 177
3. McLaren Mercedes 160
4. Lotus-Renault 159
5. Mercedes 105

MotoGP, 10. WM Lauf auf dem Mazda Raceway Laguna Seca:

Nur die große Kasse steht an diesem Wochenende auf dem Programm.
MotoGP

WM-Wertung
1. Jorge Lorenzo (E/Yamaha) 185
2. Dani Pedrosa (E/Honda) 166
3. Casey Stoner (AUS/Honda) 148
4. Andrea Dovizioso (I/Yamaha) 108
5. Cal Crutchlow (UK/Yamaha) 95
6. Valentino Rossi I/Ducati) 82
7. Stefan Bradl (D/Honda) 75

Moto2
Kein Rennen

Gesamtwertung
1. Marc Marquez (E/Suter) 163
2. Pol Espargaro (E/Kalex) 129
3. Andrea Iannone (I/Speed Up) 129
4. Thomas Lüthi (SUI/Suter) 107
5. Scott Redding (UK/Kalex) 96
.
21. Max Neukirchner (D/Kalex) 8

Moto3
kein Rennen

Gesamtwertung
1. Sandro Cortese (D/KTM) 164
2. Maverick Viñales (E/FTR Honda) 155
3. Luis Salom (E/Kalex KTM) 104
4. Romano Fenati (I/FTR Honda) 85
5. Alexis Masbou (F/Honda) 75
.
23. Luca Grünwald (D/Honda) 8
25. Toni Finsterbusch (D/Honda) 7
27. Jonas Folger (D/Ioda) 5
29. Marcel Schrötter (D/Mahindra) 4
31. Kevin Hanus (D/Honda) 3

Montag, 23. Juli 2012

Tourenwagen-Weltmeisterschaft. 15. + 16. Lauf in Curitiba (Brasilien): Huff und Menu schließen auf

Wenn auch spät, möchte ich noch schnell die Ergebnisse vom Wochenende nachtragen. Yvan Müller und Robert Huff konnten jeweils ein Rennen gewinnen. Neben den beiden WM-Führenden bot auch Alain Menu eine starke Leistung und wurde jeweils Zweiter. Boden verloren hat der beste BMW-Fahrer, Tom Cornel, der sich mit den Plätzen sieben und acht begnügen musste. Franz Engstler landete im ersten Rennen auf Platz 15 und schied im zweiten Rennen aus.

Rennen 15
1. Yvan Muller (F/Chevrolet)
2. Alain Menu (SUI/Chevrolet)
3. Robert Huff (UK/Chevrolet)
4. Gabriele Tarquini (I/SEAT)

Rennen 16
1. Robert Huff (UK/Chevrolet)
2. Alain Menu (SUI/Chevrolet)
3. Gabriele Tarquini (I/SEAT)
4. Yvan Muller (F/Chevrolet)

WM-Stand:
1. Yvan Muller (F/Chevrolet) 287
2. Robert Huff (UK/Chevrolet) 270
3. Alain Menu (SUI/Chevrolet) 250
4. Tom Cornel (NL/BMW) 150
5. Gabriele Tarquini (I/SEAT) 118
.
11. Franz Engstler (D/BMW) 40